Wenn der Krebs unheilbar ist - Betroffene (Jugendliche und Erwachsene) schreiben


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Ladina
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Wenn der Krebs unheilbar ist - Betroffene (Jugendliche und Erwachsene) schreiben

Beitragvon Ladina » Do 20 Okt 2005 19:54

Nicht nur Menschen, die ihren Krebs besiegen durften, haben Bücher geschrieben, sondern auch solche, die sich von Anfang an oder auch erst nach einigen Monaten oder Jahren damit auseinandersetzen mussten, dass sie sterben würden. Den nachfolgenden Platz möchte ich darum für jene Bücher reservieren, die davon berichten, wie Betroffene mit diesem Bewusstsein umgegangen sind.
Oder auch für Bücher, in welchen Fachleute Rat und Hilfe bieten, wie man mit diesem Wissen umgehen und dennoch bis zum Ende leben kann.

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Nachtrag: Februar 2016: Leider verliere ich zunehmend die Lesefähigkeit aufgrund einer Augenkrankheit. Vorstellungen mit Pressetexten mache ich aber weiterhin.
Es geht mir hier sicher nicht darum, jemandem was aufzuschwatzen, aber ich möchte mein Wissen und meine Kenntnisse in diesem Bereich nicht einfach nur so für mich nutzen, sondern sie weitergeben an Mitbetroffene und Suchende.
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Zahlreiche der hier vorgestellten (vergriffenen) Bücher bieten folgende Krebsliga-Bibliotheken zum Verleih:
Online-Katalog, der alle öffentlichen Krebsliga-Bibliotheken umfasst
https://www.krebsliga.ch/fachpersonen/l ... ibliothek/


- Bibliothek der Krebsliga Zürich (Verleih nur an im Kanton Wohnhafte und persönliche Abholung zwingend)
http://www.krebsliga-zh.ch/de/dienstlei ... othek_klz/

- Krebliga-Biblio Bern - (Verleih an Interessenten ganze Schweiz)
http://www.bernischekrebsliga.ch/de/ind ... iothek.php

Auch andere Kantonale Krebsligen verfügen möglicherweise über eine eigene Patientenbibliothek. Fragen Sie doch einfach mal an

Für vergriffene Titel, die man für sich persönlich bekommen möchte, gibt es diese Seite: http://www.booklooker.de

Die Buchtipps-Liste "Wenn eine Krebserkrankung unheilbar ist" hat Anfang März 2016 ein Lifting erhalten. So ist sie von 4 Seiten mit wild durcheinander gewürfelten Tipps auf nunmehr 1 Seite geschrumpft. Nach wie vor enthält sie jedoch alle Tipps, die hier je gegeben wurden. Diese sind jedoch nach den einzelnen Themen/Krebsarten sortiert.

Für die neuen, nun dann folgenden Buchtipps muss ich dann jedoch wieder lose weiterfahren, je nachdem, was für Titel erscheinen.

Zum Zeitpunkt der Aktualisierung als lieferbar im Buchhandel bekannte Bücher wurden mit blauen Übertiteln bezeichnet.
Die bereits vergriffenen sind neu kursiv geschrieben und mit braunen Übertiteln versehen.
Auf diese Weise erhoffe ich mich für wie auch für Sie als Besucherinnen dieser Seite mehr Übersicht

Ich hoffe, dass Sie die neue, etwas farbigere Aufmachung der Buchtipps mögen und grüsse Sie freundlich.


Ladina

Gerne empfehle ich hier noch die Liste der Homepages von Menschen, deren Krebs an unheilbar gilt und die auf ihren Seiten darüber geschrieben haben, wie es ihnen mit dieser Prognose geht
viewtopic.php?f=79&t=3562

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Worte einer jungen Betroffenen zu diesem Thema.

Nuny aus Basel, die leider auch verstorben ist, hat mir an anderer Stelle folgendes geschrieben:


Liebe Ladina,
herzlichen dank für all die büchertipps die aufgeführt sind, es hilft mir sehr da auch ich eine von denen bin, bei denen der brustkrebs in fortgeschrittenen stadium entdeckt wurde.
Das ist nicht das einzige was ich habe, bin seit ca. 1981-82 HIV-psitiv und seit 1997 Hepatitis-c positiv.
Für mich kein grund traurig zu sein oder trübsal zu balsen, habe mit 44 jahren 2 enkelkinder, eine bewegte und ich denke interessante vergangenheit die mir erlaubt mit freude jeden tag neu zu erleben.
Mein wunsch wäre meine geschichte zu schreiben, habe aber keine ahnung wie man das anstellt und wäre froh um einen rat oder vieleicht jemand der mir dabei helfen könnte?
Es würde mich freuen wenn ich etwas von meiner positivität weitergeben könnte, man kann auch mit freude auf`s ende zugehen......

Lieb grüsse
nuny
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Titel: Wenn Brustkrebs unheilbar geworden ist Verfasst am: Sa 17 Sep 2005 12:10
Zuletzt geändert von Ladina am Mo 21 Mär 2016 22:43, insgesamt 10-mal geändert.

Ladina
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Bauchspeicheldrüsenkrebs

Beitragvon Ladina » Do 20 Okt 2005 20:30

BETROFFENE SCHREIBEN: WENN BAUCHSPEICHELDRÜSENKREBS UNHEILBAR IST

KRANKHEITSTAGEBUCH EINES BETROFFENEN
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Titel: Bauchspeicheldrüsentagebuch
Autor: Péter Esterhazys
Verlag: Hanser, März 2017
ISBN 978-3-446-25544-9, Gebunden, 240 Seiten

Preisinfo ca. CHF 28.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Péter Esterházys letztes Buch. Es ist das Tagebuch seiner Krankheit, in dem er seiner Erkrankung begegnet, wie er Gott und der Welt und dem Leben immer begegnet ist: aufrichtig und neugierig, spielend, voll Geist und Witz und Liebe zum Leben. Und mit dem Stift in der Hand: schreibend. Doch was ist, wenn sich der eigene Körper auf einmal gegen das Schreiben wendet? Wie hält der Schriftsteller, dessen Werk auf die Unentwirrbarkeit von Wirklichkeit und Dichtung aufbaut, seine Tage fest? Was passiert mit der "ontologischen Heiterkeit", wenn die tödliche Krankheit zur täglichen Übung wird? Kann der Bauchspeicheldrüsenkrebs als Liebesgeschichte beschrieben werden? Keine einfache Geschichte.

Portrait:
Péter Esterházy wurde 1950 in Budapest geboren. Für Harmonia Cælestis (dt. 2001) erhielt er u. a. den Ungarischen Literaturpreis, 2004 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach Esti (2013) erschien bei Hanser Berlin zuletzt Die Mantel-und-Degen-Version (2015) und Die Markus-Version (2016). Péter Esterházy ist im Juli 2016 in Budapest gestorben.
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Diagnose: BSDK im Alter von 46 Jahren

ERFAHRUNGSBERICHT EINES JUNGEN BAUCHSPEICHELDRÜSENKREBS-PATIENTEN
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Titel: Last Lecture - Die Lehren meines Lebens
Autoren: Randy Pausch/ Jeffrey Zaslow
Aus d. Engl. v. Yvonne Badal
Verlag : C.Bertelsmann, 2009
ISBN : 978-3-442-47137-9, Taschenbuch, 237 Seiten, 21 schw.-w. Abb

Preisinfo : 9.90 Euro/ 12,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Auch als Hörbuch - ungekürzte Lesung (Jewel-Case mit 5 CD's), ISBN
9783869740140 , Spieldauer 308 Minuten - Preis ca. CHF 17.90

Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

In beiden Ausgaben im Buchhandel erhältlich

Verlagstext:
Mit 47 Jahren hält Randy Pausch, Informatikprofessor an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, am 18. September 2007 seine Abschiedsvorlesung. Das Thema: Seine Kindheitsträume und wie er sie verwirklicht hat. Der Anlass: Pausch ist an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt und hat nur noch wenige Monate zu leben. An diesem Tag lauschen einige hundert Zuhörer gebannt seinen Worten, kurze Zeit später kennen Millionen Menschen auf der ganzen Welt ihn und seine bewegende Rede. Das vorliegende Buch, für das die "Last Lecture" und ihre gewaltige Medienresonanz den Anstoß gegeben hat, ist in langen Gesprächen mit dem Journalisten Jeffrey Zaslow entstanden. Die Lebenseinsichten Randy Pauschs sind in ihm mit seiner persönlichen Lebensgeschichte verwoben.

Randy Pausch: Randy Pausch, Jahrgang 1960, promovierte 1988 in Informatik und lehrte an der Universität von Virginia, wo ihm ein Jahr früher als üblich eine Professur angeboten wurde. Seit 1997 unterrichtete er an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh. Im September 2006 wurde bei ihm Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. Er unterzog sich einer Chemotherapie, die allerdings erfolglos blieb.

Weitere Infos über Randy Pausch:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studiu ... 17,00.html
http://www.spiegel.de/unispiegel/studiu ... 42,00.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Randy_Pausch

Anmerkung von Ladina: eines der beeindruckendsten Bücher, die ich jemals lesen durfte!
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AUTOBIOGRAFIE
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Titel: The Time of My Life - Die Geschichte meines Lebens
Autoren: Lisa Niemi, Patrick Swayze
Übersetzt von: Violeta Topalova, / Henning Dedekind, /Helmut Reuter
Verlag: Piper, 8. Auflage Februar 2012
ISBN 978-3-492-25918-7, Paperback, 256 Seiten

Preisinfo: 8,99 Eur[D] / 9,30 Eur[A] / 14,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Die Reaktionen auf den Tod Patrick Swayzes waren weltweit von überwältigender Anteilnahme. Kollegen, Freunde und Millionen Fans huldigten dem Schauspieler, dem mit »Dirty Dancing« der internationale Durchbruch gelang. Zusammen mit seiner großen Liebe Lisa Niemi hat er sein Leben aufgeschrieben: Er erzählt von seinen Erfolgen, seinen Abstürzen, seiner Sucht, seiner Krankheit, dem Bauchspeicheldrüsenkrebs. Dieses Buch ist nicht nur beeindruckendes Zeugnis vom Kampf eines Unbeugsamen gegen den tödlichen Krebs. Es ist eine Hommage an die Liebe und das Leben. »Habe ich in dieser Welt ein Zeichen gesetzt? Dieses Buch habe ich geschrieben, um eben dies herauszufinden.« Patrick Swayze

Autoren-Porträt von Lisa Niemi, Patrick Swayze:
Patrick Swayze, geboren 1952, amerikanischer Schauspieler, starb am 14. September 2009 in Los Angeles an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Zu seinen größten Erfolgen zählen das TV-Epos »Fackeln im Sturm« und die Filme »Dirty Dancing« und »Ghost«. 1975 heiratete er die Tänzerin Lisa Niemi
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TAGEBUCH EINES BAUCHSPEICHELDRÜSENKREBS-BETROFFENEN
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Titel: Abschied
Untertitel: Tagebuch
Autor: Siegfried Nauhaus
Herausgegeben von Gerhard Duncker / Jürgen Mescher
Verlag : Luther-Verlag, November 2010
ISBN : 978-3-7858-0587-9, Paperback, 104 Seiten

Preisinfo : 9,90 Eur[D] / 10,20 Eur[A] /CHF 13.40
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Siegfried Nauhaus (1941-2010) lebte und arbeitete als Lehrer in Bremen und Istanbul. Ein halbes Jahr vor seinem Tod an Bauchspeicheldrüsenkrebs begann er mit seinem Tagebuch - Abschied.
"Denn der, der geht, will doch auch bleiben. Und wenn es sich um einen Intellektuellen handelt, ... möglichst in Form von Schriftlichem...ein Tagebuch als Instrument der Krankheitsbewältigung und nachgereichter Antwort auf die Frage: Wie geht es Dir?"

Siegfried Nauhaus hatte eine Homepage
http://home.arcor.de/nahol/tagebuch.html
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Diagnose: Bauchspeicheldrüsenkrebs

ERFAHRUNGSBERICHT EINES BETROFFENEN
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Titel: Das Geschenk inneren Friedens
Untertitel: Reflexionen aus der Zeit des Loslassens
Autor: Cardinal Joseph Bernardin
Verlag: Neue Stadt, 2001
ISBN 978-3-87996-540-3, Gebunden, 132 Seiten
ehem. Preis 13,30 Eur/ 23,50 CHF
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
JOSEPH BERNARDIN, Kardinal von Chicago, wird des sexuellen Missbrauchs bezichtigt. Zu Unrecht, wie sich herausstellt. Er versöhnt sich mit dem Ankläger.
Kurze Zeit später erkrankt er an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Hoffnung auf Heilung erweist sich als trügerisch. In diesem Buch, das er zwei Wochen vor seinem Tod am 14.11.96, abschliessen konnte, lässt Joseph Bernardin in grosser Offenheit an den härtesten Jahren seines Lebens teilhaben, an seinem Ringen und seinem Glauben.
Ein ergreifendes Hoffnungszeichen für jeden, der lernen muss loszulassen. (Klappentext)

Anmerkung von Ladina: Der Titel sagt schon vieles. Das ist ein Buch, das im Bewusstsein des nahen Todes geschrieben worden ist.
Im ersten Teil des Buches geht der Autor vor allem auf die falsche Anschuldigung ein um dann im zweiten das Kapitel Krebs zu beschreiben.
Nach Entdeckung des Tumors werden ihm erst wenig Hoffnungen gemacht, doch er spricht unerwartet gut auf die Therapie an. Leider kommt es dann doch wieder zu Metastasen.
Aber aus den ursprünglich wenigen Wochen Lebenszeit sind doch eineinhalb Jahre geworden, in denen er noch einige seiner Träume leben und vielen Menschen helfen konnte.

Das Buch stammt aus einem christlichen Verlag und der Autor lässt auch seine Verbindung zu Gott erkennen, aber es wirkt nicht aufdringlich.
Er gibt viel von seinen Gefühlen und Gedanken preis und spricht mit klarer, gut verständlicher Sprache.
Er hat das Buch ganz bewusst auch mit dem Zweck geschrieben, andern in gleicher Situation zu helfen.
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Zuletzt geändert von Ladina am Mi 21 Sep 2016 21:39, insgesamt 3-mal geändert.

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BLASENKREBS

Beitragvon Ladina » Do 20 Okt 2005 20:57

BETROFFENE SCHREIBEN: WENN BLASENKREBS UNHEILBAR IST

DAS 2. BUCH VON ANDREA SEYFFERTH-FRISCH

GEDICHTE EINER BETROFFENEN
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Titel: Keine Angst mehr - Gedichte und Bilder
Autorin: Andrea Seyfferth-Frisch
Eigenverlag

Leider ist das Buch "Keine Angst mehr - Gedichte und Bilder von Andrea Seyfferth" im Buchhandel schon vergriffen.
Evtl. liegen ihrem Mann Fritz noch Exemplare vor
http://www.gratis-webserver.de/bajazzo/2.html


Zum Inhalt:
Fritz Seyfferth schreibt auf seiner neuen Homepage:
Ich stelle euch heute ein neues Buch vor.
Meine Frau hat sehr viel geschrieben und gezeichnet. Sie wollte so gerne noch ein Buch mit ihren Gedichten zusammen stellen, doch das Schicksal meinte es anders mit ihr.
Eine befreundete Autorin erklärte sich bereit, dieses Buch zu schreiben. tippte die handgeschriebenen Texte ab, fügte zum Text passende Zeichnungen meiner Frau hinzu und so entstand das Buch:
Keine Angst mehr - Gedichte und Bilder von Andrea Seyfferth

In Memoriam:
Andrea Seyfferth schrieb in den Jahren 1986 bis 1992 Tagebuch, Gedichte und malte,
um etwas von ihren Gefühlen, ihren Ängsten auszudrücken.
Ihr Leben war eine ewige Suche.
Ängste, aus der Kindheit durch ihr gesamtes Leben getragen, bewegten sie ständig.
Auf der Suche nach sich selbst, nach einem passenden Partner, einer Partnerin,
nach Liebe und Geborgenheit versuchte sie ihr Leben immer auf der Überholspur zu leben, doch freiwillig suchte sie auch Hilfe in einer Therapie.
Als sie an Blasenkrebs erkrankte, kämpfte sie den Kampf und schrieb, als die Ärzte sagten, sie sei nun gesund, ihr Buch " Blasenkrebs – und das Leben geht weiter"
Da endlich fand sie den Partner, von dem sie immer geträumt hatte, den sie auch schon länger als Brief- und Telefonfreund kannte und heiratete ihn.
Als sie sich endlich angekommen fühlte, voller Glück war, stellte sich bei einer Routineuntersuchung heraus, dass der Krebs wieder aktiv geworden war.

Sie wollte so gerne noch ihre Gedichte und Erlebnisse veröffentlichen, doch blieb ihr keine Zeit mehr. Sie starb 2006.
Ihr Mann ist einer meiner besten Freunde.
Wir wollten posthum ihren Wunsch erfüllen.
Quelle: http://www.gratis-webserver.de/bajazzo/2.html
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Zuletzt geändert von Ladina am Mi 21 Sep 2016 21:40, insgesamt 4-mal geändert.

