Eltern schreiben: Wenn ein eigenes Kind im (jungen) Erwachsenenalter stirbt


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Ladina
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Eltern schreiben: Wenn ein eigenes Kind im (jungen) Erwachsenenalter stirbt

Beitragvon Ladina » Mo 29 Sep 2014 19:44

Diagnose: Neuroendokriner Tumor in fast allen Organen im Januar 2003 im Alter von 26 Jahren

ERFAHRUNGSBERICHT DER MUTTER EINES BETROFFENEN JUNGEN MANNES
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Titel: Guten Tag und... Tschüss
Untertitel: Mein Sohn hat einen neuroendokrinen Tumor - Erzählung einer Mutter
Autorin: Geneviève Jansen
Verlag : VAS Vlg f. Akad. Schriften, Dezember 2007
ISBN : 978-3-88864-438-2, Paperback, 195 Seiten

Preisinfo : 14,80 Eur[D] / 15,30 Eur[A] / 21.90CHF fPr
Alle Preisangaben in Schweizer Franken (CHF) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Der Erlös dieses Buches kommt dem Verein "Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V." zugute

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:

Die französische Autorin lebt in Deutschland und ist Mutter von 2 Kindern. Das Leben ihrer vierköpfigen Familie bricht zusammen, als der 26jährige Sohn ins Krankenhaus eingeliefert wird: Eine unheilbare Krankheit wird diagnostiziert. Nun geht es darum die Krankheit zu bekämpfen, um ein lebenswertes Leben möglichst lange aufrecht zu erhalten.

Eine einfühlsame Beschreibung dieses jungen Menschen und auch Auszüge aus seinen Mails erlauben es, eine Beziehung zu dem Patienten aufzubauen. In einer beeindruckenden Sprache schildert die Autorin die dramatischen palliativen Anstrengungen und wie es dem Patienten, der Familie, den Freunden, Psychologen und Ärzten gelingt, die Zeit bis zum unvermeidlichen Tod zu nutzen und positiv zu gestalten. Dabei werden auch die Grenzen der Medizin und Versorgungssysteme deutlich.
Christophe starb im Alter von 27 Jahren.
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Axel, der älteste Sohn der Autorin, starb mit knapp 20 Jahren an den Folgen eines bösartigen Tumors im Rückenmark. Die Autorin erlebte Momente, in denen der seelische Schmerz sie zu überwältigen drohte und fand einen Weg, damit umzugehen. Die Bilder und Texte dieses Buches schildern den Weg aus einer tiefen Trauer heraus, zurück in ein Leben, in dem es wieder Hoffnung und Freude gibt.

KREATIVE TRAUERARBEIT EINER MUTTER
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Titel: Eintauchen in mein Herz
Autorin: Petra Geißelmann
Verlag: Bucher, Feb. 2014
ISBN 978-3-99018-242-0, Englisch Broschur, 152 Seiten, 63 farbige Zeichnungen und 1 farbiges Foto

Preisinfo: Euro 19.80 / CHF 26.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Der schlimmste Moment für eine Mutter: Das eigene Kind stirbt. Schmerz und Verzweiflung legen sich auf Herz und Seele und lassen einen erstarren und mit dem Schicksal hadern. Dieses Buch schildert den Weg aus dieser alles überwältigenden Trauer heraus zurück in ein Leben, in dem es wieder Hoffnung und Freude gibt. Bilder, aus tiefster Seele gemalt, und Texte, die diesen Bildern entspringen, zeichnen die Entwicklung vom ersten Schock, über beklemmende Einsamkeit hin zur Hoffnung und den ersten Schritten zurück in ein buntes Leben, in dem das Herz wieder mit sich im Reinen ist.

Anmerkung von Ladina:
Ein sehr schön gestaltetes Buch mit eindrücklichen Texten und Zeichnungen der Autorin, das anderen trauernden Eltern Inspiration geben kann, selber kreativ zu arbeiten und ihnen mit den Inhalten aus der Seele spricht.
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Diagnose von Kai: HCC - später Hirnmetastasen

ERFAHRUNGSBERICHT EINES TRAUERNDEN VATERS
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Titel: Kais langer Kampf
Untertitel: Ein Bericht
Autor: Heinrich Schütz
Verlag: Books on Demand, November 2009
ISBN 978-3-8391-3665-2, Paperback, 147 Seiten, mit über 40 Farbfotos illustriert

Preisinfo: CHF 21.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung
Kai erfährt im Alter von 32 Jahren, dass er an Leberkrebs (HCC - Hepatozelluläres Karzinom im linken Leberlappen) erkrankt ist. Er stellt sich dieser Herausforderung und nimmt den Kampf gegen diese heimtückische Krankheit unerschrocken auf. Der Vater hat seinen Sohn fünf lange quälende Jahre bei dessen Kampf begleitet und die einzelnen Stationen von der Diagnose über die Therapien (z.B. TACE - Transarterielle Chemoembolisation) bis hin zum Tod des Sohnes in einem Tagebuch aufgezeichnet. Der Bericht fasst diese Tagebuchaufzeichnungen zusammen und zeigt dabei in eindrucksvollen Fotos, wie die Krankheit in ihrem unheilvollen Verlauf den Sohn immer mehr verändert hat.
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Eva Hegners Tochter starb mit 48 Jahren an Leukämie

ERINNERUNGEN EINER TRAUERNDEN MUTTER
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Titel: Das wunderbare Lächeln
Untertitel: Eine Sinnsuche
Autorin: Eva Heger
Herausgegeben von Helene Düperthal. Nachwort von Helene Düperthal, Verlag : Lebensweichen-Verlag, August 2014
ISBN : 978-3-945262-08-5, Gebunden, 64 Seiten, mit Fotografien

Preisinfo : 12,00 Eur[D] / 12,40 Eur[A] / 18,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Es geht um die Erinnerung an das Leben und Sterben einer jungen Frau, einer Mutter, Ehefrau, Tochter, die im Alter von 48 Jahren an Leukämie erkrankt und innerhalb weniger Monate verstorben ist. “Das wunderbare Lächeln” beruht auf den Erinnerungen und Erzählungen ihrer Mutter und schildert die Suche nach dem Sinn des Geschehenen, um zugleich sinnstiftend tätig zu werden, da mit dem Verkauf des Buches u. a. die Krebsforschung unterstützt werden soll.

Die Autorin:
Eva Heger, wohnhaft in Ratingen, Dipl.-Handelslehrer a. D., verheiratet, Mutter von vier Kindern
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Ladina
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Sterben des eigenen Kindes im frühen Erwachsenenalter

Beitragvon Ladina » Sa 27 Feb 2016 19:43

Diagnose: CUP-Syndrom

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Leben ohne Julia
Untertitel: Erinnerungen einer verwaisten Mutter
Autorin: Gisela Andres
Verlag: Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat Münster , 2003
ISBN 978-3-936600-86-5, Paperback, 133 Seiten
ehem. Preis: 13,80 Eur[D] / 14,20 Eur[A] /CHF 25.80
Vergriffen im Buchhandel, erhältlich via booklooker.de

Verlagstext:
Jung, schön und erfolgreich ist Julia, und so trifft sie die Diagnose Krebs wie aus heiterem Himmel. Mit ihren 25 Jahren hat sie sich zu einer liebenswerten, selbstbewussten jungen Frau entwickelt, die beruflich Fuss gefasst und ein harmonisches Verhältnis zu ihrer Familie hat. Zudem engagiert sie sich im Sport und unternimmt viel mit ihren Freunden.
Doch die heimtückische Krankheit nimmt darauf keine Rücksicht. Unbarmherzig ergreift sie Besitz von Julia und gibt sie erst nach sieben leidvollen Monaten frei an den Tod.
Für die Eltern bricht eine Welt zusammen. Die verwaiste Mutter schreibt die Erinnerungen an ihre wundervolle Tochter nieder, die Chronik eines schweren, von Hoffen und Tränen geprägten Kampfes, den Julia verlor.
Eindringlich erzählt die Mutter von dem schmerzhaften Prozess des Abschiednehmens von ihrem einzigen Kind. Und sie zeichnet auf, wie sie selbst das Leben mit dem Tod lernen muss, wie sie erste zaghafte Schritte in ein neues Dasein ohne ihr Kind tut.

Mit ihrem Buch setzt Gisela Andres ihrer Tochter Julia ein ergreifendes, literarisches Denkmal.

Anmerkung von Ladina:
Julia hatte das sogenannte Cup-Syndrom, d.h., der Primär-Tumor konnte nicht gefunden werden, die Metastasen sind darum von Anfang an schlecht zu bekämpfen und die Prognose ist sehr ungünstig.
Damit sind die Voraussetzungen für Julia und ihre Familie und Freunde so ganz anders, als bei den meisten andern, bei denen am Anfang noch Hoffnung ist, die Krankheit zu besiegen. Dennoch startet mit der Chemo ein verzweifelter Versuch, Zeit zu gewinnen. Kurzfristig stellt sich ein Erfolg ein, doch bald breitet sich der Krebs weiter aus.
Julia und ihre Eltern, sowie ihr Freund Andreas müssen das Abschiednehmen voneinander schmerzhaft lernen.

Gisela Andres schreibt in diesem Buch sehr persönlich und offen über ihre Erlebnisse und Gefühle, über die Erfahrungen, über Julias Entwicklungen, ihre innere Stärke trotz äusserlicher, immer grösser werdenden Schwäche.
Es ist ein Buch über Leid und Schmerz und darüber, was Liebe alles vollbringen kann - auch dann, wenn der Abschied bevorsteht.

Ein wertvolles, gefühlvolles Buch, an dessen Ende trotz allem die Hoffnung und der Trost stehen.

