Palliative Care - Sterbebegleitung/Hospizarbeit - FACHPERSONEN UND ANGEHÖRIGE ERZÄHLEN


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Ladina
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Palliative Care - Sterbebegleitung/Hospizarbeit - FACHPERSONEN UND ANGEHÖRIGE ERZÄHLEN

Beitragvon Ladina » Mo 5 Sep 2005 12:21

Für Bücher, die vom Leben im Hospiz oder auf der Palliativstation berichten
für Bücher, die das Sterben in solchen Einrichtungen beschreiben
für Bücher, die Hospizmitarbeiter geschrieben haben,
für Bücher, die von der Hospizbewegung erzählen oder den Gedanken weitertragen,
für Bücher, die jene Art der Sterbebegleitung vorstellen, die im Hospiz praktziert wird
für Bücher, die von der Sterbebegleitung zuhause erzählen und für Adressen von Diensten, die dieses Sterben zuhause ermöglichen und Betroffene und Angehörige stützen

für all diese Bücher und Adressen soll dieser Platz reserviert sein.

Bevor ich die Aufstellung von Büchern und Adressen eröffne, möchte ich Ihnen ein Gedicht von mir hier einstellen, das erzählt, warum ich gerne zuhause oder auf einer Palliativstation sterben möchte:

Sterbe-Ort Palliativ-Station / HOSPIZ
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Dort,
wo Besuchszeiten nicht gelten,
wo Tag und Nacht die Türen offen stehn,
dort möchte ich sein zum Sterben.

Dort,
wo nicht nur Verwandte Zutritt haben,
sondern Menschen, die mir wirklich nahe sind,
dort möchte ich sein zum Sterben.

Dort,
wo Kerzen und Musik keine Störfaktoren sind
und ich das Fell eines lebendigen Tieres streicheln kann,
dort möchte ich sein zum Sterben.

Dort,
wo ich mit meinen Nöten nicht auf taube Ohren stosse,
wo ich nicht sediert werde, wenn ich weine,
sondern beruhigt durch eine menschliche Hand,
dort möchte ich sein zum Sterben.

Dort,
wo Lachen und Weinen ganz selbstverständlich zu Hause sind
dort möchte ich sein zum Sterben.

Dort,
wo medizinisch das wirklich Not-Wendige noch getan wird,
aber keine sinnlose Quälerei mehr zum Alltag gehört,
dort möchte ich sein zum Sterben.

Und ich glaube nicht, dass dort in mir
je der Wunsch nach der Todesspritze erwacht,
egal, wie es mir geht,
ich werde es tragen können bis zuletzt.

Umgeben von menschlicher Wärme
ist das Sterben wohl nurmehr ein sanftes Hinübergleiten
auf die andere Seite der Geborgenheit...

Copyright by Ladina, am 10.August 2001

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Zahlreiche der hier vorgestellten (vergriffenen) Bücher bieten folgende Krebsliga-Bibliotheken zum Verleih:
Online-Katalog, der alle öffentlichen Krebsliga-Bibliotheken umfasst
https://www.krebsliga.ch/fachpersonen/l ... ibliothek/


- Bibliothek der Krebsliga Zürich (Verleih nur an im Kanton Wohnhafte und persönliche Abholung zwingend)
http://www.krebsliga-zh.ch/de/dienstlei ... othek_klz/

Auch andere Kantonale Krebsligen verfügen möglicherweise über eine eigene Patientenbibliothek. Fragen Sie doch einfach mal an
https://www.krebsliga.ch/beratung-unter ... patienten/

(Verleih in der ganzen Schweiz)
http://www.bernischekrebsliga.ch/de/ind ... iothek.php

Auch andere Kantonale Krebsligen verfügen möglicherweise über eine eigene Patientenbibliothek. Fragen Sie doch einfach mal an

Für vergriffene Titel, die man für sich persönlich bekommen möchte, gibt es diese Seite
http://www.booklooker.de

(über diese bekommt man Zugriff zu allen Angeboten, die z.B. von Amazon.de, Eurobuch.de etc. stammen)[/b]
Zuletzt geändert von Ladina am Fr 12 Aug 2016 20:42, insgesamt 6-mal geändert.

Ladina
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Sterbebegleitung_Hospiz

Beitragvon Ladina » Mo 5 Sep 2005 12:58

ERFAHRUNGSBERICHTE VON HOSPIZMITARBEITERINNEN ODER PROFESSIONELLEN STERBEBEGLEITERN

ERZÄHLUNGEN EINER SEELSORGERIN
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Titel: Mir geht es gut, ich sterbe gerade
Untertitel: Geschichten am Ende des Lebens
Autorinnen: Christiane Bindseil, Karin Lackus
Verlag: neukirchener Aussaat, November 2016
ISBN 978-3-7615-6326-7, Gebunden, 125 Seiten

Preisinfo ca: CHF 18.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Wie geht es Menschen, die wissen, dass sie bald sterben werden? Angst vor Schmerzen und vor einem würdelosen Dahinsiechen sind häufige Befürchtungen. Aber welche Erinnerungen werden wach? Welche Gedanken, Fragen, Hoffnungen bleiben? Die Klinikseelsorgerinnen Christiane Bindseil und Karin Lackus erleben bei ihrer Arbeit auf unterschiedlichen Stationen, wie viel Wertvolles, Klärendes, Heilsames und Heiteres neben allem Schweren und Schmerzhaften in der letzten Lebensphase liegen kann. Sie nehmen entschieden Partei für das Leben vor dem Sterben.

Portrait
Christiane Bindseil, geb. 1973, ist Pfarrerin und arbeitet seit vier Jahren als Klinikseelsorgerin. Sie lebt in Heidelberg.
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SACHBUCH FÜR MENSCHEN, DIE IN DER STERBEBEGLEITUNG TÄTIG SIND ODER ES WERDEN MÖCHTEN
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Titel: Hospiz - Lehr- und Lernort des Lebens
Autorin: Verena Begemann
Verlag : Kohlhammer , September 2006
ISBN : 978-3-17-019613-1 , Kartoniert, 288 Seiten

Preisinfo : 24,00 Eur[D] / 24,70 Eur[A] / 35.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Die Begegnung mit sterbenden und trauernden Menschen, das Nachdenken und Nachspüren der eigenen begrenzten Lebenszeit wirken sich auf Haltungen, Einstellungen und Werte von Hospizmitarbeitern aus. Sie reflektieren und überprüfen ihren Lebensstil. Welche Prioritäten setzen sie für ihr Leben? Wie gestalten sie ihre Beziehungen? Was verleiht dem eigenen Leben angesichts der Endlichkeit Wert, Sinn und Ziel? Lernerfahrungen von Hospizmitarbeitern treten in Beziehung zu philosophisch-religiösen Reflexionen, so dass sich erfahrungsinnovative Haltungen für ein gutes Leben entwickeln, die die subjektive Lebensführungskompetenz erweitern.
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ERZÄHLUNG
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Titel: Die Nähe zum Tod macht grosszügig
Untertitel: Ein Therapeut als Helfer im Hospiz
Autor: Stephen Schoen
Übers. v. Ludger Firneburg
Verlag : Hammer, P , März 2006
ISBN : 978-3-7795-0053-7 , Paperback, 96 Seiten

Preisinfo : 12,90 Eur[D] ca. / 13,30 Eur[A] /CHF 16.90

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
David, 76 Jahre, Psychotherapeut, hadert mit dem Altwerden: Er bemerkt seine zunehmende Vergesslichkeit. Er entscheidet sich, als ehrenamtlicher Helfer in einem Zen-Hospiz mitzuarbeiten, um sich mit den Themen Vergänglichkeit und Tod auseinander zu setzen. Hier lernt er, auf welch unterschiedliche Weisen Menschen dem Tod nahe sind. Manche stellen sich dem Tod in Ruhe und Bewusstheit, andere lenken sich ab durch Fernsehen, Gesellschaftsspiele, scheinbare belanglose Gespräche. Letzteren begegnet er zunächst mit Verachtung. Doch im Laufe der Zeit erfährt er, dass die Nähe zum Tod großzügig macht: -die Sterbenden, die Begleiter und nicht zuletzt auch ihn selbst. Großzügig den anderen und auch sich selbst gegenüber. Davon und aus seinem persönlichen familiären und beruflichen Leben berichtet David in kleinen Episoden aus dem Hospiz.
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ERFAHRUNGEN EINER HOSPIZPFLEGERIN
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Titel: Ich könnte das nicht
Untertitel: Mein Jahr im Hospiz
Autorin: Florentine Degen
Verlag: Kiepenheuer&Witsch, 2. Auflage Oktober 2012
ISBN 978-3-462-04341-9, Paperback, 256 Seiten

Preisinfo: 8,99 Eur[D] / 9,30 Eur[A] / 12.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Leben und Sterben im Hospiz - aus der Sicht einer jungen Frau. Was verschlägt eine gesunde 20-Jährige, die gerade von der Schule kommt, in ein Sterbehospiz? Sie macht ein Freiwilliges Soziales Jahr. Jeder kann sich unter einem Hospiz etwas vorstellen, aber niemand setzt sich damit auseinander, wenn er nicht muss. Denn für die Menschen dort gibt es keine Hoffnung auf Heilung mehr. Und wer sich entscheidet, dort zu arbeiten, wie Florentine Degen, muss sich mit dem Tod arrangieren. Er gehört zum Alltag. Der einfachste Weg: Distanz aufbauen. Aber genau das will sie nicht. Sie will den Menschen nahe sein. Auch wenn sie dabei auf Widerstände stößt. Und sie muss darüber schreiben, um einen klaren Kopf zu behalten. Denn dass Hoffnungslosigkeit auch befreiend sein kann, ist nur einer der Wider sprüche, denen sie sich tagtäglich stellen muss.

Über die Autorin:
Florentine Degen, geboren 1989 in Siegburg, machte nach dem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Hospiz. Seit kurzem studiert sie in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie schreibt, seit sie denken kann. "Ich könnte das nicht!" ist ihr erstes Buch.
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RATGEBER
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Titel: Zeit des Abschieds
Autorinnen: Monika Specht-Tomann / Doris Tropper
Verlag: Patmos, 7. Auflage August 2013
ISBN 978-3-491-72519-5, Paperback, 280 Seiten, bebildert

Preisinfo : 19,90 Eur[D] / 20,50 Eur[A] / 28.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Ein Leitfaden zur Begleitung kranker, sterbender und trauernder Menschen. Das vorliegende Buch spannt einen breiten inhaltlichen Bogen von der Sterbebegleitung über die Auseinandersetzung mit zentralen Lebensthemen Schwerstkranker, die schwierige Kommunikation am Sterbebett bis hin zur Trauerbegleitung. Der Ratgeber richtet sich an professionelle Helfer in Krankenhäusern, Hospizstationen, Altenpflegeeinrichtungen, Sozialstationen und ambulanten Diensten, aber auch an Seelsorger und nicht zuletzt an pflegende Angehörige.
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Diagnose: Magenstumpfkarzinom im späten Stadium

ERZÄHLUNG EINER HOSPIZHELFERIN (NACH EINER WAHREN BEGEBENHEIT)
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Titel: Leben will ich, ewiglich
Autorin: Helga Maria Schubert
Verlag: Books on Demand, 2. Auflage März 2008
ISBN 978-3-8370-2967-3, Taschenbuch, 172 Seiten

Preisinfo: Euro 11.90/ CHF 17.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Das Buch behandelt auf „leichte" Weise das schwere Thema „Sterben-müssen“ - ein Tabu für viele Menschen bis zum letzten Atemzug. Spannend und einfühlsam schildert es, wie der Protagonist begleitet von seiner Frau Anna vom Kämpfen zum inneren Frieden findet. Er durchläuft dabei die klassischen Phasen nach Kübler-Ross: Abwehr, Ver­handeln, Depression, Einwilligen, Loslassen. Das Buch soll zur Auseinander­setzung mit der eignen Endlichkeit anregen, dazu beitragen, die übermächtige Angst vor dem Sterben zu überwinden. Es soll aufzeigen, dass der Wunsch, zu Hause sterben zu dürfen, mit einem Netzwerk an Unterstützung von aussen durchaus realisierbar ist.

Portrait der Autorin:
Helga Maria Schubert, geboren 1944 in Oberschlesien, gelangte mit dem Flüchtlingstreck nach Halle an der Saale und von dort an den Ort ihrer Kindheit: Glinde im Kreis Stormarn. Nach der Familienzeit - sie hat zwei erwachsene Kinder - studierte sie in Hamburg Wirtschaftswissenschaften und Soziologie und arbeitete in Sozialen Einrichtungen.
Seit mehr als 25 Jahren lebt sie im Raum Lüneburg. Kreatives Schreiben begleitet die Autorin über Jahrzehnte hinweg. Dieses Buch ist ihre erste veröffentlichte Erzählung.
Dem Thema widmet sie sich durch gelebte Spiritualität und ehrenamtliche Mitarbeit in einem Ambulanten Hospizdienst.
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PORTRAITS UND DOKUMENTATION
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Titel: Noch mal leben vor dem Tod
Untertitel: Wenn Menschen sterben
Autorin: Beate Lakotta
Fotos von Walter Schels
Verlag : DVA , 5. Aufl. 14.08.2004
ISBN : 978-3-421-05837-9, Gebunden mit Schutzumschlag,
224 Seiten, 71 schwarz-weiß Fotos - 27,00 × 22,00 cm

Preisinfo : 39,90 Eur[D] / 41,10 Eur[A] / 52.00 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

erhältlich im Buchhandel

Als Audio-CD leider vergriffen.
Frühere ISBN 978-3-936186-98-7, Verlag: Roof Music, 2005

Verlagstext:
Eindrucksvolle fotografische Porträts und Geschichten vom Lebensende: Sterbende, die ihre letzten Tage in einem Hospiz verbringen, blicken auf ihr Leben zurück und erzählen vom Abschiednehmen, von ihren Ängsten und Hoffnungen. Davon, wie es ist, dem Tod sehr nahe zu sein.
Fünfundzwanzig Geschichten von Menschen, die unheilbar krank sind, die davon erzählen, wie es ist, dem Tod sehr nahe zu sein und Abschied vom Leben nehmen zu müssen. Eindrucksvolle Porträts, aufgenommen kurze Zeit vor und unmittelbar nach dem Tod, begleiten sie. Kaum etwas bewegt uns so sehr wie die Begegnung mit dem Tod. Kaum etwas geschieht heute so verborgen wie das Sterben. Die Journalistin Beate Lakotta und der Fotograf Walter Schels baten Schwerkranke, sie in den letzten Tagen und Wochen begleite zu dürfen. Aus diesen Begegnungen entstanden einfühlsame Schilderungen und Fotos von Menschen am Ende ihres Lebens. Die meisten verbrachten ihre letzte Zeit im Hospiz, einem Lebensort für Sterbende, an dem Hoffnungen und Ängste gleich wiegen: Wer hier einzieht, wird die Zeit bis zum Tod so bewusst und schmerzfrei wie möglich erleben können.
Doch es bleibt ihm nur eine kurze Spanne, um Bilanz zu ziehen, Frieden mit sich und anderen zu machen, sich mit dem Tod zu befassen und mit der Frage nach dem Danach.

Anmerkung von Ladina:
Ein sehr feinfühliges Buch, das die sterbenden Menschen in ihren Gefühlen ernst nimmt, durch die schwarz-weisse Aufmachung aber manchmal doch etwas drückend wirkend , vor allem auf Menschen, die unmittelbar vor dem eigenen Sterbeweg stehen.
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ERFAHRUNGEN UND HINWEISE EINER STERBEBEGLEITERIN
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Titel: Sterbenden nahe sein
Untertitel: Was können wir noch tun?
Autorin: Daniela Tausch
Verlag: J. Kamphausen Verlag, Januar 2010
ISBN 978-3-89901-276-7 , Kartoniert, 160 Seiten

Preisinfo : CHF 14.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Was hilft über Dunkelheit, Angst und Verzweiflung hinweg?
Wie können wir gemeinsam den letzten Weg gehen und auf eine menschliche, liebevolle und würdige Art Abschied nehmen - voneinander und von diesem Leben? - Erfahrungen und Hinweise aus der Praxis der Sterbebegleitung.
Im Umgang mit Sterbenden sind wir sehr hilflos - trotz oder vielleicht gerade wegen der innigen Gefühle, die dabei aufbrechen. Dieses Buch zeigt, was Sterbende brauchen, was tatsächlich hilft, um den letzten Weg gemeinsam zu gehen und auf eine gute, liebevolle und würdige Art, Abschied zu nehmen - voneinander und von diesem Leben.

Portrait
Dr. Daniela Tausch, Dipl. Psych., Autorin zahlreicher Bücher zu Sterbebegleitung, Initiatorin und bis 1997 Leiterin des Stuttgarter Hospiz-Dienstes, seit 2001 arbeitet sie in ihrer eigenen Praxis, sie hält Seminare und Vorträge.
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FOTO-REPORTAGE ÜBER DAS KINDERHOSPIZ BALTHASAR
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Titel: LEBEN LACHEN STERBEN TRAUERN
Herausgeber: Kinderhospiz Balthasar
Texte von: Sandra Wagner
Fotograf: Christoph Gödan
Verlag: Edition Zweihorn, 2001
ISBN 978-3-935265-05-8, Kartoniert, 48 Seiten

Preisinfo : 12,90 Eur[D] / 13,30 Eur[A]/CHF 16.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Das Kinderhospiz Balthasar in Olpe ist eine bundesweit einmalige Einrichtung für unheilbar kranke Kinder mit stark verkürzter Lebenserwartung. Es hat im September 1998 eröffnet und erfährt seitdem überregionales Interesse. Doch der Grat zwischen dem, was ein Kinderhospiz nach aussen zeigen kann und darf, und dem Schutz der betroffenen Kinder und deren Familie ist oft schmal.

