malignes Melanom

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Pimbolina
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malignes Melanom

Beitragvon Pimbolina » Do 2 Aug 2018 6:07

Hallo zusammen

Seit 5 Wochen weiss ich meine Diagnose: Malignes Melanom. Ich wurde schon 2x operiert und der Wächterlymphknoten wurde auch entfernt. Nun bekomme ich das zweite Ergebnis aber erst in 2 Wochen.

Nun zu meiner Frage: dieses Melanom habe ich nun schon seit mehr als 20 Jahren und es wurde nie untersucht. Ist das eine zu lange Zeitspanne, so dass sich der Krebs schon ausgebreitet hat? Ich habe einfach nur Angst.


Ich weiss, ihr seid keine Ärzte, aber vielleicht habt ihr ähnliches durchgemacht bzw. ein Melanom lange nicht behandeln lassen und nun die Folgen zu tragen.


Besten Dank und liebe Grüsse
Pimblina

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Re: malignes Melanom

Beitragvon Pimbolina » Do 2 Aug 2018 6:31

Die Warterei haut mir auf die Psyche, bin schwer depressiv und habe einfach nur Angst.

Cornelia
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Re: malignes Melanom

Beitragvon Cornelia » Do 2 Aug 2018 13:17

Hallo Pimblina

Sie warten auf das Ergebnis der Gewebeuntersuchung des Wächterlymphknotens eines malignen Melanoms, das bei Ihnen operativ entfernt wurde. Sie haben Angst.

Ängste gehören zu dieser Zeit der Ungewissheit. Sie fühlen sich von der Gefahr bedroht, dass Ihre Krebserkrankung sich im Körper ausgebreitet haben könnte. Eine Krebsdiagnose stellt eine bedrohliche Situation dar. Ihre Angst ist nachvollziehbar. Wie andere Betroffene, die das Warten auf einen Befund aushalten müssen, bedrängen Sie Fragen, die nur mit Vermutungen, Annahmen und Mutmassungen beantwortet werden könnten.

Sie gehen davon aus, dass Ihr Melanom erst nach zwanzig Jahren erkannt wurde. Sie möchten, dass jemand diese Zeitspanne in Bezug auf das Risiko, dass bei Ihnen regionale Lymphknotenmetastasen erkannt werden könnten, einschätzt. In diesem Anliegen kann ich Sie zwar nicht unterstützen, möchte Sie aber auf die Möglichkeit der Inanspruchnahme psychoonkologischer Unterstützung im Umgang mit Angstgefühlen hinweisen. Ihre kantonale bzw. regionale Krebsliga https://www.krebsliga.ch/beratung-unter ... n-vor-ort/ vermittelt Ihnen gerne Adressen von Fachpersonen in Ihrer Umgebung. Zudem bewähren sich bei manchen Betroffenen in Situationen, in denen sie sich in der eigenen Unversehrtheit bedroht fühlen, Selbsthilfestrategien wie Akupressur, Achtsamkeit, Meditation, Visualisierungen, autogenes Training, Yoga und weitere Techniken zur Stärkung der Selbstwirksamkeit und der psychischen Widerstandsfähigkeit.

Sollten Sie ein telefonisches Gespräch mit einer Fachberaterin des Krebstelefons vorziehen, unterstützen wir Sie gerne bei der Erkennung und Stärkung Ihrer persönlichen Ressourcen im Umgang mit dieser schwierigen Lebenssituation. So erreichen Sie uns: https://www.krebsliga.ch/beratung-unter ... -per-mail/

Freundlicher Gruss

Cornelia
Moderatorin und Fachberaterin des Krebstelefons


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