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Diagnose: Klein- bis mittelgrosszelliges undifferenziertes fortschreitendes in das Gehirn infiltrierendes Karzinom der Nasenhaupthöhlen

ERFAHRUNGSBERICHT DER MUTTER EINER BETROFFENEN JUNGEN ERWACHSENEN
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Titel: Simones Träume hatten keine Chance
Untertitel: Eine Mutter kämpft um das Leben ihrer krebskranken Tochter
Autorin: Lilo Binias
Verlag: Jasmin Eichner Verlag, Offenburg 1996
ISBN 3-931187-99-3, Paperback, 184 Seiten, illustriert mit einigen schwarzweiss-Fotos von Simone
Vergriffen im Buchhandel, suchen via booklooker.de
im Verleih auch bei der Bibliothek Fragile Suisse
http://www.fragile.ch


Verlagstext:
> Ich schreibe dieses Buch, weil ich es muss <. So beginnt Liselotte Binias ihre Aufzeichnungen über den Leidensweg ihrer Tochter Simone.
Wenige Monate vor der Wende siedelt die Familie in den Westteil von Berlin über, um ein neues Leben zu beginnen. Das Glück währt nur kurz.
Die kurz vor dem Abschluss ihrer Berufsausbildung stehende Simone, erkrankt wenige Tage vor ihrem 19. Geburtstag an einem aggressiven Gehirntumor.
Trotz einer vorübergehenden Besserung durch eine Operation wuchert der Tumor weiter.
Die letzte Hoffnung ist eine Klinik in den USA (Universitätsklinik Charlottesville in Virginia, wo auch der bekannte Craig Shergold erfolgreich operiert werden konnte).
Die Mutter setzt alle Hebel in Bewegung, damit ihre Tochter dort behandelt werden kann. Die Berliner Morgenpost berichtet über das schwere Schicksal, was die Leser tief bewegt und zu spontaner Hilfe veranlasst.
Aber auch die amerikanischen Ärzte können keine Wunder vollbringen. Simone kehrt nach einem halben Jahr nach Berlin zurück, um im Kreis der Familie in Würde und ohne Angst zu sterben.
Liselotte Binias schreibt die authentische und mutmachende Geschichte eines aufzehrenden, von Zweifeln und Niederlagen begleiteten, aber auch von unendlicher Liebe und Hoffnung getragenen Kampfes gegen die heimtückische und grausame Krankheit.
Die offene Auseinandersetzung mit dem Thema Krebs und mit dem Sterben ist für sie hart und schmerzhaft, aber auch überlebensnotwendig: Kurz nach dem Tod ihrer Tochter stirbt auch ihr Mann Uve - an Lungenkrebs.
Frau Binias schreibt im Epilog: > Man kann viel durchmachen und Ungeheures leisten, aber man stirbt nicht daran, wenn man sich nicht aufgibt und wenn man weiss: Der Tod ist nicht das Ende. Es gibt eine Hoffnung, es kommt ein neuer Tag.<


Anmerkung von Ladina:
Simones Leiden begann lange Zeit vor der definitiven Diagnose, wie bei so vielen mit Kopfschmerzen und allgemeiner Abgeschlagenheit. Zahlreiche Ärzte konsultierte Simone aus eigenem Antrieb oder auf Anraten der Mutter hin und sie erhielt die unterschiedlichsten Diagnosen (verschleppte Erkältung, Stirnhöhleninfekt wurden festgestellt und behandelt, aber auch Hysterie und Simulation wurden ihr unterstellt und verunsicherten Simone und ihre Familie)
Dann endlich, nach über 8 Monaten qualvoller Schmerzen stellte man am 13.Februar 1990 im Virchow-Krankenhaus, dank einem engagierten Arzt, die wahre, entsetzliche Diagnose, die Simones Leben und das der Familie mit einem Schlag komplett veränderte.
Ab diesem Zeitpunkt begann die Mutter ein Tagebuch zu führen, verarbeitend, aber auch noch voller Hoffnung auf ein gutes Ende.
Auch Simone nahm den Kampf tapfer auf und wollte nach ihrer Heilung selber ein Buch schreiben mit dem Titel: Träume haben eine Chance.
Es folgten Chemotherapie und Bestrahlung, eine Operation brachte eine Verbesserung ihres Zustandes, 5 Monate lang führte Simone nochmals ein recht unbeschwertes Leben. Doch der Tumor wuchs wieder, die deutschen Ärzte sahen keine Möglichkeit mehr, Simones aggressiven Tumor, der um das gesamte rechte Auge herum wucherte zu behandeln.
Mit Hilfe vieler wohlwollender Menschen konnte Simone mit ihrer Mutter nach Amerika zu dem bekannten Neurochirurgen Dr.Neal Kassell reisen und wurde dort ein halbes Jahr nochmals mit allen verfügbaren Methoden behandelt, leider auch ohne Erfolg.

Über all die Erlebnisse und Tage in diesen zwei Jahren hat die Mutter geschrieben in einer Art und Weise, die einen nachfühlen lässt, ohne aber ins Mitleidheischende zu verfallen.
Sie beschreibt die Realität eines Alltags mit einem schwerkranken Menschen, mit der Pflege zu Hause rund um die Uhr, die sich ihr Mann, sie, Simones Schwester Conny und einige Freunde der Familie teilten.
Sie beschreibt ihre Gefühle, ihre Gedanken, ihre Hoffnungen, ihre Fehler, ihre Nöte, allesamt verbunden mit dem Wunsch, es Simone zu gut wie möglich gehen zu lassen.
In den ganzen Kummer des immer wahrscheinlicher werdenden Verlustes von Simone kommen in ihrem Alltag auch noch Streitereien mit Behörden vor, mit Amtsärzten, die nicht wahrhaben wollen, wie sehr die Pflege von Simone der Familie am Herzen liegt, aber auch zusetzt, psychisch, körperlich und finanziell. Schwierigkeiten mit Sozialversicherung und Versorgungsamt, die auf Paragraphen reiten und Simone die Rente verweigern, weil sie das Pech hatte noch vor dem Berufsabschluss schwer krank zu werden, und die dann läppische 500 DM einmalig kurz vor Simones Tod erst bewilligten.
Simone starb nach einem tapferen, von starkem Überlebenswillen geprägten Kampf im Alter von 21 Jahren.

Lilo Binias' Buch gibt zu denken. Es zeigt, wieviel Menschen füreinander tun können, wenn sie von Liebe zueinander getragen sind, es zeigt, wie eine Sterbebegleitung aussehen kann, es spricht von unendlichem Leid und unendlicher Güte, mit der eine schwergeprüfte Familie umgehen lernen musste.
Gerade aber was die Sache mit den Behörden angeht, so ist es auch ein Mahnmal, dieses System einmal zu überdenken und vielleicht in Härtefällen künftig etwas menschenfreundlicher zu handeln.
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Diagnose bei Jane: Malignes Melanom

ERFAHRUNGSBERICHT EINES EHEPAARES
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Titel: Chronik eines Abschieds
Autoren: Victor & Rosemary Zorza
Verlag: Ullstein, 1987
ISBN 3-548-20721-9, Broschiert, 288 Seiten
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
"Ich will nicht sterben" hatte Jane Zorza gesagt, als bei ihr im Alter von 25 Jahren ein malignes Melanom entdeckt wurde (im Jahr 1975, Anm. v.Ladina) . Aber in den folgenden Monaten bewies sie, dass das Sterben keine so furchterregende Erfahrung zu sein braucht, wie wir alle meinen. Das Positive dieser Erfahrung konnte Jane vor allem dadurch erleben, dass sie in einem Hospiz gepflegt worden ist, offen und liebevoll betreut. Das hat ihr geholfen, in Frieden Abschied zu nehmen.
So ist dieser Eltern-Bericht nicht nur die Beschreibung eines langsamen Abschiednehmens von der gerade erwachsen gewordenen, sterbenden Tochter und dessen Probleme, sondern vor allem auch ein Plädoyer für die wertvolle Einrichtung Hospiz, die zu jener Zeit in England gerade von Cicely Saunders gegründet worden war.
Trotz allem Schmerz im Abschiednehmen von der Tochter, lag in dieser Erfahrung dank des Hospizes
für Eltern und Tochter Hoffnung und Trost.

Ein eindrückliches Buch.
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Ladina
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Hodenkrebs und Weichteilsarkom

Beitragvon Ladina » Sa 27 Feb 2016 22:30

Diagnose: Hodenkrebs

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Du warst wie ein Sonnentag
Autorin: Ottilie Schaich-Beer
Verlag: Universitas, 1994
ISBN 978-3-8004-1312-6, Kunststoff, 188 Seiten
ehem. Preis: 14,90 Eur[D] / 15,40 Eur[A] / 25,80 CHF UVP
Vergriffen im Buchhandel

Inhalt:
Dies ist der Bericht einer Mutter, deren Sohn mit 18 Jahren an Hodenkrebs verstarb, nachdem er monatelang gekämpft und und die Therapie durchgestanden hatte.
Er war ein stiller, gefestigter junger Mann, der sich in seiner Freizeit als Leiter einer christlichen Jugendgruppe einsetzte.
Der Glaube war es dann auch, der es ihm und seiner Mutter schliesslich ermöglichte und half, das Unabwendbare zu akzeptieren

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Diagnose: Hodenkrebs

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Lennart starb jung
Untertitel: Ein Tagebuch
Autorin: Dorrit Fredriksson
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht, 1977 ; 2. Auflage 1981
ISBN 3-525-63337-8, Paperback, 127 Seiten
Vergriffen im Buchhandel, erhältlich via: booklooker.de

Klappentext:
Lennart ist 16 und hat Hodenkrebs - schnellwachsend, aggressiv und leider unheilbar.
Seine Mutter berichtet von seinem letzten Lebensjahr, seinen letzten Stationen. Behandlung, Ärzte, Schule, Freunde.