Mit diesem Buch wird erstmals ein tieferer Einblick in den Alltag des Kinderhospiz gewährt. Eindrucksvolle Bilder von Fotograf Christoph Gödan belegen die Situation der kranken Kinder, deren Geschwister und Eltern. Bewegende Lyrik und Prosa von Sandra Wagner runden die Zusammenstellung ab und eröffnen einen Horizont über das Foto hinaus.
Gemeinsam vermitteln Fotos und Texte den Grundgedanken des Kinderhospiz Balthasar: ein Ort zum Leben und Lachen, Sterben und Trauern.

Anmerkung von Ladina:
Ein sehr eindrückliches Buch über eine Einrichtung, von der es mehr geben dürfte, auch in der Schweiz
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FOTO-DOKUMENTATION
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Titel: Dem Tod so nah
Autorin: Valérie Winckler
Verlag: Recom, 2. Auflage 1991
ISBN 978-3-89752-057-8, Gebunden, 133 Seiten, 82 schw/w-Fotos
ehem. Preis: 16,50 Eur[D] / 17,00 Eur[A] / 29,50 CHF UVP
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Aufnahmen von Menschen, die vom Tod bedroht sind! Das kann bestürzen, ja sogar schockieren. Mit welchem Recht wird das getan?Und zu welchem Zweck? Hier drängt sich eine klare Antwort auf.
Valérie Winckler hat mehrere Monate in Spitälern in und um Paris am Kranken-oder Sterbebett von alten Menschen, Jugendlichen und Kindern verbracht. Sie hat sich lange mit ihnen, mit ihrer Umgebung und mit ihren Betreuern unterhalten, bevor sie die Aufnahmen von ihnen machte. Daher diese ergreifenden, ganz einfach wahren Bilder.
Diese Kranken zu fotografieren bedeutete, an ihrem Leiden Anteil zu nehmen, es bedeutete aber vor allem, sie ohne Scham und ohne Heuchelei so zu nehmen, wie sie waren.
Es bleibt noch viel zu tun, damit das Sterben menschenwürdig wird in unserer Gesellschaft, die alle übrigen Lebensabschnitte mit so grosser Sorgfalt vorbereitet.
Heute beweisen uns grossartige medizinisch geschulte Teams, dass man den Schmerz lindern und es den Kranken ermöglichen kann, dem Tod so würdig und so ruhig als möglich entgegenzugehen.

Diese Reportage "zuhinterst im Spital" war notwendig. Man muss diese Zeugenaussagen verstehen, diese Fotografien entziffern können. Der Tod und das Leiden werden uns zwar immer Angst einflössen, aber es wäre schön, wenn das vorliegende Buch zumindest dazu beitragen könnte, dass wir die Kranken nicht mehr fürchten...

"Während der Zeit, in der diese Reportage entstand, hatte ich das Gefühl, in der Nähe des Todes eine andere Dimension des Lebens zu erfahren, durch welche dieses eine erstaunliche Intensität und einen überraschenden Reichtum entfaltete", sagt Valérie Winckler.
Im Grunde genommen ist es ein Buch über das Leben.

Anmerkung von Ladina:
Dies ist eines meiner Lieblingsbücher zu diesem Thema - wenig Text - kurze Aussagen von Betroffenen(von sterbenden alten Menschen, Jugendlichen, Kindern, von ihren Eltern und von Personal der Station) - und ausdrucksstarke Fotos, die für sich selber sprechen.
Ich kann das Buch von ganzem Herzen weiter empfehlen.

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ERFAHRUNGEN
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Titel: Ich möchte an der Hand eines Menschen sterben
Untertitel: Der Alltag eines Hospizes als Herausforderung für den Glauben
Autorin: Lore Bartholomäus
Verlag : Matthias-Grünewald , Neuauflage April 2004
ISBN : 978-3-7867-8519-4, Kartoniert, 88 Seiten
ehem. Preis : 6,90 Eur[D] / 7,10 Eur[A] / 10.90 CHF UVP
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Während der Semesterferien arbeitete eine deutsche Studentin in einer der sogenannten Sterbekliniken Londons für einige Wochen als Pflegehelferin mit. Ihr Erfahrungsbericht von der vorbildlichen Arbeit irische Ordensfrauen in England stellt ein Modell gelungener Kommunikation zwischen Helfern und Sterbenden vor, die selbst zu Helfenden werden, indem sie zum nachdenken über den eigenen Tod, also über das eigene Lebensziel, herausfordern.
Das Buch will ermutigen, Sterbende nicht alleinzulassen, weder im Krankenhaus noch zuhause, und es mit medizinischer Hilfe nicht genug sein zu lassen, sondern die letzte Lebensphase Sterbender so menschlich und liebevoll wie möglich aus der Nähe zu begleiten.
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FOTO-ESSAY
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Titel: So lange ich noch da bin
Untertitel: Stationen des Heimgehens in Bildern
Autoren: Linde Klement / Walter Kohl
Fotos von Klement, Sieglinde
Verlag : Bibliothek d. Provinz, 2003
ISBN : 978-3-85252-556-3, Gebunden mit Schutzumschlag
70 Seiten, zahlreiche Abbildungen
ehem. Preis: 19,00 Eur[D] / 19,00 Eur[A] / 34,00 CHF
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Mit Kamera und mit viel Gespür ist hier das Sterben eines alten Mannes in einem Hospiz festgehalten. Einfühlsame kurze Texte und Aussagen des Patienten selber ergänzen dieses Buch.
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FOTODOKUMENTATION
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Titel: Menschen im Hospiz
Autorin: Annet van der Voort
Verlag : Herder Freiburg , August 2005
ISBN : 3-451-05647-X , Kartoniert
ca. 160 Seiten, 24 schwarz-weiß Fotos
ehem. Preis: 8,90 Eur[D] / 9,20 Eur[A] / 16,50 CHF
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Leben und Hospiz - das hängt untrennbar miteinander zusammen. Die Fotografin und Autorin Annet van der Voort hat Menschen porträtiert, die dort leben, arbeiten, sich freuen, zu Besuch kommen und solche, die sich auf das Sterben vorbereiten.
Ein Buch, das sich einlässt auf eine lebendige und reiche Atmosphäre, die das Leben bestimmt , bis zuletzt.

Anmerkung von Ladina:

Ein wundervolles Buch, das dem Klischee Sterbestation Bilder und Worte des Menschseins entgegensetzt.
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GESCHICHTEN AUS DEM KINDER-UND ERWACHSENENHOSPIZ
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Titel: Sterbenszeit ist Lebenszeit
Untertitel: Geschichten aus dem Kinder-und Erwachsenenhospiz
Autorinnen: Christiane Edler / Monika Herrmann
Verlag: Wichern, 2004
ISBN 3-88981-158-2, Kartoniert, 96 Seiten, ehem. Preis: CHF 12.50
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Es gibt viel Leben im Sterben...
Sterben ist grausam. Für die, die sterben und für die, die am Leben bleiben. Die aufgelösten Familienbande machen viele Menschen nur noch fassungslos und hilflos im Umgang mit dem Tod. Wenn sie überhaupt damit umgehen. Christiane Edler und Monika Herrmann haben an einem guten Ort erlebt, wie offen man mit dem Streben umgehen kann. Und zwar dann, wenn man im Sterben das Leben nicht vergisst. In ihrem Buch "Sterbenszeit ist Lebenszeit" erzählen die Autorinnen von Menschen, die im und mit dem Hospiz leben. Es ist eine behutsame und schlichte Dokumentation von Lebensenden in einem Hospiz für Kinder und für Erwachsene. Jeder Text erzählt vom Sterben. Vom Sterben eines Babys, eines Vaters, einer Freundin, einer Tochter, einer Mutter. Sie sind zum Sterben an einen Ort gekommen, der keine Hoffnung mehr kennt, aber bis zur letzten Minute Würde und Respekt. Jeder Text belegt, wie Hospize ambulant und stationär das Abschiednehmen für die Sterbenden und die Bleibenden erleichtert. Feste und ehrenamtliche Mitarbeiter bringen viel Kraft und Zeit auf, um jeden einzelnen Gast in seinem Schmerz oder seiner Wut, seiner Trauer oder seiner Schwäche beizustehen. Einen Pudding in der Nacht zu kochen, eine Zigarette am Bett zu halten, einen Anwalt zur Geduld zu überreden, verzweifelten Eltern Ruhe zu verschaffen oder Angehörigen beim Erinnern zu helfen. Das Buch überzeugt, weil es nicht Ratgeber zum Umgang mit dem Sterben sein will, sondern nur Zeugnis von einem Sterben, wie es selten geworden ist. Sterben inmitten vom Leben. Die Wirklichkeit der Texte macht die Lektüre zu einem eindringlichen Erlebnis.

Die Sozialpädagogin Christiane Edler leitet ein ambulantes Kinderhospiz in Berlin. Monika Herrmann berichtet als Journalistin in Berlin seit Jahren über die Diakonie und arbeitete mehrere Wochen in einem Hospiz.
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ERFAHRUNGEN IN DER STERBEBEGLEITUNG
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Titel: Wenn ich sterbe, möcht ich, dass du bei mir bist
Untertitel: Bilder vom Sterben zu Hause
Autorinnen: Daniela Tausch-Flammer / Lis Bickel
Verlag: Quell, 1996
ISBN 3-7918-2380-9, Gebunden mit Schutzumschlag, 96 Seiten
Leider vergriffen, antiquarisch suchen

Kurzbeschreibung
Dieser Text-Bild-Band dokumentiert die Arbeit der Hospizbewegung, der es darum geht, Menschen zu helfen, das Sterbenmüssen anzunehmen und Sterbenden das Sterben in einer ihnen vertrauten Umgebung zu ermöglichen. Der Band porträtiert Menschen, deren Lebenszeit abgelaufen ist, und lässt sie mit ihren Erfahrungen und Wünschen zu Wort kommen.

Klappentext
Die Bilder und Texte dieses Bandes sind aus der Arbeit der Hospizbewegung hervorgegangen. Sie zeigen Menschen in der letzten Phase ihres Lebens und lassen sie mit ihren Ängsten und Hoffnungen zu Wort kommen. Sie zeigen auch: Das Abschiednehmen wird leichter, wenn jemand da ist, der mit dem Sterbenden redet, mit ihm schweigt, der bei ihm bleibt bis zum Ende. Und sie zeigen: Wer dem Sterben nicht ausweicht, gewinnt neue Maßstäbe für sein Leben.

Anmerkung von Ladina: Eines der berührendsten Bücher,die ich kenne
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ERFAHRUNGEN UND RATGEBER EINER STERBEBEGLEITERIN
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Titel: Auf dem Weg mit Sterbenden
Untertitel: Alles hat seine Zeit
Autorin: Elftraud von Kalckreuth
Verlag : Matthias-Grünewald , 2. Auflage 2002
ISBN : 978-3-7867-2298-4, Kartoniert, 168 Seiten
ehem. Preis: 12,80 Eur[D] / 13,20 Eur[A] / 23,50 CHF UVP
Vergriffen im Buchhandel

Kurzbeschreibung
Den eigenen Weg finden - auch in der letzten Lebensphase: Jeder Mensch ist einzigartig. Für die Begleitung schwer kranker und sterbender Menschen kann es daher keine festen Regeln geben. Bis zum Ende bleibt alles wichtig, was das Leben reich und bunt macht und was wir mit unseren Sinnen erfahren. Wie immer im Leben gibt es auch in dessen letzter Phase für alles die richtige Stunde. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Hospizbewegung ermutigt Elftraud von Kalckreuth in diesem Buch alle, die als Angehörige oder professionelle Pflegende Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten, ihren Empfindungen und Fähigkeiten zu trauen. Sie nimmt ihnen damit die Angst vor Fehlern und schenkt ihnen die Kraft, auch Schwäche und Unsicherheit zu leben.

Anmerkung von Ladina:
Ein Buch, das ich als Neuerscheinung anno 2001 gelesen habe und das mir bis heute unvergesslich positiv in Erinnerung blieb.
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GEDANKEN EINER STERBEBEGLEITERIN
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Titel: Weder Tag noch Stunde
Untertitel: Nachdenken über Sterben und Tod
Autorin: Klara Obermüller
Verlag : Huber Frauenfeld , 2.Auflage Februar 2007
ISBN : 978-3-7193-1445-3 , Gebunden mit Schutzumschlag, 156 Seiten
ehem. Preis: 19,90 Eur[D] / 29,80 CHF UVP
Vergriffen im Buchhandel

Kurzbeschreibung
Sterben in der Anonymität eines Großkrankenhauses, Einsamkeit in den schwersten Stunden des Lebens, hilflose Angehörige, überlastetes Pflegepersonal, der Tod an den Schläuchen - das ist für viele Menschen heute Realität am Ende ihres Daseins. Muss es aber nicht sein. Das Aufkommen von Palliativmedizin und die Professionalisierung der Sterbebegleitung haben in letzter Zeit für umdenken gesorgt. Die Suche nach dem guten Tod, Ars moriendi, ist ein Thema, das die Menschen seit der Antike beschäftigt und bis heute große Beachtung verdient. Klara Obermüller hat in ihrem neuen Buch Erfahrungen mit Krankheit, Sterben und Tod zu Papier gebracht, die allen, die in ihrer näheren oder ferneren Umgebung mit der Problematik konfrontiert sind, Denkanstöße und Anregungen zu geben vermögen. Ihre Texte machen Mut und schießen Hoffnung nicht aus. Fern jeglicher Schönfärberei und billiger Tröstungsversuche führen sie die Leser hin zu den letzten und wichtigen Fragen um Leben und Tod.

Klara Obermüller, geboren 1940 in St. Gallen, ist in Zürich aufgewachsen, wo sie auch die Schulen besuchte, deutsche und französische Literatur studierte und mit einer Arbeit über "Melancholie in der deutschen Lyrik des Barock" promovierte. Schon während des Studiums wandte sie sich dem Journalismus zu, arbeitete zunächst beim du, später bei der NZZ und schliesslich, nach Jahren freiberuflicher Tätigkeit, bei der Weltwoche. Von 1996 bis zu ihrer Pensionierung Ende November 2001 moderierte Klara Obermüller die Sendung "Sternstunde Philosophie" von SF DRS. Heute ist sie als freiberufliche Publizistin, als Moderatorin von Podiumsdiskussionen und als Referentin in der Erwachsenenbildung tätig.
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ERFAHRUNGEN AUS DER HOSPIZARBEIT
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Titel: Wege ins Licht
Untertitel: Erfahrung der Hospizarbeit - Impulse für das Leben
Autor: Bronislaw Gembala / Vorwort von Bronislaw Gembala
Verlag : Gembala, Bronislaw , Juli 2005
ISBN : 978-3-00-016378-4, Kartoniert, 382 Seiten, 42 farbige Abbildungen
ehem. Preis: 21,90 Eur[D]/CHF 41.55
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Verlagstext:
Bronislaw Gembala, geb. 1961 in Polen, ist katholischer Theologe, der sich seit 25 Jahren in der Hospizbewegung als Sterbe- und Trauerbegleiter engagiert. In Deutschland ist er einer der Pioniere der Hospizarbeit gewesen und initiierte bundesweit mehrere Hospizgruppen und -dienste.
Im Bistum Aachen war er massgeblich an der Entwicklung der Hospizarbeit beteiligt.
Heute widmet er seine Erfahrung und sein Wissen der Verbreitung der Hospizidee und ist als Referent und Dozent im In- und Ausland tätig. Neben diesem Buch ist er auch als Autor mehrerer Fachartikel und Bücher bekannt.
Seit 10 Jahren arbeitet er europaweit als selbständiger Unternehmensberater.

In diesem Buch beschreibt der Autor aus eigener Erfahrung den Weg der Begleitung von schwerkranken, sterbenden und trauernden Menschen. In dem Buch zeigt er auf, wie anspruchsvoll dieser Dienst ist und wie bereichernd diese Erfahrung sein kann.
Eine wertvolle Entdeckungsreise zu unserem wahren Selbst und zu Gott, zu einer Erfahrung der Ohnmacht und des Scheiterns, die als Chance genutzt wird.
Knappe poetische Texte und Bilder begleiten, bereichern und vertiefen den Text.

