Selbsthilfegruppe Hodenkrebs


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Roman123
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Re: Selbsthilfegruppe Hodenkrebs

Beitragvon Roman123 » Do 23 Mai 2019 14:41

Ich lasse mich doch nicht als kränker hinstellen als das ich war.

Roman123
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Re: Selbsthilfegruppe Hodenkrebs

Beitragvon Roman123 » Do 23 Mai 2019 14:52

Das darf nicht falsch verstanden werden. Ich will überhaupt niemanden hier als krüppel hinstellen. Aber wenn etwas faul ist an der Geschichte und nicht am Ei, kommt man sich so hingestellt vor. Ich weis und bin mir bewusst das ich darüber keine Anhänger finden werde hier die meine Meinung teilen. Ich finde es eben eine bodenlose Frechheit. Dinge übertrieben darzustellen nur damit diejenigen besser dastehen und sich womöglich noch ins Fäustchen lachen

Röbi
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Re: Selbsthilfegruppe Hodenkrebs

Beitragvon Röbi » Do 23 Mai 2019 21:40

Lieber Roman123

Ja, es ist einige Zeit vergangen, auch bei uns. Du hast von unserer Gruppe nie etwas gehört, weil wir uns gar nie mehr getroffen haben, sonst hätten wir dich sicher kontaktiert.

Du äusserst Enttäuschung darüber, dass du nicht korrekt behandelt worden seist. Das mag vorkommen, ich habe selber auch Aerzte erlebt, die mit nicht allzuviel Feingefühl unterwegs waren. Und das Gesundheitswesen mag im einen oder anderen Fall halt schon mehr mit Marketing als mit Menschenfreundlichkeit zu tun haben.

Aber Fakt ist ja nun einmal: Du hattest einen Tumor, der dich bis dato gekillt hätte, wenn nicht einer das Ding weggeschnipselt hätte. Das ist also mal gut so, und du kannst dich grundsätzlich freuen. Dass der Arzt dir vorher das Bild nicht erklärt hat, ist suboptimal, aber du kannst ihn auch im Nachhinein immer noch fragen, wenn du es genau wissen willst...
Nachkontrollen sind sicher nie angenehm, aber sie haben den Zweck, zu beruhigen und weiteres Uebel zu minimieren. Wenn du dich in der Zwischenzeit ohne Nachkontrolle wirklich besser gefühlt hast, als wenn du dich ein paarmal im Spital gezeigt hättest, dann bist du ein Glückspilz.
Ich hätte mich nicht getraut, keine Kontrolle zu machen, und habe das nicht als Geldmacherei empfunden, obwohl ich wusste, dass die Statistik auf meiner Seite gewesen wäre. Ich bin deshalb nicht unglücklich darüber, dass der 2. Tumor bei einem dieser Nachsorgetermine (nach 3 Jahren) sehr früh entdeckt wurde. 5 Jahre später haben wir dann aufgehört, aber was weg ist, kann ja nicht mehr krank werden...

Ich wünsche dir, dass du Frieden machen kannst mit deiner Situation. Das Fehlen eines Hodens macht dich definitiv nicht zum Krüppel. Deine Kollegen denken im Fall meistens weniger als du meinst (kann gut oder schlecht sein, ok). Dein Körper funktioniert auch so, und wenn du anderes feststellst, dann melde dich wieder bei einem Medizinmann. Muss ja nicht der gleiche sein wie das letzte Mal.

Alles Gute!
Röbi

Roman123
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Re: Selbsthilfegruppe Hodenkrebs

Beitragvon Roman123 » Fr 24 Mai 2019 10:26

Nein ich gehe zu keinem dieser überdiagnosesteller mehr. Schon gar kein Psychologe. Und ja ich habe auf Nachfrage gefälschte sonografiebilder zugeschickt bekommen von einem Informatiker der dort arbeitet. Der erste Urologe meinte das die sonografiebilder überhaupt nicht aussagekräftig sei, was nicht stimmt. Also wurde ich schon vom ersten angelogen. Ich finds voll scheisse das ich für andere nun als sexueller versager da stehe. Menschen sind nämlich nicht gerade alle sehr schlau

Roman123
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Re: Selbsthilfegruppe Hodenkrebs

Beitragvon Roman123 » Fr 24 Mai 2019 15:14

Es wird und wird einfach nicht verstanden. Ich gehöre nicht in diesen Club. Desswegen auch keine nachsorge.

Roman123
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Re: Selbsthilfegruppe Hodenkrebs

Beitragvon Roman123 » Fr 24 Mai 2019 15:40

Der Tumor wurde nur makroskopisch und zwar nur makroskopisch untersucht. ....... die können mit uns sowiso machen was die wollen. Die schreiben doch lieber irgend ein Kak am Ende weder gerade für einen Fehler zu stehen. Also wenn es dir Spass macht als der ein oder 0 hodige bekannt zu sein. Dann gratuliere

Roman123
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Re: Selbsthilfegruppe Hodenkrebs

Beitragvon Roman123 » Fr 24 Mai 2019 19:19

Und was ist mit den ganzen Grenzfällen. Die werden ebenfalls in den gleichen Topf geschmissen. Komisch komisch, das ich immer noch so gesund bin ohne nachsorge. Ich frage mich ob ich wohl doch noch unbeschwert 100 Jahre alt werde

Roman123
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Re: Selbsthilfegruppe Hodenkrebs

Beitragvon Roman123 » Fr 24 Mai 2019 19:46

Und dann wird man ein lebenlang bemitleidet von komischen Leuten hintendurch


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