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BRUSTKREBS

Beitragvon Ladina » Do 20 Okt 2005 21:03

BETROFFENE SCHREIBEN: WENN BRUSTKREBS UNHEILBAR IST

Der besondere DVD-TIPP
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Titel: BOUTON
Untertitel: Solange Bouton lebt, besteht Hoffnung
Dokumentarfilm von Res Balzli, mit Johana Bory, 2010
mit Bonustracks
Sprachen: Deutsch und Französisch, Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch
Spieldauer: Haupt-Film: 78 Minuten / Bonusmaterial: 70 Minuten

Preis: 35,00 CHF
(+ Versandkosten/MWSt)

Bestellung via:
Balzli&Fahrer, Dieter Fahrer, Altenbergstrasse 16. CH-3013 Bern
http://www.balzli-fahrer.ch/index.php?Shop-1


Über den Film:
Johana, eine junge Schauspielerin, und ihre selbst geschaffene Puppe BOUTON versuchen, eine gefährliche Krankheit zu überwinden und den Ernstfall mit Humor zu meistern. Eine Geschichte zwischen Lachen und Weinen, dokumentarischer Realität und poetischer Fiktion. Bouton sei Dank: alles wird erkennbar als Spiel und ist doch bitterer Ernst. Ein melodiöser Film mit schmerzhaften Dissonanzen, eine Ode an die Lebenslust und ihr drohendes Ende.
Dem Berner Res Balzli ist mit seinem Erstling «Bouton» ein aussergewöhnliches Dokumentarfilmporträt über die letzten Wochen der jungen Schauspielerin Johana Bory gelungen. Ein tief berührender Film über den Kampf gegen Krebs und die Kraft der Poesie.
http://www.moadistribution.ch/BOUTON.html - See more at: http://www.movies.ch/de/film/bouton/#st ... oh0rX.dpuf

Über Johana Bory:
Johana Bory, (* 10. Januar 1977 in Saint-Étienne[1], Frankreich; † 15. März 2010 in Nidau, Schweiz entdeckte im Kindesalter ihre Leidenschaft für das Puppenspiel, autodidaktisch erlernte sie das Spiel mit den Marionetten. Die ersten Aufführungen beschränkten sich anfangs nur auf den Familien- und Freundeskreis. Da sie auch selbst Marionetten entwarf, beschloss sie 17-jährig ein eigenes Atelier zu eröffnen und Kurse anzubieten. Es folgten diverse Auftritte auf Festivals, in Theatern und Schulen. Um ihr Puppenspiel zu perfektionieren, besuchte sie die École Lassaad in Brüssel. Mit dem Théâtre Johana trat sie u. a. in Belgien, Italien und Kanada auf, im italienischen Parma bekam sie den Spezialpreis des Festivals. Zudem spielte sie in verschiedenen Theateraufführungen die Hauptrolle
Im Jahr 2008 wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert, die Unheilbarkeit der Krankheit veranlasste sie, mit dem Filmproduzenten Res Balzli den Dokumentarfilm Bouton zu drehen.
Anno 2010, im Alter von erst 33 Jahren, hat Johana ihren Kampf gegen den Krebs verloren.
Mit dem Dokumentarfilm aber hat sie etwas ganz Besonderes, in dieser Form Einzigartiges zurückgelassen


Anmerkung von Ladina:
Ein wunderbarer leiser und eindrücklicher Film über das künstlerische Schaffen einer jungen krebskranken Frau. Eine ganz spezielle Form der Auseinandersetzung mit den Fragen zum Sinn des Lebens, übers Sterben und darüber, wie man es schafft, seine Träume zu leben.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER BETROFFENEN
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Titel: Auf irgendeine Weise bin ich sehr glücklich
Untertitel: Tagebuch einer Krebspatientin
Autorin: Ellen Holst
Verlag: Cosmos, 1994
ISBN 978-3-305-00352-5, Gebunden mit Schutzumschlag, 185 Seiten

Preisinfo : 23,50 Eur[D] / 33.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

erhältlich im Buchhandel

Klappentext:
"Sicher hätte ich mir diese Erfahrung nicht ausgesucht, wenn ich die Wahl gehabt hätte. Jetzt, wo ich sie machen muss, sage ich mir, dass das eine einzigartige Chance ist, dem Leben so nahe zu sein, wie nie zuvor." Dies schreibt Ellen Holst, nachdem sie erfahren hat, dass ihr Brustkrebs unheilbar geworden ist.
Ellen Holst macht uns Mut, über das Sterben und den Tod nachzudenken und darüber zu reden. Ihr unsentimentales Tagebuch kann für alle Krebskranken und für deren Angehörige eine grosse Hilfe sein.

Anmerkung von Ladina:
Ein sehr deutliches, berührendes und lebendiges Buch, das mir persönlich eine grosse Ruhe vermittelte im Nachdenken über meinen möglichen Tod.
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Diagnose Brustkrebs und Eierstockkrebs im Spätstadium (BRCA2)

ERFAHRUNGSBERICHT EINER BETROFFENEN
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Titel: Federleicht und felsenfest
Autorin: Annette Brandstäter
Verlag: Books on Demand, November 2012
ISBN 978-3-8448-9305-2, Taschenbuch, 136 Seiten

Preisinfo ca. CHF 16.40
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Buchumschlag:
Annette ist 42 Jahre alt, als sie im Jahr 2011 einen Knoten in ihrer Brust tastet – Brustkrebs. Nur wenige Wochen später wird diese Diagnose um den Befund Eierstockkrebs im Spätstadium erweitert. Zu diesem Zeitpunkt arbeitet sie seit 16 Jahren als selbständige Designerin und Fotografin und ihre beiden Söhne sind 15 und 6 Jahre alt. 9 Monate nach der ersten Diagnose ist Annette ohne auffälligen Befund. Das vorliegende Buch erzählt ihre Geschichte: Vom Hinfallen und Wiederaufstehen, vom An-sich-Glauben, davon, wie wichtig es ist, im rechten Moment nein zu sagen – von einer Entscheidung für das Leben.

Nachtrag von Ladina:
Leider war die Besserung bei Annette von kurzer Dauer, trotz Ernährungsumstellung und vormals ermutigenden Befunden, kam der Krebs zurück. Nette starb im Oktober 2013.
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Diagnose: Hormonrezeptor-positives Mammakarzinom anno 2002, anno 2014 Knochenmetastasen

AUFZEICHNUNGEN UND COMIC EINER BETROFFENEN
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Titel: Mein Leben ohne mich
Untertitel: Ein Bericht
Autorin: Jutta Winkelmann
Verlag: Weissbooks, November 2016
ISBN 978-3-86337-112-8, Taschenbuch mit Flexeinband, 368 Seiten, Comic in Farbe

Preisinfo ca. CHF 35.90 /Euro 24.00
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Sie lebten ein wildes, ein spannendes Leben. Die Zwillinge Jutta Winkelmann und Gisela Getty waren Ikonen der 68er- und der Hippie-Zeit, teilten Männer, Drogen und Freiheitsdrang. Danach schrieben sie, drehten Filme, arbeiteten als Künstlerinnen.
Bis Jutta Winkelmann eines Tages an Krebs erkrankte. Und durch alle Höllen gehen musste. Doch sie kämpfte, litt, wehrte sich, unterlag und kämpfte weiter.
Jutta Winkelmanns Bericht und Ihre Comic-Illustrationen sind: eine Beichte, ein Schrei. Sie legt auf die Waagschale ihres Jetzt, was darauf zu legen ist: die tödliche Angst, das Verlangen nach Körper und Nähe, zerfressende Gefühle von Eifersucht
und Nichtverstandensein sowie, in den zarten Stunden, den Anblick ihrer Wunden.
Ein Gemälde in schrillen und dann wieder beruhigten Farben, ein Kunstwerk und doch keines - weil das Leben in ihm zu stark ist, um Kunst zu sein.

Portrait:
Jutta Winkelmann, geboren 1949 in Kassel, Studium an der dortigen Kunsthochschule, Filmemacherin (Grosser Filmpreis von Oberhausen, 1969), Schauspielerin (u.a. in „In Gefahr und höchste Not bringt der Mittelweg den Tod“, Regie: Alexander Kluge), Schriftstellerin. Enge Zusammenarbeit mit ihrer Zwillingsschwester, Gisela Getty, mit der und Jamal Tuschik sie das Buch „Die Zwillinge oder Vom Versuch, Geist und Geld zu küssen“ (weissbooks.w, 2008) schrieb. Verschiedene künstlerische Projekte, Ausstellungen, Bücher. Jutta Winkelmann lebte in München und starb wenige Monate nach Drucklegung dieses Buches am 23.2.2017.
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Fast 8 Jahre, und damit weit länger als die Ärzte es dachten, vermochte es Gabriele Knöll, mit ihrer Brustkrebserkrankung HER-2 NEU superexpressiv anno 2003, zu leben, mitunter sehr glücklich zu leben - trotz aller Belastungen.
Darüber schrieb sie dieses überzeugende Buch.

ERFAHRUNGEN UND BRIEFWECHSEL EINER BETROFFENEN FRAU
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Titel: Eine Liebe unter Belastung
Untertitel: Autobiographie eines Lebens mit Krebs
Autorin: Gabriele Knöll
Verlag : Books on Demand, Juli 2011
ISBN : 978-3-8448-7390-0, Paperback, 476 Seiten

Preisinfo : 29,99 Eur[D] / 30,90 Eur[A] / 39,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Inhalt:
"Das Buch hat mich tief beeindruckt. Die Autorin gewährt einzigartige und auch erschütternde Einblicke in ihr Leben mit einer schweren Krankheit." Julia S., Verlagslektorin"

Die bewegende Geschichte eines Paares, das durch eine lebensbedrohende Erkrankung, nach über 30 glücklichen Ehejahren in seiner engen Bindung erschüttert wird. Nun, da die alten Strukturen nicht mehr tragen, beginnt für beide ein ergreifendes Ringen um Verständnis, Vertrauen, um Liebe und persönliche Integrität. Die Diagnose Krebs stellt das Leben in vieler Hinsicht in Frage. Wir dürfen über E-Mails und Tagebucheintragungen der Autorin Zeuge sein, wie ihre Partnerschaft nach Bedrohung und Umbruch neuen Halt erfährt. – Ein Buch für alle, die ahnen, dass es bei dieser Erkrankung selten nur um Befunde geht. "Inge J., eine Gefährtin"

Auch oder gerade nach der Diagnose Krebs steht für Gabriele Knöll das ¬LEBEN im Zentrum. Das Leben mit all seinen Facetten, der Schwere und des Kampfes, aber auch der Leichtigkeit, Freude, Schönheit, und Heiterkeit. Das Buch überrascht mit seinem Humor und fesselt wie ein Krimi. "Uta Roth, Studienrätin"

Diagnose Krebs. Gabriele Knöll blickt zurück. Das Leben fällt aus dem Gleichgewicht, und eine emotionale Achterbahn beginnt. Ehrlich, berührend und ohne etwas zu beschönigen erzählt sie ihre Geschichte, lässt Betroffene und Angehörige sich wiederfinden und gibt sehr viel Mut, Kraft und Hoffnung. "Susanne Strehl, Buchhändlerin

Anmerkung von Ladina:
Gabi Knöll trat am 17. Juli 2011 im Einvernehmen mit ihren Liebsten und mit ihrem Leben, die Reise zu den Sternen an
Ein wirklich beeindruckendes Buch von einer beeindruckenden Frau, die sich nicht duckte vor der niederschmetternden Diagnose, die in ihr Leben einbrach und es nicht wieder losliess
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER BETROFFENEN
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Titel: Es wird mir fehlen, das Leben
Autorin. Ruth Picardie
Übersetzt von Kim Schwander
Verlag : Rowohlt Taschenbuch , 5. Auflage November 2007
ISBN : 978-3-499-24422-3, Kartoniert, 176 Seiten

Preisinfo : 7,90 Eur[D] / 8,10 Eur[A] / 11,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Die Journalistin Ruth Picardie ist eine typische junge Frau der Neunziger Jahre: scharfsinnig, eigenwillig, ganz die "abgeklärte postfeministische Braut", wie sie selbst sagt.
Sie ist 32 Jahre alt, glücklich verheiratet und frischgebackene Mutter von Zwillingen, als die Diagnose kommt, die sich rasch zum Todesurteil entwickelt.
Ruth Picardie hat metastasierenden Brustkrebs, an welchem sie ein Jahr später sterben wird. Statt zu resignieren, nutzt sie die Möglichkeit ihre Berufs, um das pietätvolle Schweigen zu brechen, das Menschen in ihrer Situation umgibt.
Ein aufrichtiges, oft komisches und ungeheuer anrührendes Abschiedsbuch, ohne einen falschen Ton, zärtlich und grimmig im Blick fürs Detail, pointiert durch gnadenlose Ironie.

Ein Stück wahres Leben! Hier sind die Kolumnen und E-Mails gesammelt, die Ruth Picardie in der kurzen Zeit ihrer Erkrankung verfasst hat, frech und flapsig geschrieben und doch emotional.
Ruth Picardie kennt ihr Todesurteil und schreibt gegen das Schweigen an. Sie will kein Mitleid, sondern sie fordert die wache Auseinandersetzung und spricht alles aus, bis zum Schluss: "Ansonsten denke ich, wird das Leben weitergehen wie immer. Nur, es wird mir so fehlen".

Anmerkung von Ladina:
Ein beeindruckendes Buch, das unter die Haut geht.
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ERFAHRUNGEN EINER IN DEUTSCHLAND LEBENDEN TÜRKIN MIT FORTGESCHRITTENEM BK
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Titel: Überlebensfeier
Autorin: Dr. Safinaz Hallioglu
Nachw. v. Marlies Winkelheide
Verlag : Geest-Verlag, Oktober 2005
ISBN : 978-3-937844-93-0 , Paperback, 160 Seiten, 2 schw.-w. u. 5 farb. Fotos

Preisinfo : 10,00 Eur[D] / 10,10 Eur[A] / sFr. 16.40
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Die Autorin dieses Buches lebt in Berlin, machte dort ihr Abitur, studierte Medizin. Dann die Brustkrebsdiagnose, Amputation. Geburt dreier Kinder, das älteste Kind schwerst geistig behindert. Facharztausbildung, Promotion, eigene Augenarzt-Praxis. Dann die Gewissheit der Metastasenbildung und nur noch weniger Monate Lebenszeit.

In ihren Texten vermittelt die Autorin viel über ihr eigenes Schicksal und die sich auch aus ihrem Glauben heraus entwickelnde Kraft zu kämpfen. Nicht allein für sich.

Dieses Buch ist auch ein Buch ihrer Familie. Es ist der Kampf ihres geistig behinderten Sohnes Muhammed um jeden kleinen Entwicklungsschritt. Es ist aber auch der Kampf des jüngeren Bruders Yavuz um seine Rechte gegenüber dem behinderten Bruder. In der Geschwistergruppe der Le-benshilfe um Marlies Winkelheide findet er einen wichtigen Anlaufpunkt
(http://www.Geschwisterkinder.de).

Angesichts solcher Probleme sollte man meinen, dass die Autorin verzweifelt. Doch wir werden von ihr Sätze wie diesen lesen: "Und selbst jetzt ist meine Zufriedenheit groß. Denn es gibt immer noch sehr vieles, was meine Neugier weckt, und Lebensfreude. Vieles, wofür es sich lohnt zu leben, dankbar zu sein."
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Das obige Buch ist auch in türkischer Sprache erhältlich:


ERFAHRUNGEN EINER IN DEUTSCHLAND LEBENDEN TÜRKIN MIT FORTGESCHRITTENEM BK (IN TÜRKISCHER SPRACHE)
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Titel: Yasam Ötesi Bayram
Türkische Fassung
Autorin: Dr. Safinaz Hallioglu
Verlag : Geest-Verlag , April 2006
ISBN : 978-3-86685-014-9 , Paperback, 156 Seiten, 6 farb. Abb.

Preisinfo : 11,00 Eur[D] / 11,40 Eur[A] /CHF 15.40
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Kitabýn yazarý Berlin' de yaþýyor, orada týpý bitirdi. Sonra göðüs kanseri teþhisi ve göðsün alýnmasý. Üç çocuðun doðumu, en büyüðü
aðýr zihinsel özürlü.Uzmanlýk ihtisasý, doktora tezi ve kendi göz muayenehanesi. Sonra kanserin daðýlmasýnýn kesinleþmesi ve sadece birkaç aylýk bir ömür beklentisi.

Metinlerinde yazar kendi kaderi ve inancýndan oluþan mücadele etme gücünden hissetiriyor.
Sadece kendisi için deðil.

Bu kitap ailesininde kitabý.Zihinsel özürlü oðlu Muhammed' in en küçük geliþmeler için verdiði mücadelenin.Ama ayný anda küçük kardeþ
Yavuz' un özürlü aðabeyine karþý olan haklarýnýn mücadelesi. Marlies Winkelheide' nin çevresindeki. Lebenshilfe' nin Kardeºler semninerinde önemli bir yer buluyor, kendisine destek veren. (http://www.Geschwisterkinder.de)

Böyle problemler karþýsýnda yazarýn ümidinin kesileceði zannedilebilir. Ama aksine kendisinden þöyle cümleler okuyacaðýz:
"Ve hala çok huzurluyum. Çünkü merakýmý çeken, yaþam sevinci veren çok þeyler var. Yaþamayý deðecek, þükredilecek çok ºeyler."

http://geest-verlag.de/sachbuch/krebs-h ... kisch.html
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Yasam [50%].jpg (16.7 KiB) 7404 mal betrachtet
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GEDICHTE EINER TÜRKISCHEN BK-PATIENTIN, DIE WEISS, DASS SIE STERBEN MUSS
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Titel: Für Dich
Untertitel: Lebensmomente. Gedichte in deutscher und türkischer Sprache
Autorin: Safinaz Hallioglu
Verlag : Geest-Verlag, Oktober 2006
ISBN : 978-3-86685-035-4 , Paperback, 236 S., 5 farb. Abb.