Empfehlenswert für Menschen, die andere Menschen begleiten, sowie für persönliche Auseinandersetzung mit eigener Lebensgeschichte und Spiritualität.
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ERFAHRUNGEN EINER STERBEBEGLEITERIN
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Titel: Leben in Würde bis zuletzt
Untertitel: Erlebnisse und Erfahrungen in Grenzsituationen als Sterbebegleiterin im Hospiz
Autorin: Dorothee Döring
Verlag: Bonifatius, 2002
ISBN 978-3-89710-204-0, Broschiert, 234 Seiten
ehem. Preis: 19,40 Eur[D] / 20,00 Eur[A] / 34,20 CHF UVP
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Verlagstext:
Über Sterben, Tod und Trauer wird viel geschrieben, aber wenige derer, die diesen Komplex behandeln, sind erlebnismässig so nah dran. Die von der Autorin geschilderten "Fallbeispiele" sind authentisch und geben eine grosse Bandbreite des Erlebens und Erleidens des individuellen Sterbens wieder. Und diese Vielfalt ist eine Quelle unermesslicher Erfahrungen. Konkurrenzlos dürfte daher das Kernstück des Buches sein, das vom patientennahen Einsatz der Autorin als Sterbebegleiterin und ihren erlebten Grenzerfahrungen zwischen Leben und Tod berichtet, von dem unendlichen Vertrauensbeweis der Sterbenden, von deren Hilflosigkeit, vom körperlichen Verfall,aber auch von unglaublichem seelischem Wachstum.
Die Autorin erklärt Aufgaben und Funktionen der Sterbebegleiter, geht auf die Anforderungen und Voraussetzungen ein, verdeutlicht praxisnah den Beziehungskreis von psychosozialen, medizinischen und pflegerischen Versorgungselementen für Sterbende und Trauernde und geht einfühlsam auf die psychischen Veränderungen des Lebens im Angesicht des Todes ein, denen in der Begleitung Rechnung zu tragen ist. Daneben vermittelt sie Einblicke in Inhalte diverser Aus-und Weiterbildungsseminare.
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BETRACHTUNGEN ZU EINEM WICHTIGEN THEMA
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Titel: Für ein Sterben in Würde
Untertitel: Erfahrungen unter medizinisch-therapeutischen und theologisch-pastoralen Aspekten
Herausgegeben von Konrad Baumgartner
Verlag : Don Bosco Medien, 1997
ISBN : 978-3-7698-1060-8, Kartoniert,192 Seiten
Sachgruppe : Christliche Religion;Medizin;
ehem. Preis: 15,30 Eur[D] UVP / 15,80 Eur[A] UVP /CHF 30.00
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Die Diskussion über "Sterbehilfe" ist in vollem Gang. Mehr und mehr wird von verschiedenen Seiten gefordert: Nicht nur passiv sterben lassen, sondern auch aktiv das Sterben zu ermöglichen; "Hilfe zum Sterben" anstatt "Hilfe beim Sterben".
In diesem Buch plädieren christlich motivierte Ärzte, Schwestern und Pfleger, Theologen und Seelsorger/ -innen sowie Mitarbeiter im Hospiz aus ihrem je eigenen Blickwinkel dafür, im Respekt vor der Würde des Patienten und vor dem lebensbedeutsamen Prozeß des Sterbens alles Menschenmögliche zu tun und Unmögliches zu lassen, vor allem aber durch medizinisch- therapeutische Hilfe und menschlich-christliche Zuwendung den Sterbenden "bis zuletzt" beizustehen.
Ein Kapitel des Buches widmet sich ganz besonders dem Umgang mit sterbenden Kindern, die ebenso wie ihre Eltern und Angehörigen, verstärkter medizinischer und pastoraler Zuwendung bedürfen. Ein wichtiges Buch mit Stellungnahmen und Erfahrungen aus der Praxis für alle, die an ihrem Platz Dienst tun an Sterbenden.
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ENGAGIERTES BUCH EINER KREBSKRANKEN ERWACHSENENBILDNERIN
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Titel: Lebensbegleitung bis zum Tod
Untertitel: Wir brauchen Hospize
Autorin: Karin E.Leiter
Verlag: Tyrolia
ISBN 978-3-7022-1877-5, Broschur, 152 Seiten
ehem. Preis: 11,90 Eur[D] / 11,90 Eur[A] / 22,00 CHF
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Zum Inhalt:
Der Hospizgedanke und vor allem die Hospizpraxis stellen sterbende Menschen in den Mittelpunkt einer menschenwürdigen Lebensbegleitung bis zum Tod.Die Autorin schreibt aus ihrer Perspektive als Hospizpatientin und -begleiterin - ein berührendes und starkes Buch"

Mehr Lesestoff zu diesem Buch unter:
http://www.karin-e-leiter.net/buecher/begleitung.html
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ERFAHRUNGEN EINES ALTENPFLEGERS IM HOSPIZ
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Titel: "Ich will mitfliegen, aber ich habe noch keinen Platz"
Untertitel: Reflexion und Erfahrung über Kranksein, Sterben und Tod auf der Palliativstation "Johannis-Hospiz" in München
Autor: Andreas Stähli
Verlag: LIT, 2002
ISBN 978-3-8258-5107-1 , Broschiert, 184 Seiten
ehem. Preis: 15,90 Eur[D] / 16,40 Eur[A] /CHF 31.20
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Die Hospizarbeit fordert in besonderer Weise das philosophische Denken zu einer Klärung und Vertiefung in ihr gemachter Erfahrungen. Fragen, die im Umgang mit Kranksein, Sterben und Tod aufbrechen, finden in der philosophischen Reflexion einen wichtigen Aspekt möglicher Beantwortung.
Thematisiert wird im ersten Teil der vorliegenden Arbeit unter anderem die Frage nach Theodizee, Fragen nach der Sprache, dem Willen und dem Bewusstsein des schwerkranken und sterbenden Menschen, aber auch die Frage nach der Zeit. In der Bemühung um eine Antwort ist stets die Nähe zur Praxis bedeutsam.
Der zweite Teil stellt die Spiritualität in den Mittelpunkt. Den Schwerpunkt bildet hierbei eine Betrachtung über das Gebet im Johannes-Hospiz.
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ERFAHRUNGEN ZWEIER STERBEBEGLEITERINNEN
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Titel: Spiritualität der Sterbebegleitung
Untertitel: Wege und Erfahrungen
Herausgegeben von Bickel, Lis / Tausch-Flammer, Daniela
Verlag : Herder Freiburg, 1999
ISBN : 3-451-04791-8 , Kartoniert, 159 Seiten
ehem. Preis: 8,50 Eur[D] / 8,80 Eur[A] / 15,70 sFr
Sachgruppe : Philosophie;Psychologie;Christliche Religion;Soziologie, Gesellschaft;Medizin;
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Es ist eine tiefe Erfahrung aller Sterbebegleitung: Wer offen und achtsam in die Begegnung und Begleitung eines Sterbenden hineingeht, wird von etwas berührt, was ausserhalb der Alltagserfahrung liegt; er begegnet dem Grund, von dem wir kommen und zu dem wir gehen.
In diesem Band spiegeln sich die vielfältigen spirituellen Erfahrungen von 10 Jahren Hospizarbeit.

Anmerkung von Ladina:
Da Daniela Tausch-Flammer und Lis Bickel zu meinen favorisierten Autorinnen gehören, ist dies ein Buch, das ich allen Interessierten empfehlen kann. Einfach und lebensnah beschrieben
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ERFAHRUNGEN EINES STERBEBEGLEITERS
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Titel: Sich öffnen ins Leben.
Untertitel: Begegnungen und Gespräche mit Schwerkranken, Sterbenden und Trauernden- Wie wirbehutsam begleiten können.
Autor: Stephen Levine
Verlag: Herder, 1996
ISBN 3-451-26134-0 , Paperback, 246 Seiten
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Schwerkranke, Sterbende und ihre Angehörigen erleben Gefühle wie Ergebung, Trauer, Wut und Rebellion. Oft erst das eine und dann das andere - und mit vielen Nuancen. Der Autor begleitet seit über 20 Jahren Menschen, die an dieser Schwelle stehen.
Dieses Buch sammelt die Geschichten derer, die an ihre Grenzen gebracht wurden. Jeder von ihnen hat einen Schritt in unbekanntes Gelände getan und das Niemandsland des unerforschten Lebens betreten. Es sind Geschichten von den ersten unsicheren Schritten in den Bereich jenseits unserer Ängste, jenseits des Bildes, das wir von uns selbst haben.
Die Grundlage für die meisten der hier wiedergegebenen Gespräche bilden Gespräche, die im Rahmen eines Projekte am Telefon aufgenommen worden sind: Den frei zugänglichen Telefondienst für Todkranke und diejenigen, die sich mit dem Tod eines Menschen auseinandersetzen
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AUFZEICHNUNGEN EINES PSYCHIATERS
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Titel: Wenn deine Botschaft Liebe ist
Untertitel: Wie wir einander helfen können, Heilung und inneren Frieden zu finden
Autor: Gerald G. Jampolsky
Verlag: Kösel, 1985
ISBN 3-466-34109-4, Paperback, 156 Seiten
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Eine positive Lebenseinstellung schützt nicht nur eher vor Krankheit und anderen Übeln, sie hilft auch, Schicksalsschläge wirksamer zu meistern.
Dieses Buch zeigt, wie wir lernen können, die Kraft 'positiven Denkens' bewusst zur Neuorientierung unseres Lebens einzusetzen.
Gerald Jampolsky weiss aus persönlicher und ärztlicher Erfahrung, wie wir krankmachende Einstellungen ablegen und unsere Angst loslassen können.
Wir erfahren dabei Liebe als unser wahres Wesen und nie gekannten inneren Frieden. Eine ganz neue Lebenseinstellung wird möglich, die sich vor allem in vorbehaltslosem Annehmen und Geben ausdrückt.
An vielen bewegenden Beispielen zeigt der Autor, wie in seinem Zentrum in Kalifornien schwerstkranke Kinder und Jugendliche , ihre Familie und das therapeutische Personal dies miteinander lernen und praktizieren.
Wir erfahren von für unmöglich gehaltenen inneren und äusseren Heilungen, und wir sehen Menschen über Angst, Krankheit und Schmerzen hinauswachsen - sei es zu sinnerfülltem Weiterleben oder zu einem ihr Dasein friedlich vollendenden Sterben - allein indem sie andern geben, was ihnen selbst zuteil wurde: Liebe und inneren Frieden.
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RATGEBER
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Titel: Sterbenskrank und nicht allein
Untertitel: Ein Ratgeber für Angehörige und Freunde
Autor: Vinzenz Felder
Verlag : Edition Sternenvogel , 2003
ISBN : 978-3-907876-00-8, Halbleinen
119 Seiten, 6 schwarz-weiß Fotos - 21,7 × 13,8 cm
ehem. Preis: 19,50 Eur[D] / 29,80 CHF
Vergriffen im Buchhandel, suchen via booklooker.de

Verlagstext:
Noch immer sind Krankheit und Tod Tabuthemen. Die Auseinandersetzung damit macht unsicher. Angehörige und Freunde fühlen sich gegenüber schwer kranken und sterbenden Menwchen oft hilflos.
Wie ehrlich soll man sein?
Was enthüllt die Körpersprache des Patienten?
Wie verschlüsseln Sterbende ihre Hilferufe und Botschaften?
Anhand konkreter Beispiele zeigt der Autor, wie ein offenes Gespräch mit kranken und sterbenden Menschen aufgenommen und bis zum endgültigen Abschied fortgesetzt werden kann.

Anmerkung von Ladina:
Ein echtes Praxisbuch mit vielen Anregungen, nicht "nur" für Besuche bei Sterbenden nützlich, sondern auch im gewohnten Umgang mit kranken Menschen von grosser Hilfe.
Leicht und verständlich geschrieben.
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ERZÄHLUNGEN ÜBER STERBENDE MENSCHEN
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Titel: Ein Lächeln in schwerer Stunde
Untertitel: Menschen an der Grenze von Leben und Tod
Autorin: Agnes Filk-Nagelschmitz
Verlag: Butzon&Bercker, Quell, 1977
ISBN 3-7666-8976-2 Butzon & Bercker
ISBN 3-7918-2043-5 Quell-Verlag
Halbleinen Broschur, 159 Seiten
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Ist der Tod das Tabu unserer nach Leben hungernden Gesellschaft? Ärzte und Seelsorger gaben bedeutsame Antwort auf die Frage nach Leben und Tod. Hier erhebt eine Frau ihre Stimme, die als Schwester und medizintechnische Assistentin leidenden und sterbenden Menschen( Erwachsenen und Kindern) nah begegnete und aus diesem Erleben ein tiefes Verständnis für das Empfinden und Verhalten Kranker gewann. Ihnen wahrhaft menschlich mit Herz zu begegnen, ist der Anruf der Verfasserin. Sie zeigt uns die Kraft der kleinen Zeichen, des Lächelns, eines guten Wortes, unserer Nähe - die vielleicht zu grossen Geschenken werden...

Diese Aufzeichnungen in erzählter Form sind Zeugnisse tapferen Menschseins, die nachdenklich machen.

Lächeln ist immer ein Schenken!
Es ist kaum zu glauben, wieviel
Zauber von dieser lieblichen
Gesichtsfalte ausgeht.
Lächeln ist einfach - Licht.

Anmerkung von Ladina:
Ein altes, aber sehr schönes Buch. Die Botschaft ist immer noch topaktuell.
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SACHBUCH
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Titel: Verständnisvoll miteinander leben bis zuletzt.
Untertitel: Geschrieben von Patienten und Ärzten.
Hrsg: Bergemann, Sehhouli, Sommer, Lichtenegger, Onkologisches Patientenseminar im Universitätsklinikum der Charité, Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität u.a
Verlag: Geest, 2002
ISBN 3-936389-21-7, Paperback, 184 Seiten
ehem. Preis: 10.00 Euro
Vergriffen im Buchhandel,


Verlagstext:
"Trotz erheblicher Fortschritte in der Krebsmedizin sind nach wie vor die Hälfte aller Krebspatienten zum Zeitpunkt der Erstdiagnose nicht heilbar." Dies allein zeigt die Notwendigkeit, sich in intensiver Weise mit dem Tod auseinander zu setzen. In den Beiträgen des Buches wird versucht, naturwissenschaftliche und geisteswissenschaftliche Ansätze in der Tradition u.a. Einsteins, Humboldts, Plancks neu zu besetzen, das herrschende Tabu über dieses Thema zu brechen. Betroffene und Ärzte kommen gleichermaßen zu Wort. Das Buch ist in der Zwischenzeit in der einsetzenden Diskussion über dieses Thema zu einem Standardwerk geworden.
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AUS DEM ERFAHRUNGSBEREICH EINER PFARRERIN
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Titel: Bilder der Hoffnung im Angesicht des Todes
Untertitel: Ein Weg christlicher Sterbebegleitung
Autorin: Karin Kiworr
Verlag : Matthias-Grünewald , erscheint demnächst, August 2005
ISBN : 978-3-7867-2577-0, Kartoniert, 104 Seiten
ehem. Preis: 16,80 Eur[D] / 17,30 Eur[A] / 29,90 CHF UVP
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
In Zeiten schwerer Krankheit und Todesbedrohung gehört die Hoffnung zu den vitalen Kräften, die in der Auseinandersetzung mit Krankheit und Tod unverzichtbar sind. Sehr häufig entwickeln PatientInnen innere Bilder, die ein ganz persönliches Hoffnungspotential enthalten. Auf der anderen Seite vermögen biblische Bilder wie der Paradiesgarten, Wasser, die Ruhe nach dem Sturm auf dem See oder das himmlische Hochzeitsmahl Impulse zu vermitteln und Horizonte der Hoffnung zu öffnen. Aus der Erfahrung der Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen verknüpft die Autorin diese beiden Bilderwelten in der theologischen Reflexion, vor allem aber in der Praxis der Hilfestellung.

Leserkreis:
Seelsorgerinnen in Krankenhäusern, Altersheimen und in der Gemeinde,
Hospizgruppen,
Besuchsdienste in Gemeinden und Kliniken,
Trauergruppen,
Pflegekräfte und Ärztinnen auf Intensiv - und Palliativstationen,
Theologie - und MedizinstudentInnen

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Zuletzt geändert von Ladina am Sa 13 Aug 2016 20:17, insgesamt 15-mal geändert.

Ladina
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FREUNDE

Beitragvon Ladina » Mo 30 Mai 2016 21:06

WENN FREUNDE, EHEPARTNER ODER NAHESTEHENDE MENSCHEN EINE STERBEBEGLEITUNG MACHEN/ VOR SICH HABEN

Diagnose der Mutter der Autorin: Fortgeschrittener, sehr grosser bösartiger Lungentumor (Lungensarkom)

ERFAHRUNGEN UND RATGEBER DER TOCHTER EINER BETROFFENEN
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Titel: Noch einmal schwimmen
Untertitel: Sterbebegleitung meiner krebskranken Mutter
Autorin: Monika Keck
Verlag: Reinhardt, März 2017
ISBN 978-3-497-02671-5, Taschenbuch, 149 Seiten

Preisinfo ca: CHF 23.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
„Wir können nichts mehr für Ihre Mutter tun – ausser sie in ein Hospiz zu verlegen oder zum Sterben nach Hause zu entlassen.“ Wie geht es Angehörigen, die so etwas hören müssen? Was erleben sie, wenn sie sich entscheiden, ihr Familienmitglied bis zu dessen Tod zu Hause zu pflegen? Und wie kann das gelingen? Die Autorin beschreibt, wie sie die Krebserkrankung und palliative Versorgung ihrer Mutter daheim erlebt hat: von anfänglicher Überforderung bis hin zu sinnstiftender Sterbebegleitung. Basierend auf der persönlichen Erfahrung und fachlichem Wissen gibt sie zahlreiche Tipps, die pflegende Angehörige während der häuslichen Sterbebegleitung bestärken und Ängste vor der Auseinandersetzung mit dem Tod nehmen sollen. Eine Hilfestellung für alle, die diese mutige Entscheidung getroffen haben.
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Diagnose Lungenkrebs bei Ehemann, Metastasen

ERLEBNISBERICHT EINER BEGLEITENDEN EHEFRAU
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Titel: Leben bis zum Schluss
Untertitel: Abschiednehmen und würdevolles Sterben - eine persönliche Streitschrift
Autorin: Petra Thorbrietz
Verlag : Zabert Sandmann, September 2007
ISBN : 978-3-89883-186-4, Gebunden, 176 Seiten

Preisinfo : 16,95 Eur[D] / 17,50 Eur[A] / 23.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Wie ist es, plötzlich damit konfrontiert zu werden, bald einen geliebten Menschen zu verlieren? Wie ist es, mit ihm und für ihn um ein würdevolles Sterben zu ringen?
Petra Thorbrietz hat es erlebt. In einem außerordentlichen, persönlichen Dokument des Abschiednehmens erzählt sie mit großer sprachlicher Sensibilität von der bedingungslosen Liebe und dem Verlust, vom Ringen mit dem Sterben, dem Hoffen auf das Leben, von der Wut und der Verzweiflung, von Augenblicken der Nähe, von der Vorbereitung auf den Tod und der Zeit danach.
"Leben bis zum Schluss" ist aber auch eine leidenschaftliche Streitschrift, ein Weckruf an uns alle, sich endlich mit dem würdevollen Sterben und dem Recht auf den eigenen Tod auseinanderzusetzen. Denn wir müssen uns selbst darum kümmern, wie wir und unsere Lieben sterben wollen. Ist Sterbehilfe ein akzeptabler Weg? Genügt es, eine Patientenverfügung zu unterschreiben? Dürfen wir uns beim Sterben auf die Ärzte verlassen? Warum sind Schmerztherapien in Deutschland immer noch eine Katastrophe? Die Liste der Gründe, sich dem Tabu-Thema Nr. 1 endlich zuzuwenden, ist lang. Wir würden nur gewinnen: an Rechtssicherheit, vor allem aber an bewusster Freude am Leben, am Leben bis zum Schluss.
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Diagnose des Ehemannes: Bauchspeicheldrüsenkrebs