Dorrit Fredriksson lässt als Betroffene in einer Zeit der Angst vor Krebs den Leser an ihren Konflikten teilnehmen und hilft mit dieser Ehrlichkeit anderen Betroffenen zur Bewältigung ihrers Schicksals.

Anmerkung von Ladina:
Dies ist einer der ersten Erfahrungsberichte von Eltern krebskranker Kinder, die in deutscher Sprache erschienen sind. Dies gilt es bei der Lektüre zu berücksichtigen. So wurde der Mutter z.B. vom Arzt geraten, Lennart nicht zu sagen, dass er Krebs habe - noch nicht. Dieses Verheimlichen müssen belastet die Mutter sehr und auch Lennart kann die Notwendigkeit von qualvollen Behandlungen nicht erfassen, im Glauben gelassen, er hätte nur einen Virus.

So kann die Lektüre des Buches heute vielleicht aber dazu beitragen, falls noch nötig, zu sensibilisieren für die Wahrheit, für den offenen Umgang miteinander - weil nur so ein echtes Miteinander überhaupt möglich ist.
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Diagnose von Klaus: Rhabdomyosarkom

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Der Himmel ist voller Träume
Autorin: Ulrike Küppers
Verlag : Frankfurter Literaturverlag, April 2007
ISBN : 978-3-86548-853-4, Paperback, 384 Seiten
ehem. Preis : 18,40 Eur[D] / 19,00 Eur[A] / 26,90 CHF UVP
Vergriffen im Buchhandel

Aus der Buchbesprechung von Gerlind Bode, in der WIR 01.2013
Um ihrem Sohn Klaus ein Versprechen einzulösen, hat die Autorin die Geschichte ihres bewegten Lebens aufgeschrieben und veröffentlicht. Ein Teil dieser Geschichte ist die Erkrankung ihres Sohnes im jugendlichen Alter an einem bösartigen Weichteiltumor (Rhabdomyosarkom). In diesem einschneidenden Kapitel ihres Lebens wird die Gratwanderung der Mutter beschrieben, die stets das gesunde Mittelmaß zwischen der mütterlichen Fürsorge und den Selbstbestimmungsansprüchen des Jugendlichen finden muss. Auch wenn sie ihn meist gern ein wenig mehr „bemuttern" würde, respektiert sie die Entscheidungen ihres fast erwachsenen Sohnes. Gemeinsam werden sie im Verlauf der Behandlung zu einem gut eingespielten und starken Team. Überglücklich ist die gesamte Familie, als die Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist und sich der Sohn schnell wieder in Schule und Alltag integriert. Doch die Freude wird jäh vom Auftreten eines erneuten „Knubbels", getrübt, der sich als Rezidiv herausstellt. Zu diesem Zeitpunkt hat der junge Mann gerade seine Ausbildung als Zahntechniker begonnen und lebt inzwischen nicht mehr zuhause, sondern mit seiner Freundin zusammen. Er wird ein zweites Mal operiert und bekommt ein zweites Mal Chemotherapie. Und diesmal wird er auch von seiner Freundin ins Krankenhaus begleitet, was für die Mutter nicht so leicht zu akzeptieren ist, da sie bemerkt, dass die noch recht junge Freundin mit den Erwartungen und Anforderungen durch die Erkrankung überfordert ist. Traurig, aber den Wunsch des Sohnes respektierend zieht sich die Mutter in der Betreuung weitestgehend zurück und ist daher von einem Anruf des Oberarztes aus der Klinik völlig überrascht, der sie bittet, möglichst schnell zu kommen, weil die Situation des Patienten kritisch geworden ist. Es bleibt nur wenig Zeit, die hoffnungslose Situation zu akzeptieren und von dem knapp 21-jährigen Sohn Abschied zu nehmen.
Im Buch nimmt dieser einschneidende Abschnitt im Leben der Erzählerin einen herausragenden Teil ein, der die anderen „Alltäglichkeiten" nahezu verdrängt. Es wird aber auch klar, wie überraschend eine solche Diagnose das Leben umkrempeln kann und wie sich alle Familienangehörigen nach erlebter Krise wieder in ihren Alltag finden müssen.[/i]
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Zuletzt geändert von Ladina am Mo 21 Mär 2016 22:25, insgesamt 1-mal geändert.

Ladina
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div

Beitragvon Ladina » Sa 27 Feb 2016 23:42

Diagnose von Sandra: Osteosarkom am Schambein und unterem Beckenrand, im August 2005 viel zu spät erkannt

ERFAHRUNGSBERICHT DER MUTTER EINER JUNGEN BETROFFENEN
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Titel: Alles was ich habe – ist keine Zeit
Autorin: Doris Berger
Verlag: Manuela Kinzel Verlag, 1.Auflage, August 2007
ISBN 978-3-937367-04-0, Paperback, 234 Seiten

Preisinfo: 12,50 Eur[D] / 12,90 Eur[A] / CHF 16.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Dies ist der sehr persönliche und einfühlsame Bericht einer Mutter, welche die schwierige und qualvolle Erfahrung machen muss, ihre sterbenskranke Tochter auf deren letzten Weg zu begleiten. Der Leser sieht sich konfrontiert mit einem Leben, das jäh von einer Diagnose Krebs unterbrochen wird; mit Schmerz, dem Auf und Ab der Gefühle; mit Verbitterung; mit der ins Leere führenden Frage „Was wäre gewesen, wenn...?“ und mit dem Halt und Trost, den letztendlich nur die Familie geben kann. Die von Medikamenten und Krankheit physisch und psychisch völlig entkräftete Tochter pflegend, führte die Mutter in den schwierigen Zeiten Tagebuch, um mit der Situation umgehen zu können und vielleicht, um in sich selbst in irgendeiner Art und Weise Halt zu finden. Sie legt so ihr Innersten vollkommen offen und lässt den Leser in tiefsten Gefühlen, Hoffnungen und Ängsten teilhaben.

Aus dem Vorwort der Autorin:
Bis zu dem Augenblick, an dem meine Tochter sich bemühte in der Palliativstation des Krankenhauses „Links der Weser“ in Bremen ein Bett zur Pflege zu bekommen, hatte ich dafür keine Gedanken verschwendet, was diese Einrichtung überhaupt bedeutet und bezweckt. Ich kannte nicht die Arbeitsweise einer solchen Station und deshalb wusste ich auch nicht, wie vorsichtig in einer Palliativstation mit dem Individuum Mensch umgegangen wird. Wie liebevoll und behutsam man es dem Schwerstkranken gestattet, würdevoll und vor allem ohne Schmerzen in die für uns unbekannte Welt zu treten. Für die Möglichkeit, die wir als Angehörige (Ehemann, Mutter und Stiefvater) hatten, den geliebten Menschen bei diesem schweren Schritt ein Stück zu begleiten, ihn in seinen letzten Lebensstunden nicht allein zu lassen, dafür kann ich nicht genug „Danke“ sagen. Nach dieser Erfahrung würde ich mir wünschen, dass in unserer Republik viel mehr solcher Einrichtungen geschaffen werden, damit der Mensch die Möglichkeit hat selbst zu entscheiden, wie er aus dieser wunderschönen Welt treten möchte: in Einklang mit seiner Seele und vor allem in Frieden ohne Schmerzen, so wie es der Wunsch meiner geliebten Tochter war. Die Trauer, vor allem der Verlust um ihren frühen Tod wird für mich als Mutter nie vergehen. Die Verantwortung für das ohne Mutter aufwachsende Kind wird den Schmerz nicht heilen, vielleicht aber lindern.

Anmerkung von Ladina:
Monatelang wurden Sandras Schmerzen als schlichte Sportverletzung verkannt und behandelt. Einmal mehr hat eine allzu oberflächliche Untersuchung dazu geführt, dass einem jungen Menschen die Chance auf den Sieg über die Krankheit zu nehmen. Dies ist umso tragischer weil durch Sandras Tod auch noch ihr 4 ½ Jahre alter Sohn ohne Mami zurückbleibt. Zwischen der Diagnose und Sandras Tod im Alter von erst 32 Jahren im März 06 lagen nur 7 Monate und von dieser letzten, intensiven, schmerzlichen und immer wieder auch hoffnungsvollen Zeit mit ihrer Tochter erzählt ihre Mutter in ihrem Tagebuch. Es war Sandras Wunsch, dass das Tagebuch veröffentlicht wird. Ihre Mutter hat ihrer Tochter damit ein Andenken geschaffen.
Das Buch ist keine Anklage an die Ärzte, die den Tumor nicht früher erkannten, doch möchte das Buch Ärzte trotzdem auch daran mahnen, es bei der Diagnose genauer zu nehmen.
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LEBENSBILD EINER JUNGEN ITALIENERIN
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Titel: Chiara Luce Badano
Untertitle: "Gott liebt mich doch!" Ein kurzes, intensives Leben voller Licht
Herausgeber: Gudrun Griesmayr/ Stefan Liesenfeld
Verlag : Neue Stadt, 4. Auflage Februar 2011
ISBN : 978-3-87996-884-8, Kartoniert, 72 Seiten, zahlreiche farbige Fotos

Preisinfo : 8,90 Eur[D] / 9,20 Eur[A] / 12.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Chiara Bedano kommt 1971 in einem kleinen Dorf in Norditalien zur Welt. Der Vater LKW-Fahrer, die Mutter Angestellte in einem Betrieb, der Amaretti herstellt. Chiara besucht den Kindergarten und die Grundschule im 2000-Seelen-Dorf Sasello, treibt Sport, lernt Klavierspielen.
Als sie 14 Jahre alt ist, hat sie so manche Bewährungsprobe zu bestehen: Im Gymnasium muss sie die Klasse wiederholen, die Familie zieht in die Stadt Savona, ihre Freundin beginnt ihr Studium in Turin. Im Januar des Jahres 1989 wird bei Chiara ein aggressiver Knochenkrebs diagnostiziert. Es folgen Operationen, Chemos, verschiedene Therapien, Hoffnungen, Enttäuschungen...
Geprägt von einer tiefen Beziehung zu Jesus gestaltet Chiara ihren Umgang mit ihrer Familie, ihren Freundinnen und Bekannten und auch mit ihrer Erkrankung. Ihr Verhalten weckt Erstaunen, ihre innere Klarheit und die tiefe Freude in ihren Augen wirken anziehend.

