Lebensmitteltipps bei Krebs


Moderations-Bereich
Jens B
Beiträge: 725
Registriert: Mi 2 Apr 2008 21:55
Wohnort: Freistaat Sachsen, Grumbach (bei Dresden), Deutschland
Kontaktdaten:

Lebensmitteltipps bei Krebs

Beitragvon Jens B » Sa 26 Sep 2009 11:28

Sehr geehrte Damen & Herren, liebe Forenmitglieder, werte Gäste und & "Leidensgenossen"!

Ich bin erneut auf eine Seite im Web aufmerksam geworden! Dessen Link ich nachfolgend gerne aufführen möchte. Es geht dort um Ernährung bei Krebs und im 2. Link wird eine Broschüre (Wo man allerdings eine Schutzgebühr erhebt!) vorgestellt. Welche Nahrungsmittel bei einer Krebserkrankung "positiv" und welche eher als ungünstig, sogar negativ, betrachtet werden sollten! Im zweiten erwähnten Link, kann man in der genannten Broschüre schon vorab blättern & sich eine eigene Meinung bilden!
Ich selbst habe zwar nicht direkt eine Krebserkrankung, d. h. ich leide an einem "gutartigen Krebs". (Wusste ich bis dato selbst noch nicht, dass es gutartigen Krebs gibt! :-O Dies hat man mir erst erklärt.) Aber ich habe einen Gehirntumor. (Tentorium - Meningeom)
Weil man - ich jedenfalls (!) - für jeden Tipp, Ratschlag und Hilfe dankbar ist, stelle ich hier die besagten Links rein. Oftmals sehnt - ja klammert - man sich an jeden "Strohhalm" ...
Natürlich kann ich nicht die Qualität - sprich Wirkung - des da geschriebenen beurteilen!!!
Man sollte sehr vorsichtig und eher skeptisch der Sache gegenüberstehen! Doch meine Meinung ist, man muss vieles erst ausprobieren, um ein Urteil zu fällen! Stimmts?


Viele liebe Grüße und alle guten Wünsche, sendet

Jens B.

PS:
Die liebe Ladina (Die herzlichsten Grüße an sie!!!) aus dem Forum hier hat aber natürlich recht, wie sie in ihrem Beitrag: (Titel: Ernährung bei Krebs, verfasst am: Mittwoch, den 11. Januar 2006, um 21:30 Uhr) schreibt:

(Zitat) "Um eins vorweg zu nehmen: DIE Krebsdiät gibt es nicht, wo auch immer gegenteiliges angeboten oder publiziert wird, es steckt nicht viel dahinter, ausser Profitgier der Autoren." (Zitat Ende)

Dies sollte man selbstverständlich nicht aus den Augen verlieren!!!

forelle
Beiträge: 143
Registriert: Di 30 Jan 2007 0:00
Wohnort: Lengnau

Tavarlin Ernährung

Beitragvon forelle » Di 29 Sep 2009 21:34

Liebe Forenmitglieder, Lieber Jens

Schon 1924 fand der deutsche Nobelpreisträger Prof. Dr. Otto Heinrich Warburg heraus, dass bestimmte Tumorzellen ihre Ernährung nicht auf normalem Weg – also nicht aus der Verbrennung von Glukose – gewinnen, auch dann nicht, wenn genügend Sauerstoff für die Verbrennung vorliegt.

Wieso Tumorzellen aber auf Glukosevergärung umschalten, konnte er nicht erklären.

Dr.Johannes F.Coy konnte den Warburg – Effekt endlich aufklären.

Das Tavarlin - Coy Prinzip wurde vor kurzem in der Bildzeitung abgehandelt.

In einer vierteiligen Serie wurde die neue Entdeckung von Krebsforscher Dr. Coy vorgestellt.

Da in diesem Forum meines wissen abgespeicherte Illustrationen nicht eingefügt werden können, führt nachfolgender Weg zum Ziel:

Eingabe: Bild.de - Aktuelle Nachrichten – Ratgeber – Gesund & Fit.
Auf der linken Seite können Sie unter Gesund Essen Teil 1. - Teil 4. alles nachlesen.

Viel Spass beim lesen wünscht

forelle

admin
Site Admin
Beiträge: 360
Registriert: Fr 17 Jun 2005 10:10
Wohnort: Krebsliga Schweiz, Bern
Kontaktdaten:

Ernährung

Beitragvon admin » Do 8 Okt 2009 14:46

Liebe Forelle, lieber Jens B.