ERLEBNISBERICHT DER BEGLEITENDEN EHEFRAU EINES BETROFFENEN
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Titel: Neuer Lebensmut in der Begegnung mit dem Tod
Untertitel: Die Trauer zulassen - aber das Leben nicht vergessen
Autorin: Maria Köllner
Verlag : Via Nova , April 2007
ISBN : 978-3-86616-059-0, Paperback, 192 Seiten

Preisinfo : 14,95 Eur[D] / 15,40 Eur[A] / 21.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Ein ergreifender Rückblick auf ein Jahr der Sterbebegleitung
Unser Leben ist ein Geschenk, vielfältig und wunderbar. Das empfinden wir häufig nicht mehr, wenn uns der Tod eines nahe stehenden Menschen die Lebensfreude nimmt. Doch wenn wir dem Tod keine Herrschaft über uns und unser Leben einräumen, öffnen sich neue, ungeahnte Wege. Das zu erkennen und die Veränderung als Chance anzunehmen ist die Botschaft dieses Buches.
Es beschreibt die Erfahrung der Autorin Maria Köllner, die ein Jahr lang ihren sterbenskranken Mann begleitet. Krankheit(Bauchspeicheldrüsenkrebs) und Angst haben die Macht über ihr gemeinsames Leben ergriffen, bis sich ihre Wege trennen.
Durch die Begegnung mit dem Tod öffnen sich nach einer Weile neue, ungeahnte Lebenswege für die Zurückgebliebene. So entsteht aus dem Schmerz die Kraft für einen Neubeginn.
Das Fazit: Mit Mut und Glauben gewinnen wir unsere Lebensfreude auch nach Schicksalsschlägen zurück. Neben einer neuen Vielfalt der Gegenwart wächst das Gefühl von Dankbarkeit für die geliebten Menschen, die vor uns gegangen sind.
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Diagnose der Zwillingsschwester der Autorin: weit fortgeschrittener Darmkrebs

ERFAHRUNGEN EINER ANGEHÖRIGEN
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Titel: Im Wirbel des Vergessens
Untertitel: Erfahrungen mit Krankheit und Alzheimer-Demenz
Autorin: Regina Ludwig
Verlag: Epubli, 4. Auflage, Juni 2017
ISBN 978-3-7450-6876-4, Paperback, 204 Seiten

Preisinfo ca: CHF 22.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zu diesem Buch:
Die Schicksalsschläge die mich und meine Familie in einer Zeitspanne von eineinhalb Jahren trafen, waren sehr hart, denn sie forderten das Leben drei geliebter Menschen. Zuerst erkrankte meine Mutter an Alzheimer-Demenz. Die Krankheit, die schnell voran schritt, beeinflusste nicht nur ihr Leben, sondern das ganze familiäre Umfeld. Zusätzlich zu diesen Schwierigkeiten, die nun den Alltag bestimmten, kamen die plötzlichen Erkrankungen meines Vaters (Herzinfarkt) und meiner Zwillingsschwester. Dass ich die Kraft erhielt, meine Eltern und meine Zwillingsschwester bis an ihr Ende zu begleiten, erfüllte mich mit einer tiefen Dankbarkeit, die mir über die Trauer hinweg half.
Dieses Buch soll zeigen dass es trotz Krankheit und Verlust immer einen Sinn im Leben gibt.

Portrait
Nach dem Germanistikstudium in Siebenbürgen, kam ich 1984 in die BRD, wo ich als Deutschlehrerin und im Kindergarten gearbeitet habe. Seit 2016 habe ich in 86450 Altenmünster ein Siebenbürgisches Zentrum, wo es ein Miniatur-Museum und einen Märchenkreis gibt. Zur Zeit schreibe ich Bücher.
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BERICHT ÜBER DIE ERFAHRUNGEN IN DER INTENSIVEN STERBEBEGLEITUNG
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Titel: Schlussakkord*
Untertitel: Die letzten Monate mit Katja
Autorin: Henriette Kaiser
Verlag : Herder, 2014
ISBN : 978-3-451-06308-4, Paperback, 272 Seiten

Preisinfo : 19,90 Eur[D] / 20,50 Eur[A] / CHF 14.90

Erhältlich im Buchhandel

*ACHTUNG: ISBN Nummer bei der Bestellung angeben, da es sehr unterschiedliche Bücher mit dem gleichen Titel gibt

Verlagstext:
Niemand denkt gern ans Sterben. Auch Katja und Henriette nicht. Aber sie müssen: Katja hat Krebs, fortgeschrittenen Gebärmutterkrebs und liegt im Sterben. Sie ist 37. In den letzten Monaten besucht Henriette Katja fast täglich und versucht, ihrer Freundin auf dem Weg in den Tod beizustehen.
Erst nach dem Tod von Katja wird Henriette bewusst, was für eine ungeheuerliche Reise sie selbst, als Begleiterin, erlebt hat. Und diese Reise schildert sie hier, mit allen Ratlosigkeiten, aber auch den tief erlebten Erfahrungen: für das eigene Leben und für das Verständnis, dass erst im Schlussakkord das Leben vollendet ist.

Anmerkung von Ladina:
Eine ehrliche, liebevolle Schilderung, welche die Anforderungen einer solchen Begleitung deutlich macht und ebenso aussagt, was für ein Geschenk daraus erwächst.
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KRANKENHAUSTAGEBUCH
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Titel: Ich lerne leben, weil du sterben musst
Untertitel: Ein Krankenhaustagebuch
Autorin: Cordula Zickgraf
Verlag : Allitera, April 2001
ISBN : 978-3-935284-97-4 , Paperback, 156 Seiten

Preisinfo : 11,00 Eur[D] / 11,40 Eur[A] / 16.90 CHF fPr
Alle Preisangaben in Schweizer Franken (CHF) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Zwanzig lange Tage verbringt die Autorin in einem Krankenhaus. Allerdings nicht, wie sie es gewohnt ist, als angehende Krankenschwester, sondern als Patientin. Nicht aktiv und tätig, sondern zu deprimierender Passivität gezwungen, nicht im Kreis von bekannten Berufskollegen, sondern in Gesellschaft zunächst fremder, bettlägeriger Mitpatientinnen, insbesondere aber in unmittelbarer
Nähe zu einer dem Tode nahen knochenkrebskranken Siebzehnjährigen. Das hier vorgelegte Tagebuch eines klinischen Aufenthalts geht jeden an, der auch nur einmal ein Krankenhaus von innen gesehen hat. Es beschönigt nichts, aber es übt auch keine unbegründete Pauschalkritik. Gerade deshalb macht es Schwächen, Mängel und Unzulänglichkeiten unseres Krankenhaussystems beispielhaft deutlich.
Zugleich erzählt dieses Tagebuch aber auch die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, der zu ihrer Entfaltung nur wenige Tage bleiben. Denn Aranka, das krebskranke Mädchen, ist dem Tode nahe. Sie spürt es, sie ahnt es, aber ihr unbefangenes Zutrauen zu Menschen und ihre jugendliche Heiterkeit verlassen sie fast nie. So lässt sich von ihr, die sterben muss, lernen, was Leben heißt.

Über die Autorin:
http://www.bod.de/buch/cordula-zickgraf ... 84974.html
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ERZÄHLUNG DER FREUNDIN EINER BETROFFENEN
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Titel: Heute sterben immer nur die andern
Autorin: Charlotte Worgitzky
Verlag : Fischer Taschenbuch Verlag . Februar 2016
früher Verlag Morgenbuch, 1991
ISBN : 978-3-596-30986-3 , Paperback, 110 Seiten

Preisinfo : 7,50 Eur[D] / 7,80 Eur[A] / 13.40 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Klappentext:
"Wie ungeschickt Ärzte sein können. Wir haben unsere Erfahrungen, werden sie sagen. Da gibt es welche, die wollen nicht einmal zur Todesstunde ihrer nächsten Angehörigen gerufen werden. Wenn die wüssten, wie friedlich es beim Sterben zugeht, sie hätten nicht solche Furcht. Freilich, ein Stück sterbe ich mit, setze mich dem aus. Das Stück wird mir später erspart, ich kenne es schon, ich brauche diesen Buchstaben dann nicht mehr zu lernen."
Die Freundschaft dreier Frauen wird auf die Probe gestellt, als klar wird, dass eine von ihnen, Maria an fortgeschrittenem, unheilbar gewordenem Brustkrebs erkrankt ist. Während die eine Freundin, Lisette, die Krankheit leugnet, entscheidet sich Hanna trotz quälender Konflikte für den Beistand und hilft damit der Sterbenden, ihr Schicksal anzunehmen.
Mit dieser Erzählung hat Charlotte Worgitzky abermals ein Tabu berührt: Das Verdrängen von Leiden und Tod in einer von hektischen Oberflächenreizen beherrschten Gesellschaft.
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ERZÄHLUNG DER FREUNDIN EINER BETROFFENEN
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Titel: Marisa
Untertitel: Rückblenden auf eine Freundschaft
Autorin: Erika Pluhar
Verlag : Însel Mai 2017
ISBN : 978-3-458-36286-9 , Kartoniert, 250 Seiten

Preisinfo ca. CHF 14.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

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Verlagstext:
Zwei junge Mädchen in einem Schloßpark, Rollentexte in der Hand: Schülerinnen des Max-Reinhardt-Seminars, Wiens berühmter Schauspielschule. Bewundernswert schön, begabt und faul die eine, die sich bald Marisa Mell nennen und als Filmstar neben Kollegen wie Marcello Mastroianni, Anthony Perkins oder Peter O'Toole stehen wird; pflichtbewußt und scharf beobachtend die andere, der eine Karriere am Wiener Burgtheater bevorsteht. Die liebevolle, nachdenkliche, wahre Geschichte von zwei Leben, die scheinbar ähnlich begannen und schockierend andere Wendungen genommen haben.
Während Erika viel Erfolg im Beruf und auch sonst im Leben hat, gerät Marisa in schlechte Kreise, erlebt Rückschläge, wird medikamenten- und nikotinabhängig.
Mit der Diagnose eines fortgeschrittenen Adenokarzinomes mit Metastasen in den Knochen bei Marisa treffen die beiden Schulfreundinnen wieder näher aufeinander und Erika wird treue Begleiterin für Marisa in ihren letzten Lebenswochen.
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Diagnose Speiseröhren - und Lungenkrebs

ERFAHRUNGSBERICHT DES SCHULFREUNDES EINES BETROFFENEN
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Titel: Toms letzter Weg
Autor: Arno Frank Eser
Verlag : Gabriele Lechner, Dezember 2005
ISBN : 978-3-926858-67-2, Gebunden, 160 Seiten

Preisinfo : 14,95 Eur[D] / 15,40 Eur[A] / 19.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel
http://www.toms-letzter-weg.de/

Inhalt
„Natürlich habe ich gewusst, dass dieser Tag irgendwann mal kommen kann. Aber dieses Irgendwann habe ich in weite Ferne geschoben. Du wohl auch. Ich habe gehofft, dass wir zwei nach den Trennungen von unseren Frauen erst mal eine fesche Männer-WG auf die Beine stellen, so richtig wie in alten Tagen, mit Wein, Weib und Gesang, und die Mädels spätestens morgens um elf mit dem Abfall entsorgen, haha, genau so war es abgemacht."
Aber es rappelt nur ein paar Monate in der lustigen Männer-WG, bis zu dem Tag als Tom mit einer Krebsdiagnose vom Arzt kommt. Es bleibt nicht mehr viel Zeit. Und die beiden Freunde beschließen, alles so lange wie möglich gemeinsam durchzustehen, bis zum bitteren Ende, irgendwann.
Arno Frank Eser beschreibt in seinem Tagebuch, “Toms letzter Weg“, die immer schwerer werdenden Tage als Sterbebegleiter mit viel Gefühl, aber auch mit Zynismus und Selbstironie. Ein Versprechen, das er seinem Freund Tom gegeben hat, zwingt ihn, sich mit dem Thema aktive Sterbehilfe auseinanderzusetzen.
Ein Buch, das unter die Haut geht und viel Kraft in schwierigen Lebenssituationen gibt.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER SCHWIEGERTOCHTER
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Titel: Sechs Monate Abschied
Autorin: Ilse Thalmann
Verlag : LIT, 1997 , AT Edition
ISBN :978-3-8258-3372-5 , Paperback, 216 Seiten
ehem. Preis: 10,90 Eur[D] / 11,30 Eur[A] /CHF 21.00
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Die Autorin schreibt über den letzten Lebensabschnitt ihrer sehr geschätzten Schwiegermutter, über die Veränderung, die ihre Krebserkrankung für die ganze Familie bedeutet.
Als die Kranke spürt, dass sie keine Genesung erwarten kann, beginnt sie, noch einmal alles aus ihrem Leben herauszuholen und zeigt einen ungebeugten Lebenswillen.
Aber schon bald muss sie erkennen, wie schnell sie von ihrer Schwäche eingeholt wird. Ihr grösster Wunsch ist es dann, zu Hause sterben zu können. Es gelingt der Familie, sie bis zum Ende in der gewohnten Umgebung zu betreuen.
Die Kranke konzentriert sich auf das Wesentliche, das ihr in der kurzen Zeit noch bleibt. Sie nimmt von allen Dingen, die zur Zeitlichkeit gehören, bewusst Abschied und ahnt nicht, wie viel sie dadurch bei ihren Mitmenschen bewegt.

Anm. v.Ladina:
Eine Ermutigung zur Sterbebegleitung zu Hause.

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Sterbegleitung bei der Nichte, 40 Jahre alt, an fortgeschrittenem Eierstockkrebs erkrankt

ERFAHRUNGSBERICHT EINER PENSIONIERTEN KRANKENSCHWESTER
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Titel: Protokoll eines langen Abschieds
Autorin: Anne(marie) Stenger
Verlag: ATE, Juli 1994
Keine ISBN, Taschenbuch, 47 Seiten
Vergriffen im Buchhandel, erhältlich via booklooker.de

Demnächst im Begegnungshaus Turmhaus Winterthur für Betroffene im Verleih:
https://zuerich.krebsliga.ch/beratung-u ... -turmhaus/


Zum Inhalt:
Anne Stenger war im Berufsleben Krankenschwester. Als bei ihrer Nichte, der Tochter ihrer 71jährigen Schwester Eierstockkrebs im Endstadium diagnostiziert wird, reist die 73jährige Anne Stenger zu ihrer jüngeren Schwester um die Sterbebegleitung bei ihrer Nichte zu machen. Über diese Erfahrungen in der Begleitung zwischen der Ankunft am 1.Dezember und dem Tod von Sabine am 4. Januar erzählt sie in ihrem Bericht.
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Die Krebserkrankung von Jörg Hube liess ihm keine Zeit mehr, die Biographie selber zu schreiben. Nur ein Jahr nach der unverhofften Diagnose, starb der bekannte Kabarettist.

BIOGRAPHIE VON JÖRG HUBE, AUFGESCHRIEBEN VON EINER LANGJÄHRIGEN FREUNDIN
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Titel: Jörg Hube: Herzkasperls Biograffl
hrsg. von Eva Demmelhuber
Verlag: Langen-Müller; Auflage: 2 (18. November 2011)
ISBN 978-3784432762, Gebunden, 352 Seiten
Vergriffen im Buchhandel, erhältlich via Amazon.de

Zum Inhalt:
Die Biografie ist eine überaus lesenswerte Hommage an den großen
2009 verstorbenen Schauspieler, Regisseur, Kabarettisten und Sprecher Jörg Hube. Viele Weggefährten, die ihn liebevoll skizzieren, kommen darin zu Wort. Das Buch enthält auch viele eigenen Texte Jörg Hubes, sodass die Biografie eine wahre Fundgrube ist. Seine Paraderolle war der Herzkasperl und in dieser Rolle sagt Jörg Hube selbst: „Der Herzkasperl ist ein Anarchist, einer der keine Bomben schmeißt,
sondern dessen Kopf eine Bombe ist.“
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ERFAHRUNGSBERICHT DER FREUNDIN EINER BETROFFENEN
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Titel: Diagnose Krebs - und eine Freundschaft erwacht zum Leben
Untertitel: Erinnerungen an Constanze
Autorin: Renate Schaaf
Verlag: Triga, 2002
ISBN 978-3-89774-252-9, Paperback, 92 Seiten
ehem. Preis: 8,00 Eur[D] / 8,30 Eur[A] / 14,80 CHF UVP
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Die Erzählung beschreibt die wahre Geschichte von Constanze, einer jungen, vom Pferdesport begeisterten Frau, die unheilbar an Brustkrebs erkrankt. Die Autorin war ihre langjährige Freundin und hat Stationen in Constanzes Leben und ihrer gemeinsamen Freundschaft aufgezeichnet.
Es handelt sich um ein Einzelschicksal, das die Leser mit der Vergänglichkeit des Lebens konfrontiert, es erinnert aber auch an den Glanz unvergessener Tage und glücklicher Stunden.
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ERFAHRUNGSBERICHT DER SCHWESTER EINER BETROFFENEN
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Titel: Noch einmal deine Stimme hören.
Untertitel: Leben nach dem Tod meiner Schwester
Autorin: Justine Picardie
Verlag: Hoffmann & Campe, August 2002
ISBN: 978-3-455-09374-2, Gebunden, 268 Seiten
ehem. Preis: 19,90 Eur[D] / 20,50 Eur[A] / 34,90 CHF UVP
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Die Zeitungskolumnen, die die an Brustkrebs erkrankte Ruth Picardie im Observer veröffentlichte, rührten tausende von Menschen. Die Journalistin Justine Picardie war es, die ihre Schwester zu diesem Schritt ermunterte. Und sie war es auch, die die Texte nach Ruths Tod als Buch herausbrachte, das kurz darauf zum internationalen Bestseller wurde. Jetzt hat sie selbst ein Buch geschrieben, in dem sie ihr eigenes Leben nach dem Schicksalsschlag beschreibt. Nach den emotionalen Wechselbädern aus Hoffen und Verzweiflung macht sich nach Ruths Tod quälende Leere breit. Wo ist sie? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Gibt es eine Möglichkeit, mit der Gestorbenen zu kommunizieren? Nicht ohne Ironie und Witz schildert Justine Picardie ihre verzweifelten Versuche, eine wie auch immer geartete Verbindung zu ihrer Schwester herzustellen, die auch vor obskuren Medien nicht Halt machen. Sie erzählt aber auch, wie das Leben weitergeht, wie sich die Zwillinge entwickeln, die gerade mal zwei Jahre alt waren, als ihre Mutter starb. Erst das allmähliche Akzeptieren von Ruths Tod bringt die schmerzhafte Suche zu einem Ende, und die vermeintliche Reise zu ihrer Schwester mündet schließlich in eine Reise zu sich selbst.