Preisinfo : 11,00 Eur[D] / 11,40 Eur[A] / CHF 15.40
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
In diesem Band vereint die türkische Augenärztin und Autorin Dr. Safinaz Hallioglu Gedichte, in denen sich ihre Weltsicht und ihr Umgang mit dem Krebs dukumentieren. Zudem veröffentlichen einzelne Autoren Gedichte, die sie der Autorin gewidmet haben.
Der Band enthält alle Gedichte in deutscher und türkischer Sprache.

Aus dem Vorwort:
Vorwort
Vor gut zwei Jahren stand sie erstmals vor mir. Klein, energisch und mit einem immerwährenden Lächeln im Gesicht. Wo Sie die Kraft hernahm, schon damals gaben ihr die Ärzte mit ihrer Krebserkrankung keine Überlebenschance mehr, hatte ich bei der Bearbeitung ihres ersten Buches, Überlebensfeier, erfahren. Ein intensiver Glaube, der ihr die Verantwortlichkeit gab, jeden Tag ihres Lebens in Verantwortlichkeit gegenüber sich selber, gegenüber jedem Menschen und gegenüber der Schöpfung zu leben.
Viele Tage gab sie mir in jedem Telefongespräch und mit jedem Schreiben ein Stück ihres Lebensmutes weiter. Und nicht nur mir, auch einer Vielzahl von Lesern ihres Buches und vielen anderen Autoren, die ihr Schicksal verfolgten. An dieser Stelle sage ich auch in deren Namen meinen Dank für ihre Gedanken und für ihren Mut, an dem sie uns teilnehmen ließen.
Die vorliegenden Gedichte spiegeln noch einmal eine Vielzahl ihrer Gedanken und Gefühle. Andere Autoren des Verlages ergänzen mit ihren Gedichten, die sie ausdrücklich der Autorin gewidmet haben, denn auch sie sind zutiefst beeindruckt vom Schreiben und Wirken dieser ‚kleinen' Frau.
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TAGEBUCH EINER BETROFFENEN
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Titel: Leben wär eine prima Alternative
Autorin: Maxie Wander
Verlag: Suhrkamp, Mai 2009
ISBN: 978-3-518-46085-6 , Paperback, 278 Seiten

Preisinfo: 10,00 Eur[D] / 10,30 Eur[A] / 14,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Im Sommer 1976 bestätigt sich der schlimme Verdacht: Maxie Wander leidet an Brustkrebs und wird ein Jahr später daran sterben. Die vorliegende Sammlung von Tagebucheinträgen und Briefen ermöglicht es dem Leser, sie auf diesem Lebensabschnitt zu begleiten. Mit klarem Blick und scharfer Selbstironie schildert sie ihre Odyssee durch die Behandlungsräume verschiedener Ärzte, die Sprachlosigkeit im Angesicht der Krankheit und die Intensität, die das Leben bekommt, wenn es nicht länger selbstverständlich ist. Maxie Wander bezaubert auch in den schwärzesten Augenblicken mit ihrer Faszination für die kleinen Dinge des Lebens, mit ihrem Lebenswillen und mit ihrer Selbsterkenntnis: Leben wär eine prima Alternative. Ein Titel, der für Leserinnen und Leser in Ost und West zur Maxime wurde und ihre Aufzeichnungen zum Kultbuch machte.
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ONLINE-TAGEBÜCHER
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Tina
Tina hatte seit Wochen ganz fiese Rückenschmerzen, die auf keine Behandlung ansprachen. Darum machte man etliche Untersuchungen und fand bei ihr einen Brustkrebs, der leider schon in die Wirbelsäule und die Lymphknoten gestreut hatte. Das war im Juli 2010.
Seitdem hat sie ihre Seite gepflegt, eine Art Erlebnisbuch geschrieben. Im Dezember 2010 glaube sie, den Krebs besiegt zu haben. Doch im April 2011 war er zurück und hatte einen Weg ins Gehirn gefunden. Seitdem wusste Tina, dass sie nur geringe Chancen hatte, wieder ganz gesund zu werden. Trotzdem kämpfte sie um jeden Tag - bis im Juni 2013 hat sie es geschafft.
http://justanotherkrebstagebuch.wordpress.com/2010/07/
http://justanotherkrebstagebuch.wordpress.com/
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Regina Berg's Brustkrebs-Tagebuch
Für Regina kamen zwei extreme Gefühle zusammen - das Glück, wieder Mutter zu werden und der Schreck, Brustkrebs zu haben.
Mit Hilfe einfühlsamer Ärzte ist es ihr gelungen, ihren kleinen David gesund zu gebären. Leider aber wuchs der Krebs weiter trotz aggressiver Chemos nach der Geburt.
Regina starb am 17.07. 2006
Wir haben uns entschlossen, das Tagebuch, das sie schrieb online zu lassen
http://www.familie-martin-berg.de/
http://www.familie-martin-berg.de/regina.htm
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Film zum Thema: Wenn Brustkrebs unheilbar geworden ist
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Titel: Einen Grund zum Leben find ich immer wieder!

BRD 1994, Dokumentarfilm, 26 Minuten
Ein Film von Mechtild Gaßner
Produktion: Gaßner + Gaßner Filmproduktion, Egenhofen
empfohlen ab 16 Jahren, FSK 6

Der Film zeigt eine Frau in den verschiedenen Stadien ihres letzlich erfolglosen Kampfes um das Festhalten und Loslassen der eigenen Existenz. Es sind Begegnungen zwischen Hoffnung, Auflehnung, Verzweiflung und schließlich Annehmen des eigenen Schicksals: Die junge Frau ist an Krebs erkrankt, und sie wird auch daran sterben.

NR 30532 (Video VHS V+Ö (nichtgewerblich))
19.00 EUR incl. MwSt.
Lagerabverkauf. Lieferbar solange Vorrat reicht. Lizenzgebiet: BRD, A, CH, L, FL, ST
Lizenzlaufzeit: Printlife

Krankheit/Gesundheit; Sinn des Lebens; Tod/Sterben; keine Systematik angegeben

Vertrieb dieses Filmes: Katholisches Filmwerk, Frankfurt
http://www.filmwerk.de

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Diagnose: Fortgeschrittener Brustkrebs

ERFAHRUNGSBERICHT EINER BETROFFENEN
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Titel: Ich brauchte dich
Untertitel: Mein Leben mit Krebs
Autorin: Helma Thielscher-Noll / Co-Autor: Hans Gerhard Noll
Verlag: Brendow, 1994
ISBN 3-87067-559-4, Paperback, 158 Seiten, s/w-Fotos
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
"Hört meinen Schrei! Der Krebs frisst mich auf. Lasst mich nicht allein!"
Helma Thielscher-Noll schildert in diesem Buch ihre persönlichen Erfahrungen. Wie reagieren gesunde Menschen, wenn sie mit der tödlichen Krankheit eines andern konfrontiert werden? Verstehen sie ihn, helfen sie oder schauen sie betreten zur Seite und laufen sogar weg, wie es die Autorin erleben musste?
Trotz deprimierender Erlebnisse ist das Buch keine verbitterte Abrechnung.
Helma Thielscher-Noll wollte dazu beitragen, dass sich gesunde und kranke Menschen gegenseitig besser verstehen und helfen können.
Deshalb hat sie kurz vor ihrem Tod dieses bewegende Buch geschrieben.
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TAGEBUCHAUFZEICHNUNGEN EINER UNHEILBAR AN BRUSTKREBS ERKRANKTEN FRAU
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Titel: Aus Liebe
Untertitel: Biografie einer tapferen Frau
Autor: Hasmukh Bhate
Verlag: agenda Münster , September 2011
ISBN 978-3-89688-453-4, Paperback, 216 Seiten
ehem. Preis: 19,80 Eur[D] / 20,40 Eur[A] /CHF 37.90
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Das Buch schildert das Leben von Jutta Bhate (1943–2010) nach Tagebuchaufzeichnungen und Erzählungen ihrer Mutter. Der Herausgeber, der Arzt Dr. med. Hasmukh Bhate (Jahrgang 1942), hat anhand dieser wohl einzigartigen Quellen eine beeindruckende Biografie seiner Frau zusammengestellt. Sie zeigt, dass man einem schweren Schicksal durch Tapferkeit, Liebe und Vertrauen begegnen kann. Jutta Bhate war eine kluge, starke und für uns alle vorbildlich engagierte Frau.

Die entscheidende Erfahrung ihres Lebens ist der plötzliche Tod der beiden Söhne 1991 und 2005. Sie erlebt dankbar, dass Schmerz und Verlust zu einer Quelle von Neubeginn werden können. Sie engagiert sich in sozialen Projekten. In den letzten Jahren führt sie eine psychotherapeutische Praxis.

Nach ihrem schweren Verkehrsunfall 2008 und der niederschmetternden Diagnose „Brustkrebs“ versucht sie, ihr Leben tapfer und sinnerfüllt zu meistern. Sie kämpft. All ihre Willenskraft ist darauf gerichtet: „Ich will mehr Leben“. Trotz Operation, Chemotherapie und Bestrahlungen bestanden keine Heilungschancen.
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Diagnose: Fortgeschrittener Brustkrebs

FOTOBUCH ÜBER DAS LANGSAME STERBEN EINER JUNGEN MUTTER
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Titel: Zwei Flügel des einen Vogels
Untertitel: Der Tod im Leben von Anneke
Autoren:Yoeke Nagel(Text)/ Michiel Wijnbergh(Fotos), Anneke de Jong / Übersetzt von Marianne Holberg
Verlag: Freies Geistesleben & Urachhaus, 1999
ISBN 978-3-7725-1792-1, Kartoniert, 204 Seiten
ehem. Preis: 10,00 Eur[D] / 10,30 Eur[A] / 19,00 CHF
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Sterben ist schwer: Schwer für den Sterbenden selbst, der das Leben loslassen muss, schwer für die Umgebung, die den Sterbenden loslassen muss.
Anneke, Mutter von zwei kleinen Kindern, war beinahe zwei Jahre lang "Patient im letzten Stadium".
Zwei Journalisten folgten siebzehn Monate lang auf ihren Wunsch hin dem Prozess ihres Sterbens.
Schwarzweissfotos dokumentieren ohne Beschönigung, wie ihr Körper verfällt. Annekes komprimierte Aussagen geben deutlich wieder, wie sie mit sich und der erzwungenen Hingabe an den Tod kämpfte.

Anmerkung von Ladina:
Dies ist ein bemerkenswertes, aussergewöhnliches Buch. Wer sich darauf einlässt, wird beschenkt und manchmal auch schockiert von der Deutlichkeit, berührt von der Aussagekraft der Fotos, den Reaktionen von Annekes Kindern und von Annekes Ausstrahlung.
Das Buch zeigt, wie Sterben aussehen kann, wie sich eine Frau bewusst damit auseinandersetzt und trotzdem am Leben hängt. Bis zum Schluss bleibt der Schmerz des Loslassens spürbar, doch verbindet sich damit auch mehr und mehr eine Sehnsucht nach Ruhe.

Ich habe das Buch als Patientin gelesen, die selber schon über Jahre mit dem Thema Sterben befasst ist, da meine Erkrankung als unheilbar gilt. Nicht jeder wird so empfinden wie ich, aber mir hat das Buch dabei geholfen, noch etwas gelöster an das Sterben zu denken. Ich konnte in dem Buch dabei sein, eine sterbende Frau gleichsam begleiten, fernab von falscher Neugier oder Voyeurismus, von ihr selbst eingeladen, daran teilzuhaben. Mit dem Eintreten in Annekes Bildband habe ich meine eigene Angst besucht, hinterfragt, analysiert und sie ist weniger geworden dabei.
Für mich ist das Buch sehr wichtig geworden auf meinem persönlichen Lebens-und Sterbeweg
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TAGEBÜCHER UND BRIEFE EINER VON BK BETROFFENEN SCHRIFTSTELLERIN
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Titel: Die geliebte, die verfluchte Hoffnung
Untertitel: Tagebücher und Briefe
Autorin: Brigitte Reimann
Verlag: Luchterhand, 1084
ISBN 3-472-86588-1, Gebunden, 359 Seiten
Vergriffen im Buchhandel

Ausserdem zur Brustkrebs-Thematik erhältliche Titel:

Alles schmeckt nach Abschied

Alles schmeckt nach Abschied (Audio-CD's)

Verlagstext zu "die geliebte, die verfluchte Hoffnung:
"Ich war glücklich, ich habe gelebt und gelebt und gelebt." Brigitte Reimann (1933 - 1973)
Das faszinierende Selbstzeugnis einer Schriftstellerin, die so intensiv lebte, wie sie schrieb.
In diesen Tagebüchern und Briefen teilt sich dem Leser eine Frau mit, die so intensiv lebte, wie sie schrieb, die Arbeit und Liebe "beinahe wie ein Rauschmittel" brauchte.
Selten dürften sich Leben und Schreiben einer Autorin so entsprochen haben, wie bei Brigitte Reimann, selten wird sich beides so deutlich widerspiegeln, wie in diesen Selbstzeugnissen, die bis in die letzten Tage einer Krebskrankheit reichen.
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TAGEBUCH EINER BRUSTKREBS-PATIENTIN
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Titel: Ich habe den Herbst gesehen
Autorin: Dora Hauri
Hrsg: Walter Graber / Ruedi von Passavant
Verlag: Mond-Buch Basel, 1982
ISBN 3-85812-007-3, Broschiert, 77 Seiten
vergriffen im Buchhandel. Suchen via booklooker.de

Aus dem Vorwort des Buches:
"Ich habe den Herbst gesehen" von Dora Hauri ist ein Dokument, der Bericht vom Leben und Sterben einer jungen Frau. Ein erschütterndes, aber auch ein mutiges Buch.

Dora Hauris Aufzeichnungen besitzen eine Lebendigkeit und Direktheit, die nicht durch Erläuterungen und Interpretationen der Herausgeber gemindert werden soll.
Dora Hauri wurde im Jahre 1950 geboren und erkrankte anno 1978 an Brustkrebs.
Was darüber zu sagen ist, sagt Dora Hauri selber in ihren Texten. Sie sprechen für sich, sofern wir uns ihnen öffnen. Dora sucht nicht nach Objektivität in einer Situation, in der Distanz eine zusätzliche Bedrohung bedeutet. Sie will ihre Wahrnehmungen, ihr Empfinden, ihre Ängste ausdrücken. Sie will was ihr widerfährt, festhalten, mitteilen. Über ihr eigenes Erleben und Erleiden hinaus vermittelt sie uns einiges von ihrer Umgebung. Wir sehen uns selber, wie wir als "Gesunde" auf die Herausforderung durch Krankheit und Tod reagieren.
Dora hat gekämpft. Der Plan einer umfangreichen Arbeit als Auseinandersetzung mit dem Krebs gehörte zu diesem Kampf ebenso wie das Projekt einer grossen Reise durch Südamerika. Jene Arbeit blieb ungeschrieben, an die Stelle der Reise trat ein kurzer,vorzeitig abgebrochener Aufenthalt in Sardinien im Herbst 1979.
Es blieb ihr die Suche. Beim Musikhören, beim Malen, in heissen Diskussionen mit Freunden, beim Schreiben ihrer Texte und in der bewussten Auseinandersetzung mit ihrer Krankheit löste sich Dora endgültig von ihrem früheren Leben, machte sich daran, ein neues auszuprobieren.
Dazu blieb ihr nur wenig Zeit.
Dora Hauri starb Ende Februar 1980 im Alter von 29 Jahren.
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Ich habe den Herbst gesehen.jpg (29.32 KiB) 7318 mal betrachtet
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ERFAHRUNGSBERICHT VON CHRISTIANE LENKER
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Titel: Krebs greift das Herz nicht an
Untertitel: Mein zweites Leben
Autorin: Christiane Lenker
Verlag: Fischer TB, 1993, Nummer 11623
ISBN 3-596-11623-6, Taschenbuch, 149 Seiten
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Das Buch handelt von dem Wunder der Liebe, das die Autorin trotz einer "unheilbaren" Krebserkrankung erfährt.

Christiane Lenker schildert in ihrem neuen Buch die Entwicklungsprozesse, die sie in den zehn Jahren ihrer Krebserkrankung durchlaufen hat. Sie schreibt über das Scheitern ihrer Ehe, die langen Phasen von Einsamkeit und Trauer und das Suchen nach neuen beruflichen und spirituellen Zielen. Trotz zahlreicher Rückschläge und Enttäuschungen hält sie an ihrer positiven Grundeinstellung fest.
Als sie schliesslich erfahren muss, dass die Krankheit so weit fortgeschritten ist, dass sie als unheilbar gilt, findet sie sich mit ihrem baldigen Sterben ab.
Doch da begegnet ihr der Mann, der ihre schwache Lebenskraft noch einmal vitalisiert.
Durch seine bedingungslose Liebe erfährt die Autorin aller scheinbaren Hoffnungslosigkeit zum Trotz die beglückendste Zeit ihres Lebens.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER BRUSTKREBS-PATIENTIN
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Titel: Leben ist die Alternative
Untertitel: Lernprozess Krebs
Autorin: Annemarie Bleimann
Verlag: Tomus, 1985
ISBN 3-8231-0301-6, Gebunden, 112 Seiten
Vergriffen im Buchhandel

Klappentext:
" Am Tag vor der Operation, sagte der Arzt zu mir: "Rechnen Sie damit, dass wir amputieren müssen. Alle klinischen Befunde sprechen für Bösartigkeit." Und ich gab zur Antwort: "Ich weiss es."
Ich werde mit meinem Krebs leben. Die chemotherapeutische Behandlung lehne ich ab. Ich will nicht dauernd krank sein, um vielleicht etwas länger zu leben.
Die Gleichsetzung von Krebs mit Tod gilt fast allgemein, obwohl sie so nicht einmal stimmt. Man kann sehr wohl mit Krebs noch lange leben, er braucht nicht Todesursache zu sein.
Es ist nicht so, dass ich nicht an den Tod denke. Aber ich habe meine Krankheit und den Tod akzeptiert, und so bin ich frei für das Leben. Da ich keine Energien vergeuden muss, das Schicksal anzuklagen, kann ich gelassen und entspannt sein. Und so bleibt in mir die Überzeugung: Leben ist die Alternative."