Als Chiara Bedano am 7.Oktober 1990 stirbt, bleibt das Zeugnis eines jungen Menschen, der den Alltäglichkeiten des Lebens eine grosse Bedeutung geben konnte. Chiara Bedano wird am 25. September 2010 in Rom seliggesprochen.
Das vorliegende Buch bietet eine kurze Biographie mit Selbstzeugnissen, Erinnerungen ihrer Bezugspersonen und vielen Farbfotos.
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Über Chiara gibt es auch eine Filmdokumentation

FILMDOKUMENTATION
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Titel: Chiara Luce Badano (1971-1990)
Untertitel: Filmdokumentation
von: Maria A Calò
Verlag : Neue Stadt, November 2010
Aus der Reihe : Zeugen unserer Zeit
ISBN : 978-3-87996-906-7, Audio DVD, DVD deutsch, Länge ca. 43 Min., Format 16:9 HD/PAL, Stereo.

Preisinfo : 14,90 Eur[D] / 15,40 Eur[A] / 26.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Chiara Luce Badano, ein junges Mädchen aus Sassello (Norditalien), träumt davon, einmal als Ärztin nach Afrika zu gehen oder Flugbegleiterin zu werden. Doch eine schwere Krankheit verändert das Leben der 17-Jährigen von heute auf morgen. Nach heftigen Schmerzen in der Schulter wird bei ihr ein aggressiver Knochenkrebs diagnostiziert. Für Chiara beginnt - zusammen mit ihren Eltern und Freunden - ein schwerer Weg, mit Krisen, aber auch großen Entdeckungen. Die wichtigste: „Gott liebt mich über alle Maßen. Mit ihm will ich meinen schwierigen Lauf zu Ende bringen.“ Klinikpersonal, Klassenkameraden und viele andere sind erstaunt, wie Chiara ihre Krankheit trägt.
Die Anziehungskraft dieser jungen Frau wirkt über ihren Tod hinaus. Aus der ganzen Welt kommen Briefe an, viele Menschen besuchen ihr Grab und bitten Chiara Luce um Hilfe. Ein Junge wird - für die Ärzte unerklärlich - von einer tödlichen Krankheit geheilt.
Am 25. September 2010 spricht die katholische Kirche Chiara Luce Badano selig. In der Filmdokumentation erzählen Zeitzeugen von ihrem Lebensweg.
FSK: INFO-Programm gemäß § 14 JuSchG
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Bennys Diagnose: ALL in ihrer aggressivsten Form im Alter von 20 Jahren, im August 04

ERFAHRUNGSBERICHT DER STIEFMUTTER EINES BETROFFENEN
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Titel: KÄMPFEN BENNY !- Mein Leben und Benjamin
Autorin: Frauke Roschitz
* Verlag : Books on Demand, Mai 2007
ISBN : 978-3-8334-7070-7 , Paperback, 192 Seiten, 31 Abbildungen, davon 5 in Farbe

Preisinfo : 14,90 Eur[D] / 15,40 Eur[A] / sFr. 19.90*
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel
*Der Erlös des Buches kommt wohltätigen Zwecken zugute

Verlagstext:
Frauke Roschitz lernte den fröhlichen und hoffnungsvollen Benjamin als 11-Jährigen kennen und ging ein Stück des Weges gemeinsam mit ihm. Im Sommer 2004 bleibt für den mittlerweile 20-jährigen Benny plötzlich die Welt stehen. Der bis zu diesem Tag kraftstrotzende und voller Zukunftspläne steckende Fußballfan erfährt aus heiterem Himmel seine erschütternde Diagnose: Leukämie in ihrer unheilvollsten Variante. Dennoch: Benny nimmt den Kampf auf. Und mit ihm nicht nur seine Familie und Freunde, sondern auch tausende fremde Menschen. Sein Schicksal bewegt das ganze Land. Es entfesselt ungeahnte Kräfte und löst eine unglaubliche Welle der Solidarität aus.
Von den ganz persönlichen Erinnerungen der Autorin sowie dem gemeinsamen Kampf erzählt sehr authentisch dieses spannende und ergreifende Buch.

Vorwort des Buches "KÄMPFEN - BENNY" zum bevorstehenden Todestag von Benny Bienert.

„KÄMPFEN - BENNY"
Mein Leben und Benjamin

So soll mein Buch heißen. Ich werde erzählen von Benjamins Leben, unserer gemeinsamen Zeit und vor allem vom Kampf gegen den übermächtigen, hinterhältigen Feind: LEUKÄMIE.

Ich möchte Benni ein Denkmal setzen. Er hat mein Leben verändert, von dem Tag an, da sich unsere Wege kreuzten.
Ich möchte den unzähligen Menschen ein Denkmal setzen, die uns halfen und begleiteten, vor und während dieser schweren Zeit. Ich werde erzählen von unserem starken und tapferen Kampf. Wir kämpften alle - alle gemeinsam mit Benni! Verwandte, Bekannte und Fremde, Freunde und Feinde. Für das Leben, gegen den Tod.

Alle trugen und stützten Benjamin und uns. Sie machten uns Mut und verzweifelten mit uns angesichts der brutalen Wahrheit, als nach der erfolgreichen KMT ein Lungenpilz Bennis Leben auslöschte 3 Wochen nach seinem 21.Geburtstag.
Niemals hätten wir gewagt zu glauben, dass so viel Mitgefühl, Wärme und Herzlichkeit möglich sind.
Niemals hätten wir geahnt, was man gemeinsam bewegen kann.

Dieses Buch soll ein Dank sein an alle, die bei uns waren, mit Wort und Tat - oder in Gedanken. Mir ist bewusst, und es macht mich auch traurig, dass sich nur ein Bruchteil der Menschen, die so viel gaben für Benni, hierin wieder finden wird. Es ist unmöglich, von allen Aktionen zu erzählen, leider war und ist mir vieles auch gar nicht bekannt. Tausende Helfer wurden zu stillen Helden, wollten kein Wort darüber verlieren.
In Gedanken sind wir hier bei euch und schöpfen unheimlich viel Kraft aus den Erinnerungen.
Es soll Mut machen, Mut nach vorn zu sehen in den dunkelsten und schwersten Stunden, die ein Mensch irgendwann im Leben je durchschreiten muss.
Mut zum Helfer zu werden - man kann unendlich viel tun, man kann unendlich viel erreichen, gemeinsam.

Diese Zeilen mögen jedem Einzelnen da draußen das Bewusstsein und den Willen geben, freudig, intensiv und dankbar die Zeit mit den Menschen zu verbringen, die ihm lieb und wichtig sind.

Es soll ein Denkmal sein.

Für Benni- für euch!!

Anmerkung von Ladina:
Ein Buch, das zeigt, was Solidarität bewirken kann. Ein Buch voll gelebtem Mitgefühl und menschlicher Wärme.
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Diagnose: Geplatztes Embryonales Rhabdomyosarkom im Bauch

IN ERINNERUNG AN EINEN BEMERKENSWERTEN JUNGEN MANN
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Titel: Heimreise
Untertitel: Ein Kaleidoskop einer starken Persönlichkeit - Adrian Kehrig. Sein Weg vor und nach der Diagnose Krebs
Autoren (u.a.): Fam. Gehrig, Lukas Anrig, Thomas Frischknecht, Gregor Kappeler, Norbert Krapf, Andreas Kugler, Philipp Küenzle, Matt Leuthold, Till Marx, Stefan Noser, Jonas Perrin, Franziska Schurter, Nino Schurter, Andi Seeli, Nicolas Siegenthaler, Andrea Signer, Kurt Stacher
Verlag : Verlag Wildegg , Juni 2007
ISBN : 978-3-033-01276-9 , Paperback, 96 Seiten, zahlreiche schw.-w. Abbildungen

Preisinfo : 20,00 Eur[D] / CHF 30.00
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich direkt bei
Helen Gehrig, Alte Poststr. 30, 9320 Frasnacht
[gehrigfamily*freesurf.ch] SPAMSCHUTZ: bitte * gegen @ austauschen


Verlagstext:
Adrian Gehrig galt als eines der grössten Mountainbike-Talente der Welt. Im Vergleich mit dem gleichaltrigen, unterdessen mehrfachen Weltmeister Nino Schurter zählte er sogar als der noch stärkere Fahrer. Im März 2004 diagnostizierte man beim sympathischen Thurgauer dann aber einen unheilbaren Krebs , ein Jahr später verlor Gehrig seinen härtesten Wettkampf – und der Mountainbikesport einen seinen grössten Sympathieträger.

Nun hat seine Gehrigs Familie ein sehr lesenswertes Buch herausgegeben, welches als Kaleidoskop an Adrians Leben erinnert. In über 40 Briefen, Gedichten und Erlebnisberichten erzählen Freunde, Bekannte und Familienmitglieder über Erlebtes und Persönliches. Die Erinnerungen vermitteln einen intimen Einblick in das Leben eines jungen Menschen, der trotz seines Schicksals immer eine starke Persönlichkeit war.
Es beinhaltet ein Stück erzählte Freundschaft und erzähltes Leben. Zugleich ist es ein Stück Abschied, ein Stück Erinnerung. Ein Stück Begreifen auch.