Über die Autorin:
Justine Picardie ist Journalistin und arbeitete u.a. für Vogue und als Redakteurin des Observer Magazine. Heute ist sie freie Schriftstellerin. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in London.
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Diagnose: Fortgeschrittener Lymphdrüsenkrebs

ERFAHRUNGSBERICHT DER FREUNDIN UND DES EHEMANNES EINER BETORFFENEN
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Titel: Das letzte Jahr mit Elisabeth
Autorin: Ines Klonz
Verlag: Wartburg, 1991
ISBN 3-86160-028-5, Broschiert, 69 Seiten
Im Buchhandel vergriffen

Verlagstext:
Eine schwere Krankheit hat Elisabeths Leben viel zu früh beendet. Zwei Menschen - die Freundin und der Ehemann - erinnern sich an das letzte gemeinsame Jahr mit ihr.
Beide schildern, wie sie an Elisabeths Krankenbett gefordert waren, wie sie lernen mussten, Leiden und Sterben ins Auge zu sehen und wie sie dabei auch ein neues Verhältnis zum Leben gewannen.
Krankheit und Tod werden immer mehr an den Rand unseres Alltags gedrängt. Dass es möglich ist, des Nächsten Leid zu teilen und die Gnade Gottes in Situationen tiefer menschlicher Not zu erfahren - davon möchte das Buch von Ines Klonz etwas vermitteln.

Anmerkung von Ladina:
Auch in dieser Schilderung einer Sterbebegleitung wird eindrücklich deutlich, wie erst durch das behutsame Aussprechen der Wahrheit, dass Elisabeth sterben wird, echte und tiefe Nähe für beide Begleitpersonen mit der Sterbenden möglich wird.
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EIN BERICHT
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Titel: Trauert nicht wie die, die keine Hoffnung haben
Untertitel: Ein Bericht
Autorin: Ulrike Piechota
Verlag: Radius, 1983
ISBN 3-87173-647-3, Paperback, 151 Seiten
Vergriffen im Buchhandel, suchen via booklooker.de

Verlagstext:
Ulrike Piechota schildert die letzten Monate vor dem sicheren Tod ihres engen Freundes, des 64 Jahre alten, unheilbar an Leberkrebs erkrankten Archibald Wenck.
Er lässt es zu, dass die ihm nahestehende, wesentlich jüngere Lena mit ihm zusammen sein Sterben erwartet. Gemeinsam durchleben beide Angst - und die Hoffnung, dass nach dem Tod nicht alles aus ist. Ihre Beziehung erreicht eine seltene Tiefe und Intensität. Auch wenn Archibald der Schwerkranke ist, bleibt die Beziehung auf gleicher Ebene, da Lena ihm die Freiheit lässt, die er bis zuletzt für sich beansprucht.
Gespräche, Erinnerungen, selbst Lachen sind trotz des nahen Todes immer wieder möglich.

Lenas Umwelt reagiert zum Teil mit Unverständnis. 'Vernunft' oder 'psychologische Erkenntnisse' werden eingesetzt, um sie vom intensiven Mitleben von Archibalds Sterben zu einem 'normalen' Verhalten zu zwingen.
Lena geht trotzdem unbeirrt den Weg mit Archibald, den sie machen will und muss.
Und gerade in den letzten schwierigen Wochen, in denen Archibald gepflegt werden muss, gewinnen beide die von keiner Theologie beeinflusste Erkenntnis: Was nach dem Tod bleibt, ist die Liebe.
Lena fühlt sich verändert von dieser Liebe und ist dadurch nach Archibalds Tod nicht nur von Trauer erfüllt, sondern auch von Hoffnung.
Sie fühlt sich Gott - und sich selbst - sehr viel näher durch das bedingungslose Mitleben des Sterbens.

Anmerkung von Ladina:
Ein sehr berührendes Buch voller Tiefgang.
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BERICHT EINER STERBEBEGLEITUNG
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Titel: Der Tod wird keine Grenze für uns sein
Untertitel: Wir begleiten Martin beim Sterben
Autoren: Werner Martini / Angelika Schroif
Verlag: Mathias-Grünewald-Verlag, 1980
ISBN 3-7867-0837-1, Paperback, 144 Seiten
Vergriffen im Buchhandel, suchen via booklooker.de

Verlagstext:
Ein junger Mann erfährt, dass er unheilbar an Krebs erkrankt ist und bald sterben muss. Seine Frau und ein befreundeter Priester (die Autoren) begleiten ihn durch die letzten Wochen seines Lebens. Diese Zeit ist für alle drei ein Prozess der Reifung. Der Kranke wird fähig, die Welt zu verlassen ohne Bitterkeit, Groll und Resignation.
Die Frau des Sterbenden dagegen und sein Freund entdecken die Kraft des christlichen Glaubens und die Nähe Gottes gerade in dieser Situation.
Das Buch ist ein authentischer Erfahrungsbericht, der die Erfahrungen eines vom Tode Betroffenen, seiner Frau und seines Freundes wiedergibt.
Die Vereinigung dieser drei Perspektiven verleiht dem Werk ein Höchstmass an innerer Spannung und Glaubwürdigkeit. Es wird deutlich, in welchem Masse die 'positive' Aufnahme des 'negativen' Ereignisses Tod Kräfte des Mutes, der Tapferkeit und der Freude freisetzt und wie die unausgesprochene Angst und Unwilligkeit unter Christen, ihr Leben vom Tode her zu sehen, überwunden werden kann.
Martin starb im Alter von gerade mal 33 Jahren, nur 12 Wochen nachdem die Diagnose Lungensarkom bei ihm gestellt worden war.

Anmerkung für Ladina:
Hilfreich und beeindruckend vor allem für Menschen, die im Glauben verwurzelt sind oder sich mit Glaubensfragen in ähnlicher Situation auseinandersetzen möchten.
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Diagnose: Hochmalignes Non-Hodgkin-Lymphom an der Thymusdrüse

ERINNERUNGEN EINER SCHWESTER AN IHREN VERSTORBENEN BRUDER
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Titel: Hinter dem Horizont beginnt die Ewigkeit
Untertitel: Für Micha
Autorin: Mirjam Trunte
Verlag : Engelsdorfer Verlag , Mai 2004
ISBN : 978-3-937930-25-1 , Paperback, 73 Seiten, 10 s-w-Fotos
ehem. Preis: 6,95 Eur[D] / 7,20 Eur[A] /sFr. 13.30
Vergriffen im Buchhandel, suchen via booklooker.de

Zum Inhalt:
Micha und Mirjam hatten seit jeher eine gute Beziehung zueinander. Als Micha genau an seinem 33.Geburtstag erfährt, dass die 3 Knoten, die aus seiner Thymusdrüse entfernt worden waren Non-Hodgin-Lymphome sind, ist er noch voller Optimismus, die Krankheit zu besiegen und sie verspricht ihm, ein Buch zu schreiben, wenn er wieder gesund ist. Auch die Ärzte haben zu jener Zeit noch Optimismus gezeigt. Leider aber widersetzten sich die Tumore allen Chemotherapien und Bestrahlungen und nach nur 8 Monaten starb Micha.

Anmerkung von Ladina:
Aus dem Versprechen, nach Michas Genesung ein Buch zu schreiben, konnte wegen des aggressiven Verlaufs seiner Krankheit nichts werden. Mirjam hat das Buch trotzdem geschrieben, gefüllt mit Erinnerungen an den geliebten Bruder.
Es ist nicht, wie ursprünglich geplant, ein Buch für Patienten geworden, das Mut macht.
Es ist ein Buch von Angehörigen für ähnlich betroffene Angehörige geworden, vielleicht auch als Anregung, ebenso schreibend ein Stück weit zu verarbeiten, das Unfassbare in Worte zu fassen.
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ERFAHRUNGSBERICHT DER FREUNDIN EINES BETROFFENEN
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Titel: Loslassen in Liebe
Untertitel: Biografie (Begleitung eines langjährigen Freundes)
Autorin: Sandra Mackenthun
Verlag : Rita G. Fischer, Januar 2007
ISBN : 978-3-8301-1026-2 , Paperback, 80 Seiten
ehem. Preis: 9,80 Eur[D] / 10,10 Eur[A] / 17,90 CHF fPr
Vergriffen im Buchhandel

Kurzbeschreibung
Roland und Sandra trennen nicht nur über 30 Lebensjahre, auch charakterlich sind sie sehr unterschiedlich. Jedoch sind sie ihren Behinderungen nicht gewachsen; während die halbseitig gelähmte Sandra immer wieder unter Depressionen leidet, verdrängt der blinde Roland seine Gefühle. Als Roland an Nebenhöhlenkrebs erkrankt und nur noch wenige Monate zu leben hat, finden beide den Mut, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen und dazu zu stehen. Ihr Wunsch, Roland ein Sterben in Frieden zu ermöglichen, hilft Sandra bei der Überwindung ihrer eigenen Schmerzen und lässt schließlich beide innerlich zur Ruhe kommen.
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ERZÄHLUNG FÜR JUGENDLICHE
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Titel: Eine Hand zum Anfassen.
Untertitel: Ein Briefroman.
Autorin: Renate Welsh
Verlag: Dtv Jahr: 1988
ISBN: 3423078804, Taschenbuch, 106 Seiten
Vergriffen im Buchhandel, erhältlich via booklooker.de oder via:
http://www.spaetlese-laden.de/bookexp/s ... curpage=37


Zum Inhalt:
Nickel verbringt ihre Ferien in einem Nursing home für Krebskranke, wo sie ihre Großmutter pflegt. Bald nimmt sie sich auch anderer Patienten an. Ihre Briefe an Felix helfen ihr, das täglich Erlebte zu bewältigen....[/i]
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MUSIK

Beitragvon Ladina » Mo 30 Mai 2016 21:07

MUSIK UND STERBEBEGLEITUNG

MUSIKTHERAPIE MIT STERBENDEN
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Titel: Zum Ausklang des Lebens
Untertitel: Harfenspiel für schwer kranke und sterbende Menschen
Autorin: Monika Binner
Verlag : EduCultura GmbH, Oktober 2007
ISBN : 978-3-9811824-0-8, Paperback, 72 Seiten, 5 farbige Abbildungen

Preisinfo : 9,80 Eur[D]/ CHF 13.40
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Verlagstext:
In allen Lebenslagen gelingt es der Musik, im Menschen Saiten zum Klingen zu bringen, die kein Wort erreicht. Von der Geburt bis zum Tod. Über die Wirkung von Musik bei Ungeborenen oder Säuglingen gibt es Studien und Untersuchungen. Dieses Buch bringt zum ersten Mal Beispiele über therapeutische Auswirkungen von Harfenmusik bei Sterbenden.
Die von Monika Binner lebensnah und spannend erzählten Erfahrungen werden kenntnisreich reflektiert auf dem Hintergrund musikpsychologischer Erkenntnisse
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ÜBER DIE BEDEUTUNG DER MUSIKTHERAPIE IN DER PALLIATIV-PFLEGE
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Titel: Musiktherapie in Hospizarbeit und Palliative Care
Autorinnen: Martina Baumann, Dorothea Bünemann
Mit einem Vorwort von Rolf Verres
Verlag: Ernst Reinhardt, Oktober 2009
ISBN 978-3-497-02107-9, Taschenbuch, 136 Seiten

Preisinfo ca: CHF 29.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

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Zum Inhalt:
Schwerstkranke im Hospiz oder auf der Palliativstation leiden oft darunter, dass
die letzten Tage ihres Lebens von medizinischer Technik und dem nüchternen
Aufrechterhalten der nötigsten körperlichen Funktionen geprägt sind. In dieser
belastenden Situation kann Musik Trost sein und Musiktherapie die Lebensqualität
entscheidend verbessern. An vielen Fallbeispielen aus ihrer reichen Praxiserfahrung
schildern die Autorinnen, wie man Musiktherapie in Hospiz und Palliative Care zum
Wohl der Patienten und atmosphärisch einsetzt. Sie machen deutlich, wie man
Widerstände im klinischen Alltag umschifft und Ärzte, Pflegepersonal und Angehörige
einbindet. Gezeigt wird auch, wie sich das Bedürfnis nach Spiritualität und
sinnhaftem Erleben aller Beteiligten musikalisch aufgreifen und trostspendend
bearbeiten lässt.

Portrait
Dipl.-Musiktherapeutin Martina Baumann, Heidelberg, Hypnotherapeutin (M.E.I.), ist
an der Univ. Heidelberg und freiberuflich in Hospizen, Gesundheitszentren und in der
Weiterbildung tätig. Dipl.-Psych., Dipl.-Gerontol. Dorothea Bünemann, Heidelberg,
ist als Musiktherapeutin, Gestalttherapeutin (DVG) und Psychotherapeutin (HP) in
eigener Praxis und in der Weiterbildung tätig.
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ÄRZTE BERICHTEN

Beitragvon Ladina » Fr 12 Aug 2016 20:51

ERFAHRUNGSBERICHTE/SCHILDERUNGEN VON ÄRZTEN IM HOSPIZ ODER AUF PALLIATIVSTATIONEN

ERLEBNISBERICHT EINES JUNGEN PALLIATIV-ARZTES
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Titel: Zwischen Leben und Sterben
Untertitel: Alltag eines Arztes auf einer Palliativstation
Autor: Rainer Steffensen
Verlag : Dresdner Buchverlag, Februar 2011
ISBN : 978-3-941757-29-5, Gebunden, 208 Seiten

Preisinfo : 17,90 Eur[D] / 18,40 Eur[A] / 26,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Ein junger Arzt tritt seine neue Stelle auf einer Palliativstation an. Dort erwarten ihn nicht nur ein neues Arbeitsumfeld und neue Kollegen, sondern im Besonderen auch große Herausforderungen. Täglich konfrontiert mit dem Ringen unheilbar kranker Patienten um ihr Leben, wird eine völlig neue Anforderung an das ärztliche Helfen gestellt.

Es werden Schicksale geschildert, die den jungen Mediziner an den Rand seiner physischen und psychischen Belastbarkeit führen. Die hierbei auftretenden Konflikte werden sowohl von der emotionalen als auch von der sachlichen Seite beleuchtet. Dabei entsteht ein objektiver Gesamteindruck, der den Leser für die besonderen Arbeits- und Lebensumstände auf einer Palliativstation sensibilisiert – abseits jeglicher Sensationsheischerei und ohne den erhobenen Zeigefinger.

Schonungslos und offen werden Betrachtungen über Ärzte, Pflegekräfte und Patienten angestellt, die schlussendlich gemeinsam einen Kampf ausfechten müssen, in dem der wirkliche Erfolg nicht messbar ist.
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AUFZEICHNUNGEN EINES ARZTES
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Titel: Leben im Sterbehaus
Untertitel: Aufzeichnungen eines Arztes im Hospiz
Autor: Otto Schlappack
Verlag: Facultas, 1997
ISBN 3-85076--423-0, Kartoniert, 102 Seiten, illustriert mit schwarz-weiss Fotos
Vergriffen im Buchhandel, erhältlich via: booklooker.de

Verlagstext:
Anhand persönlicher Erlebnisse von Patienten, Angehörigen, Krankenpflegepersonen, Ärzten und ehrenamtlichen Mitarbeitern schildert das Buch das Leben auf einer Hospizstation. Daneben enthält es aber auch eine kritische Auseinandersetzung des Autors mit der Praxis der Hospizarbeit in Wien.
"Als Krebsarzt dachte ich, das Hospiz sei der ideale Ort für ausbehandelte Krebspatienten. An einem solchen Ort ist es ruhig im Vergleich zu einem hektischen Krankenhaus, und den Patienten bleiben oft unnötige Untersuchungen und Behandlungen in ihren letzten Lebenstagen erspart. Nach Beginn meiner Arbeit als Hospizarzt musste ich jedoch feststellen, dass kaum ein Patient wirklich ins Hospiz will. Niemand möchte an einen Ort, wo ausser "Pflege bis zum Schluss" nichts mehr gemacht wird." (Otto Schlappack)

Otto Schlappack, Dr.med. Universitätsdozent für Strahlenbiologie, Facharzt für Strahlentherapie-Radioonkologie. Seit Anfang 1996 Hospizarzt am Hospiz Rennweg der Caritas Socialis in Wien.

Anmerkung von Ladina:
Ein Buch, das ich persönlich sehr mag, das viele verschiedene Gedanken enthält, über die ich mir wiederum Gedanken machen und eine Meinung fassen kann.
Ich glaube aber, dass es hier, wie auch bei allen andern dieser Bücher wichtig ist, dass man sich als Patient vorher schon mit dem Gedanken ans eigene Sterben befasst hat.

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ERFAHRUNGSBERICHT VON EINEM HOSPIZ-KOCH


PORTRAIT EINES HOSPIZKOCHS
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Titel: Den Tagen mehr Leben geben
Untertitel: Der Starkoch vom Hospiz und seine Gäste
Autorin: Dörte Schipper
Verlag : Verlag Herder, August 2013
ISBN : 978-3-451-06609-2 , Kartoniert, 253 Seiten

Preisinfo : 9,99 Eur[D] / 10,30 Eur[A] / 14,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

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Zum Inhalt:
Mitten in St. Pauli, nahe der Reeperbahn, kocht Ruprecht Schmidt. Früher stand er in Sterne-Restaurants hinter dem Herd, heute ist sein Arbeitsplatz das Leuchtfeuer. Seine Gäste legen keinen Wert auf aufwendige Menüs - und trotzdem ist seine neue Arbeit für Schmidt erfüllender als alles, was er kannte. Schmidt kocht für Sterbende. In einem Hospiz. Für seine Gäste bedeutet Essen: Erinnerung. Trost. Leben. Ein überraschendes Buch über das Sterben - berührend schön.