Anmerkung von Ladina:
Annemarie Bleimann lebt nicht mehr, doch sie lebte bis zum Schluss ein recht angenehmes Leben und beeindruckte wenige Wochen vor ihrem Tod das Fernsehpublikum, welches am 15.5.1985 im Westdeutschen Fernsehen die AKTUELLE STUNDE ansah, in welcher Werner Semper ein Interview mit der Autorin führte. Ein Auszug aus diesem Interview ist im Buch zuhinterst abgedruckt.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER BETROFFENEN
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Titel: Todessehnsucht und Lebensgier
Untertitel: Aufzeichnungen einer krebskranken Ärztin
Autorin: Renate Gussmann
Verlag: Fischer TB, 1989
ISBN 3-596-23272-4, Kartoniert, 108 Seiten
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Ängste und Hoffnungen bewegen die an Brustkrebs erkrankte Ärztin wie jede andere Frau, die mit einer solchen Diagnose konfrontiert wird. Als Psychotherapeutin hat sie jedoch gelernt, über ihre Gefühle nachzudenken, mit anderen darüber zu sprechen und dadurch nicht unverstanden alleine zu bleiben. Diese offene Art, mit dem, was sie bewegt, umzugehen, macht ihr Buch so lesenswert und anregend.
Ihre Erlebnisse, Erkenntnisse, ihre Freuden und Qualen, ihr Aufbäumen gegen die Krankheit und schliesslich ihre Ergebenheit in das Unabwendbare schildert Renate Gussmann in kleinen Bildern und Szenen. Mit fortschreitender Erkrankung trotz Operation beginnt sie, Chemo- und Strahlentherapie ablehnend, das ihr verbleibende Leben bewusst zu gestalten und auch ihre Kinder, Freundinnen und Freunde auf ihr Sterben vorzubereiten.
Und immer wieder gelingt es ihr, trotz des Leids Glück und Dankbarkeit zu empfinden über all das Schöne, das sie in dieser Zeit erlebt und das ihr vielleicht erst durch die Krankheit richtig bewusst wird.

Dr.Renate Gussmann, geb. 1937, Neurologin, Psychiaterin und Psychotherapeutin, lebte in Berlin, wo sie 1988 starb. Nachdem sie die Diagnose Krebs erfahren hatte, kämpfte sie mit Zweifeln, ob sie als Ärztin nicht etwas Wissenschaftliches über das Thema sagen müsste, beschloss aber bald, das den Männern zu überlassen - den Nichtbetroffenen.
Renate Gussmann schreibt als Frau, als Betroffene. Ihre offene Art, mit dem, was sie bewegt, umzugehen, macht ihr Buch so sympathisch.

Anmerkung von Ladina:
Auch dieses Buch liebe ich persönlich sehr!
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER BETROFFENEN
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Titel: Heute will ich leben
Untertitel: Eine Krebskranke erzählt
Autorin: Jean Cameron
Verlag: Kreuz, 1983
ISBN 3-7831-0713-X, Broschiert, 153 Seiten
Vergriffen im Buchhandel

Aus dem Vorwort von Elisabeth Kübler-Ross:
Was geht in einem Menschen vor, dem die Diagnose "unheilbarer Krebs" gestellt worden ist?
Wie trägt eine 48jährige Frau dieses Schicksal, die sich seit Jahren als Sozialarbeiterin um die Krebskranken und Sterbenden gekümmert hat?
Jean Cameron schildert in ihren Aufzeichnungen mit grosser Offenheit, wie es ihr gelungen ist, Schmerz und Angst, Depression und Frustration zu überwinden und trotz des unaufhaltsamen Fortschreitens ihrer tödlichen Brustkrebs-Erkrankung jeden Tag ihres Lebens als ein Geschenk zu betrachten, das sie mit Freunden und Fremden, mit Angehörigen todkranker Menschen und mit Schicksalsgefährten in gegenseitigem Austausch teilt.
"Dieses Buch sollte von vielen Vertretern der Pflegeberufe und von denen gelesen werden, die eine tödliche Krankheit in sich tragen.
Es wird ihnen Kraft, Mut und Vertrauen geben."

Anmerkung von Ladina:
Auch hier liegt ein bemerkenswertes Buch vor, das ich mit grossem Gewinn selbst gelesen habe und weiterempfehlen kann. [/i]
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CUP-SYNDROM

Beitragvon Ladina » Do 20 Okt 2005 21:08

BETROFFENE SCHREIBEN: WENN CUP-SYNDROM UNHEILBAR IST

Hirnmetastasen bei einem Patienten mit Cup-Syndrom Krebserkrankung aus Sicht eines Angehörigen
http://www.sistermanns.de/Texte/Bericht ... er0101.htm
Zuletzt geändert von Ladina am Mi 21 Sep 2016 21:44, insgesamt 5-mal geändert.

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DARMKREBS

Beitragvon Ladina » Do 20 Okt 2005 21:23

BETROFFENE SCHREIBEN: WENN DARMKREBS UNHEILBAR IST

Diagnose bei der Autorin anno 2004: Weit fortgeschrittener metastasierter Dickdarmkrebs

TAGEBUCH EINER BETROFFENEN
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Titel: Die Welt hat aufgehört sich zu drehen
Untertitel: Ein Tagebuch
Autorin: Beate Schumann
Herausgeber: Per Schumann (Sohn)
Verlag: Punktum, März 2015
ISBN 978-3-9817131-0-7 , Gebunden, 163 Seiten, illustriert mit 11 Farbfotografien von Kunstwerken der Autorin oder aus ihrem Leben

Preisinfo ca: CHF 24.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Demnächst im Begegnungshaus Turmhaus Winterthur für Betroffene im Verleih:
https://zuerich.krebsliga.ch/beratung-u ... -turmhaus/


Zum Inhalt:

Ein authentisches und berührendes Tagebuch über den Abschied vom Leben.
Illustriert mit 11 Photographien von Annette Falck-Berendsohn und Per Schumann. Mit pinkem Leseband.
2004 erfährt Beate Schumann bei einer Routine-Untersuchung im Krankenhaus in Bangkok, dass sie Krebs im Endstadium hat. Auf ihr Drängen nach der Einschätzung des Arztes wie viel Zeit ihr noch bleibt, ist die Antwort: Ein halbes bis ein Jahr. Ihre Antwort: "Gut, dann nehme ich das Jahr!"
Ein Jahr und einen Tag lebt sie an der Seite ihrer grossen Liebe Albert, dem sie auf ihrem letzten Flug begegnete, in ihrer Wahlheimat Thailand, in einer
Hütte am Strand. Mutig, in der Entscheidung gegen eine klassische medizinische Behandlung, darauf vertrauend einen eigenen Weg zu finden.

Portrait
Beate Schumann, geboren 1945, war
Buchhalterin, Diskothekenbesitzerin, Lebenskünstlerin.
Nach ihrer ersten Krebsdiagnose mit Ende vierzig lebte sie teilweise in Thailand. 2003 löste sie ihren Hamburger Haushalt auf, um ganz nach Thailand zu ziehen, wo sie 2005 starb.
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die Welt hat aufgehört sich zu drehen [50%].jpg (6.26 KiB) 6666 mal betrachtet
Diagnose beim Autor: im Sommer 2000 weit fortgeschrittener Dickdarmkrebs mit Lebermetastasen

AUFZEICHNUNGEN UND TRÄUME EINES BETROFFENEN
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Titel: Traumbuch
Untertitel: Träumen als Einbildungskraft
Autor: Dietmar Kamper
Herausgegeben von Bernd Ternes /Annika Reich / Rudolf Heinz
Verlag : Fink, Wilhelm, August 2012
ISBN : 978-3-7705-5378-5, Kartoniert, 114 Seiten

Preisinfo : 14,90 Eur[D] / 15,40 Eur[A] / 21,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Buchrückentext:
In den letzten Monaten vor seinem Tod 2001 hat Dietmar Kamper es noch vermocht, seiner Einbildungskraft nachzuspüren – sein Körper-Denken gebar Träume, die er schriftlich niederlegte. Das Buch ist eine weitgehende Auswahl dieser Träume, die ernst machen mit Kampers Axiom, dass Welt nicht mehr in einen Kopf allein hineinpasst.
Dass Schlaf und Tod Brüder, Vorstellungskraft und Traum Zwillingsbrüder sind – diese Einsicht gehört zum Allgemeingut des Wissens über Menschen. Gleiches gilt für den Traum der Vernunft, der Ungeheuer gebiert. Dietmar Kamper, bis zu seinem Tod Professor am Institut für Soziologie der FU Berlin und wesentlich die Berliner Historische Anthropologie verkörpernd, hat vor allem in den letzten Monaten seiner Krebserkrankung im Träumen eine Öffnung gefunden, um an der Mauer des Unmöglichen dem/das Verstehen der eigenen Situation des Körpers nachzuspüren. Dieses Träumen als subjektlose Leidenschaft gehörte für ihn mit zur Wissenschaft – als Abkehr vom Verleugnen der eigenen unbewussten Konstitution.
Das Buch stellt eine Auswahl der niedergeschriebenen Träume Kampers dar: Notiert in einer Zeit, die er selbst »Warten auf den Schmerz« nannte.
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Online-Tagebuch von Claudia
Carstens Frau, Claudia Nichte, ist mit nur 42 Jahren an FAP(Familiäre adenomatöse Polyposis (Darmkrebs) verstorben. Er hat in der Woche nach ihrem Tod ihre Geschichte aufgeschrieben. Insbesondere die letzten 9 Tage, die er sie Tag und Nacht beim Sterben begleitet hat, haben Carsten sehr verändert.
Wer will, kann an seiner Trauer und Verarbeitung teilhaben, und das Tagebuch lesen. Er vermisst seine Frau sehr... Tagebuch, Fotoalbum, Kondolenzen ..
http://www.nichte.de/download.php?file= ... 5-tage.pdf
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ERFAHRUNGEN EINER STERBENDEN DARMKREBSPATIENTIN
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Titel: Alles ist Leben
Untertitel: Letzte Fragmente einer langen Reise
Autorin: Christiane Singer
Aus d. Franz. v. Wieland Grommes
Verlag : btb, Juni 2011
ISBN : 978-3-442-74247-9 , Taschenbuch, 142 Seiten

Preisinfo ca. CHF 13.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Gelassen nimmt Christiane Singer die Worte des jungen Arztes auf: Sie hat Krebs, es bleiben ihr nur noch sechs Monate. Erst als ihr Mann und ihre Söhne kommen, kann sie hemmungslos weinen. Bald darauf beginnt die erfolgreiche französische Autorin mit einem Tagebuch, in dem sie ihr Abschiednehmen festhält. Es ist ein Abschied ohne Angst und Selbstmitleid. Aufgehoben in ihrem Glauben an eine andere Welt und an ihre eigene tiefe Kraft, erlebt sie die letzten Monate als Zeit großer Freiheit und dankbaren Zurückblickens.
Ein hoffnungsvolles, nachdenkliches Buch einer beeindruckenden Frau, die ihren bevorstehenden Tod als neue Erfahrung anzunehmen lernt.

Die Autorin:
Christiane Singer, geboren 1943 in Marseille, hat in Frankreich zahlreiche, mehrfach ausgezeichnete Romane und Essays veröffentlicht. In Deutschland wurde sie mit ihrem Roman "Der Tod zu Wien" bekannt. Im Mittelpunkt ihres Werks steht die Auseinandersetzung mit der spirituellen und ethischen Dimension des Lebens. Sie lebte mit ihrem Mann auf Schloss Rastenberg in Niederösterreich und starb im Frühjahr 2007.
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EIERSTOCK-KREBS

Beitragvon Ladina » Fr 21 Okt 2005 20:04

BETROFFENE SCHREIBEN: WENN EIERSTOCK-KREBS UNHEILBAR IST

Diagnose: Weit fortgeschrittener Eierstockkrebs anno 2004

TAGEBUCHAUFZEICHNUNGEN UND GEDANKEN EINER BETROFFENEN
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Titel: "Hab keine Angst"
Untertitel: Das Krebstagebuch von Brigitte Lauterberg
Herausgegeben von Robert Lauterberg
Verlag: Traumstundenverlag, Mai 2007
ISBN 978-3-942514-03-3, Softcover, glänzend cellophaniert, 154 Seiten, davon 39 Seiten mit Farbfotos

Preisinfo: CHF 23.90*
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

*Der gesamte Erlös des Buches fliesst der Bayrischen Krebsgesellschaft e.V. zu

Anmerkung von Ladina:
Das Krebstagebuch von Brigitte Lauterberg beginnt im Jahr 2004. Sie ist zu diesem Zeitpunkt 51 Jahre alt. Nach vielen Fehldiagnosen seit 2003 wird trotz eindeutiger Vorzeichen wie Vergrösserung des Bauchumfanges und Schmerzen viel zu spät ein riesengrosser Eierstocktumor entdeckt. Von Anfang an weiss Brigitte, dass dieser Weg auch mit einer Therapie nicht mehr mit einer Heilung enden kann, da bereits Metastasen im gesamten Bauchraum sind.
Aber den Kopf in den Sand stecken, ist nicht ihr Ding. Sie kämpft und sie schreibt ihr bewegendes, ehrliches Tagebuch, die optimistischen Gedanken ebenso wie die düsteren. Mit Fotos wird das Bild noch unterstrichen, kommt sie einem nahe in ihrer gesamten sympathischen Persönlichkeit. Entgegen aller Prognose blüht die starke Frau nochmals auf, kann nochmals Orte besuchen, die sie mag, bevor die heimtückische Krankheit schliesslich ihren Körper erobert.
Mit grosser Würde und Stärke, aber auch mit der Verzweiflung, die naturgegeben in so einem Abschied liegt, schreibt sie bis 3 Wochen vor ihrem Tod im Alter von 53 Jahren in der Palliativstation ihr Krebstagebuch. Auch ihr Ehemann Robert kommt im Buch noch zu Wort.
Ein sehr eindrückliches Buch, das zeigt, wie man in Würde sterben kann, ohne Verleugnung und Flucht.

Brigitte Lauterbergs Gedenkseite:
https://www.youtube.com/watch?v=kSvlVQYg_N0
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Diagnose der Autorin: Eierstockkrebs

ERFAHRUNGSBERICHT IN DEUTSCH UND ENGLISCH
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Titel: Ovarialkarzinom V1.0: Einige düstere Gedanken zu einem Leben mit Ovarialkarzinom - Some dark thoughts about ovarian cancer
Autorin: DrSdl
Verlag: Epubli, Mai 2016
ISBN 978-3741812828, Gebundene Ausgabe. 108 Seiten

Preisinfo ca. 31.30 Euro

Erhältlich via Amazon.de


Zum Inhalt:
Das Leben ist zum Leben programmiert und wir können uns diese einmalige Singularität - Tod durch Ovarialkarzinom - nicht richtig vorstellen. Ein Testament zu schreiben ist eine Sache, aber sich und die Familie auf diesen letzten Gang vorzubereiten ist etwas anderes. Uns fehlt die Erfahrung, weil wir so etwas meistens noch nie erlebt haben. Es gibt viele Wege zum gleichen Ziel und noch viel mehr Wege zu anderen Zielen. Daher kann ich auch keine Empfehlung geben, wie man mit dieser Krankheit besser umgehen kann. Meine einzige Hoffnung ist, dass noch viel mehr Menschen ihre Erfahrungen zu Papier bringen, so dass aus dem Ensemble der Informationen vielleicht mal ein kohärentes Bild entsteht, was die Krankheit und der Tod im Detail bedeuten.

These reflections and introspections were written on purpose in two languages. This booklet is a documentary of my thoughts and experiences during my ovarian cancer ordeal. Everything is written in the language in which I had my thoughts. The general message I want to give is that people should reconsider the mainstream belief that cancer is just another illness. It is not. It is you fighting against a new creature in your body. Calling it an illness is a trivialization.
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Bea
Bea erkrankte anno 1999 an Eierstockkrebs. Hier erzählen Freunde von ihr, wie sie diesen Weg ging, bei dem sich plötzlich die Richtung ändert und das Ziel nicht Leben heisst, sondern Sterben
http://folio.nzz.ch/2010/januar/bea-geht
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GALLENGANG-CA

Beitragvon Ladina » Fr 21 Okt 2005 20:15

BETROFFENE SCHREIBEN: WENN GALLENGANGKREBS UNHEILBAR IST

Diagnose: Gallengangkarzinom

ERFAHRUNGEN UND GEDANKEN EINES BETROFFENEN
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Titel: Ich wurde zu Sand und Wasser
Untertitel: Erfahrungen und Reflexionen an der Grenze zum Tod
Autor: Martin Odermatt
Herausgegeben von Susanne Cornu,
Verlag : Theologischer Verlag Zürich , 2. Auflage Mai 2005
ISBN : 978-3-290-20021-3, Paperback, 130 Seiten

Preisinfo : 13,80 Eur[D] / 14,20 Eur[A] / 18.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
"Da wurde ich gewahr, dass ich mich selber aufzulösen begann zu Sand und Wasser ... Ich fühlte mich in diesem nahtlosen Einssein mit der Natur unendlich glücklich. Aber noch im Traum selber wurde ich gleichzeitig auch von einem unendlichen Schrecken gepackt. Alles in mir schrie: nein, nein!"
Martin Odermatt( geb. anno 1936) hat als Psychotherapeut krebskranke Menschen begleitet und in vielen Vorträgen immer wieder eindrücklich über Angst, Trauer und den Umgang mit Sterbenden gesprochen. Unvermittelt ist er im Jahr 2001 selbst mit einer Krebsdiagnose konfrontiert. Hier schildert er seine Erfahrungen von den Vorboten der Krankheit bis zum Verlassen des Krankenhauses. Behutsam gibt er seine eigenen Ängste preis und lässt auf ganz persönliche Weise die in der Todesnähe aufkommende Trauer über Gelebtes und Versäumtes zu. Die Herausgeberin Susanne Cornu beschreibt im Anhang den erneuten Ausbruch und den weiteren Verlauf seiner Krankheit. In dankbarer Erinnerung erlebt sie noch einmal die frohe und leidvolle Zeit bis zu seinem Tod im Jahr 2003.