Der Erlös des Buchs geht an die Krebsliga Schweiz und Thurgau und an die Nachwuchsförderung bei Swiss Cycling.

„Ich will, dass ihr Freude am Leben habt“.
Adrian Gehrig. 1985-2005.
http://www.swisspowerteam.ch

Anmerkung von Ladina:
Das Buch berührt durch viele persönliche Worte von Menschen aus Adrians Umfeld und vor allem durch die Art, wie Adrian selbst sein letztes Lebensjahr bewusst gestaltete - den Fokus immer auf die Lebensfreude gerichtet
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Diagnose von Sabine anno 2010 im Alter von 46 Jahren: Glioblastoma multiforme IV

ERFAHRUNGSBERICHT EINES ELTERNPAARES
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Titel: Warum unsere Tochter?
Untertitel: Den 17-monatigen Kampf gegen einen Gehirntumor hat Sabine verloren
Autoren: Hans-Walter Busch und Erika Busch
Verlag: tredition, Februar 2014
ISBN 978-3-8495-7572-4, Gebunden, 68 Seiten, mit 5 farbigen Abbildungen, CHF 22.90
oder ISBN 978-3-8495-7671-4, Taschenbuch, 68 Seiten, 5 farb. Abb. CHF 14.90

die Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

In beiden Ausgaben erhältlich im Buchhandel,

Beschreibung
Im Jahre 2010 erkrankte die 46-jährige Sabine ohne Vorwarnung an einem bösartigen Gehirntumor. Trotz mehrerer Operationen, Chemobehandlungen und Bestrahlungen verstarb Sabine nach 17 Monaten im UKE Hamburg.
In diesem Buch wird über medizinische Behandlungen, die enormen Nebenwirkungen, über Hoffnungen und Rückschläge anschaulich berichtet. Sabine wurde von ihren Eltern intensiv und hingebungsvoll gepflegt.

Portrait
Hans-Walter Busch wurde am 19. August 1941 geboren und wuchs mit 3 Geschwistern auf.
Am 18. Juli 2010 erkrankte seine 46jährige Tochter an einen bösartigen Gehirntumor.
Nach 17 Monaten fiel seine Tochter in einem Pflegeheim ins Koma und verstarb am 22. Dezember 2011 im UKE Hamburg.
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Achtung, aus der Opus Dei- Bewegung
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Diagnose: Ewing Sarkom im Nacken und Rücken, anno 1985

ERLEBNISBERICHT DES SEELSORGERS VON ALEXIA
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Titel: Früher Abschied
Untertitel: Das tapfere Leben der Alexia
Autor: Miguel A. Monge
Aus dem Spanischen von Gabriele Stein
Verlag : Adamas , Oktober 2003
ISBN : 978-3-925746-98-7, Paperback, 272 Seiten, 7 schwarz-weiß Fotos
ehem. Preis: 10,90 Eur[D] / 11,30 Eur[A] / 19,70 CHF UVP
Vergriffen im Buchhandel

Pressetext:
Geschichte einer Seele“ – so hätte das vorliegende Buch heißen können. Doch weil – wenn man dem Urteil der Kirche hier einmal vorgreifen will – auch Heilige (und vermutlich sogar mehr als andere) Individuen sind, heißt es stattdessen „Früher Abschied – Das tapfere Leben der Alexia“. Verfasst hat es nicht die im Ruf der Heiligkeit stehende Verstorbene selbst, sondern Miguel Angel Monge, ein Priester der Prälatur Opus Dei, Seelsorger der Universitätsklinik von Navarra, der Alexia „bis zu dem Tag, an dem Gott sie zu sich nahm“, seelsorgerisch betreute und in den letzten sechs Monaten ihres Lebens beinah täglich besuchte. Das Werk, in das er die Erinnerungen von Alexias Familienmitgliedern und die schriftlichen Zeugnisse vieler anderer Menschen, die das Glück hatten, Alexia zu begegnen, aufgenommen hat, versteht Monge als einen Beitrag zu dem Seligsprechungsprozess, der 1994 in Rom eröffnet wurde. Denn Monge ist davon überzeugt, dass Alexia Gonzáles-Barros (1971–1985), ein Mädchen, das mit nicht einmal fünfzehn Jahren in einer Kleinstadt im Norden Spaniens starb, eine Heilige ist.

Einfühlsam und ohne Effekthascherei erzählt Monge in „Früher Abschied – Das tapfere Leben der Alexia“ die bewegende Leidensgeschichte dieses wunderbaren Mädchens, das trotz seiner jungen Jahre eine unglaubliche Reife besessen haben muss. Im Frühjahr 1984 klagt Alexia über erste Rückenschmerzen, die mit der Zeit immer stärker werden und schließlich erste Lähmungserscheinungen hervorrufen. Im Februar 1985 diagnostizieren Ärzte in einem Madrider Krankenhaus dann einen Nackenwirbelbruch, ohne jedoch den bösartigen Tumor zu entdecken, der ihn verursacht hat und der später Metastasen in der Hirnhaut bilden wird. Auch „vergessen“ sie, wie sich später herausstellt, bei der Operation in der Hüftwunde, aus der sie ein Stück Knochen entnommen haben, um es in der Wirbelsäule einzusetzen, einige Mullbinden, die die Wunde nicht heilen lassen.

Vier chirurgische Eingriffe, zahlreiche zermürbende Therapien und ungezählte Infusionen muss Alexia, die Angst vor Spritzen hatte, über sich ergehen lassen. In drei Kliniken muss sie zusätzlich zu ihren Schmerzen, und unfähig sich zu bewegen, auch die ganze Kälte der „Entmenschlichung der Medizin“ erdulden, bis ihr in der vierten, der Universitätsklinik in Pamplona, endlich mit der gebotenen Fürsorge und echter christlicher Nächstenliebe begegnet wird. Und doch beklagt sie sich nie. Stets entschuldigt sie alle; Ärzte, Pflegepersonal und Mitschüler, die es an Mitgefühl ihr gegenüber fehlen lassen, wie Monge anhand von zahlreichen Episoden verdeutlicht. Sie interessiert sich für jeden Menschen, der ihr begegnet. Für sie, den Papst und die Kirche und jedes Anliegen, das ihr zugetragen wird, opfert sie ihre Leiden auf. Besonders beeindrucken die Schilderungen, die dem Leser einen Einblick in das reiche Innenleben Alexias gewähren. Ohne dass ihre Eltern, die Alexia und ihren Geschwistern ein wahrhaft christliches Zuhause bescherten, sie auch dazu angeleitet hätten, betete sie schon als kleines Mädchen jedes Mal, wenn sie vor einem Tabernakel eine Kniebeuge machte, „Jesus, mach, dass ich immer das tue, was Du willst.“ Mit ihrem Schutzengel, den sie Hugo nennt, pflegte sie offenbar einen genauso herzlichen Umgang wie mit ihren Geschwistern. Und obwohl Alexia alles daransetzte, wieder gesund zu werden, verrät sie einmal: „Ich danke Gott jeden Tag für meine Krankheit“.

Die Schilderung dieser und vieler anderer ähnlicher Begebenheiten sorgt dafür, dass die Leidensgeschichte Alexias immer wieder überstrahlt wird. Überstrahlt von der Größe, die Gottes Gnade in den Seelen zu wirken vermag, die ihm nichts entgegensetzen.

Es bleibt nicht aus, dass die Biographie dieser großartigen Seele zugleich die wunderschöne Erzählung des vorbildlichen Lebens einer christlichen Familie ist. Einer Familie, in der bereits zwei Kinder im Säuglingsalter gestorben waren, und der nun auch noch das Leiden und Sterben der Alexia zugemutet wurde. Einer Familie, in der, obwohl ihr so gut wie nichts erspart blieb, das Glück mit den Händen zu greifen ist.

„Früher Abschied – Das tapfere Leben der Alexia“ ist deshalb auch mehr als die Geschichte eines im Ruf der Heiligkeit stehenden Mädchens, die wärmstens allen empfohlen werden kann, die selbst schweres Leid ertragen müssen. Das Buch enthält auch wertvolle Anregungen für alle, die sich um ein wahrhaft christliches Zuhause bemühen.

Anmerkung von Ladina:
Nur für sehr christliche Menschen zu empfehlen. Das im Pressetext formulierte Prädikat "ohne Effekthascherei" darf nicht wörtlich verstanden werden.

Für Menschen, die nicht so tief im Glauben stehen, wirkt das Buch zu aufgesetzt, weil in jedem Abschnitt fast Gott ins Spiel gebracht wird.
Ich bin selber katholisch erzogen, doch sprengt dieser Erfahrungsbericht für mich die Grenzen zum Fanatismus.
Die Zugehörigkeit des Autors zu Opus Dei http://de.wikipedia.org/wiki/Opus_Dei
wird in der Tat sehr deutlich. Ich persönlich hätte Alexia ein menschlicheres, weniger "heiliges" Andenken gegönnt.


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Zuletzt geändert von Ladina am Mo 23 Mai 2016 22:12, insgesamt 3-mal geändert.