Dörte Schipper, geboren 1960, ist Fernsehjournalistin und recherchiert und filmt u. a. für die Reihe ARD Reportage. Ihre gemeinsam mit Kollegen erstellte Fernsehreportage "Der Luxuskoch vom Hospiz" wurde mit dem Erich-Klabunde-Preis des deutschen Journalistenverbands ausgezeichnet.
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GEDICHTBAND EINES MEDIZINSTUDENTEN
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Titel: Krankenhaus
Untertitel: Ein Gedichtband
Autor: Phillip Hohaus
Verlag: Epubli, Januar 2016
ISBN 978-3-7375-8493-7, Taschenbuch, 72 Seiten

Preisinfo ca. CHF 13.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

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Zum Inhalt:
„Krankenhaus. Ein Gedichtband“ ist die Tagesreise eines Medizinstudenten durch ein typisches, deutsches Krankenhaus
im Stil der Gegenwartslyrik.
In eine durchweg rationale Umgebung bricht Lyrik ein und gibt auf diese Weise ungewohnte Einblicke in einen oft undurchsichtigen Mikrokosmos.
Mal vermeintlich seicht, nachdenklich, kurzlebig, mal kritisch, aber auch erheiternd begegnet man handfesten Personen,
typischen Krankenhaussituationen und nebenbei auch grossen menschlichen Fragen.

Portrait
Phillip Hohaus wurde 1988 in Goslar geboren. Nach dem Abitur in Bad Harzburg ging er 2007 nach Berlin und trat zunächst in ein Priesterseminar ein, studierte anschliessend in Göttingen Latein und Politik und wechselte 2009 nach Halle/Saale, wo er seitdem Humanmedizin studierte. Nach dem 2015 abgelegten 2. Staatsexamen arbeitet er derzeit als Student im Praktischen Jahr im Halleschen Uniklinikum und promoviert.
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Ladina
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Kinderhospiz

Beitragvon Ladina » Fr 12 Aug 2016 20:52

KINDERHOSPIZ - ERFAHRUNGEN UND SCHILDERUNGEN

ERINNERUNGEN AN EINEN BEMERKENSWERTEN JUNGEN UND EINBLICK INS LEBEN IN EINEM KINDERHOSPIZ
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Titel: Gute Reise lieber Justin
Herausgegeben von Edda Maugsch (Mitarbeiterin im Kinderhospiz Regenbogenland Düsseldorf)
Keine ISBN, Gebunden, 108 Seiten, durchgehend bunt illustriert, mit vielen farbigen Fotos aus Justins letzten Lebensmonaten im Kinderhospiz

Erhältlich gegen einen Unkostenbetrag von Euro 5.00 (auch für Kunden aus der Schweiz), gerne nimmt das Kinderhospiz auch grössere Spenden entgegen.
Erhältlich via:
http://www.kinderhospiz-regenbogenland. ... ber-justin
https://www.kinderhospiz-regenbogenland.de/meta/kontakt


Anmerkkung von Bea, Elternforum http://www.dasanderekind.ch :
Bei Justin wurde im Alter von 2 Jahren ein inoperabler Hirntumor entdeckt. Mit aggressiver Chemo und Bestrahlung gelang es, den Tumor soweit klein zu kriegen, dass Justin einige Jahre recht beschwerdefrei leben durfte. Allerdings hatten die Behandlungen zur Folge, dass er geistig nicht die altersübliche Reife erlangte - so wenigstens sahen es die geschulten Leute, die ihn beurteilten. Er haute in seiner Kinderzeit wohl mehrmals "über die Stränge", sodass er bei Pflegeeltern unterkam und auch mal in ein Heim musste. Was an Reife in ihm steckte, das merkte man dann vor allem in seinen letzten 2 Lebensmonaten, nachdem sein Tumor unbehandelbar zurückgekommen war und Justin mit absehbarer Rest-Lebenszeit ins Kinderhospiz Regenbogenland nach Düsseldorf kam. Wissend, dass er sterben würde, aber dennoch voller Leben, vermochte er den Menschen dort weit mehr zu geben, als sie ihm. Er lehrte sie, den Augenblick auszukosten, das Leben zu empfinden, die schönen Seiten zu sehen und er hatte eine besondere Art, die Herzen seiner Mitmenschen zu berühren.
Es war darum den Hospizmitarbeiterinnen ein grosses Bedürfnis, all die Geschichten, Gespräche und Erfahrungen, die man mit Justin und durch Justin erlebte, aufzuschreiben. So erfährt man auch ganz viel darüber, was das Leben und Arbeiten in einem Kinderhospiz ausmacht.
Ein wunderschön gestaltetes Buch zu einem wichtigen, leider oft verdrängten Thema.


Aus der Buchvorstellung des Kinderhospizes:
Justin war 11 Jahre alt und verbrachte seine letzten beiden Lebensmonate bei uns im Regenbogenland. Hier erlebte er seine letzte Adventszeit, sein letztes Weihnachtsfest und den Start in ein neues Kalenderjahr.
Niemand konnte einschätzen, wie viel Lebenszeit ihm noch bleiben würde, auch die Ärzte nicht. Justin packte diese Zeit randvoll mit Leben.
Im Unterschied zu den meisten der Kinder und Jugendlichen im Regenbogenland, konnte Justin sprechen. Er wurde uns vorgestellt als bildungsmäßig nicht auf dem Stand eines Elfjährigen. Umso mehr überraschte er uns mit seinem feinen Gespür für Stimmungen, seinem Humor, seinem Lebenshunger und seiner Lebensklugheit. Manchmal kamen wir uns klein dagegen vor.
Justin wusste, dass er sterben würde. Seine Verzweiflung und Traurigkeit darüber brachen sich manchmal Bahn, indem er mit seinem E-Rolli wild durch die Gegend fuhr und einiges zu Bruch ging. Wir wollten ihm alle seine Wünsche noch ermöglichen, aber er forderte uns auch dazu heraus, Grenzen zu setzen.
So kamen in allen Teamsitzungen oder am Esstisch neue "Schoten" und Geschichten von Justin in die Runde. Sie lösten bei uns Mitarbeitern abwechselnd Lachen, Ärger oder Unmut aus. Und irgendwann entstand nach seinem Tod die Idee, diese Geschichten zu sammeln, aufzuschreiben und ein Erinnerungsbuch daraus zu machen. Das Büchlein "Gute Reise lieber Justin" lässt Justin weiterleben und gibt dabei auch einen Blick auf das Alltagsleben in einem Kinderhospiz frei.

Geschrieben wurde das Buch, das mit Hilfe von zweckgebundenen Spenden u.a. vom Daimler-Benz Werk Düsseldorf finanziert wurde, von unserer ehemaligen Mitarbeiterin Edda Maugsch. Wenn Sie mögen, liegt dieses Buch für Sie im Kinderhospiz bereit; auch eine schöne Gelegenheit vorbeizuschauen. Wir geben es kostenlos, gern gegen eine Spende ab. Selbstverständlich senden wir Ihnen das Buch auch gerne zu, bitten aber um Verständnis, dass wir dann eine Versandkostenpauschale von 5 Euro berechnen müssen.
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KINDERBUCH (für einen guten Zweck)
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Titel: Hoizzwecki und Ina
Idee und Illustration: Sabine Moser
Text: Bernhard Bliem
Verlag: Eigenverlag Verein Hoizzwecki, 2012
Keine ISBN, Geheftet, 31 Seiten, durchgehend farbig illustriert

Erhältlich via: http://www.hoizzwecki.at

gegen eine Spende nach eigenem Ermessen


Zum Inhalt:
Das Buch erzählt die Geschichte von Hoizzwecki, Ina und Clemens und von ihren Familien.
Hoizzwecki ist ein Holzlatterl in Person, das zum Auszeithaus dazugehört und dort immer wohnt. Ina und Clemens sind krank. Ina leidet an einem Hirntumor und Clemens lebt mit einer Muskelkrankheit und ist ein Rollikind. Beide Familien treffen sich im Hoizzwecki-Auszeithaus**, das wunderschön gelegen in der Natur irgendwo in Österreich steht. Sie sind hierher gekommen, damit alle Familienmitglieder mal ausspannen und sich erholen können vom strapaziösen Alltag mit einem kranken Kind oder Geschwister. Oder wie Ina und Clemens selber einfach mal Kind sein dürfen, ohne dauernd an die Krankheit erinnert zu werden.
Sie erleben jede Menge toller Dinge im Auszeithaus, das Gespräch mit gleichbetroffenen Menschen tut gut, das Entdecken neuer Hobbys ist spannend, sogar für Inas Bruder, der bis dahin vor allem Fernsehen oder Computerspiele toll fand und alles andere als fad empfand.
Die Natur mit ihren Tieren, die Auszeithaus-Mutter, das gemeinsame Kochen mit Produkten aus dem Garten - einfach alles verhilft dazu, dass sich die Familien wunderbar erholen können und mit neuer Kraft nach den Aufenthalt nach Hause fahren.

** Das Hoizzwecki-Auszeithaus ist derzeit noch ein Projekt, an welchem wundervolle Menschen in Österreich arbeiten, damit es bald Realität werden kann. Sie sind im Verein Hoizzwecki organisiert. Es soll kein Haus werden, in dem Kinder wiederum Therapien erhalten, sondern wie der Name sagt, ein Auszeithaus sein, wo Erholung möglich ist -für alle.
Einen Eindruck davon erhält man auf der Homepage
http://www.hoizzwecki.at/
im Film
http://www.youtube.com/watch?v=lVnEvb3nXBY
und dem Lied, das speziell für den Verein Hoizzwecki für besondere Menschen komponiert wurde. Ein sehr schönes Lied, das sich lohnt, es sich anzuhören:
http://www.youtube.com/watch?v=dVHj_9yaziQ
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BERÜHRENDE GEDANKEN EINER KISPEX-SCHWESTER
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Titel: Tränenperlen weinen
Untertitel: Berührender Hintergrund der Pflege schwerkranker Kinder zuhause
Autorin: Debora Zappel
Verlag : EMH Schweizerischer Ärzteverlag, Mai 2012
ISBN : 978-3-03754-067-1, Gebunden, 36 Seiten, 17 farbige Abb.

Preisinfo : 20,00 Eur[D] / 21,00 Eur[A] / 32.40 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Aus dem Alltag einer Pflegefachfrau in der Spitex

Debora Zappel gibt mit ihren Geschichten aus dem Alltag einer Pflegefachfrau in der Spitex schwerkranken Kindern und deren Eltern eine Stimme. In einfühlsamer und bildhafter Sprache schildert sie die tägliche Konfrontation mit den Grenzen der Medizin, den Schmerz und die Hoffnungslosigkeit der Betroffenen aber auch die Gratwanderung zwischen professioneller Distanz und persönlicher Verbundenheit der Pflegenden zu den kleinen Patienten. In der Zusammenstellung von berührenden Momentaufnahmen, Schilderungen und Reflexionen mit Kinderzeichnungen entstehen „Bildertexte“, die einen Blick hinter die Kulissen des Pflegealltags auf die Essenz des Lebens werfen.

Die Texte von Debora Zappel berühren, sie gehen nicht am Herz vorbei. Die persönlichen Texte mahnen jene, die in ihren Büros mit der Stoppuhr in der Hand auf die Minute genau festlegen, wie viel Zeit für welche Massnahme in der Pflege von schwerkranken oder schwerbehinderten Kindern angerechnet und vergütet wird. In der Pflege darf der Zeitfaktor nicht zum Mass aller Dinge werden. Der Mensch ist mehr. Die Lektüre dieses Buches weist mit Herz und Engagement darauf hin.
Marie-Thérèse Weber-Gobet, Bereichsleiterin Sozialpolitik Procap Schweiz und ehemalige Nationalrätin


Anmerkung von Bea, Rezensentin im Elternforum http://www.dasanderekind.ch :
Manchmal bekommt man ja das Gefühl, dass die Pflegekräfte, die unsere Kinder begleiten, zu Hause oder im Spital sich nicht wirklich einfühlen können oder es auch nicht möchten -zumindest manche wie einen Schutzwall um sich tragen, der abgeklärt, ohne Gefühlsregung pflegen lässt.
Die berührenden Gedanken von Debora Zappel sprechen eine andere, einfühlsame Sprache, eine, der es gelingt, unaussprechliches in Worte zu fassen, ein Kindergesicht zu beschreiben, dass man es wahrlich vor sich sieht mit dem Ausdruck in den Augen, als sei es da.
Debora Zappel nimmt die Leser auf ganz sachte Weise mit zu ihren Schützlingen, schwerkranke Kinder und Jugendliche, die sie zu Hause pflegt.
Zum 2 Jahre alten Marco, der an einem seltenen bösartigen Krebs leidet, Marco, der schon fast an seinem Lebensende angelangt ist, der Gefühle aus der Seele lesen kann und einen ganz speziellen Trost zu geben weiss.
zur 3 Monate alten Kim, die mit Trisomie 21 lebt und an einem schweren Herzfehler leidet, der nichts gutes verheisst. Doch wenn Kim lacht, fallen alle Ängste und Zweifel nur so ab.
zum 13 Jahre alten Adis, der schwer cerebral gelähmt, jeden Tag einen Sieg erringt im Steuern seines E-Rollis,
zur 2 Jahre alten Amira, die an Cystischer Fibrose erkrankt ist, ein schmächtiges Kind und doch stark
Zur 5jährigen Anne, einem Kind mit schwerer Epilepsie und deren Schwester Lena, die so klein sie ist, unendlich viel Lebenshilfe für Anne leistet
zur 11monatigen Benaja, die wegen LKGS eine Dauersonde trägt, die allen Prognosen trotzt und doch noch fröhlich ist,
zur 2 Jahre alten Ena mit angeborener Arthritis, einem Kind, dem sie alle 7 Tage eine schmerzhafte Spritze geben muss, die hilft gegen die Schmerzen -welch ein Widerspruch.
Zur kleinen Jasmin, die einjährig an Spinaler Muskelatrophie starb, die Augen wie ein Engel hatte.
Zum 4 Jahre alten Jonathan, der schwer geistig und körperlich behindert ist, der sich selber haut, sich zu wehren scheint gegen etwas Unsichtbares, nur in sich Fühlbares.
Zur 19 Jahre alten Nadja, die mit einer fortschreitenden Muskelkrankheit lebt, die die Welt bereist, auf ganz eigene Weise.
Zur 17 Jahre alten Noemi, die wegen Mikrozephalie mehrfach behindert und den ganzen Tag auf Hilfe angewiesen ist und deren stilles Glück ein Gegenstand aus der Küche ist, mit dem sie sich stundenlang zu beschäftigen weiss.
Zur 14 Jahre alten Stephanie, die im Alter von 12 Jahren an Mitochondriopathie erkrankt ist, die einen unvergleichlichen Charme hat.
Diese Begegnungen mit diesen besonderen Kindern schildert sie mit Worten, von denen jedes einzelne wie Prosa wirkt. Feinfühlig, liebevoll, offen.
Hauchzart und doch eindringlich entführen die niedergeschriebenen Worte die Leser in ungeahnte Welten. Welten, von Kindern, von denen viele selber nicht mehr sprechen, die sich aber erfühlen lassen. Er hat mich sehr berührt, dieser kleine Band voller Gefühl, voller wesentlicher Gefühle, die eigentlich erst das Leben reich machen.
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EIN SEELSORGER ERZÄHLT
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Titel: Sterne in der Nacht
Untertitel: Botschaften von Kindern an der Grenze des Lebens
Autor: Rainer Krockauer
Verlag: Kösel, 1999
ISBN 3466365325,gebunden, mit 5 Farbtafeln und einigen s/w-Abbildungen
Vergriffen im Buchhandel, erhältlich via booklooker.de

Inhalt:
Rainer Krockauer hat sehr eindrucksvolle Begegnungen und Erinnerungen des Klinikseelsorgers Michael Först zusammengetragen. Sie zeigen, wie intuitiv krebskranke Kinder oft ihr Schicksal wahrnehmen und oft ehrlicher einschätzen als ihre Eltern. Das Buch erzählt von den kindlichen Signalen und Botschaften in Bildern und Gesprächen.
Kundschafter in einer anderen Welt sind die Kinder und man muss ihnen gut zuhören, um ihre Weisheit zu entziffern. Es ist auch eine Chance für den Abschied, für die Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens und dem Tod. Erwachsene und Kind erhalten die Gewissheit, aufgefangen zu werden. Das Buch ist traurig schön, mit einigen bunten Kinderbildern und Gedichten.

Anmerkung von Ladina:
Das Buch behandelt ein Randthema und hat darum keine besonders hohe Auflage gehabt, sodass es im gewöhnlichen Buchhandel leider schon vergriffen ist. Für alle, die das eindrückliche Buch gerne haben möchten, gibt es aber eine ganze Reihe von Anbietern, die es noch gebraucht im Angebot haben.

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RATGEBER
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Titel: Liebe und Trauer
Untertitel: Was wir von Kindern lernen können
Autor: Stein Husebø
Verlag : Lambertus , 2005
ISBN : 978-3-7841-1602-0 , Gebunden, 136 Seiten, farbig bebildert
ehem. Preis: 15,60 Eur[D] / 16,10 Eur[A] / 28,40 CHF UVP
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Ein etwas anderes Buch zum Thema, geschrieben von Stein Husebø - dem international bekannten Arzt, Autor und Publizisten. Er schreibt über Schwerkranke und Sterbende, Palliative Care, Schmerztherapie, Ethik und Kommunikation am Lebensende.
Aus dem Inhalt: Mutter und Vater werden " Wartezeit " Diagnosen " Fragen " Wenn ein Familienmitglied ernsthaft erkrankt " Leben, Tod und Trauer " Victor " Palliative Care ist Fürsorge am Lebensende " Die letzte Zeit " Welche Probleme tauchen auf? " Ethische Herausforderungen " Zuhause, Pflegeheim oder Spital - wo ist der beste Ort? " Nach dem Tod " Mit der Trauer weiterleben " Liebe und Trauer

Anmerkung :
Der Titel ist eher irreführend. Ich würde das Buch allen Eltern empfehlen, die ein schwer oder sterbenskrankes Kind haben. Es zeigt ungeahnte Möglichkeiten in Zusammenarbeit mit med. Personal auf.
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ERFAHRUNGEN EINER SEELSORGERIN
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Titel: Das behalt ich mir
Untertitel: Kranke Kinder seelsorgerlich begleiten
Autorin: Dorothea Bobzin
Verlag : Lutherisches Verlagshaus , aktualis. Neuaufl. 18.10.2004
ISBN : 978-3-7859-0648-4 , Paperback, 132 Seiten
ehem. Preis: 14,90 Eur[D] / 15,40 Eur[A] / 29,00 CHF UVP
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Kinder im Krankenhaus: Die gewohnte Umgebung fehlt und so vieles ist unbekannt. Der Autorin, Seelsorgerin in einem Kinderkrankenhaus, haben die Kinder stets Vertrauen geschenkt. In kurzen und bewegenden Episoden beschreibt sie ihre Begegnungen mit kranken Kindern und gibt tiefe Einblicke in deren Erlebniswelt.

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Re: Sterbebegleitung/Hospizarbeit - FACHPERSONEN UND ANGEHÖRIGE ERZÄHLEN

Beitragvon Ladina » Mo 22 Mai 2017 21:11

Der Ehegatte von Maria Hagenschneider erkrankte 2002 im Alter von 53 Jahren an einem Prostatakarzinom. 8 Jahre lang konnte er recht gut mit der Krankheit leben, in den letzten 2 Jahren kamen dann die Metastasen und die Schmerzen.

EINE ANGEHÖRIGE ERZÄHLT ÜBER IHRE ZEIT IM HOSPIZ
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Titel: TAGE VOLLER LEBEN
Untertitel: Unsere gemeinsame Zeit im Hospiz
Autorin: Maria Hagenschneider
Verlag: Patmos, Februar 2017
ISBN 978-3-8436-0898-5, Gebunden mit Schutzumschlag, 181 Seiten

Preisinfo ca. CHF 24.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Siehe auch:
https://www.wa.de/hamm/tage-voller-lebe ... 50964.html

Zum Inhalt:
Was geschieht, wenn jemand ins Hospiz umzieht, um dort zu sterben? Maria Hagenschneider erzählt davon, wie Sie mit ihrem sterbenskranken Mann Klaus überraschend lange zehn Wochen in einem stationären Hospiz gelebt hat - mit allen Höhen und Tiefen, mit den Herausforderungen und Chancen für sie als Einzelne und als Paar. »Tage voller Leben« gewährt Einblicke in das Leben im Hospiz und in die Erlebnisse und Gespräche dieses Paares. Die Autorin erzählt in Rückblenden und Reflexionen vom Abschiednehmen, vom Auskosten jeder schmerzfreien Stunde, von überraschend neuen Erfahrungen, die bis zum letzten Atemzug möglich sind. Auch die Sorge um die Angehörigen klingt an: die jeweiligen Grenzen zu achten und in der emotional so anstrengenden Zeit nicht zu überfordern.

Portrait:
MARIA HAGENSCHNEIDER arbeitete bis zur Eheschliessung mit Klaus Hagenschneider als Religionspädagogin in Kirchengemeinden und Schulen. Die Erzieherin und Heilpädagogin war u.a. Leiterin einer Frühförderstelle und Dozentin für Interkulturelle Kompetenzen. Sie lebt in Hamm.
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ERFAHRUNGEN MIT EINEM THERAPIEHUND IM HOSPIZ
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Titel: Wenn Worte fehlen
Untertitel: Therapiehund Quedo im Hospiz
Autor: Stefan Knobel
Verlag: Dogs&Jobs, Dezember 2016
ISBN 978-3-944473-19-2, Taschenbuch, 104 Seiten

Preisinfo ca. CHF
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel


Zum Inhalt:
Für todkranke Menschen ist er weitaus mehr als nur ein tierischer Seelentröster: Der Golden- Retriever-Rüde Quedo schenkt Menschen am Ende ihres Lebens noch einmal unvergessliche Momente. Der ausgebildete Therapiehund und sein Herrchen Stefan Knobel besuchen behinderte, alte und todgeweihte Menschen und erzielen mit ihrer tiergestützten Therapie nachweisbare medizinische Erfolge.
Dass ein Hospiz nicht nur ein Ort der Trauer sein muss, sondern dort auch Freude herrschen darf, stellt der Düsseldorfer Stefan Knobel in seinem ebenso einfühlsamen wie informativen Buch unter Beweis. Portrait Stefan Knobel (Jahrgang 1975) arbeitet seit 2012 im geprüften Therapiehundeteam. Die Ausbildung hat Stefan Knobel beim DATB e. V., Deutscher Ausbildungsverein für Therapie- und Behindertenbegleithunde, absolviert.
Während des Studiums der Sozialpädagogik an der Fachhochschule Köln hat der Sozialpädagoge die ersten Erfahrungen mit einem Hospiz sammeln können und seine Diplomarbeit über das Thema Hospizarbeit geschrieben.
Seine therapeutischen Arbeitsbereiche sind:
- Demenz-Patienten und andere Senioren zu Hause
sowie im Altenheim
- Kinder und Jugendliche im Kinderhospiz
- Patienten mit einer palliativen wie hospizlichen Versorgung zu Hause sowie im Hospiz
- Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung
sowie Autisten oder Epileptiker
- Kinder wie Erwachsene mit Hundephobie
Nach mehreren Jahren der Arbeit in der Behindertenhilfe in einem Kinder- und Jugendwohnhaus und einem Jahr im Sozialen Dienst in einem Seniorenheim arbeitet der Sozialpädagoge seit 2015 hauptberuflich in der Ambulanten Behindertenhilfe im Betreuten Wohnen in Düsseldorf.
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Re: Sterbebegleitung/Hospizarbeit - FACHPERSONEN UND ANGEHÖRIGE ERZÄHLEN

Beitragvon Ladina » Mi 14 Jun 2017 15:54

ERFAHRUNGEN EINER PALLIATIV-MEDIZINERIN
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Titel: Was am Ende wichtig ist
Untertitel: Geschichten vom Sterben
Autoren: John Düffel, Petra Anwar
Verlag: Piper, September 2014
ISBN 978-3-492-30635-5, Taschenbuch, 238 Seiten

Preisinfo ca. CHF 14.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Die Patienten, die Petra Anwar besucht, haben keine Aussicht auf Heilung. Und doch ist diese letzte gemeinsame Zeit für Sterbende und ihre Angehörigen eine besonders kostbare: Für Maike, die trotz des riesigen Tumors in ihrem Bauch noch ein ganzes Jahr mit ihren heranwachsenden Töchtern gewinnt. Für Herrn Helling, der im Rollstuhl ans Meer reist, um ein letztes Mal die Leuchttürme zu sehen. Für Herrn Bozkurt, der in seine kleine Stadt in der Türkei zurückkehrt, weil eine Wohnung in der Fremde kein guter Ort zum Sterben ist … Zusammen mit dem Schriftsteller John von Düffel erzählt Petra Anwar zwölf wahre Geschichten vom Sterben. Rezension "Interessant zu lesen sind die einfühlsamen 'Geschichten vom Sterben'. (...) Es eignet sich für Angehörige und professionell Pflegende.", NovaCura, 05.12.2013

Portrait:
Petra Anwar, geboren 1965 in Borken/Westfalen, arbeitet als Palliativmedizinerin für die Organisation »Home Care« in Berlin. In dem Film »Halt auf freier Strecke« (ausgezeichnet in Cannes, Deutscher Filmpreis, Bayerischer Filmpreis) spielt sie sich selbst: eine Ärztin, die Schwerstkranke und ihre Angehörigen zu Hause betreut.

John von Düffel, geboren 1966 in Göttingen, Autor und Übersetzer, arbeitet als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin und ist Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Er ist passionierter Schwimmer und hat dem fliessenden Element mit mehreren Büchern, u. a. mit seinem preisgekrönten Roman »Vom Wasser« (Mara Cassens-Preis des Literaturhauses Hamburg; Aspekte-Literaturpreis des ZDF etc.), ein literarisches Denkmal gesetzt - zuletzt in dem Band »Wassererzählungen«. John von Düffel ist Koautor des bei Piper erschienenen Buchs von Petra Anwar »Was am Ende wichtig ist« (als TB unter dem Titel »Geschichten vom Sterben«.).
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Re: Sterbebegleitung/Hospizarbeit - FACHPERSONEN UND ANGEHÖRIGE ERZÄHLEN

Beitragvon Ladina » So 9 Jul 2017 19:31

ERFAHRUNGEN EINER EHEMALS AN KREBS ERKRANKTEN STERBEBEGLEITERIN

ERFAHRUNGEN EINER EHEMALS AN KREBS ERKRANKTEN STERBEBEGLEITERIN
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Titel: Von Herzen berühren
Untertitel: Shiatsu mit sterbenden Menschen
Autorin: Heike Rühmann
Illustrationen: Aruna Palitzsch-Schulz
Verlag: ShenDo Verlag, Oktober 2012
ISBN 978-3-9811184-5-2, Gebunden, 48 Seiten, 17 Abbildungen

Preisinfo ca. CHF 13.40
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Jenseits von Richtig und Falsch gibt es einen Ort. Dort werden wir uns treffen. Dschalal-ad-Din-Rumi) Berührung ist eines der grössten Myterien unseres Lebens. Zu berühren oder sich berühren zu lassen heisst, sich dem Leben und seinem Fluss anzuvertrauen. Tiefe Berührung befreit uns von der Illusion, wir könnten das Leben im Griff haben. Sie führt uns zum Ursprung des Lebens, dahin, wo das Leben sich selbst offenbart. Berührung verbindet - die Herzen von Menschen und auch das Leben mit dem, was wir Tod nennen. Sie braucht Vertrauen und Mut, führt an Grenzen und lässt sie überwinden. Berührung ist unsichtbar, auch wenn sie in den Bewegungen unserer Hände einen Ausdruck findet. Heike Rühmann schreibt ein wundervolles Büchlein über Berührung, in dem sie in grosser Offenheit auch über die Berührung mit dem eigenen Inneren, mit Scham, Schuld und ihren menschlichen Begrenzungen spricht. Aber sie beschreibt auch, wie Berührungen sie in die Erfahrung grenzenloser Liebe und Selbstvergebung führt, in der es keinen Anfang und kein Ende gibt. Joachim Schrievers, Shiatsulehrer und Autor

Portrait:
Heike Rühmann wurde 1961 in Hamburg geboren. Sie ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. In ihrem ersten Beruf als Heilpädagogin hat sie 20 Jahre mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Schon als junge Frau ist sie mit kranken und sterbenden Menschen in Berührung gekommen. Nach einer eigenen Krebsdiagnose 1996 wurden die Themen Krankheit und Sterben für die Autorin persönlich aktuell.
Mit einem zunächst unbestimmten Gefühl von "auf der Suche sein", machte sie 1997 ihre erste Shiatsu-Ausbildung. Mit einer weiteren Ausbildung im ShenDo Shiatsu und der Begegnung mit den Lehrern Sakina Sievers und Nirgun Loh fand Heike Rühmann einiges von dem, wonach sie gesucht hatte, vor allem Menschen, die von ganzem Herzen präsent sind. Nirgun Loh, Sakina Sievers und die Lehrer Nura und Dr. Rahasya F. Kraft aus Australien prägten ihre weitere Entwicklung durch ShenDo Shiatsu, Kommunikation des Herzens, Deeksha, Tantra und die innere Haltung von bedingungsloser Annahme jeder Persönlichkeit. Diese vier Lehrer gaben den Anstoss und die Ermutigung dieses Buch zu veröffentlichen.
Heute lebt Heike Rühmann in Schleswig-Holstein. Sie schreibt Texte über ihr Leben und begleitet Menschen in jeder Lebensphase mit Körperarbeit und "Kommunikation des Herzens".
Siehe auch: https://www.shiatsu-austria.at/index.ph ... motherapie
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ROMAN UM EINE STERBEBEGLEITUNG
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Titel: Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster
Autorin: Susann Pásztor
Verlag: Kiepenheuer & Witsch, Februar 2017
ISBN des gebundenen Buches: 978-3-462-04870-4, Gebunden, 288 Seiten, Preisinfo ca. CHF 28.90
ISBN der Audio-CD: 9783839815335, ungekürzte Lesung: Heikko Deutschmann, Spielzeit 450 Minuten (6 CD's), Preisinfo ca: CHF 31.90

Beide Ausgaben erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat? Fred glaubt es zu wissen. Er ist alleinerziehender Vater und hat sich zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen, um seinem Leben mehr Sinn zu geben. Aber Karla, stark, spröde und eigensinnig, arrangiert sich schon selbst mit ihrem bevorstehenden Tod und möchte nur etwas menschliche Nähe – zu ihren Bedingungen.
Als Freds Versuch, sie mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, grandios scheitert, ist es nur noch Phil, sein 13-jähriger Sohn, der Karla besuchen darf, um ihre Konzertfotos zu archivieren. Dann trifft Hausmeister Klaffki in einer kritischen Situation die richtige Entscheidung – und verhilft Fred zu einer zweiten Chance.
Susann Pásztor erzählt in ihrem dritten Roman eine berührende Geschichte über die erstaunliche Entwicklung einer Vater-Sohn-Beziehung – unpathetisch und humorvoll, einfühlsam und mit sicherem Gespür für menschliche Gefühlslagen. Rezension "An keiner Stelle wird dieses Buch pathetisch oder gar rührselig. Dieser Roman ist keiner, der Angst vorm Sterben macht. Im Gegenteil. Er macht Lust auf das Leben." Christine Westermann, Frau tv

Rezension siehe: https://radiergummi.wordpress.com/2017/ ... s-fenster/

Portrait:
Susann Pásztor, 1957 in Soltau geboren, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. Ihr Debütroman »Ein fabelhafter Lügner« (KiWi 1201, 2011) erschien 2010 und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. 2013 folgte der Roman »Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts« (KiWi 1326). Sie hat die Ausbildung zur Sterbebegleiterin abgeschlossen und ist seit mehreren Jahren ehrenamtlich tätig.
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ERFAHRUNGEN EINES TRAUER-REDNERS
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Titel: Niemand geht ohne Spuren
Untertitel: Mit dem Tod leben
Autor: Georg Schwikart
Verlag: Topos, Mai 2011, 3. Auflage
ISBN 978-3-8367-0752-7, Kunststoff-Einband, 141 Seiten

Preisinfo ca: CHF 13.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Der Tod gehört zum Leben – und doch wird er oft ausgeblendet. Georg Schwikart hat lange Zeit als Trauerredner gearbeitet und ist dabei mit vielen Menschen zusammengekommen, die jemanden verloren haben. Von diesen Begegnungen mit dem Tod erzählt dieser Band. Dabei wird deutlich: Niemand geht, ohne Spure zu hinterlassen. Und er zeigt auf, wie wichtig es ist, den Tod ins Leben hineinzulassen und die Erinnerung an den Verstorbenen nicht zu verdrängen.

Portrait:
Dr. phil. Georg Schwikart, geb. 1964, verh., 2 Kinder; Religionswissenschaftler und Theologe; langjährige Erfahrung als Trauerredner, viele Publikationen zum Themenbereich Sterben, Tod und Trauer, lebt als Schriftsteller und Publizist in Sankt Augustin. Zahlreiche Veröffentlichungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
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Re: Sterbebegleitung/Hospizarbeit - FACHPERSONEN UND ANGEHÖRIGE ERZÄHLEN

Beitragvon Ladina » Sa 2 Sep 2017 1:27

DAS BESONDERE BUCH
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Titel: Die zehn Botschaften der Sterbenden
Untertitel: Was wir von Randy Pausch, Sam Berns, Steve Jobs und anderen lernen können
Autorin: Dagmar Larini
Verlag: Mvg, Februar 2015
ISBN 978-3-86882-545-9, Taschenbuch, 191 Seiten

Preisinfo ca. CHF 21.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Demnächst im Begegnungshaus Turmhaus Winterthur für Betroffene im Verleih:
https://zuerich.krebsliga.ch/beratung-u ... -turmhaus/


Zum Inhalt:
Oft sind es gerade todkranke Menschen, die uns mit ihren Gedanken und ihrer Weisheit bewegen, beeindrucken und inspirieren. Denn im Angesicht des Todes ändern sich Prioritäten, man sieht vieles klarer und konzentriert sich auf das Wesentliche. Dagmar Larini hat sich auf die Spuren derjenigen begeben, die mit ihren Gedanken schon viele Menschen inspiriert haben, wie beispielsweise Randy Pausch, Steve Jobs, Christoph Schlingensief oder Sam Berns, der kurz vor seinem Tod ein YouTube-Video veröffentlicht hat, das binnen kurzer Zeit mehr als 5 Millionen Mal angeklickt wurde. Dagmar Larini hat zusammengetragen, was sie alle verbindet und was wir von ihnen lernen können, um ein glückliches Leben zu führen und nicht erst im Angesicht des Todes zu bemerken, was wir alles verpasst haben und was wir alles bedauern.

Portrait
Dagmar Larini ist Journalistin und hat sich intensiv mit den Themen Hospizarbeit und Sterbebegleitung befasst. Sie lebt in Hamburg.
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ERFAHRUNGEN EINER STERBEBEGLEITERIN
+++++++++++++++++++++++++++++++++++


Titel: Wie wird es sein?
Untertitel: Beobachtungen und Gedanken einer Sterbebegleiterin
Autorin: Barbara Palsherm-Schäfer
Verlag: Tredition, März 2017
ISBN 978-3-7439-0174-2, Taschenbuch, 80 Seiten

Preisinfo ca. CHF 10.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Wie wird es sein in den letzten Lebenstagen?
Wer hört mir zu? Wer hält meine Hand? Wer ist bei mir?
Eine Sterbebegleiterin berichtet über ihre Erfahrungen mit Patienten und deren Angehörigen. Sie schildert in Fallbeispielen die Vielseitigkeit und Verschiedenheit von Sterbenden in der letzten Ausnahmesituation des Lebens.