Anmerkung von Ladina:
Ich hatte das Glück, Martin Odermatt zu kennen, darum war das Lesen seiner Gedanken für mich umso berührender.
Wenngleich sein Buch letztlich mit seinem Tod endet, hat er zuvor etliche Lebenshelfer für ähnlich Betroffene oder Angehörige erwähnt, viele Zusammenhänge erklärt oder einfach seine Gefühle preisgegeben, wie es ist, wenn es einem so elendiglich juckt, oder wenn man nach der Operation so lange nicht essen und nicht trinken darf.
Martin Odermatts Buch ist darum für mich ein Buch, das das Verständnis fördert für die Betroffenen von Gallengangkrebs, einer bis heute gefürchteten Diagnose, die immer noch viel zu viele Opfer fordert und für alle Mitbeteiligten oft an die Grenze des Erträglichen stösst oder darüber hinaus.
Verständnis kann hier lindernd wirken.
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GEBÄRMUTTERHALSKREBS

Beitragvon Ladina » Fr 21 Okt 2005 20:18

BETROFFENE SCHREIBEN: WENN GEBÄRMUTTERHALSKREBS UNHEILBAR IST

Diagnose bei der Autorin: Als unheilbar eingestuftes Plattenepithelkarzinom im Gebärmutterhals, Metastasen

ERFAHRUNGSBERICHT EINER JUNGEN BETROFFENEN
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Titel: Unheilbar Lebendig
Untertitel: Meine autobiographische Geschichte
Autorin: Julia Gardumi
Verlag: Engelsdorfer, April 2015
ISBN 978-3-95744-596-4, Paperback, 150 Seiten

Preisinfo: 11 Euro / CHF 17.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel


Kurzbeschreibung:
Mit Mut und Kampfgeist stellt sich die Autorin jeden Tag aufs Neue der tragischen Realität ihrer Krebserkrankung. Getragen von der Liebe - der Liebe zum Leben und der Liebe zu ihren Kindern - begibt sie sich unermüdlich auf die Suche nach einem neuen, erfüllenden Lebensweg.

Nachtrag von Ladina:
Leider ist Julia Gardumi am 10. November 2015 an den Folgen ihrer schweren Krankheit verstorben.
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GEHIRNTUMOR

Beitragvon Ladina » Fr 21 Okt 2005 20:30

BETROFFENE ODER ANGEHÖRIGE SCHREIBEN: WENN EIN GEHIRNTUMOR UNHEILBAR IST

Wenn ein Hirntumor unheilbar ist, zerbrechen förmlich Welten für Betroffene und ihre Angehörigen. Mit dem Fortschreiten der Erkrankung werden Betroffene zunehmend pflegebedürftig, Einfaches wird kompliziert, viele Gefühle sind nicht mehr artikulierbar, können von Aussenstehenden nicht nachvollzogen werden. Es ist eine Welt voller Fragezeichen und voller Ängste!
Wie diese schwere Situation zu bewältigen oder auszuhalten ist, was hilft und was zusätzlich belastet, das haben manche Menschen in Büchern beschrieben. Einige davon waren die selbst Betroffenen, bei denen ein Gehirntumor festgestellt worden war, andere zählen zu den Angehörigen und Freunden von erkrankten Menschen.
All diesen Büchern ist gemeinsam, dass sie in irgendeiner Form die Auseinandersetzung wagen mit dem Tod, dass die Betroffenen Verdrängtes langsam an sich heranlassen können oder müssen. Deprimierend müssen solche Bücher jedoch nicht unbedingt sein, oftmals erzählen sie in tiefer Intensität vom Leben, von kleinen Alltäglichkeiten, die so oft übersehen worden sind und nun im Sterbeweg plötzlich an Bedeutung gewinnen.
Viele der Bücher gewähren einen Einblick in das Leben und die Gefühle von Betroffenen oder von Angehörigen und könnten hilfreich sein für ähnlich Betroffene, deren Freunde und Angehörige.

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Diagnose: Oligodendrogliom

ERFAHRUNGSBERICHT UND GEDANKEN EINER BETROFFENEN
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Titel: Das Leben wagen
Untertitel: Vom Umgang mit einer unheilbaren Krankheit
Autorinnen: Lydie Violet/ Marie Desplechin
Übersetzt von Doris Heinemann
Verlag : Berlin Verlag , Februar 2006
ISBN : 978-3-8270-0638-7, Gebunden mit Schutzumschlag, 126 Seiten

Preisinfo : 16,00 Eur[D] / 16,50 Eur[A] / 24.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Die Diagnose lautet: Gehirntumor, und nach der Biopsie steht fest: eine aggressive Form des Tumors, wenig erforscht und unheilbar, der Lydie Violet (40 Jahre alt ) nur noch wenige Jahre zu leben lässt. Sie kämpft um Zeit, will ihre zwei Kinder erziehen, verweigert zunächst die Chemotherapie, um ein relativ "normales" Leben weiterführen zu können. Und bietet, gemeinsam mit der Romanautorin Marie Desplechin, der Krankheit Paroli, findet Worte für ihre Schmerzen und Ängste, den beruflichen und sozialen Tod, den sie seit der Diagnose stirbt, den Leidensweg durch die Krankenhäuser - aber auch für die neuen Freunde, das Atemholen, die Vergnügungen und guten Momente. Und es entstand ein Buch, von dem beide Autorinnen sagen, es hätte auch "Glück" heißen können.
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Diagnose Glioblastom/Gliosarkom im März 2006

ERINNERUNGEN VON FREUNDINNEN UND AUFZEICHNUNGEN DER SELBSTBETROFFENEN
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Titel: Heike
Untertitel: Eine Weltenreisende
Autorinnen: Ingrid Z. / Nicole H.
Verlag : Wagner Verlag , Juni 2008
ISBN : 978-3-86683-387-6, Paperback, 77 Seiten, 16 farbige Fotos

Preisinfo* : 19,80 Eur[D] / 20,40 Eur[A]/ CHF 26.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

*Preis an sich eher hoch für ein Paperback-Buch mit weniger als 150 Seiten, der Preis erklärt sich aber durch die farbigen Abbildungen und damit, dass der Verkaufserlös des Buches jener Organisation zugutekommt, die schon Heike selber unterstützte (siehe Verlagstext)

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Heike Tehnzen * 26.8.1961 + 8.3.2007
Dieses Buch erzählt die Reise unserer Freundin Heike durch ihr letztes Lebensjahr. Im März 2006 wurde ein Gehirntumor diagnostiziert. Wir sammelten alle Mails, die Heike mit den "Zapchenitas" und den "Hummingbirds" in diesem Jahr austauschte. Die beiden Gruppen - in Deutschland und den USA - sind Schüler von Dr. Julie Henderson.
Julie war Heikes spirituelle Lehrerin, in Deutschland hat sie oft die Übersetzung bei Seminaren übernommen. Dr. Hendersons Lehre heißt "Zapchen" und ist eine Verbindung von tibetischer und westlicher Psychosomatik, entstanden aus unmittelbarer Annäherung an alte Weisheiten des Wohl-Seins: Achtsamkeit und Verantwortung für unser eigenes Befinden zu entwickeln und somit aus unseren eigenen Quellen zu schöpfen.
Offen und ehrlich teilt Heike ihre Ängste, den Schmerz, die Hoffnung, ihr Vertrauen, ihre Verzweiflung, ihre Freude und Verbundenheit mit uns.
Das Buch endet mit dem Abschiedsfest im April 2007.

Wir danken dem Sponsor, Herrn Hauke Wagner/Wagner Verlag in Gelnhausen, der Nicole dieses Buch schenkte. Diese Unterstützung macht es möglich, dass der Verkaufserlös vollständig der Organisation zugutekommt, die schon Heike mit ihrer Patenschaft unterstützte: Aya Tara School Tibet Initiative Kempten e.V. Sparkasse Allgäu, BLZ 733 500 00, Konto 610096174

Heike, wir sind voller Dankbarkeit, dass wir dich kennen und lieben durften. Du bist mitten unter uns. Im Namen aller und in tiefer Verbundenheit. Ingrid und Nicole
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ERFAHRUNGEN UND GEDANKEN EINES BETROFFENEN
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Titel: Man sagt sich mehr als einmal Lebewohl
Autor: David Servan-Schreiber
Übersetzt von Ursel Schäfer
Verlag : A. Kunstmann, Februar 2012
ISBN : 978-3-442-15731-0, Taschenbuch, 160 Seiten

Preisinfo : CHF 13.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Kurzbeschreibung
Früher oder später würde er, mein Gehirntumor, zurückkehren, das wusste ich. Ich konnte Zeit gewinnen, gut und ohne Angst leben, ihn fast vergessen. Aber jetzt ist der Rückfall da. The Big One. Er zwingt mich, mir die großen Fragen zu stellen, Rechenschaft abzulegen: Was bleibt von meinem Kampf gegen die Krankheit, vom Antikrebs-Lebensstil, wenn ich diesmal unterliege? Alles, so meine ich. Warum, erkläre ich in diesem Buch. Zugleich möchte ich allen Lebewohl sagen, die meine früheren Bücher gelesen und mich auf meinem Weg begleitet haben. So oder so, ich glaube an ein Wiedersehen: Man sagt sich mehr als einmal Lebewohl.

19 Jahre nach seiner ersten Diagnose, nach Jahren intensivster Forschung und zwei Büchern, die Millionen Lesern in aller Welt Alternativen im Umgang mit ihrer Krebserkrankung aufzeigten, muss David Servan-Schreiber sich der Erkenntnis stellen, dass die Zeit knapp wird. Rückhaltlos offen schildert er seine Ängste aber auch den geglückten Versuch, keinen Tag ohne Freude, ohne Hoffnung zu leben. Er stellt seine Erkenntnisse auf den Prüfstand und bekennt, wo er selbst von seinen Ratschlägen abgewichen ist. Und schreibt, mit ungebrochenem Mut, ein sehr persönliches, bewegendes Buch über die Frage, wie wir leben und uns auf den Tod vorbereiten wollen; weise, ehrlich, inspirierend.

Über den Autor
Nach dem Studium der Medizin und Psychiatrie hat David Servan-Schreiber mehr als zehn Jahre lang in Amerika Grundlagenforschung in neurokognitiven Wissenschaften betrieben, bevor er sich wieder der psychiatrischen Praxis zuwandte. An der Universität von Pittsburgh, wo er bei dem Nobelpreisträger Herbert Simon promovierte, hat er das renommierte Center for Complemenrary Medicine mitbegründet. Servan-Schreiber, in den USA Mitbegründer von "Ärzte ohne Grenzen" lebte und arbeitete teils in Paris, teils in den USA.

Der französische „Krebsarzt“ David Servan-Schreiber ist tot. Er starb mit 50 Jahren an einem Gehirntumor, wie sein Bruder Franklin am Sonntagabend mitteilte. Der Psychiater habe die letzten Tage in einem Krankenhaus in der Normandie „zur Hälfte im Koma“ gelegen und sei schließlich „friedlich und gelassen entschlafen“. Servan-Schreiber war durch seine populärwissenschaftlichen Bücher über Frankreich hinaus bekannt geworden, seine Bestseller „Die Neue Medizin der Emotionen“ und „Das Antikrebs-Buch“ sind in dutzende Sprachen übersetzt worden, unter anderem ins Deutsche. Der Psychiater hatte in den 90er Jahren angefangen, sich mit den Selbstheilungskräften des Körpers zu beschäftigen, als er selbst an Krebs erkrankte.
Servan-Schreiber hatte im vergangenen Jahr offen über den erneuten Ausbruch seiner Krankheit gesprochen und in seinem letzten, im Juni veröffentlichen Buch betont, dass er dennoch glücklich sei. Der Arzt hatte jahrelang dafür geworben, sich gesund zu ernähren, Sport zu treiben und Stress abzubauen, um die Heilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Der Mediziner lebte und forschte jahrelang in den Vereinigten Staaten, wo der Bundesstaat Pennsylvania ihn 2002 als besten Psychiater auszeichnete; in den 90er Jahren setzte sich Servan-Schreiber für die Organisation Ärzte ohne Grenzen in den Kurdengebieten im Norden Iraks, in Guatemala, Indien, Tadschikistan sowie im Kosovo ein.
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Buchveröffentlichung des Blogs, den Herrndorf (Diagnose Glioblastom) von 2010 bis 2013 bis zu seinem Tod geführt hat. Leben mit der Prognose einer nur noch kurzen Lebenszeit.

ERFAHRUNGSBERICHT EINES BETROFFENEN MIT DER DIAGNOSE: GLIOBLASTOM
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Titel: Arbeit und Struktur
Autor: Wolfgang Herrndorf
Verlag : Rowohlt Berlin, 3. Auflage Dezember 2013
ISBN : 978-3-87134-781-8, Gebunden, 448 Seiten
Preisinfo : 19,95 Eur[D] / 20,60 Eur[A] / 28,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Auch als Paperback erhältlich
ISBN : 978-3-499-26851-9, Paperback, 448 Seiten
Preisinfo : 10,99 Eur[D] / 11,30 Eur[A] / 16,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Auch als Hörbuch (Audio-CD) erhältlich:
ISBN 978-3-8398-1325-6
Preisinfo : 29,95 Eur[D] UVP / 30,20 Eur[A] UVP / 42,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

In allen drei Ausgaben erhältlich im Buchhandel

Buchrückseite:
„Dann Telefonat mit einem mir unbekannten, älteren Mann in Westdeutschland. Noch am Tag der Histologie war Holm abends auf einer Party mit dem Journalisten T. ins Gespräch gekommen, dessen Vater ebenfalls ein Glioblastom hat und noch immer lebt, zehn Jahre nach der OP. Wenn ich wolle, könne er mir die Nummer besorgen. Es ist vor allem dieses Gespräch mit einem Unbekannten, das mich aufrichtet. Ich erfahre: T. hat als einer der Ersten in Deutschland Temodal bekommen. Und es ist schon dreizehn Jahre her. Seitdem kein Rezidiv. Seine Ärzte rieten nach der OP, sich noch ein schönes Jahr zu machen, vielleicht eine Reise zu unternehmen, irgendwas, was er schon immer habe machen wollen, und mit niemandem zu sprechen. Er fing sofort wieder an zu arbeiten. Informierte alle Leute, dass ihm jetzt die Haare ausgingen, sich sonst aber nichts ändere und alles weiterliefe wie bisher, keine Rücksicht, bitte. Er ist Richter. Und wenn mein Entschluss, was ich machen wollte, nicht schon vorher festgestanden hätte, dann hätte er nach diesem Telefonat festgestanden: Arbeit. Arbeit und Struktur.“
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Robert
Robert erkrankte mit 18 Jahren an einem sehr aggressiven Hirntumor und begann mit seinen Aufzeichnungen, die er bei NEON veröffentlichte. Eigentlich sollte es ein Online-Buch werden. Doch leider liess ihm der Tumor keine Zeit mehr für ein Buch, auch nicht für ein halbes. Genau genommen konnte er nur noch 3 Einträge schreiben. Doch diese erzählen, was er erlebte und empfand und ich denke, er spricht so manchem aus dem Herzen
Auch seine Eltern haben noch etwas dazu geschrieben.
http://www.neon.de/allgemein/robertstagebuch-1

Daniel Hömmerichs Seite
Daniel war im November 2004 an einem Anaplastischen Astrozytom WHO3 erkrankt. Es war sein Wunsch gewesen, seine Erfahrungen in einer Homepage mitzuteilen. Leider liess ihm der böse Tumor zwar noch Zeit, Tagebuch zu schreiben, aber um die HP WHO3 selbst zu basteln leider nicht mehr. Seine Familie erfüllt so im Nachhinein noch einen grossen Wunsch von Daniel uns setzt dem mutigen Sohn so ein eindrückliches Denkmal.
Daniel starb im August 2006 im Alter von 26 Jahren.
http://www.who3.de/content/view/12/27/
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Diagnose Glioblastoma mulitiforme im Alter von 53 Jahren

ERFAHRUNGEN EINES BETROFFENEN IN SEINEN LETZTEN MONATEN
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Titel: Auf der Jagd nach dem Tageslicht
Untertitel: Wie mit meinem bevorstehenden Tod ein neues Leben begann
Autor: Eugene O'Kelly
Verlag : FinanzBuch, August 2006
ISBN : 978-3-89879-233-2 , Gebunden mit Schutzumschlag, 250 Seiten
ehem. Preis:16,90 Eur[D] / 17,40 Eur[A] / CHF 30.10
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Eugene O'Kelly hatte es geschafft. Er war Vorstandsvorsitzender einer der größten und renommiertesten Wirtschaftsprüfergesellschaften der Welt: KPMG. In dieser wichtigen Rolle führte er ein erfülltes Leben zumindest ein erfülltes Geschäftsleben. Seine Reisen waren 18 Monate im Voraus geplant, er flog um die ganze Welt für einen 20-minütigen Termin, nur um anschließend wieder 24 Stunden Flugzeit in Kauf zu nehmen. Sein Job war ihm wichtig mehr als alles andere.