Ladina
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Erfahrungsberichte

Beitragvon Ladina » So 28 Feb 2016 0:11

Diagnose bei Heike: CUP-Syndrom, Lebermetastasen ohne bekannnten Primärtumor

ERFAHRUNGSBERICHT DER MUTTER EINER JUNG VERSTORBENEN TOCHTER
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Titel: "Mama, ich habe Krebs"
Autorin: Christa Scherer
Verlag: SWB Südwestbuch, Oktober 2012
ISBN 978-3-942661-37-9, Paperback, 93 Seiten

Preisinfo: 10,00 Eur[D]** / 10,30 Eur[A] / 13,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
** Der Reinerlös dieses Buches fliesst der Deutschen Kinderkrebshilfe zu

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Alles in Ordnung, wieso diese Magenkrämpfe? Habe ich eine Allergie? Vertrage ich etwas nicht? Woher kommen die Schmerzen? ( Tagebucheintrag von Heike )
Nach ihrem 30. Geburtstag erfuhr Heike, dass sie Krebs hat. Ich, als ihre Mutter, habe ihre Tagebucheintragungen gelesen und Heike bis zu ihrem Tod begleitet.
Dieses Buch, dessen Reinerlös der Deutschen Kinderkrebshilfe zugutekommt, widme ich meiner Tochter, die ich über alles liebe und vermisse. Christa Scherer

Anmerkung von Ladina:
Die Krankheitsgeschichte von Heike, bzw. die Beschwerden, die sie fühlte, dauerten viele Monate an. Keiner der konsultierten Ärzte fand den Grund. Sie fühlte Schmerzen im Magen, doch in Wahrheit war der Krebs oder besser waren die Metastasen in ihrer Leber.
Als man sie endlich fand und den Primärtumor leider nicht, blieben Heike nur noch wenige Wochen zu leben.
Erschütternd ist es zu lesen, wie Heike selber schon lange Krebs im Verdacht hatte, es immer wieder auch die Ärzte fragte, und keiner ihrer Ahnung wirklich Beachtung schenkte und sie etwas genauer anschaute...

Es gibt auch eine Gedenkseite für Heike:
http://www.heikegaschler.de/
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Tod des Sohnes mit 36 Jahren an CUP-Syndrom

ERFAHRUNGEN EINER TRAUERNDEN PARTNERIN UND MUTTER
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Titel: Abschied hat viele Gesichter
Autorin: Doris Kleffner
Verlag : ardenkuverlag, Juni 2011
ISBN : 978-3-942184-19-9, Paperback, 184 Seiten

Preisinfo : 12,80 Eur[D] / 13,00 Eur[A] / 18,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Zwei nahe stehende Menschen sind zu betrauern. Innerhalb von vier Monaten wurden sie aus dem Leben gerissen. Konrad, der Ehemann von Doris Kleffner starb an einem Herzinfarkt. Der Sohn Marcus mit nur 36 Jahren an CUP-Syndrom. Dieses Buch behandelt einfühlsam den Prozess der Verarbeitung innerhalb des Trauerjahres, mit Rückblick auf Ereignisse, die gemeinsam erlebt wurden. Trotz Verluste bleibt das Interesse an dem weltlichen Geschehen sehr intensiv und wird in Tagebuchform festgehalten
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Ein Trostbuch der Eltern
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Titel: Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist.
Untertitel: Leben und Glauben mit dem Tod eines geliebten Menschen.
Autoren: Anne und Nikolaus Schneider:
Verlag: Neukirchener Verlagshaus, 4. Auflage Oktober 2010
ISBN 978-3-7615-5728-0, Gebunden, 79 Seiten

9,99 Eur[D] / 10,30 Eur[A] / 14,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
„Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist“ - unter diesem Titel haben Präses Nikolaus Schneider und seine Frau Anne ein Buch über „Leben und Glauben mit dem Tod eines geliebten Menschen“ vorgelegt. Ihre Tochter Meike starb im Alter von 22 Jahren.

Die Studentin war im Frühjahr 2003 an Leukämie erkrankt. Sie starb im Februar 2005. „Ich will mein Leben tanzen“ ist das Tagebuch von Meike Schneider betitelt, das nach ihrem Tod erschien und in dem sie von ihrem Leben und ihrem Kampf gegen den Krebs berichtete.

Nun legen die Eltern ein Trostbuch vor, das nicht ohne Worte des Schmerzes auskommt. „Das Mit-Erleben und das Mit-Erleiden der Ängste und Schmerzen unserer Tochter, ihre und unsere enttäuschten Hoffnungen und die vielen unerhörten Gebete führten uns immer wieder an die Grenzen unseres Gottvertrauens.“

Enttäuschte Hoffnungen? Unerhörte Gebete? Davon erzählen zwei, die Theologie studiert haben. Während Nikolaus Schneider Pfarrer wurde und heute an der Spitze der rheinischen Kirche steht, arbeitet Anne Schneider als Lehrerin für Mathematik und evangelische Religion. Der richtige Glaube feie nicht vor Zweifel und Verzweiflung, schreiben die Schneiders.

„Dieses Buch erzählt davon, dass der Abschied vom Leben und von einem geliebten Menschen weh tut.“ Gleichwohl sei ihre Gottesbeziehung trotz Leid und Verzweiflung nie abgebrochen. Anne und Nikolaus Schneider wollen Mut machen, in Freiheit „glaubend zu fragen und zu zweifeln, zu zittern und zu weinen, zu klagen, anzuklagen und sprachlos zu werden“. Heute sei ihre verstorbene Tochter Teil der guten Mächte Gottes, „die unserem Leben Lichtzeichen und Wegweisung schenken“.
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Diagnose des verstorbenen Sohnes: Glioblastoma multiforme IV

ERFAHRUNGSBERICHT EINES VATERS
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Titel: Gespräche mit Eric
Untertitel: Mediale Botschaften von meinem verstorbenen Sohn Eric und mir
Autor: René Baumann
Verlag : novum pro Verlag, September 2013
ISBN : 978-3-99038-023-9, Paperback, 166 Seiten

Preisinfo : 19,40 Eur[D] / 19,90 Eur[A] / 28,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Im Alter von 34 Jahren wird der Schweizer Eric Baumann an einem Hirntumor operiert. Fünf Jahre später ist er tot. Doch seine Seele ist geblieben - als Entwicklerin von Freier Energie.
Erics Vater René Baumann nimmt Kontakt mit der Seele seines verstorbenen Sohnes auf. Die interdimensionalen Dialoge zwischen Vater und Sohn sind Gegenstand der Gespräche mit Eric und geben Einsicht in eine Projektgruppe, in der Erics Seele zur Fortsetzung ihrer früheren Mitwirkung beigezogen wird.
Dieses einzigartige Werk bietet dem Leser einen Eindruck davon, vor welche vielfältigen Aufgaben eine Seele nach dem Verlassen des Körpers gestellt wird.
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ERLEBNISBERICHT EINER VERWAISTEN MUTTER
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Titel: Voller Hoffnung gekämpft - Diagnose Leukämie
Autorin: Christine Schneider
Verlag : Magic Buchverlag, erscheint im April 2014
ISBN : 978-3-944847-07-8, Paperback, 102 Seiten, 5 Abbildungen

Preisinfo : 12,90 Eur[D] / 13,30 Eur[A] / 18,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Buchrückseite:
Meine Tochter Stefanie wurde nur 24 Jahre alt, bevor sie an dieser furchtbaren Krankheit Leukämie erkrankte und kurze Zeit später daran starb. Ich erzähle in diesem Buch von den unvorstellbaren Höhen und Tiefen, die wir durchlebten und wie meine Tochter diese Zeit bewältigte.
Stefanie plante gemeinsam mit ihrem Mann ihre kirchliche Traumhochzeit, als bei ihr Leukämie diagnostiziert wurde. Sie wollte doch nur glücklich sein und setzte alles daran, um wieder gesund zu werden. Doch was für andere selbstverständlich ist, war diesen beiden jungen Menschen nicht vergönnt.
Wir waren fest davon überzeugt, dass unsere Steffi es schaffen würde! Doch vier Wochen nach der Hochzeit wurden die fremden Zellen abgestoßen und zwei Monate später verstarb unsere über alles geliebte Steffi.
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Diagnose des verstorbenen Sohnes: Hodenkrebs

E-BOOK (ERFAHRUNGSBERICHT EINES VATERS
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Titel: Diagnose Krebs- Das Ende??? [Kindle Edition]
Autor: Christian Wollny

Erhältlich ausschliesslich bei Amazon.de

Kurzbeschreibung:
Diagnose Krebs- irgendwie das Schlimmste, was einem passieren kann. Und noch schlimmer ist es, wenn das eigene Kind von dieser Diagnose betroffen ist und man als Vater, als Mutter, als Angehöriger einfach nur scheinbar hilflos daneben steht und einem nur die Hoffnung bleibt, am Ende wird sich alles zum Guten wenden. Aber in all dieser Zeit ist keiner da, der einem bei der Verarbeitung der eigenen Ängste
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Lymphdrüsenkrebs nach Nierentransplantation

Beitragvon Ladina » So 24 Jul 2016 22:11

Diagnosen bei Daniela: Polyzystische Nierenmissbildung seit Geburt, Transplantation im Alter von 5 Jahren, geistige Behinderung, im Alter von 32 Jahren Lymphdrüsenkrebs (vermutlich als Folge der Immunsuppression nach der Transplantation). Mit 33 starb Daniela.
Kurze Zeit nach Daniela Tod erkrankte der Papa von Dani an einem Bronchialkarzinom. Er folgte Dani zu den Sternen, 4 Monate nach der Diagnose.