Ja, mancher Krebspatient klammert sich an jeden Strohhalm, nur leider ist dieser Strohhalm für den Vertreiber oft sehr lukrativ. Dies gilt auch für den Artikel im Bild.de, der von Werbeanzeigen und Produkten von Dr. Coy umrahmt wird.
Das deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg möchte klarstellen, dass bisher noch keine Beweise für die Theorie von Dr. Coy bestehen, dass die von ihm beschriebenen Vorgänge bei Krebspatienten auch wirklich so ablaufen und dass es sich bei den Publikationen um vorklinische Forschungsergebnisse handelt. Zudem ist Dr. Coy nicht für das deutsche Krebsforschungszentrum tätig.
Man weiss, dass eine gesunde, ausgewogene Ernährung das Krebsrisiko senkt und dass durch eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit ausreichend Bewegung bis zu 30% aller Krebserkrankungen verhindert werden könnte. Sicher ist auch, viel Zucker und eine ausschliesslich kohlenhydratreiche Ernährung fördert Übergewicht. Übergewicht wiederum fördert verschiedene Erkrankungen wie Diabetes, Herzerkrankungen wie Bluthochdruck usw. Aber die Theorie, dass gewisse Nahrungsmittel Krebs fördern und ernähren, wie dies in der Ampelregel von Dr. Coy beschrieben ist, konnte bisher nicht bewiesen werden.

Informationen zu einer gesunden, ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung finden Sie in unserer Broschüre "Eine ausgewogene Ernährung stärkt die Gesundheit" unter http://www.krebsliga.ch/de/uber_krebs/w ... /index.cfm, und bei der schweizerischen Gesellschaft für Ernährung: http://www.sge-ssn.ch/ Das deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg hat auf Ihrer Webseite einige interessante Texte im Zusammenhang zwischen Krebsrisiko und Ernährung publiziert:
http://www.krebsinformation.de/themen/b ... -index.php.
http://www.krebsinformationsdienst.de/t ... ntion2.php

Ein wichtiger Ansprechspartner bei Fragen zur Ernährung ist auch der behandelnde Arzt. Er kann am ehesten beurteilen, ob auf einzelne Nahrungsmittel verzichtet werden sollte, ob diätetische Massnahmen angezeigt sind, oder ob sie eventuell sogar ein Risiko für den Patienten darstellen.

Dieses Forum wird immer wieder zu Werbezwecken für unbewiesene Methoden benutzt. Dies möchten wir unbedingt vermeiden. Darum habe ich , lieber Jens B., Ihre beiden Links gelöscht. Ich hoffe auf Ihr Verständnis.

Liebe Grüsse
Irma, Administration und Moderation

forelle
Beiträge: 143
Registriert: Di 30 Jan 2007 0:00
Wohnort: Lengnau

Ernährung

Beitragvon forelle » Mo 12 Okt 2009 23:08

Liebe Irma

Sie haben Recht, sämtliche Krebspatienten klammern sich an jeden sich bietenden Strohhalm. Leider ist es auch bei der Chemo Therapie nicht anders, die für viele nur ein Strohhalm ist, aber für den Vertreiber sehr lukrativ ist.

Dr. Coy war 11Jahre für das Krebsforschungsinstitut Heidelberg tätig.

Wahrscheinlich ist es auch dort so: die linke Hand weis nicht, was die rechte macht. Meine Umfangreiche Hintergrund –Information zur TKTL1- oder Ketogene Ernährungstherapie habe ich im Jahr 2006 dort bezogen.

Erstbeschreibung des TKTL1-genes und Stoffwechselwegs am Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ) 2005:
Coy et al., Genomics 1996, 32, 309 – 316.

Die Paracelsus Klinik Lustmühle in St. Gallen meint:

Ernährungsfehler machen krank
Gesunde Ernährung ist zentral. Essen soll Freude bereiten. Sich die nötige Zeit dafür zu nehmen, ist sehr wichtig. Fehlernährung und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten sind nebst toxischen Einflüssen die häufigsten Krankheitsursachen. Stoffwechselstörungen wie Hypertonie, Übergewicht, Gelenk- und Darmprobleme, aber auch neurologische Krankheiten und Krebs sind ernährungsbedingt.

Die Paracelsus Klinik Lustmühle verfügt über moderne Methoden, welche die Intaktheit der Darmflora und Nahrungsmittelallergien nachweisen. Wir beurteilen Ihre Nahrung und beraten Sie, wie Sie mit einfachen Mitteln gesund leben können.

Paracelsus Ernährungslehre
Die heutige Ernährung ist nicht mehr vollwertig. «Vollwertig» heisst, dass sie alle nötigen Mineralstoffe, Vitamine und Nährstoffe enthält. Daher folgt unsere Paracelsus Ernährungslehre den modernen Kriterien einer hypoallergenen, kohlenhydratarmen und weitgehend vegetarischen Ernährung, die reich an pflanzlichen Ölen ist.