Doch im Mai 2005 teilen die Ärzte Gene mit, dass sein Gehirn von drei Tumoren gleichzeitig zerstört würde und er nur noch wenige Monate zu leben hätte. Eine Schreckensbotschaft würde man meinen, doch
nicht für Gene. Er weiss, dass er dem Tod nicht davonlaufen kann. O'Kelly sucht einen Übergang von diesem Leben in das nächste, einen Weg, auf dem man den Tod und den Verlust seiner Liebsten nicht fürchten muss:" Möglicherweise entdecken wir, dass das Sterben nicht so schrecklich ist, wie wir glauben. Das wäre es sicher wert, weitergegeben zu werden."
Er krempelte sein Leben um und erkannte, was wirklich wichtig ist im Leben und im Sterben. Er findet seinen Weg und protokolliert die letzten Monate seines Lebens so lange, wie es ihm möglich ist. Danach werden die Aufzeichnungen von seiner Frau fortgesetzt. o'Kelly verlässt dieses Leben am 10.September 2005.
Ein bewegender US-Bestseller voller Lichtblicke, Weisheiten und Sätze, die jedem Menschen Hoffnung geben und sein Leben verändern werden.

Anmerkung von Ladina:
Ein wunderbares Buch voller gelebter Lebensweisheit, das uns an das Wesentliche erinnert und dem Tod seinen Schrecken nimmt. Ein bewegendes Tagebuch eines Familienvaters, der bewusst Abschied von seinen Liebsten nehmen wollte.
Ein Glücksfall, dass dieses Buch ins Deutsche übersetzt worden ist.
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Johannes Köhler starb im Alter von 43 Jahren an den Folgen eines bösartigen Hirntumors am 10. März 1991 in Münster.

BILDER UND TEXTE EINES MANNES MIT UNHEILBAREM HIRNTUMOR
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Titel: Mein Kreuzweg.
Untertitel: Bilder und Texte des Johannes Köhler.
Herausgegeben von Christa Köhler mit einem Vorwort von Reinhold Waltermann und dem Text der Ansprache im Gedenkgottesdienst.
Eigenverlag Münster 1991. Broschur, 31 Seiten, geheftet,, mit farbigen Abbildungstafeln
Nur noch gebraucht erhältlich

Demnächst im Begegnungshaus Turmhaus Winterthur für Betroffene im Verleih:
https://zuerich.krebsliga.ch/beratung-u ... -turmhaus/


Zum Inhalt:
Johannes Köhler war in der Diäzösearbeit tätig, als ihn die Nachricht, einen sehr bösartigen Hirntumor zu haben, traf. Zeit seines Lebens hat er den Sonnengesang geliebt. Als die Diagnose kam, begann er Bilder zu malen und Texte zu schreiben. Eineinhalb Jahre liess ihm die Krankheit dafür noch Zeit. Der Glaube an Gott und an ein Leben nach dem Tod half Johannes Köhler, das Unabwendbare anzunehmen. Seine Texte und die Bilder zeigen, was ihm auszudrücken wichtig war.
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Mein Kreuzweg Bilder Texte Johannes Köhler [50%].JPG (8.04 KiB) 6730 mal betrachtet

Diagnose: Glioblastoma multiforme IV

ERFAHRUNGSBERICHT EINES BETROFFENEN UND SEINES FREUNDES
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Titel: Ich habe Freude
Untertitel: Krankheit und Sterben von Joe Smalley
Autor: Wolfgang Koch
Verlag: Hänssler, 2000
ISBN 978-3-7751-3607-5, Paperback, 168 Seiten, ill. mit einigen s/w-Fotos
ehem. Preis: 3,95 Eur[D] UVP / 4,10 Eur[A] UVP / 7,70 CHF
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
>> Papi, du liest falsch!<< Bei dieser Feststellung seines 8 Jahre alten Sohnes wird Joe Smalley stutzig. Welche Ursachen haben die Sehstörungen, die ihn plötzlich überfallen haben?
Die Diagnose ist niederschmetternd: Gehirntumor. Heilungsaussichten: gleich null.
Sollte das Leben des begeisterten, damals 42 Jahre alten Sportlers Joe Smalley, der in vielen Staaten eine christliche Sportlerarbeit aufgebaut hat, wirklich so früh zu Ende gehen?
Die Krankheit stellt nicht nur Joe's Glauben, sondern auch den seiner Familie und Freunde auf eine harte Probe.
Diesen Weg erlebt der Leser anhand der Tagebuch-Notizen des Freundes Wolfgang Koch.
Entstanden ist ein tief bewegendes Buch, das zu Recht den Titel trägt: >> Ich habe Freude<<...

Anmerkung von Ladina:
Dies ist die Schilderung des letzten Lebensabschnittes eines gläubigen Gehirntumor-Patienten. Das Buch ist zum einen Tagebuch des Freundes, beinhaltet aber auch Schilderungen von Joe Smalley selber, von seiner Frau und seinem ältesten Buben, es erzählt, wie die Angehörigen damit umgegangen sind, dass der Freund, der Mann und der Papa bald sterben würde, bzw. wie Joe Smalley selber mit dem Gedanken zurechtkommt, bald zu sterben.
Joe Smalley schöpfte eine tiefe Gelassenheit aus seinem Glauben, fand Trost und Hilfe im Gebet, aber er verherrlicht die Krankheit nicht, lässt auch Zweifel deutlich werden und auch bei Wolfgang Koch tritt zeitweise Wut durch auf Gott und die Frage WARUM?
So ist ein sehr ehrlicher Bericht entstanden, der zeigt, wie die junge Familie und der beste Freund Joe Smalley begleitet haben auf seinem schweren Weg, sodass er immer wieder betonen konnte, wie viel Freude er spürt.
Joe Smalley wusste von den Plänen Wolfgang Kochs, über ihn ein Buch zu schreiben und das hat ihm viel bedeutet.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINES BETROFFENEN UND SEINER EHEFRAU
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Titel: Tod, wo ist dein Stachel?
Untertitel: Biographische Streiflichter
Autor: Norbert Rösinger / Gabriele Rösinger
Birkenfeld: Edition Philemon, 2001
ISBN : 978-3-935368-31-5, Paperback, 144 Seiten
ehem. Preis: 6,90 Eur[D] UVP / 7,10 Eur[A] UVP /CHF 13.50
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Verlagstext:
Wie ein Blitz aus heiterem Himmel trifft Norbert die Nachricht: "Aggressiver Hirntumor".
Lebenserwartung: nur noch wenige Wochen.(Aussage der Ärzte)
Unterstützt durch seine junge Familie begann Norbert seine Lebensgeschichte niederzuschreiben: Kurzweilig erzählt er von seiner Jugendzeit als arbeitsscheuer Drogenfreak, der in der Welt umherreiste, von seiner Konfrontation mit Gott und seinem verwandelten Leben.
Es folgen tiefe packende Gedanken zu seinem Leben mit dem todbringenden Krebs und schließlich der persönliche Bericht von Gabriele, Norberts Ehefrau, die als junge Witwe mit zwei kleinen Buben trotz allem Leid den Frieden Gottes erfahren durfte.
Ein Buch das aufwühlt, ermutigt, tröstet und wertvolle Perspektiven eröffnet.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINES BETROFFENEN PATIENTEN
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Titel: Schatten
Untertitel: Tagebuch einer Krankheit
Autor: Walter Matthias Diggelmann
Verlag: diverse /z.B.: Benziger 1984 ISBN 3-545-36314-7, 122 Seiten
oder Fischer TB, 1979, ISBN 3-596-25147-8, 96 Seiten
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Der Schweizer Schriftsteller gibt in seinem Tagebuch >Schatten< Persönliches preis. Er schreibt die Geschichte einer Auseinandersetzung mit dem, was nur ihn berührt: Krankheit und Tod.
Diggelmann erfuhr, dass er einen Tumor im Kopf und einen weiteren in der Lunge hat. Zwei Operationen folgten. Der Betroffene, der sich auf einmal mit der furchtbaren Wahrheit seines Leidens konfrontiert sieht, ist unterschiedlichen Stimmungen, verschiedenartigen Gefühlen ausgesetzt. Um sich gegen seine Angst und die aufkommende Verzweiflung zu wehren, lässt er sich von seiner Frau ein Diktaphon bringen und spricht Tag für Tag seine Gedanken, so logisch oder wirr sie sich einstellen mögen, in das Gerät. So entsteht das Protokoll seiner Krankheit, das einem Spiegelbild von Diggelmanns Seelenleben gleichkommt.
Was in einem Menschen vorgeht, der damit rechnen muss, in absehbarer Zeit zu sterben und alles, was er liebte, die Frau und den Rotwein, das Schreiben und den gewohnten Alltag zurückzulassen - das lässt sich anhand der vorliegenden Aufzeichnungen realitätsnah nachvollziehen.
Das menschliche Gewicht dieses Tagebuchs liegt darin, dass hier jemand nicht meditativ ergeben, sondern energisch reagierend nach einer Form des Redens sucht, die dem Anspruch der Grenzerfahrung Tod genügen könnte.

W.M. Diggelmann wurde 1927 in Zürich geboren und starb am 29. November 1979 an den Folgen seiner Krebserkrankung.

Anmerkung von Ladina:
Einer der wenigen Berichte, die von einem Patienten selbst vorliegen und Gefühle nachvollziehbar machen.
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ERFAHRUNGSBERICHT UND GEDICHTE EINER BETROFFENEN
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Titel: Mein Tanz im dunklen Zimmer
Untertitel: Eine Frau zwischen Angst und Hoffnung
Autorin: Elisabeth Essén
Verlag: R. Brockhaus, 2004
ISBN 978-3-417-24790-9, Gebunden, 112 Seiten
ehem. Preis: 3,95 Eur[D] / 4,10 Eur[A] / 7,70 CHF
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Verlagstext:
Die Rhythmiklehrerin Elisabeth ist eine junge Mutter voller Elan und Lebensfreude. Die Nachricht, dass sie an einem bösartigen Hirntumor erkrankt ist, trifft sie wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Operationen, Bestrahlungen und Chemotherapien bringen keinen Erfolg. Im Gegenteil wird der Alltag immer mühsamer, die Behinderungen immer spürbarer. Und in all dem die ständige Frage nach dem Sinn: Warum muss ich so viel leiden, warum gerade ich? Elisabeth schwankt zwischen zwei Haltungen: Soll sie auf ein Wunder hoffen oder muss sie sich damit abfinden, dass ihr Leben zu Ende geht?
Ihre Augen werden so lichtempfindlich, dass ein verdunkeltes Zimmer zu ihrem einzigen Zufluchtsort wird. Dort kann sie wieder tanzen, und was zunächst wie eine Verbannung scheint, wird ihr zum Segen, denn dort lernt sie mit ihren inneren Augen zu sehen.
Die Texte und Gedichte bezeugen, wie der Glaube auch in scheinbar aussichtslosen Situationen hindurch trägt und dem Leben Sinn und Hoffnung verleiht.

Anmerkung von Ladina:
Die Aufzeichnungen von Elisabeth Essén haben mich nachhaltig berührt. Ihre sprachliche Ausdruckskraft ist aussergewöhnlich - einfach und zugleich tiefgründig.
Ein beeindruckendes Buch über eine aussergewöhnliche Frau.
Elisabeth Essén erlag ihrer Krankheit wenige Wochen nach der Drucklegung ihres Buches, 2002 (Schwedische Originalausgabe)
Ihre beste Freundin hat einen Epilog zum Buch verfasst.

Über die Autorin:
Elisabeth Essén (1955-2002) machte beim Dalcroze-Institut in Stockholm eine Ausbildung zur Rhythmiklehrerin und später eine kirchliche Zusatzausbildung für den diakonischen Dienst im Krankenhaus. Sie entwickelte ihre eigenen Tanzvorstellungen und arbeitete mit Musikern, Sängern und Dichtern zusammen.
Als Mutter von drei Kindern arbeitete sie so lange im Krankenhaus, bis ihre Krankheit dies unmöglich machte. Sie benutzte Musik und Tanz als Kommunikationsmittel. Sechs Monate nach der schwedischen Erstveröffentlichung ihres Buches verstarb sie.
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AUTOBIOGRAPHIE EINER BETROFFENEN
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Titel: Wenn der Vorhang fällt
Autorin: Sabine Sinjen / Mitautorin: Christiane Landgrebe
Verlag: Bastei Lübbe, 1998
ISBN 3-404-61411-9, Kartoniert, 319 Seiten, s/w Fotos
ehem. Preis: 7.45 €D, CHF 11.60, 7.70 €A
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Sabine Sinjen spielte sich als Fernseh - und Theaterschauspielerin in die Herzen ihrer Fans. Nichts scheint ihr Glück aufzuhalten, bis plötzlich ein Tumor hinter ihrem rechten Auge entdeckt wird. Binnen kurzem ändert sich ihr Leben und das ihrer Familie dramatisch. Alles spricht gegen sie, aber Sabine Sinjen trotzt dem Schicksal, sie zeigt Mut und Lebenswillen, arbeitet auch weiterhin am Theater. Sie kämpft bis zum letzten Augenblick gegen die Krankheit und erlebt mit ihrem letzten Bühnenstück einen sensationellen Erfolg. Bis der Vorhang fällt...

Dieses Buch ist ihr Vermächtnis - ein Dokument erfüllten Lebens, das durch seine Ehrlichkeit, Spontanität und Radikalität anrührt
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ERFAHRUNGSBERICHT DER GROSSMUTTER ZWEIER KINDER
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Titel: Tine und Tom - Zwei Kinder verlieren ihre Mütter.
Untertitel: Aus dem Tagebuch der Grossmutter
Autorin: Rosemarie Augustin
Verlag: Frieling, 2000
ISBN : 978-3-8280-1113-7, Paperback, 109 Seiten
24 schwarz-weiß Abbildungen
ehem. Preis: 7,40 Eur[D] / 7,70 Eur[A] / 14,80 CHF
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Tine und Tom ist ein Werk, das zeigt, wie kleine Menschen mit Behutsamkeit bei ihren alltäglichen Erfahrungen begleitet und auch an die Themen Krankheit und Tod herangeführt werden können.

Aus dem Vorwort der Autorin:
Es war schicksalsbedingt, dass wir als Grosseltern noch einmal in die Lage kamen, zwei unserer Enkelkinder über längere Zeiten zu betreuen.
Unsere Tochter Gabriele erkrankte an Krebs, als Martina eineinhalb Jahre alt war, und hat 5 Jahre mit dieser Krankheit gerungen.
Da gab es in Abständen grosse Operationen mit längeren Krankenhausaufenthalten und dazwischen Zeiten mehr oder weniger normalen Lebens für sie. Entsprechend war Martina viel bei uns und immer wieder auch bei ihren Eltern. Nach Gabrieles Tod kam sie dann ganz zu uns.
Ein ähnliches Schicksal ergab sich für Tomas, als unsere Schwiegertochter Verena ganz plötzlich an einer Embolie starb. Da unser Sohn mit seiner Familie bei uns im Hause lebte, bot es sich an, dass Tomas tagsüber zu uns kam, bis sich eine andere Lösung fand.
So waren die äusseren Umstände; eine gewiss ungewöhnliche Konstellation.
Was meine Notizen entstehen liess, war wohl zum Teil auch der unbewusste Drang, der ständigen Bedrohung durch Krankheit und Tod zu entrinnen, indem ich versuchte, das "Leben" festzuhalten.
Dadurch entstand dieses kleine Buch.

Anmerkung von Ladina:
Ein sehr eindrückliches Buch, das in Wort und gezeichnetem Bild die Entwicklung zweier Kleinkinder einfühlsam und ehrlich dokumentiert und auch Grosseltern-Gefühle verdeutlicht, wie es sonst selten geschieht.
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Diagnose: Glioblastoma multiforme

ERFAHRUNGSBERICHT EINES BETROFFENEN
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Titel: Wie ein Loch im Kopf
Untertitel: Mein Tumortagebuch
Autor: Ivan Noble
Aus dem Englischen von Juliane Gräbener-Müller
Verlag : E. Kabel, Februar 2006
ISBN : 978-3-8225-0674-5, Gebunden, 192 Seiten
ehem. Preis: 16,90 Eur[D] / 17,40 Eur[A] / 30,60 CHF
Vergriffen im Buchhandel

Beschreibung:
Im August 2002 wurde Ivan Nobles Leben vollkommen auf den Kopf gestellt. Von einem Tag auf den anderen war er nicht mehr der Wissenschaftsjournalist der BBC-Website in London, der glückliche 35jährige, der sich auf die Geburt seines ersten Kindes freute, sondern ein todkranker Mann mit einem aggressiven Hirntumor. Sein Online-Tagebuch gehört zu den meistgelesenen im Internet. Hunderttausende verfolgten den beeindruckenden Überlebenskampf eines Mannes, der sich nie hat unterkriegen lassen. Noble gelingt das Unmögliche: sich trotz aller Verzweiflung nie der Angst hinzugeben und immer das vor Augen zu haben, was wirklich zählt: die Hochzeit mit seiner Freundin, die Geburt seiner beiden Kinder und eine Million kleiner Dinge. Indem Noble sie mit seinem einzigartigen schwarzen Humor beschreibt, lehrt er uns den Wert der eigenen Existenz.