Portrait:
Barbara Palsherm-Schäfer absolvierte die Ausbildung zur Hospiz-
Sterbebegleiterin 2004 im Christophorus Hospiz Verein e.V. in München.
Seit 2008 arbeitet sie ehrenamtlich in der Lübecker Hospizbewegung e.V., zeitweise auch im Vorstand.
Siehe auch: http://www.ln-online.de/Lokales/Luebeck ... sses-Thema
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Re: Sterbebegleitung/Hospizarbeit - FACHPERSONEN UND ANGEHÖRIGE ERZÄHLEN

Beitragvon Ladina » So 25 Feb 2018 18:32

STERBEGEBLEITUNG BEI GEISTIG BEHINDERTEN MENSCHEN

RATGEBER
+++++++++


Titel: Bist Du bei mir, wenn ich sterbe
Autoren: Anke Duschat, Ortraud Mitschke, Hermann Munsel und Uwe Stieber
überarbeitet, aktualisiert von: Pastor Peter Handrich
Verlag: Eigenverlag der Rotenburger Werke, 2017
Keine ISBN, Hardcover, 91 Seiten

Kann für Euro 10 bei den Rotenburger Werken bezogen werden - siehe:
http://www.rotenburger-werke.de/meldung ... terbe.html


Jetzt neu erschienen: Unser Buch mit dem Titel „Bist du bei mir, wenn ich sterbe?“ bietet eine Hilfe zur Begleitung sterbender Menschen in den Rotenburger Werken. Viele Inhalte sind aber auch über die Einrichtung der Behindertenhilfe hinaus von Interesse.

Die bereits 1998 erschienene Schrift wurde 2011 und 2017 überarbeitet und ergänzt. Auf 91 Seiten bietet das Buch auch Informationen rund um dieses ebenso elementare wie sensible Thema, die über die direkte Begleitung eines sterbenden Menschen hinausgehen. Der Umgang mit Mitbewohner/innen, mit Kollegen im Team oder Angehörigen wird ebenso behandelt wie praktische Abläufe, Zusammenarbeit mit Ärzten und Bestattungsinstitut oder Fragen des Testaments.
Eine schöne Bebilderung und starke, trostspendende Text machen das Buch zu einem Werk, das mehr ist als nur ein Ratgeber zur Vorbereitung und Unterstützung in einer belastenden Situation, es gibt dem Leser und Benutzer Feingefühl, aber auch Kraft für den Umgang mit sterbenden Menschen.
Die Autoren der ersten Auflage waren Anke Duschat, Ortraud Mitschke, Hermann Munsel und Uwe Stieber. Unter der Federführung von Pastor Peter Handrich wurde das Buch von einer Arbeitsgruppe in den Rotenburger Werken nun überarbeitet und aktualisiert. Das als Hardcover erschienene Buch kann für 10 € direkt in den Rotenburger Werken erworben werden.
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Re: Sterbebegleitung/Hospizarbeit - FACHPERSONEN UND ANGEHÖRIGE ERZÄHLEN

Beitragvon Ladina » Sa 24 Mär 2018 21:30

ERFAHRUNGEN EINES ARZTES MIT EINEM STATIONSKATER IM HOSPIZ
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Titel: OSCAR
Untertitel: Was uns ein Kater über das Leben und Sterben lehrt
Autor: Dr. David Dosa,
Verlag: Droemer Knaur, September 2012
ISBN 978-3-426-78178-4, Taschenbuch, 254 Seiten,

Preisinfo ca: CHF 12.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel


Zum Inhalt:
Die amerikanische Fachzeitschrift “New England Journal of Medicine” veröffentlichte im Jahr 2007 einen viel beachteten Artikel mit den Beobachtungen von Professor Dr. David Dosa aus Providence, Rhode Island über die Fähigkeiten des Katers Oscar. Dieser hat jetzt seine Erfahrungen und Erlebnisse als Buch verfasst. Der Stationskater Oscar spürt wenn ein Mensch sterben wird. Oft gibt er durch sein schnurren und anschmiegen vielen Sterbenden das, was ihnen von den Menschen verwehrt wird: tröstenden Beistand am Lebensende. Auf der Rückseite des Buches lesen wir: “Wenn wir sterben, zählt allein die Wärme, die uns begleitet.”

Portrait:
David Dosa ist Juniorprofessor an der Warren Alpert Medical School der Brown University in Providence, Rhode Island, und praktiziert als Geriater. Neben etlichen Fachpublikationen hat er im Juli 2007 im New England Journal of Medicine einen Artikel über den Kater Oscar veröffentlicht, der in den internationalen Medien grosse Beachtung fand. Dr. Dosa lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Providence, Rhode Island.
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Re: Palliative Care - Sterbebegleitung/Hospizarbeit - FACHPERSONEN UND ANGEHÖRIGE ERZÄHLEN

Beitragvon Ladina » Fr 6 Apr 2018 17:32

RATGEBER FÜR BETREUENDE UND ANGEHÖRIGE
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Titel: Zeugnisse Sterbender
Untertitel: Todesnähe als Wandlung und letzte Reifung. Mit Ideenkarteien für Betreuer & Angehörige
Autorin: Monika Renz
Verlag: Junfermann, Juni 2000, 4. überarbeitete und durchgesehene Auflage
ISBN 978-3-87387-712-2, Taschenbuch, 224 Seiten

Preisinfo ca: CHF 29.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Sterben ist mehr als körperliches Ableben. Todesnähe wird auch zum radikalen Loslassen und zur Erfahrung von letzter Reifung und spiritueller Öffnung. Der Grenzbereich werdenden und sterbenden Lebens hat seine eigene Wahrnehmung, seine eigenen Ängste, Sehnsüchte, seine eigene Musik. Was Sterbende erleben und auszudrücken versuchen, kommt bisweilen wie verschlüsselt bei uns an. Den Zeugnissen vieler Sterbender folgend, muss es hinter dem Geheimnis des Todes etwas geben, wovon sie zutiefst angezogen sind und wovor sie sich zugleich äusserst fürchten. Todesnähe scheint Übergang und Zentrierung auf das eigene Wesentliche zu sein. Der Tod selbst bleibt Geheimnis.
Dieses Buch ist ein Ratgeber im Verstehen der Innenwelt von Sterbenden. Es spricht nicht nur von der Würde des Menschen, sondern macht diese in Beispiel und Atmosphäre anschaubar. Portrait Monika Renz, Dr. phil. und lic. theol., Leiterin der Psychoonkologie und Musik-Psychotherapie am Kantonsspital St. Gallen. Publikationen und Vortragstätigkeit zu aktuellen Themen menschlicher Prägung und Reifung, zu Leiden und Sterben, Kommunikation am Sterbebett, zu Spiritualität, spiritueller Erfahrung und zu Kernfragen christlicher Theologie. Interdisziplinäre Weiterbildungs- und Lehrtätigkeit für Ärzte, Pflegende, für Sterbebegleiterinnen, Psychotherapeuten, Theologen und Seelsorger. Viersemestrige Vorlesungsreihe an der theol. Fakultät der Universität Innsbruck. Buchautorin. Klavierimprovisation seit frühester Kindheit.
Thomas Cerny, Jahrgang 1967, Elektrotechniker und Betriebswirt, gründete ein Unternehmen im Bereich Finanzdienstleistungen und Seminare, das zum Marktführer in Österreich wurde. Seit 1998 ist er selbständiger Unternehmensberater bei der Till Eulenspiegel Beratergruppe.
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ERFAHRUNGEN EINER PSYCHO-ONKOLOGIN UND STERBEBEGLEITERIN
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Titel: Erlösung aus Prägung
Untertitel: Ein neues Verständnis von Heilung. Psychologie und Theologie im Gespräch. Mit CD mit Klangreisen
Autorin: Monika Renz
Verlag: Junfermann, Februar 2017
ISBN 978-3-95571-406-2, Taschenbuch, 320 Seiten

Preisinfo ca. CHF 43.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Weitere Titel von Monika Renz siehe auch:
http://www.monikarenz.ch/de/veroeffentlichungen.php


Buchrückseite:
„Macht oder Liebe und Bezogen-Sein“, „Haben oder Sein“, „Angst oder Vertrauen“ sind alternative Existenzweisen des Menschen. In ersterem ist der Mensch geprägt, im zweiten ist er von den Schatten dieser Prägung befreit, also erlöst.
Um solche Erlösungsprozesse geht es in diesem Buch. Erlösung und Heil-Sein sind auch inmitten von schwerer Krankheit möglich. Das Buch geht von Erfahrungen heutiger Menschen aus. Befreiung aus Prägung ist auch biblisches Urthema und wird zum Schlüssel für ein neues Verständnis zentraler Intentionen Jesu. Erlösung mündet in neue Identität und Liebesfähigkeit.
Die Neuauflage ist völlig neu durchdacht, gestaltet und einfacher zu lesen. Sie beinhaltet ausserdem eine CD mit Klangreisen. Fundiert und menschennahe.
„Ein eindrücklicher Einweihungsweg“ – Prof. Dr. Max. Küchler
„Ein Werk mit genialen Zügen“ – Prof. Dr. Roman Siebenrock
„Eine Pionierarbeit, spannend zu lesen“ – Prof. Dr. med. Thomas Cerny
Siehe auch:
http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgal ... 40,1043455


Portrait
Monika Renz, Dr. phil. und lic. theol., Leiterin der Psychoonkologie und Musik-Psychotherapie am Kantonsspital St. Gallen. Publikationen und Vortragstätigkeit zu aktuellen Themen menschlicher Prägung und Reifung, zu Leiden und Sterben, Kommunikation am Sterbebett, zu Spiritualität, spiritueller Erfahrung und zu Kernfragen christlicher Theologie. Interdisziplinäre Weiterbildungs- und Lehrtätigkeit für Ärzte, Pflegende, für Sterbebegleiterinnen, Psychotherapeuten, Theologen und Seelsorger. Viersemestrige Vorlesungsreihe an der theol. Fakultät der Universität Innsbruck. Buchautorin. Klavierimprovisation seit frühester Kindheit.
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Re: Palliative Care - Sterbebegleitung/Hospizarbeit - FACHPERSONEN UND ANGEHÖRIGE ERZÄHLEN

Beitragvon Ladina » Fr 5 Okt 2018 21:29

Diagnose von Ehemann Roy: Glioblastom

ERFAHRUNGEN EINER EHEGATTIN
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Titel: Aus vollem Herzen
Untertitel: Wie ich erst die Pferde verstand und dann das Leben
Autorin: Andrea Kutsch
Verlag: Bastei Lübbe, (Lübbe Ehrenwirth), September 2018
ISBN 978-3-431-04113-2, Gebunden, 304 Seiten

Preisinfo ca: CHF 29.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Ihr ganzes Leben hat Andrea Kutsch damit verbracht, Pferde besser zu verstehen und Methoden zu entwickeln, wie dieses Verständnis im Training genutzt werden kann. Als sie in ihre neue Heimat Kalifornien zieht, spielt der Zufall ihr in die Hände: Ihr Nachbar ist Hirnforscher, ermutigt sie, wissenschaftliche Studien zur Wahrnehmung von Pferden zu veranlassen - und sie entwickelt eine neue, pferdezentrische Methode, die gleichermassen mit Wissen und Empathie arbeitet. Die Methode wird begeistert angenommen, Andrea Kutsch feiert Erfolge. Als jedoch kurz darauf ihr Mann an einem bösartigen Hirntumor erkrankt, wird ihr klar, dass die entscheidende Lektion erst noch bevorsteht...
In der Sterbebegleitung bei ihrem Mann kann sie immer wieder auf Erfahrungen zurückgreifen, die sie bei Pferden gelernt hat...
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Re: Palliative Care - Sterbebegleitung/Hospizarbeit - FACHPERSONEN UND ANGEHÖRIGE ERZÄHLEN

Beitragvon Ladina » Sa 9 Feb 2019 0:24

HELFENDES BUCH FÜR ANGEHÖRIGE VON STERBENDEN MENSCHEN
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Titel: Leben bis zuletzt
Untertitel: Was wir für ein gutes Sterben tun können
Autor: Sven Gottschling, Lars Amend
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag, August 2018
ISBN 978-3-596-03421-5, Taschenbuch, 272 Seiten, Preisinfo ca: CHF 15.90
oder
ISBN 978-3-596-03420-8, Paperback, 272 Seiten , Preisinfo ca. CHF 25.90

Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Buchvorstellung des Autors:
https://www.youtube.com/watch?v=wZXqQazln8A



Zum Inhalt:
Ein Buch über die Angst vor dem Sterben, das mit jeder Seite Mut macht – für mehr Lebensqualität am Lebensende

„Wir können nichts mehr für Sie tun“ – diesen Satz, vor dem sich so viele fürchten, gibt es bei dem Palliativmediziner Sven Gottschling nicht. Sterbenskranken Menschen die verbleibenden Tage, Wochen und Monate und manchmal auch Jahre mit bestmöglicher Lebensqualität zu füllen und den Angehörigen eine anhaltende Erinnerung an das gute Ende eines geliebten Menschen zu bereiten, sieht er als eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit. Wie das ganz praktisch möglich ist, welche Mythen über das Sterben es dabei aufzuklären gilt, wie wir uns selbst darauf vorbereiten und als Angehörige damit umgehen können, beschreibt der Palliativmediziner in einer für medizinische Laien verständlichen Sprache.

- Was hilft wirklich gegen Beschwerden am Lebensende wie Schmerzen, Übelkeit, Luftnot und Erschöpfung?

- Wo ist der richtige Ort zum Sterben: Zuhause, unterstützt durch einen ambulanten Hospizdienst, im Krankenhaus, im Hospiz, auf der Palliativstation?

- Wie begegnet man der Sprachlosigkeit – als Betroffener, als Angehöriger, gegenüber Kindern?

- Wo bekomme ich Hilfe und die beste Unterstützung für meine ganz individuellen Bedürfnisse?Anhand der Geschichte zweier jungen Frauen zeigt Prof. Dr. med. Sven Gottschling in einem Bonuskapitel, wie man dem Tod selbst in düsteren Augenblicken das Bedrohliche nehmen kann.

Denn Gottschling ist sich sicher: Es kann immer geholfen werden. Man muss sich nur die Mühe machen, genau hinzusehen, um eine humane Sterbebegleitung und damit ein Leben bis zuletzt zu ermöglichen.

Rezension
Lesenswert, weil einem die gut erklärten Fakten weiterhelfen. Alexandra Berger Myself 20160913

Portrait
Lars Amend, 1978 in Gießen geboren, ist Journalist und Buchautor. Er arbeitete bereits für MTV und VIVA, das JETZT-Magazin und den Berliner Tagesspiegel. Lars Amend lebt in Berlin.
Amend begleitet den schwerkranken Jungen Daniel Meyer. Der "große Bruder" schläft im Gästezimmer, geht mit Daniel in die Schule, zu Ärzten, ins Hospiz. Sie schauen zusammen Champions League und drücken ihrem Lieblingsverein, dem FC Bayern München, die Daumen. Sie teilen ihre Gedanken, Träume und Geheimnisse.
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Titel: SCHMERZ LOS WERDEN
https://www.youtube.com/watch?v=QV_CtEeXxhI

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LYRISCHE TEXTE EINES ARZTES
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Titel: Schwer ist es, Toten das letzte Geleit zu geben
Genre: Lyrik
Autor: J. M. Pönnighaus
Verlag: R.G.Fischer Verlag GmbH, 2000
ISBN978-3-89501-947-0 , Taschenbuch, 104 Seiten

Preisinfo ca: CHF 11.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Buchrückseite:

An einem Montag
schenkt mir eine Frau
mit inoperablen Metastasen
fünf Rosen
fünf gelbe Rosen
und weint stumm
beim Gehn.


Portrait Jörg M. Pönnighaus, geboren 1947 in Ostwestfalen. Studium der Medizin in Giessen. 25 Jahre seines Lebens verbrachte er als Arzt und Krankenhausleiter in Afrika (Sambia, Malawi, Tansania). Nach seiner Rückkehr arbeitete er am Vogtlandklinikum in Plauen.
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SACHBUCH, DAS AUCH FÜR MEDIZINISCHE LAIEN VERSTÄNDLICH IST
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Titel: Verständnis für schwerkranke und sterbende Kinder
Autoren: Hubertus Voss, Helmut Weiss
Herausgeber: Theodor Hellbrügge
Verlag: Hansisches Verlagskontor, 1988
ISBN 978-3-87302-045-0, Taschenbuch, 94 Seiten

Preisinfo ca: CHF 25.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Das Sterben chronisch kranker Kinder rührt uns heute weit mehr an als die unbegreifliche Kindersterblichkeit noch vor rund 100 Jahren, die die Pädiater und auch die Bevölkerung weit weniger erregte. Das Sterben einzelner Kinder erleben wir intensiver.

Dieses Buch möchte Hilfe anbieten. Es verdankt sein Entstehen der Aktivität von Prof. Hubertus von Voss. Hier werden Brücken geschlagen von der Kinderheilkunde über die Kinderpsychologie und die Kinderpflege bis hin zur Theologie.

Inhalt:

- Geleitwort von Theodor Hellbrügge
- Vorwort von Pastor Gerhard Boeddinghaus
- Einführung von Hubertus von Voss
- Bilder von schwerkranken und sterbenden Kindern
- Kinder sprechen über ihren Tod
- Trost und Gebet bei leidenden und sterbenden Kindern
- Kind und Tod im Konzentrationslager und danach
- Hoffnung und Verzweiflung sterbender Kinder und ihrer Eltern
- Meditation zu dem Thema "Verstehen wir schwerkranke und sterbende Kinder"
- Protokolle der Gruppenarbeit
- Gedanken über die Humanität im Krankenhaus
- Nachwort von Helmut Weiss
- Autorenverzeichnis
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