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER UND EHEPARTNERIN
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Titel: Papas Heldin
Untertitel: Die Geschichte von Dani und Ralf
Autorin: Elke F.
Verlag: Books on Demand - Biographie meines Lebens, Februar 2016
ISBN: 978-3-7392-3627-8, Gebunden mit Schutzumschlag, 204 Seiten

Preisinfo ca: CHF 27.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Buchrückseite:
Die Ärzte gaben unserer Heldin drei Tage.
Kürzer kann ein menschliches Leben kaum sein.
Unsere Tochter würde wohl gleich mit ihren Heldentaten beginnen müssen. Sie wurde zu „Dani in Bestform".
Wie schnell sich ein Leben dann ändern kann, wie eine Lawine, die plötzlich ins Tal stürzt und nicht aufzuhalten ist, musste ich in den vergangenen Jahren erfahren.
Dieses Buch erzählt die Geschichte von Dani und ihrem Papa Ralf. Ihnen ist es gewidmet.
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Diagnose Lymphdrüsenkrebs in weit fortgeschrittenem Stadium

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Schenk mir Dein Lächeln
Untertitel: Mit 19 Jahren starb Ilona an Krebs - Zeugnis ihrer Mutter
Autorin: Elisabeth András
Verlag: MM Vlg, Aachen, Oktober 2006
ISBN: 3-928272-75-6, Klappenbroschur, 132 Seiten
ehem. Preis: 14,90 Eur[D] / 15,40 Eur[A]
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Ilona war ein fröhliches und liebenswertes Mädchen und verbrachte eine wunderschöne Kindheit und Jugend. Dann, als sie 19 Jahre alt ist, diagnostizieren die Ärzte Lymphdrüsenkrebs schwersten Grades.
Eine tragische Diagnose. Wie kann Gott so etwas wollen?
Für Ilona und ihre Familie beginnt eine Zeit voller Sorgen und Hoffnung, Ängsten
und einer stets wachsenden Geborgenheit in der Familie. Wundersam, doch gerade
die junge Ilona verzweifelt nicht an ihren Schmerzen, sondern erträgt ihre tödliche Erkrankung bis zuletzt voller Vertrauen aus ihrem schlichten, aufopferungsvollen
Glauben heraus. Mit freudiger Hingabe und einem schlichten Ja übergibt sie sich in
die Hände Gottes und läßt sich von Ihm ins Ewige Leben führen. So ist Ilonas Tod zwar traurig, wie jeder Tod, doch keineswegs tragisch, denn mit ihrer Haltung gegenüber
dem Leiden und Tod erhält ihr kurzes Leben einen einzigartigen Glanz und eine besondere Bedeutung.

Einfühlsam und bewegend schildert Elisabeth András hier die Geschichte ihrer Tochter. Voller Wärme und ohne Gram liefert sie ein Zeugnis des gemeinsam begangenen Leidensweges, eines Weges reich an Momenten festen Gottvertrauens und tiefster Freude.

Die Autorin:
Elisabeth András, geboren 1955 in Zürich, verbrachte als zweites von fünf Kindern ihre Jugend in Luzern. Nach dem Gymnasium schloß sie das Jurastudium in Fribourg ab. Längere Sprachaufenthalte in Amerika und Frankreich und eine Anstellung im Auktionshaus Christie’s in Zürich ergänzten ihre Ausbildung. Sie ist seit 1982 verheiratet und „hauptberuflich“ Familienmutter von vier Kindern.
Elisabeth András ist in mehreren wohltätigen Stiftungen tätig. Seit dem Tod ihrer Tochter arbeitet sie intensiv in frauenspezifischen Bildungsprogrammen mit. In letzter Zeit legt
sie das Hauptgewicht auf die Förderung, Unterstützung und Aufwertung der Tätigkeit
von Müttern zu Hause und gründete zu diesem Zweck die Gruppe „Frau und Mutter“.
Elisabeth András lebt seit 1985 in Zürich.

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Re: Eltern schreiben: Wenn ein eigenes Kind im (jungen) Erwachsenenalter stirbt

Beitragvon Ladina » Mi 19 Apr 2017 14:21

Tod des eigenen Sohnes im Alter von 29 Jahren durch ein Glioblastoma multiforme IV

GESPRÄCHE EINES VATERS MIT SEINEM VERSTORBENEN SOHN
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Titel: An Hun. Gespräche mit meinem verstorbenen Sohn
Autor: Zhou Daxin
Übersetzer: Longpei Lü
Verlag:Dr. Bussert &Stadeler, Oktober 2016
ISBN 978-3-942115-41-4, Taschenbuch, 244 Seiten

Preisinfo ca: CHF 17.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Gerade einmal 29 Jahre alt ist Zhou Ning, als er nach einer schweren Hirntumorerkrankung stirbt. Sein Vater, ein hoher Offizier der chinesischen Volksarmee und Schriftsteller unterhält sich mit dem Verstorbenen über sein Dasein vor und nach seinem Tod, versucht zu ergründen, warum gerade sein Sohn dieses tragische Schicksal erleiden musste, erinnert Schlüsselmomente aus Kindheit, Jugend und der Zeit der Erkrankung. Dabei durchleidet und erkennt er eigene Fehler im Umgang mit seinem geliebten Kind und bittet um Verzeihung.
Zhou Ning, der das Himmelreich erreicht, erzählt seinem Vater von den vielfältigen Bestrafungen und den Seelenreinigungen vor dem Erreichen der Sphäre des Geniessens. Dabei erfährt der Leser einiges über die Beschaffenheit der chinesischen Gesellschaft, über Korruption und gnadenloses Profitstreben, über verkrustete Beamtenstrukturen und vieles mehr. Immer wieder stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Lebens.

Portrait Zhou Daxin
1952 geboren in Dengzhou, China
1985 Abschluss des Politischen Institutes der Volksbefreiungsarmee in Xián
Zhou Daxin lebt in Peking als Berufsschriftsteller. Er gilt als bedeutendster Bauern- und Volksschriftsteller der Gegenwartsliteratur Chinas.
2008 erhielt er für den Roman »Im Bann des Roten Sees« den Maodun-Literaturpreis, den wichtigsten Literaturpreis in China.
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Re: Eltern schreiben: Wenn ein eigenes Kind im (jungen) Erwachsenenalter stirbt

Beitragvon Ladina » Do 20 Apr 2017 22:50

Diagnose des erwachsenen Sohnes des Autors: Lungenkrebs

TAGEBUCH EINES VEWAISTEN VATERS
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Titel: Uns scheint keine andere Sonne.
Untertitel: Tagebuch eines Vaters
Autor: Eberhard Arning
Verlag: Brendow Verlag, 1989
ISBN 3870673605, Taschenbuch, 76 Seiten
Vergriffen im Buchhandel, erhältlich via booklooker.de

Beschreibung:
Kleiner Band eines Vaters, der den Krebstod seines erwachsenen Sohnes dokumentiert, der innerhalb von 1 1/2 Jahren an Lungenkrebs starb.

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Diagnose bei Kathrin (geb. 1984) anno 2014: Malignes Melanom IV mit Metastasen in Steissbein, Lunge und Gehirn

AUFZEICHNUNGEN EINER JUNGEN FRAU MIT UNHEILBAREM MELANOM - HERAUSGEGEBEN VON DER MUTTER
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Titel: Kirschhäubchen
Untertitel: Kathrins Kampf gegen den Krebs
Autorin: Kathrin Magnet
Herausgeberin: Brigitte Magnet
Illustrator: Klaus Prokop (Illustrator), bearbeitet von Barbara Krautgartner
Verlag: Brigitte Magnet, Juni 2016
ISBN 978-3200046078, Gebunden, 220 Seiten

Erhältlich im Buchhandel oder bei Amazon.de siehe auch: Kathrins Blog: http://kirschhaeubchen.blogspot.ch/ oder http://www.kirschhaeubchen.at/

Demnächst im Begegnungshaus Turmhaus Winterthur für Betroffene im Verleih:
https://zuerich.krebsliga.ch/beratung-u ... -turmhaus/


Zum Inhalt:
Kathrin wusste schon als kleines Mädchen ganz genau, was sie wollte. Plangemäß, wunschgemäß, zeitgemäß sollten sich ihre Vorstellungen vom Leben verwirklichen. Aber ihr Körper entschied anders. Im Jänner 2014 erhielt sie die Diagnose "Schwarzer Hautkrebs, Stadium IV". Im Laufe der Krankheit kamen 30 Gehirnmetastasen dazu. Gleich zu Beginn der Therapie startet Kathrin einen Internetblog. Sie sah darin eine Möglichkeit, das Unfassbare fassbar zu machen. Mehr und mehr wurde das Schreiben zu einem Ventil für sie. Schließlich fasste sie den Entschluss, ihre Geschichte als Buch herauszubringen. Mit aller Kraft nahm sie dieses Projekt in Angriff und plante die Veröffentlichung als großes, fröhliches Fest. Der Krebs ließ ihr nicht genügend Zeit. Kathrin starb im Mai 2015. Ihren großen Wunsch, eine Spur zu hinterlassen, hat nun ihre Mutter mit diesem Buch erfüllt.