Anmerkung von Ladina:
Ein bemerkenswertes Buch von einem aussergewöhnlichen jungen Mann, der den wirklichen Wert des Lebens gekannt und den Sinn erkannt hat.

Das Original-Tagebuch:
http://news.bbc.co.uk/1/hi/health/2253201.stm
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KEHLKOPFKREBS

Beitragvon Ladina » So 23 Okt 2005 19:36

BETROFFENE SCHREIBEN: WENN KEHLKOPFKREBS UNHEILBAR IST

Diagnose: Fortgeschrittener Kehlkopfkrebs

ERFAHRUNGEN EINES BETROFFENEN
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Titel: Bevor ich war, bin ich
Autor: Sri Nisargadatta Maharaj
Verlag: Noumenon-Verlag, Dezember 2010
ISBN 978-3-941973-03-9, Gebunden, 220 Seiten

Preisinfo: CHF 31.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Nisargadatta: „Sie haben auch vor Christus existiert – das müssen Sie verstehen. Das Eine, das das Bewusstsein bezeugt, weiss, dass das Bewusstsein nicht da war.“
An einer anderen Stelle zitiert ein Besucher Jesus: „Bevor Abraham war, bin ich.“ Maharaj antwortet: „Ah-h-h, das ist es! Das kenne ich.“
Nisargadatta Maharaj ist als phänomenale Erscheinung und als Ausdruck nicht Anfang der 1970er Jahre, als „I am that“ ("Ich bin") publiziert wurde, stehen geblieben, auch wenn die Essenz seiner Lehre unveränderlich ist. Sein Kehlkopfkrebs zwang ihn Anfang der 1980er Jahre und somit kurz vor seinem Tod, noch deutlicher zu betonen, dass das Bewusstsein Ursache aller Erfahrungen ist und damit den Kern und Ausgangspunkt aller Illusionen bildet. Auch wenn das von Identifikationen befreite „reine Bewusstsein“ Quelle von sat-chit-ananda (Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit) ist, liegt der wahre und ewige Frieden jenseits des Bewusstseins. Das erkennend, lässt es sich befreit in jeder Form und im wahrsten Sinne des Wortes – als jeder – leben.
Nisargadatta liess in seinen beiden letzten Lebensjahren auch deshalb keine persönlichen Fragen mehr zu, weil er auf der tiefmöglichen Ebene erkannt und eingesehen hatte, dass es auf der Ebene der Person keine Erlösung, sondern nur kurzfristige Linderung geben kann. Er sagte: „Meine wahre Anwesenheit ist die Abwesenheit des Phänomens, das Sie sehen.“ Darauf weist der Titel dieses Buches unmissverständlich hin: „Bevor ich war, bin ich.“
Es ist ein Buch für die wenigen, die aufgehört haben, sich in die Form der Erlösung zu träumen. Nisargadatta pur
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KNOCHENKREBS

Beitragvon Ladina » Mo 24 Okt 2005 21:00

BETROFFENE SCHREIBEN: WENN KNOCHENKREBS UNHEILBAR IST

TAGEBUCH EINES UNHEILBAR AN KNOCHENKREBS ERKRANKTEN MANNES
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Titel: Sterben lernen
Autor: Wolfgang Bergmann
Verlag : Kösel, November 2011
ISBN 978-3-466-30939-9, Gebunden in Leinen, 80 S., zahlr. s/w-Tuschzeichnungen

Preisinfo : 10,00 Eur[D] / 10,30 Eur[A] / 14,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Unheilbarer Knochenkrebs - diese Diagnose erhielt der große Pädagoge und Bestsellerautor Wolfgang Bergmann mit 66 Jahren. Kurz nach dem niederschmetternden Befund beginnt er auf einer Palliativstation, seine Gedanken und Ängste zu notieren. Dabei konfrontiert er sich und den Leser mit dem, was meist ausgeklammert wird. Was ist der Tod? Was ist das Ich im Angesicht des drohenden Endes? Radikal ehrlich und ohne religiösen Trost zeigt sich Wolfgang Bergmann in seinen Ängsten und Zweifeln - und auch in den Momenten, in denen er überraschend Frieden findet. Wolfgang Bergmann starb kurz nach Vollendung dieses Textes.

Über den Autor:
Wolfgang Bergmann, 1944 - 2011, war diplomierter Erziehungswissenschaftler, Kinder- und Familienpsychologe. Der Vater dreier Kinder leitete das Institut für Kinderpsychologie und Lerntherapie in Hannover und schrieb erfolgreiche Sachbücher
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AUTOBIOGRAPHISCHER ROMAN
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Titel: Mit Quecksilber unter der Zunge
Untertitel: Roman
Autor: Sylvain Trudel
Aus d. Franz. v. Nathalie Mälzer-Semlinger
Verlag : Matthes & Seitz , September 2005
ISBN : 978-3-88221-859-6 , Gebunden, 176 Seiten

Preisinfo : 17,80 Eur[D] / 18,30 Eur[A] / CHF 23.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Inhalt
Frédéric Langlois ist siebzehn und unheilbar an Knochenkrebs erkrankt. In der Verzweiflung über die Aussichtslosigkeit seines Schicksals wählt er den schwierigen Weg der Konfrontation: er will eigene Antworten auf die Frage nach der tragischen Existenz des Menschen finden und sich ohne tröstende Illusionen dem Tod stellen. Er will ihm bewußt begegnen und fürchtet weniger das Leiden und die Schmerzen als die darauffolgende Leere, die er mit Worten zu füllen versucht.
Auf dem langen Weg des Abschieds lernt Frédéric die fünfzehnjährige leukämiekranke Marilou kennen und ahnt, dass er etwas Entscheidendes nie erlebt hat und nie wird nachholen können: die Liebe. Mit Quecksilber unter der Zunge ist der verstörende Monolog eines Menschen, dem nur noch wenig Zeit bleibt, der aber noch so viel zu sagen und zu erfahren hätte. Er beeindruckt durch seine intensive, bilderreiche Sprache mit lyrischen, schonungslosen und gleichzeitig humorvollen Passagen.

Stimmen
„Mit Quecksilber unter der Zunge‚ der fünfte Roman von Sylvain Trudel, ist ein Schock. Erschütternd. Fantastisch. Der junge Erzähler Frédéric besticht durch Authentizität und nüchterne Klarsicht: Sein Humor ist bissig, seine Zärtlichkeit energisch. Seine Sprache explodiert auf jeder Seite: atemlose Choreographie, musikalisches Feuerwerk.“
Télérama
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Diagnose des damals 18jährigen Tony Tindall: Ewing Sarkom im Becken

AUFZEICHNUNGEN EINES JUNGEN GLÄUBIGEN KREBSPATIENTEN
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Titel: Diagnose: Krebs!
Autoren : Vivienne Wood / Tony Tindall
Verlag : Christliche Verlagsgesellschaft 1996
ISBN : 3-89436-118-2, Gebunden, 120 Seiten
Vergriffen im Buchhandel, erhältlich via booklooker.de

Inhalt :
Autobiographie
„Ich kam nie vor drei Uhr nachts nach Hause, musste aber am nächsten Morgen gegen sieben Uhr aufstehen, um rechtzeitig bei der Arbeit zu sein. In diesem hektischen Leben musste ich auch noch Zeit für meine Leidenschaft - Karate und Aikido - und für meine Freundin finden ...
Selbst als sich ein dumpfer Schmerz in meinem Rücken einstellte, behielt ich meinen Lebensstil bei und beachtete den Schmerz kaum.“
Tony Tindall war 18 Jahre alt und voller Energie: „er kostete das Leben aus“ - bis er von seiner Krankheit (Ewing-Sarkom im Becken) erfuhr. Im Kampf gegen den Krebs gerät er zunächst unter den Einfluss einer charismatischen Heilungsbewegung, findet dann jedoch zum lebendigen Glauben an Jesus Christus und lernt, seine Krankheit von Gott anzunehmen. Hier ist sein bewegendes und mutmachendes Zeugnis, wie er es kurz vor seinem Tod der Autorin diktiert hat.

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Diagnose: Osteosarkom

ROMAN ( AUTHENTISCH ERZÄHLT NACH EINER WAHREN BEGEBENHEIT)
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Titel: Sunshine oder Das letzte Glück
Untertitel: Ein hohes Lied der Tapferkeit
Verlag: Rowohlt, 1981 (Antiquarisch)
ISBN 3-499-14673-8, Taschenbuch, 184 Seiten
Vergriffen im Buchhandel, erhältlich via Amazon.de

Die Vorgeschichte zu Sunshine:
1971 starb Jacquelyn M. Helton, mit nur 20 Jahren an einem Osteosarkom.
Als Vermächtnis für ihre kleine Tochter führte sie in den letzten 18 Monaten ihres Lebens ein Tagebuch in Form von Tonbandaufzeichnungen.
Die Geschichte dieser ungewöhnlichen Frau veranlasste die Universal Studios, einen überaus eindrucksvollen Film über ihr Leben zu drehen, der sich eng an das Tagebuch anlehnte.
Dieser Film - 1973 gesendet - wurde für 30 Millionen amerikanische Zuschauer das Fernseherlebnis einer Nacht. Er erhielt überschwängliche Kritiken: Die New York Times nannte ihn "einen der besten Filme des Jahres"
Norma Kleins Roman hat sich dicht an das von Carol Sobieski verfasste Drehbuch des Filmes sowie an das eigentliche Tagebuch gehalten.

Zu diesem Buch:
Ein unglaublicher und doch authentischer Roman, traurig stimmend, aber voller Schönheit und Mut: Die Geschichte einer Frau, deren Leben mit 20 Jahren zu Ende ging.
Während ihre Kräfte dahinschwinden und die Medikamente sie nur noch benommen machen, trifft sie ihre letzte Entscheidung. Sie will nichts mehr gegen die tödliche Krankheit tun, wenn sie dafür noch ein paar Monate bewusst leben und ihr Kind und ihren Mann klarer wahrnehmen kann.
Als Vermächtnis für ihre kleine Tochter schildert sie offen, empfindsam und mit Humor die vielfältigen Gefühle und Empfindungen ihres Lebens.
Sunshine - ein Hohelied der menschlichen Tapferkeit gleitet nie auf die Ebene des sentimentalen Pathos ab. Natürlich greift es ans Herz, weil man schon zu Anfang weiss, wie die Geschichte enden wird; und natürlich bewegt es die Gefühle, denn jedermann wünscht sich ja, dass das Licht triumphieren möge und nicht die Dunkelheit.
Aber viele Leser werden auch unter Tränen lächeln. Dieser Roman ist ein Buch der Wahrheit, und oft reinigt die Wahrheit, auch wenn sie gleichzeitig schmerzt (Bestsellers)[/i]
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LEUKÄMIE

Beitragvon Ladina » Fr 25 Nov 2005 21:12

BETROFFENE SCHREIBEN: WENN LEUKÄMIE UNHEILBAR IST

Diagnose: Leukämie

ERFAHRUNGSBERICHT EINER ERKRANKTEN PSYCHOLOGIN
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Titel: Diagnose Leben.
Untertitel: Eine Psychologin auf beiden Seiten der Couch
Autorin: Doris Koller
Verlag : edition keiper, September 2011
ISBN : 978-3-9503184-0-1, Paperback, 152 Seiten

Preisinfo : 18,19 Eur[D] / 18,70 Eur[A] / 24.40 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Doris Koller beschreibt alle Etappen ihrer Erkrankung, von der Diagnose „Krebs“ über ihre Erfahrungen mit alternativen Heilmethoden und schulmedizinischen Therapien, von Verzweiflung und Hoffnung bis hin zur Diagnose „Leben“.

Feedback zum Buch "Diagnose Leben" kann man an die Mailadresse [doris.koller*hotmail.com] [Spamschutz * gegen @ ersetzen]senden. Diese wird "in memoriam" verwaltet und beantwortet


Zur Autorin:
Doris Koller, geb.1965 in Graz, Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin, Mal- und Gestaltungstherapeutin; erkrankt 2010 an Blutkrebs, findet sich „auf der anderen Seite der Couch“ und verfasst dieses Buch, um anderen Betroffenen, Angehörigen und Interessierten einen Einblick in ihre persönlichen Erfahrungen und den Umgang mit einer schweren Erkrankung zu geben.
Doris Koller verstarb mit 47 Jahren am 8. Dezember 2012.
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AUS DEM TAGEBUCH EINER JUNGEN LEUKÄMIEPATIENTIN
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Titel: Ich will mein Leben tanzen
Untertitel: Tagebuch einer Theologiestudentin, die den Kampf gegen Krebs verloren hat
Autorin: Meike Schneider
Vorwort von José Carreras
Verlag : medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland , Oktober 2005
ISBN : 978-3-87645-158-9, Gebunden 176 Seiten, Preisinfo : CHF 9.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Auch als Taschenbuch: ISBN 978-3-7615-5714-3, CHF 14.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen

In beiden Ausgaben erhältlich im Buchhandel ausserdem als Film via:
http://www.matthias-film.de/filme/ich-w ... den-krebs/


Verlagstext:
Wie merkt man, dass man Leukämie hat? Meike Schneider ist 20. Sie fühlt sich schlapp und ist sehr blass um die Nase. Stress, lautet die Eigendiagnose kurz vor einer Prüfung. Schlafen, Tee und Paracetamol helfen nicht. Als sie beim Zähneputzen umkippt, holt die Mitbewohnerin den Notarzt. Im Krankenhaus wird klar: Es ist Leukämie. Warum gerade sie? Heißt das, andere hätten es mehr verdient?
Die Theologiestudentin glaubt nicht, dass Gott die Menschen durch Leid erziehen will. Sie liebt diese Welt und das Leben, sie kämpft um dieses Leben. Aber nach anderthalb Jahren Chemotherapie
bricht der Krebs erneut aus. Ein Knochenmarkspender wird gefunden. Alles sieht gut aus. Kurz nach Weihnachten 2004 erneut ein Rückfall. Meike betet zu Gott und kämpft. Am 3. Februar 2005 stirbt sie.

Mit einem Vorwort von José Carreras:
Meike Schneider hat die Veröffentlichung ihres Tagebuches nicht mehr erlebt. Der Krebs hat ihrem Leben ein frühes Ende bereitet. Ihren Lebenshunger indes hat er nicht besiegt.
Ihre Notizen vom Krankenbett und - schließlich - vom Sterbebett sind ein Fanal der Hoffnung. Sie sind ein Zeugnis, das eindrücklich beschreibt, wie der Alltag einer Krebspatientin aussieht inmitten von Therapien und medizinischen Geräten, umgeben von Zweifel und im Licht der Zuversicht. Nichts ist mehr selbstverständlich. Sogar der Satz "Papa holt Pizza" wird zum Ausdruck tiefster Dankbarkeit und engster Verbundenheit.
Das Tagebuch eignet sich nicht für den Nachttisch. Es wühlt auf und raubt Schlaf. Und doch zeigt es Hilfen und Wege gegen Leid und Zweifel. Es führt schließlich vor die Frage nach dem eigenen Ende. Die Antwort hat Meike Schneider bei dem gesucht, an den sie geglaubt hat und der der Herr allen Lebens ist. "Jesus Christus, der mit mir leidet und in diesem Leid selbst Gottverlassenheit spürt."
Ich will leben_Meike Bücher und Film (Andere).JPG
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Olli
Olli (Jg. 1979) bekam im März 2013 die Diagnose AML und bloggte seitdem. Wenn es ihm durch die Therapie zu schlecht ging, schrieb seine Freundin Anna an seiner Stelle - ausnahmsweise eigentlich. Obwohl am Anfang alle so zuversichtlich waren, liess die Leukämie Olli keine Chance. Er starb im September 2013. Seine Aufzeichnungen bleiben dennoch stehen - wie ein Denkmal an einen wirklich lieben und kostbaren Menschen, der sein Leben so geliebt hat.
http://olliskosmos.blogspot.ch/2013/03/eroffnung.html

Karsten Roses Blog
Ich bin an einer sekundären akuten myeloischen Leukämie (sAML) nach MDS (Myelodysplatisches Syndrom) erkrankt und durch laufe gerade eine Knochenmarkstransplantation (KMT). Begleitend schreibe ich dieses Tagebuch.
Leider ist mein Mann Karsten im Mai 2006 an den Komplikationen der KMT verstorben. Sein Tagebuch möchte ich online lassen, da er sehr viel von sich erzählt hat darin, das auch anderen weiterhelfen kann. Zu helfen, das war sein grosser Wunsch, auch als er wusste, dass ihm niemand mehr helfen konnte.
http://karsten-rose.blogspot.com/ die neuesten Einträge
http://karsten-rose.blogspot.com/2005_1 ... chive.html
Die 1. Einträge im Oktober 2005
http://rosekblogger.blogspot.com/ Nie aufgeben - noch ein Text von Karsten Rose
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DOKUMENTATION ÜBER EINE JUNGE BETROFFENE
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Titel: Susanne Fleer: Abschied vom Leben
Untertitel: Gespräche mit einer Sterbenden
Herausgeber: Werner Filmer
Verlag: Goldmann, 1991
ISBN 3-442-12377-1, Broschiert, 96 Seiten
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Das Buch zur vielbeachteten WDR-Sendung "Abschied vom Leben", die aufgrund der starken Resonanz beim Fernsehpublikum am 16.November 1991 nochmals auf ARD ausgestrahlt worden ist.

Mit grösster Sensibilität zeigt Werner Filmer in dieser vielbeachteten Dokumentation, wie die an Leukämie erkrankte Susanne Fleer, Mutter eines 10 Jahre alten Sohnes, im Alter von Anfang Dreissig ihren Abschied vom Leben nahm.
Nachdem in den Gesprächen mit Susanne anfangs die Hoffnung im Vordergrund stand, wurde recht bald die Hoffnungslosigkeit ihrer Situation klar. Trotzdem rief sie einige Zeit nach Abschluss der ersten Dreharbeiten bei Werner Filmers Team an und willigte ein, dass die Gespräche, die zwei Jahre zuvor begonnen hatten, mit ihr weitergeführt wurden.
So entstand ein Zeugnis über das Lebensende eines jungen Menschen, das trotz seiner erschütternden Ausdruckskraft jede Sentimentalität vermissen lässt.

Anmerkung von Ladina: Trotz des schwierigen Themas ein sehr schönes und positives Buch.

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UNTERRICHTSHILFEN für OBERSTUFEN-RELIOGIONS-UND ETHIKUNTERRICHT
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Titel: Ich will mein Leben tanzen
Untertitel: Unterrichtshilfen für die SI und SII
Verlag : medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland, 2006
ISBN : 978-3-87645-169-5 , Paperback, 40 Seiten, 1 farbige Folie
ehem. Preis : 8,00 Eur[D] / 8,30 Eur[A] /CHF 15.70
Vergriffen im Buchhandel

Inhaltsverzeichnis :
0. Vorwort
1. Einführung
2. Karin Ardey: "Hauptsache gesund - hoffentlich begleitet", Unterrichtshilfe für die SI
3. Rainer Pauschert: Meike Schneiders Tagebuch - Arbeitshilfe für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9
4. Beate Haude: "Ich will mein Leben tanzen" als Ganzschrift in der SII
5. Autorenhinweise

Vorwort
"Abends vor dem Einschlafen denke ich manchmal über den Tod nach", erzählt der 13-jährige Adrian. Möchte er darüber auch im Religionsunterricht sprechen? Womit hängt es zusammen, dass er sich überhaupt mit dem Tod beschäftigt? Jugendliche üben sich darin, von der Grenze her auf ihr Leben zu blicken, und stellen grundlegende Fragen: "Wozu lebe ich eigentlich?" Sie wollen herausfinden, was ihr Leben gelingen lässt. Wann und wie sie darüber in der Schule sprechen, sollten sie mitbestimmen können. Aber Religionslehrerinnen und Religionslehrer können mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam viel lernen, wenn sie sich deren Fragen stellen, ihre Äußerungen und ihr Wissen ernst nehmen. Dazu möchte das vorliegende Material anregen.
Die Realisierung der drei Unterrichtsvorschläge erfordert eine Atmosphäre des Vertrauens und des gegenseitigen Respekts. Im Religionsunterricht müssen Lehrerinnen und Lehrer damit umgehen, dass Jugendliche unterschiedliche Einstellungen zum Tod haben und zu der Frage, was danach kommt. Grundsätzlich verdienen alle ihren Respekt, denn sie sind auch Ausdruck ihrer Einstellung zum Leben.
"Ich will mein Leben tanzen", so ist Meike Schneiders Buch überschrieben. Es enthält Tagebucheinträge, Rundmails und Kalendernotizen, die sie verfasste, nachdem sie an Leukämie erkrankt war. Bis zum Sommer 2004 hat Meike Schneider diese Einträge selbst für die Veröffentlichung bearbeitet. Sowohl der Titel des Buches als auch der Plan zur Veröffentlichung passen zu der jungen Theologiestudentin, die man beim Lesen kennen lernt. Sie liebt die Welt, den Kontakt zu anderen Menschen und das Leben. Durch ihre schwere Krankheit sieht sie sich herausgefordert, um dieses Leben zu kämpfen. Dabei entstehen expressive Bilder, die zeigen, wie bunt ihr Leben war und wie sich ihre Haltung durch die Krankheit verändert hat. Es entsteht eine dichte Kommunikation mit ihren Eltern, ihrer Familie und ihren Freunden. Sie zeigt, wie gläubige Menschen mit ihren Zweifeln ihren Weg durch eine schwere Zeit des Lebens suchen. Das vorliegende Buch ist ein Dokument gelebter Religion. Gerade deshalb wird es Jugendliche faszinieren, davon gehen die Autorinnen und der Autor der hier veröffentlichten Unterrichtsmaterialen aus. Ein Unterricht, in dem Religion gedacht und gelehrt wird, braucht die Ergänzung durch die Lebenserfahrung.
"Ich will Gott dieses Wunder deiner Genesung abringen wie Jakob dereinst am Jabok", schreibt Anne Schneider, die Mutter. Ihr Wunsch hat sich nicht erfüllt. Welche Gefühle und Ängste das bei den Schülerinnen und Schülern auslösen wird, können wir nur ahnen. Mit Jugendlichen über Sterben und Tod zu sprechen, ist immer ein Wagnis. Aber der Religionsunterricht kann ihnen Zeit einräumen, das auszusprechen, was sie möchten, und die Unterrichtenden haben die Möglichkeit, das dahinter liegende Erleben vorsichtig zu ertasten. In dieser Auseinandersetzung kann Gott wichtiger werden als je zuvor, als Garant von Identität, dem ich das Gelingen meines Lebens anvertrauen kann, aber auch als Gegenüber für Trauer und Klage.
"Wir glauben Meike in Gottes Liebe geborgen, aber wir sind unsagbar traurig, dass wir sie für dieses Leben verloren haben. Wir vermissen sie so sehr!" Dies schreiben Meikes Eltern und Geschwister. Sie sollten auch im Unterricht das letzte Wort behalten können.[/i]
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Ladina
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LUNGENKREBS

Beitragvon Ladina » So 1 Jan 2006 18:45

BETROFFENE SCHREIBEN: WENN LUNGENKREBS UNHEILBAR IST

Diagnose des 35 Jahre alten Arztes: Fortgeschrittener Lungenkrebs

ERFAHRUNGSBERICHT EINES JUNGEN, BETROFFENEN ARZTES
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Titel: "Bevor ich jetzt gehe.
Untertitel: Was am Ende wirklich zählt - Das Vermächtnis eines jungen Arztes".
Autor: Paul Kalanithi
Aus dem Englischen von Gaby Wurster
Verlag: Knaus, München, April 2016
ISBN 978-3-8135-0725-6, Gebunden mit Schutzumschlag, 192 Seiten

Preisinfo ca: 19,99 €./ CHF 28.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Auch als Audio-Hörbuch auf CD, ISBN 9783942748889, Lagato Verlag E.k., erschienen Februar 2017, Laufzeit: 273 Minuten, CHF ca: 22.40
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Beide Ausgaben im Buchhandel erhältlich

Buchrückseite:
Dieses gehört zu der Handvoll Bücher, die für mich universell sind. Ich empfehle es wirklich jedem.“ ANN PATCHETT
Was macht das eigene Leben lebenswert? Was tun, wenn die Lebensleiter keine weiteren Stufen in eine vielversprechende Zukunft bereithält? Was bedeutet es, ein Kind zu bekommen, neues Leben entstehen zu sehen, während das eigene zu Ende geht? Bewegend und mit feiner Beobachtungsgabe schildert der junge Arzt und Neurochirurg Paul Kalanithi seine Gedanken über die ganz grossen Fragen.

Anmerkung von Ladina:

Dieses Buch ist vor allem eines: Bemerkenswert und lesenswert, im Grunde für alle Für Betroffene und Angehörige. Und für die Menschen da draussen, auch für die, die noch nicht persönlich betroffen sind.
Der Autor hat im Verlaufe seiner Arztkarriere viele CT-Scans beurteilt und unangenehme Diagnosen stellen müssen. Als seine höllischen Rückenschmerzen nicht mehr weggehen und er immer mehr abnimmt, legt er sich selber ins CT. Er vermutet ein Wirbelgleiten. Als er sein Bild betrachtet, ist es klar: Er hat Krebs, unheilbar. Die Lunge, seine eigene Lunge ist voll von unzähligen mattschwarzen Tumoren, seine Wirbelsäule ist deformiert, ein Leberlappen wie ausradiert. Er war 35 Jahre alt, als er realisierte, dass seine Zukunft nicht mehr Jahre haben wird. Das sein Kind ohne ihn gross wird, dass er seine Frau allein lassen wird - ohne es zu wollen.
Die Lebensfragen, die in dieser Situation in einem aufsteigen - Paul Kalanithi hat sich ihnen gewidmet und das Buch, das er eigentlich erst nach seiner erträumten Karriere schreiben wollte, begonnen - vor einem anderen Hintergrund zu schreiben. Herausgekommen ist ein grosses Werk, nicht so sehr an Seitenstärke als viel mehr an Tiefgang, wesentlichen Erfahrungen. Ein Meisterwerk. Schade, dass der Autor selber seinen Bestseller-Erfolg nicht mehr erleben darf.

Rezension
"Kalanithi ist eine unverwechselbare Mischung aus Erinnerung, Analyse und Trauerarbeit zu Lebzeiten gelungen. Wer diese kluge und zutiefst humane Meditation über die letzten Dinge in die Hand nimmt, legt sie so schnell nicht wieder weg." Berliner Morgenpost, Dirk Hautkapp

Portrait
Paul Kalanithi war Neurochirurg und Autor. In Stanford studierte er Englische Literatur und Biologie, in Cambridge Wissenschaftsgeschichte und Philosophie bevor er anschliessend die Yale School of Medicine absolvierte. Zurück in Stanford machte er seine Facharztausbildung und forschte im Rahmen eines Postdoc-Stipendiums, wo er mit dem höchsten Nachwuchsforscherpreis der American Academy of Neurological Surgery ausgezeichnet wurde. Er starb im März 2015 mit nur 37 Jahren, während der Arbeit an seinem Buch. Er hinterlässt seine Familie, seine Frau Lucy und ihre Tochter Elizabeth Acadia.
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Weitere Titel von Lungenkrebs-Betroffenen, deren Erkrankung letztlich leider nicht geheilt werden konnte, finden Sie unter
viewtopic.php?f=47&t=114

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Diagnose bei Thea: Haferzellkarzinom - kleinzelliges Bronchialkarzinom
Siehe dazu auch: http://prezi.com/gqifhex-s1by/bronchialkarzinom/

Thema: Begleitung in den Freitod, wenn die Aussicht auf ein qualvolles Sterben furchtbarer ist, als der bewusste Entscheid zu sterben/"Würdiges" Sterben

ERINNERUNGEN DES FREUNDES EINER BETROFFENEN FRAU
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Titel: Erinnerungen an einen Freitod
Untertitel: Sterbebegleitung - Der Tod als innigster Wunsch
Autor: Oliver Przytarski
Umschlaggestaltung: Brigitte von Fircks
Verlag : Przytarski, Oliver, November 2012 /2. Auflage Oktober 2013
ISBN : 978-3-00-038123-2, Paperback, 108 Seiten, mit Raum für eigene Notizen

Preisinfo : 12,95 Eur[D] / 13,40 Eur[A] / 21.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zu diesem Buch schreibt der Autor:
Als Wegbegleiter und "Erzähler" teile ich nachfolgend alle meine Gefühle während der Zeit mit, die meine Freundin Thea und ich ab ihrer Diagnose eines unheilbaren Bronchialkarzinoms (Haferzellkarzinom) bis zum Abschied in der Schweiz durchmachen mussten.
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Diagnose: Metastasierter Lungenkrebs

ERFAHRUNGSBERICHT EINES BETROFFENEN
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Titel: Treibsand
Untertitel: Was es heißt, ein Mensch zu sein
Autor: Henning Mankell
Verlag: Paul Zsolnay, 5. Auflage September 2015
ISBN und Preis der gebundenen Ausgabe: 978-3-552-05736-4, CHF 35.90
ISBN und Preis des Hörbuches (MP3-CD): 9783844519693, CHF 38.90 (628 Spielminuten)
Seitenzahl des Buches: 384, mit farbigen Abbildungen

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
An einem Tag kurz nach Neujahr 2014 ändert sich für Henning Mankell alles. Der Krebs hat seinen Körper unheilbar befallen. Ein scheinbar harmloser Schmerz im Nacken rührt von einer Metastase her, ein Tumor sitzt in der Lunge.
Die Diagnose Krebs hat Henning Mankell an einen alten Albtraum erinnert: im Treibsand zu versinken, der einen unerbittlich verschlingt. Im Nachdenken über wichtige Fragen des Lebens fand er ein Mittel, die Krise zu überwinden. Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Welche Art der Gesellschaft will ich mitgestalten? Er beschreibt seine Begegnungen mit den kulturgeschichtlichen Anfängen der Menschheit, er reflektiert über Zukunftsfragen und erzählt, was Literatur, Kunst und Musik in verzweifelten Momenten bedeuten können. Henning Mankell blickt zurück auf Schlüsselszenen seines eigenen Lebens und beschreibt Fähigkeiten und Strategien, ein sinnvolles Leben zu führen.
http://www.bild.de/lifestyle/2015/henni ... .bild.html
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Simone
Simone war erst 39 Jahre alt, ausserdem Nichtraucherin und sehr sportlich, als man bei ihr nach heftigen Beinschmerzen zuerst Knochenmetastasen und dann den Primärtumor in der Lunge fand - ein Lungenkarzinom.
Man sagte es Simone schonungslos, dass sie diese Krebserkrankung nicht überleben würde. Simone begann, einen Blog zu schreiben. Im Januar 2014 flog sie mit ihren Engeln fort.
http://meine.engel.myblog.de/
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Klaus
Am 29. September 2011 erhielt Klaus die Diagnose: "Kombiniertes kleinzelliges, großzelliges neuroendokrines Lungenkarzinom". 4 Wochen danach beschloss er, seine Gedanken und Erfahrungen zu notieren und eine Website zu machen. Dies hat er getan.
Seine Krankheit liess ihm nicht viel Zeit. Doch seine Aufzeichnungen lesen sich eindrücklich. Klaus starb am 12. November auf der Palliativ-Station.
http://wegemarke.jimdo.com/das-monster-tagebuch/
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FILM-TIPP

Beschreibung:
Zeit, die mir noch bleibt
Diagnose Lungenkrebs

Film von Heidi und Bernd Umreit
ARD, 23.15-00.00 Uhr, ausgestrahlt am 25.Januar 2006

Info:
Markus H. (41), Vater von drei Kindern, hat Lungenkrebs. Der bösartige Tumor wird operativ entfernt, eine anschließende Strahlentherapie lehnt er ab. Acht Monate später finden sich Metastasen in beiden Lungenflügeln und im Schulterblatt.
Markus weiß: Wenn sich die Metastasen weiter so explosiv ausbreiten, bleibt ihm nicht mehr viel Zeit. Er hofft, dass sein Krebs zum Stillstand kommt. Gleichzeitig beginnt er, langsam Abschied zu nehmen. Er lässt sich erst bestrahlen, als die Schmerzen unerträglich werden.
Markus will leben, um sein Leben kämpfen - doch er raucht immer noch. Er schafft es einfach nicht aufzuhören.
Monate später schreibt er in seinen persönlichen Aufzeichnungen: „Ich bin nicht mehr überzeugt, dass ich den Krebs überlebe. Trotzdem bereue ich nicht, dass ich die Strahlentherapie nicht früher gemacht habe. So hatte ich noch einen wirklich schönen Sommer, ohne viele Einschränkungen. Vielleicht war es ja der letzte.“
Die WDR-Autoren Heidi und Bernd Umbreit dokumentieren Markus eigenwilligen Umgang mit seiner tödlichen Krankheit. Über ein Jahr lang haben sie ihn mit der Kamera begleitet, seinen Mut und seine Verzweiflung erlebt, seinen Kampf und seine Einsamkeit - und die Versöhnung mit Krankheit und Familie.

Interessierte können sich eine Kopie des Films bei ARD bestellen:
http://www.ard.de/

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LUNGENMETAS

Beitragvon Ladina » Mo 17 Apr 2006 22:09

BETROFFENE SCHREIBEN: WENN LUNGENMETASTASEN UNHEILBAR SIND

Erstdiagnose: Brustkrebs anno 1999/ 2001 Rezidiv in anderer Brust, Lebermetas/ 2004 Lungen-und Hautmetastasen

AUTOBIOGRAFISCHER ROMAN EINER BETROFFENEN
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Titel: Prozess der Angst und Liebe
Autorin: Renate Winkler
Verlag : Monsenstein und Vannerdat , Januar 2006
ISBN : 978-3-86582-186-7 , Paperback, 178 Seiten
ehem. Preis: 13,80 Eur[D] / 14,20 Eur[A] / sFr. 25.60
Vergriffen im Buchhandel

Kurzbeschreibung
Eigentlich fällt es mir schwer meine Geschichte zu veröffentlichen. Schließlich gebe ich Gedanken und Gefühle aus meinem Leben preis. Es ist die Geschichte einer grausamen Krankheit. Unbewusst lebte ich mit der Angst vor Krebs, die ich verdrängte. Doch eines Tages wurde ich mit der niederschmetternden Diagnose konfrontiert: Krebs, heilen kann ich Sie nicht mehr, nur noch ihr Leben verlängern. Doch auf meinem neuen Weg, den ich jetzt gehen muss, bin ich auch einem besonderen Glück begegnet. Das Ergebnis einer bedingungslosen Liebe.

Anmerkung von Ladina:
Ein sehr vielschichtiger Bericht einer mutigen Frau, die sich trotz allem nicht unterkriegen lässt.
Mit weiterführenden Adressen im Anhang

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