Paracelsus Krebsdiät
Die Ernährung des Krebspatienten ist von allergrösster Wichtigkeit: Nahrungsmittelallergien belasten das Immunsystem und verunmöglichen, dass sich der Körper selbst gegen den Krebs wehrt. Falsche, säurebildende Ernährung fördert die Lactatbildung in der Zelle und damit den Krebs.
Die einzigartige Paracelsus Krebsdiät integriert die neusten Erkenntnisse von Dr. J. Coy, sowie diejenigen von M.O. Bruker, Gerson und Budwig.

Die Universität in Würzburg unter der Wissenschaftlichen Leitung von
PD. Dr. U. Kämmerer hat die Ketogene Ernährung bei Krebserkrankungen, Stand 11/08 abgehandelt.
frauenklinik.uni-wuerzburg.de

Außerdem findet am 17.10.2009 in Würzburg ein Minisymposium hiefür statt.


Alles Gute für alle betroffene wünscht

forelle

Hanspi2000
Beiträge: 8
Registriert: Do 26 Jul 2012 11:29
Wohnort: Forch

Umdenken gefordert

Beitragvon Hanspi2000 » Fr 7 Sep 2012 11:14

Nur ganz kurz: Habe ein Prostataca, Operiert mit PSA 0.01 Restbefund, nach 2 Jahren Bestrahlung, nach weiteren 2 Jahren Wiederanstieg des PSA. Dabei war immer eine Verdoppelung des PSA in einem Jahr festzustellen. Nach dem Urologen warten und dann als letzte Möglichkeit eine Hormontherapie in Aussicht.
Nur durch Zufall enddeckte ich das Buch von Dr. Coy "Die neue Krebsernährung" GU Verlag. Seit einem Jahr praktiziere ich die Ernährung nach dem Prinzip von Dr. Coy. Ich habe kein Produkt von Dr. Coy benötigt - alleine mit Omega 3 Kapseln und Milchsäuretropfen gelang es mir nun in einem Jahr der Anstieg des PSA zu halbieren! Nebenwirkungen: 12 Kilo abgenommen uns so gute Blutwerte beim Chek-Up wie noch nie!
Wie kann man eine solche Ernährungsergänzung über Jahrzente bekämpfen? Die Wirkungsweise der Ernährung kann nun ja definitiv mittels dem TKTL1 Test von Dr. Coy (und mit meinerm PSA-Verlauf)belegt werden.
Würde die Krebsliga mir beim Kampf um die Anerkennung der ketogenen Diät als Therapieergänzung helfen? Das wäre schlichtweg genial.

admin
Site Admin
Beiträge: 360
Registriert: Fr 17 Jun 2005 10:10
Wohnort: Krebsliga Schweiz, Bern
Kontaktdaten:

Diäten

Beitragvon admin » Di 11 Sep 2012 13:27

Guten Tag Hanspi2000,

Es freut uns, dass Sie den Anstieg des PSA Wertes vermindern konnten.
Zu Ihrer Anfrage:
Grundsätzlich empfiehlt die Krebsliga Schweiz keine Diäten, sondern eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung, reich an Früchten und Gemüse.
Auch die Diät von Dr. Coy kann die Krebsliga Schweiz aus mangelnder wissenschaftlicher Evidenz nicht empfehlen.

Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute.

Freundliche Grüsse
Administration Krebsforum
Krebsliga Schweiz

Hanspi2000
Beiträge: 8
Registriert: Do 26 Jul 2012 11:29
Wohnort: Forch

Coy Diät wirkt weiter.

Beitragvon Hanspi2000 » So 6 Jul 2014 17:28

Ich war bei der jährlichen Kontrolle. Habe mich an die Vorgaben von Dr. Coy gehalten. Im wesentlichen max. 70-80 Kohlenhydrate, Omega 3 und Milchsäuretropfen. Die Verdoppelung konnte ich nun auf 1/4 reduzieren: von 0.26 anstieg auf 0.32 innert Jahresfrist. Mit dem Resultat habe ich nie gerechnet. Ich bin mehr als zufrieden.
In der Zwischenzeit das Anti Krebs Buch von Dr. med David Servan-Schreiber entdeckt. Dort ist die These von der ketogenen Ernährung mit 25 Seiten meist wissenschaftlicher Arbeiten (Zitaten) hinterlegt.
Einfach schade dass ich diese Information über ketogene Ernährung erst nach OP und Bestrahlung fand. Die andere Reihenfolge wäre mir lieber gewesen.


Zurück zu „Ernährung bei Krebs“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste