Krebs und Glaube/ wie gläubige Menschen mit der Krankheit umgehen


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Ladina
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Re: Diagnose FIGO IV im Dez. 2017

Beitragvon Ladina » Di 2 Jun 2020 11:47

Diagnose der Autorin im Dezember 2017: hoch aggressiver Eierstockkrebs FIGO IV, der bereits intensiv gestreut hatte. Seit September 2019 ist sie wider aller Vorhersagen krebsfrei

ERFAHRUNGEN EINER BETROFFENEN ORDENSSCHWESTER
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Titel: Goldfäden zwischen Himmel und Erde
Untertitel: Glauben in dunklen Stunden
Autorin: Silke-Andrea Mallmann
Verlag: Herder, März 2020
ISBN 978-3-451-38811-8, Gebunden, 240 Seiten

Preisinfo ca: CHF 34.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Schwester Silke Mallmann ist Ordensfrau an der Seite der Hilflosen: Zu den Menschen, für die sie da ist, gehören Prostituierte, Flüchtlinge, HIV-Kranke. Eine Krebsdiagnose macht aus der Seelsorgerin für Menschen am Rand selbst jemanden, dessen Existenz am Abgrund steht. Gut gemeinte Ratschläge und billige Vertröstungen helfen da nicht, auch kein naives Gottvertrauen. Doch in der Erschütterung erfährt Schwester Silke, dass Gottes Gegenwart nicht nur an glücklichen Tagen zu spüren ist. Ihr Bericht ist ein berührendes Buch, das uns am ehrlichen, glaubwürdigen Ringen einer Ordensfrau mit ihrem Gott teilhaben lässt.

»Ich habe mein Leben nicht in der Hand. Ich nicht – aber jemand, der mein Leben einspannt mit goldenen Fäden wie eine Raupe im Kokon. Ich bin nicht mehr dieselbe wie vor der Krankheit. Dafür lebe ich dankbarer, bewusster, intensiver. Ich versuche nicht zu sehr zu planen, sondern jeden Moment bis zum Brunnenpunkt zu durchleben, an dem alles aus Gott herausströmt. Und ich bemühe mich, den Goldfäden zu vertrauen, die immer wieder in mein Leben hineingewoben werden und die Fadenkreuze bilden, die mir ermöglichen, das letzte Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.«

Portrait
Sr. Silke-Andrea Mallmann CPS, geb. 1968, stammt aus dem Rheinland und lebt als Mariannhiller Missionsschwester vom Kostbaren Blut in Kärnten. Als Psychologin engagiert sie sich für Migranten, Prostituierte und Opfer von Menschenhandel. Sie ist Trägerin des Menschenrechtspreises des Landes Kärnten.
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Ladina
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Re: Krebs und Glaube/ wie gläubige Menschen mit der Krankheit umgehen

Beitragvon Ladina » Fr 16 Okt 2020 19:09

Lydia erkrankte im Jahr 2007 im Alter von 24 Jahren an einem bereits metastasierten Osteosarkom. Sie starb 28jährig, hat aber in der Krankheitszeit noch so viel Gutes gewirkt.

TAGEBUCHAUFZEICHNUNGEN EINER JUNGEN GLÄUBIGEN KNOCHENKREBS-BETROFFENEN
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Titel: Das Ende ist erst der Anfang
Untertitel: Trostgedanken
Herausgeber: Johannes Holmer
Verlag: SCM, Feb. 2016
ISBN 978-3-7893-9628-1, Kunststoff-Einband, 48 Seiten

Preisinfo ca: CHF 15.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel


Klappentext zu „Das Ende ist erst der Anfang “
Mit 28 Jahren starb Lydia Holmer an Krebs. Trotz ihres schweren Weges wurde sie zum Hoffnungsspender für die Menschen in ihrem Umfeld. Sie war sich sicher: Das Ende ist erst der Anfang. Und diese Hoffnung lebte sie bis zum Schluss. Ihr Vater, Johannes Holmer, hat Texte aus dem Tagebuch seiner Tochter zusammengestellt und sie mit eigenen Gedanken ergänzt. Gedanken des Trostes und der Hoffnung, die andere in schweren Zeiten begleiten möchten.
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