Anmerkung von Ladina:
Mit unerschütterlichem Optimismus kämpfte Kathrin für die Erfüllung ihrer Träume, als die Diagnose "Schwarzer Hautkrebs" ihr den Boden unter den Füssen wegzog. Sie setzte ihre Hoffnung in die angebotenen Therapien, später in andere. Sie hatte Rückschläge zu verkraften und musste das quälende Fortschreiten ihrer Krankheit immer stärker fühlen. Dennoch gab sie nicht auf.
Wenngleich das Buch mit dem Tod von Kathrin endet und mir dem Nachwort der Mutter, die vom Schmerz erzählt, eine Tochter zu verlieren, so kann das Buch auch Mut machen. Es zeigt, wie viel ein Mensch aushalten kann, dass es nach Rückschlägen trotzdem immer die Chance gibt auf eine Besserung, auf neue Wohlfühltage. Es macht deutlich, dass Kathrin trotz ihrer vielen Gehirnmetastasen keine verwirrte Person wurde, sondern im Vollbesitz ihrer geistigen Fähigkeiten blieb. Ihr reicher Wortschatz und die Art, auch unangenehme Dinge beim Namen zu nennen mögen auch Patienten ermutigen, für die eigenen Bedürfnisse einzustehen.
Die regelmässig eingestreuten Erfahrungen aus Sicht der Mutter ermöglichen auch einen Einblick in das Empfinden von Angehörigen.
Ausserdem macht dieses Buch deutlich, wie viel Nachholbedarf in den Krankenhäusern und auf Ämtern noch besteht in der einfühlsamen Kommunikation mit erkrankten Menschen. Teils haarsträubende Äusserungen wurden im Beisein von Kathrin von Personen ausgesagt, denen man berufeshalber mehr Feingefühl zutrauen möchte.
Das Buch darf als Lehrstück betrachtet werden für angehende oder amtierende Berufsleute auf onkologischen Stationen - geschrieben von einer jungen Frau, die innert kurzer Zeit zur Expertin auf dem Gebiet werden musste und das Leben mit einer Krebserkrankung real erfahren hat.
Für ähnlich betroffene erkrankte Menschen kann es evtl. vor allem hinsichtlich möglicher Therapien zu einer Fundgrube werden, denn Kathrin nennt nicht nur Medikamente, sondern sie schildert auch Wirkungen und Nebenwirkungen - aus erster Hand.
Oder es kann zeigen, wie ein junger Mensch mit der Diagnose "Unheilbar" umgeht und was für Kräfte in einem daraus erwachsen können.
Eltern, die selber ein Kind im jungen Erwachsenenalter verloren haben, spricht das Buch sowieso in vielerlei Hinsicht aus dem Herzen.
Und nicht zu vergessen, jene, die Krankheit gottlob nur vom Hörensagen kennen - ihnen kann das Buch ein Bewusstsein dafür geben, wie kostbar das eigene Wohlbefinden ist.
Kurzum - Kathrins Buch verdient es, gelesen zu werden. Es ist das Dokument eines bis am Schluss lebensbejahenden jungen Menschen, einer starken Frau - und ihrer Mutter.
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Re: Eltern schreiben: Wenn ein eigenes Kind im (jungen) Erwachsenenalter stirbt

Beitragvon Ladina » Fr 1 Dez 2017 22:27

Diagnose bei Antonia anno 2004: farbloser schwarzer Hautkrebs - Amelanotisches malignes Melanom in der Fusssohle, im Alter von 29 Jahren
Antonia starb an Heilig Abend kurz vor ihrem 33. Geburtstag

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Trauer um Toni - Krebs als psychosomatisches Schicksal
Autorin: Angela Gräber
mit einem Vorwort von Ulrich Schultz-Venrath
Verlag: Edition Pajam, Januar 2016
ISBN 978-3-940762-30-6, Taschenbuch, 116 Seiten, illustriert mit farbigen Fotos aus Tonis Leben

Preisinfo ca: CHF 21.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Es gibt wohl keinen grösseren Schmerz im Leben von Eltern und insbesondere für eine Mutter als den Tod eines Kindes, sei es durch Krankheit, Krieg oder Unfall. Davon zeugt auch dieses Buch einer vielgeschätzten Kollegin, die nach ihrer Anästhesie-Ausbildung Psychoanalytikerin und Ärztin für Psychosomatik und Psychotherapie wurde. (Auszug aus dem Vorwort von Ulrich Schultz-Venrath)

Portrait
"Gräber, Angela: geboren 1942, ist ärztliche Psychoanalytikerin in eigener Praxis. Nach dem Studium der Medizin - und 10-jähriger Tätigkeit als Anästhesistin, machte sie eine Familienpause, die ihrem Ehemann und ihren zwei Kindern sowie ihrem Interesse an der Psychoanalyse gewidmet war. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nähe von Bonn.Vorwort von Ulrich Schultz-Venrath: ist Arzt für psychotherapeutische Medizin, Psychiatrie und Nervenheilkunde. Er ist Chefarzt der Klinik für Psychiatrie Bergisch Gladbach.
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Re: Eltern schreiben: Wenn ein eigenes Kind im (jungen) Erwachsenenalter stirbt

Beitragvon Ladina » Do 31 Mai 2018 23:42

Betty, geboren anno 1959, erkrankte im Jahr 1976 an einem Hodgkin-Lymphom mit einem Lungeninfiltrat. Es folgten viele Chemos und Bestrahlungen, die leider das Herz und die Lunge schwer beschädigten. Dennoch kämpfte sich Betty ins Leben zurück, fasste Fuss im Beruf, heiratete - 18 Jahre nach der Hodgkin-Erkrankung wurde bei ihr ein metastastierter Brustkrebs entdeckt - trotz der unheilbaren Diagnose schaffte sie es erneut, ihr Leben weiter zu leben. Im Jahr 2010 waren Bettys Kräfte dann leider erschöpft

ERFAHRUNGEN DER MUTTER EINER JUNGEN BETROFFENEN FRAU
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Titel: Meine Tochter Betty
Untertitel: Höhepunkte ihres Lebens und ihr mutiger Kampf gegen den Krebs
Autorin: Bertel Preisendanz Vogt
Verlag: Pro Business, Oktober 2017
ISBN 978-3-86460-721-9, Taschenbuch, 291 Seiten, illustriert mit Farbfotos aus Bettys Leben

Preisinfo ca: CHF 25.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Ein erfülltes und glückliches Leben trotz Krebs? Ja, das ist möglich! Wenn man sein Schicksal annimmt und sich seinen Glauben, seinen Optimismus und seine Lebensfreude bewahrt - so wie Betty, die trotz ihrer vielen Herausforderungen ein erfülltes Leben genoss. Bettys Leben war seit ihrer Jugend immer wieder von Krebs und dessen Konsequenzen gekennzeichnet, trotzdem war sie eine durch und durch lebenslustige und lebensfrohe Frau, die nicht den Mut verlor und bis zum Schluss ein selbstbestimmtes und glückliches Leben führte. Die, die ihr Leben mit ihr teilten, wurden in ihrem Glauben gestärkt als sie Gottes heilende und tröstende Nähe durch diese schwierigen Zeiten erlebten. Den Kampf gegen ihre Krankheiten, die von einem Medikament erzeugt wurden, konnte Betty letztendlich nicht gewinnen, aber sie hat ihnen immer wieder die Stirn geboten. Und genau das möchte das Buch anregen. Egal, mit was für Schicksalsschlägen sich Menschen konfrontiert sehen, es hilft, Blumen anzupflanzen, eine Reise zu planen, etwas Neues zu lernen, für andere da zu sein und seine Träume zu leben. Ein Buch, das anhand von Bettys Lebensgeschichte all die ermutigen und inspirieren möchte, die durch raue Strecken in ihrem Leben gehen.
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Re: Eltern schreiben: Wenn ein eigenes Kind im (jungen) Erwachsenenalter stirbt

Beitragvon Ladina » So 22 Nov 2020 22:28

Beau Bidens erkrankte im Jahr 2010 an einem Gliom, welches sich leider im Verlauf der nächsten 5 Jahre zu einem Glioblastom entwickelte

AUTOBIOGRAPHIE UND ERFAHRUNGSBERICHT EINES VATERS
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Titel: Versprich es mir
Untertitel: Über Hoffnung am Rande des Abgrunds
Autor: Joe Biden
Verlag: C.H.Beck, November 2020
ISBN 978-3-406-76713-5, Gebunden, 250 Seiten

Preisinfo ca: CHF 31.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel


Joe Bidens autobiografisches Buch «Versprich es mir» war in den USA wochenlang auf Platz 1 der Bestsellerliste und erscheint nun erstmals auf Deutsch. In seiner Zeit als Vizepräsident unter Barack Obama musste Joe Biden machtlos zusehen, wie sein ältester Sohn Beau (Jg. 1969), Hoffnungsträger der Demokratischen Partei, erst 41jährig an einem unheilbaren Gehirntumor erkrankte und seinen Kampf gegen den Krebs 2015 schliesslich verlor. Wie wird ein Vater, wie wird eine Familie mit einer solchen Tragödie fertig? Bidens ergreifendes Memoir bietet einen einmaligen Einblick in das Innenleben des designierten nächsten Präsidenten der USA.

Im November 2014 versammelten sich die Bidens in Nantucket, um gemeinsam Thanksgiving zu feiern – eine Familientradition seit vierzig Jahren. Aber diesmal fühlte sich alles anders an. Bei Beau, dem ältesten Sohn von Joe Biden, war zuvor ein Hirntumor diagnostiziert worden, und sein Überleben war ungewiss. «Versprich es mir», sagte der kranke Sohn seinem Vater. «Versprich mir, dass du klarkommst, ganz egal, was passiert.» Joe Biden gab ihm sein Wort. Das darauffolgende Jahr stellte ihn auf eine schwere Probe. Der damalige Vizepräsident reiste mehr als hunderttausend Meilen quer durch die Welt und befasste sich mit schwierigen Krisen in der Ukraine, Mittelamerika und dem Irak. Während sein Sohn zu Hause um sein Leben kämpfte, stellte sich Joe Biden der Verantwortung für sein Land und versuchte dennoch für die Familie da zu sein. Bidens Memoir ist das Buch eines Politikers, aber mehr noch eines Vaters, Grossvaters, Freundes und Ehemanns. Es ist die Geschichte vom Leid einer Familie, aber auch von Hoffnung und Zuversicht.


Joe Biden wurde am 3. November zum 46. Präsidenten der USA gewählt. Von 1973 bis 2009 gehörte er als Vertreter des Bundesstaates Delaware dem Senat der Vereinigten Staaten an. Von 2009 bis 2017 war er unter Präsident Barack Obama der 47. US-Vizepräsident.
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