In den Faengen der Urologen


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Zypern
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In den Faengen der Urologen

Beitragvon Zypern » Mi 29 Aug 2012 16:30

Mein mann musste mit prostatitis anf. juni ins kkh. nach antibiose intravenoes u oral verliess er das kkh mit psa 8.9. der oberarzt machte uns dar. aufmerksam dass sein psa bei 20 war und wir ein auge auf den psa werfen sollten. Gleichzeitig offerierte er uns dass er das kkh verlaesst. scherzhaft meinte er "ein urologe laesst dich nie wieder los". wir sind nun beim professor gelandet. Der psa meines mannes liegt ende juli bei 7.9. das ist schlecht meinte der proff u riet zur biopsie mit eile. daraufhin hat mein mann ein pta test machen lassen. das ergebnis lag drei mal ueber der toleranz. der proff will meinen mann nach mannheim zum kollegen schicken wir sind privat versichert. von der biopsiemethode in heidelberg haelt er nichts. wie kann ich meinenann (52) davon ueberzeugen zuzuwarten. der prostata mehr zeit zum erholen geben. forelle welche hormontherapie sprichst du an? wo kann ich info diesbezüglich bekommen. tastergebnis u ultraschall waren unauffällig bei meinem mann. sein vater liess sich mit 75an der prostata operieren und den haben sie ganz verpfuscht mit 82 ist er in den fängen seines urologengottes glaubt ihm alles. dabei war nur ein kleiner befall im linken teil seiner prostata sein psa wert lag bei 11 und der krebs hattecnucht gestreut und sie haben seinem vater a l l e s. wegoperiert und dem mann nix gesagt. er ist jetzt inkontinent...bekommt mit 82 alle drei monate eine hormonspritze fuer 1000 euro und hat depressionen und alzheimer. ich trau keinem urologen und mein mann muss jetzt da durch...wer kann mir/uns helfen bitte????danke

Hanspi2000
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Vielleicht ein Weg für Sie

Beitragvon Hanspi2000 » Fr 31 Aug 2012 8:34

Grüezi
Ich kann Ihre Ängste gut verstehen. Ich bin operiert, anschliessend bestrahlt - trozdem entwickelt sich der PSA wieder nach oben.
Durch Zufall habe ich das Buch von Coy entdeckt.(Die neue Anti-Krebs Ernährung GU-Verlag). Das Prinzip hat mich als Lehrer für Krankenpflege überzeugt. Seit einem Jahr ernähre ich mich entsprechend. Der PSA Anstieg verlangsamt sich. Schon nach wenigen Wochen kann im TKTL1 Test nachgewiesen werden ob die Diät wirkt. Habe 12 Kilo abgenommen, meine Blutwerte sind so gut wie noch nie. Ich kann nicht verstehen warum diese Erkentnisse so lange und so konsequent unter dem Deckel gehalten werden. Bin gerne bereit Ihnen meine Erfahrungen mitzuteilen.

jacekw
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kein einfacher Weg

Beitragvon jacekw » Sa 22 Sep 2012 14:29

Hallo Zypern,
Erst heute habe ich deine frage gelesen und versuche gleich dir ein paar Informationen geben.
Dein man ist noch jung, was bedeutet, es kann einen sehr aggressive Krebs sein.
Eine Abtastung bringt nichts.
Da psa wert steigt, jetzt ist eine Biopsie notwendig.
Durch die Biopsie gewinnt man Erkenntnisse, wie hoch ist der gleason score , wie ist die aggressivität von Tumor.

Wo die Biopsie dhrchgeführt wird, ist eigentlich egal. Fast jeder Urologe kann das machen.
Es wäre nicht falsch um die 12 Gewebeproben zu nehmen. Bei mir waren das nur 8 und 2/3 davon waren mit Krebszellen.

Es ist sehr wichtig, mit der Biopsie nicht abwarten, da die Zeit läuft und der Krebs wächst.
Hofentlich ist noch in der Prostatakapsel drin.

Eine Op wird hier vermute ich auch notwendig, ober das hängt vo dem Gleason score, von dem Ergebnis der Biopsie.

Viele Grüße
Jacekw

forelle
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Prostatabiopsie

Beitragvon forelle » Mo 24 Sep 2012 15:11

Hallo Zypern

Ich will mich kurz fassen. Meinerseits wurde mir eine Sitosterol Mix Einnahme verschrieben um ein erneutes Krebs Wachstum zu verhindern. Empfehlen kann ich auch BioBran 1000 um das Immunsystem zu stärken und um die Ablehnung von Tumorzellen zu fördern.

Bei deinem Mann ist eine breit gefächerte und präzise Prostata Untersuchung unerlässlich um einen Krebs aus zuschliessen.

Rektale Prostatabiopsien durch den Mastdarm sind veraltet, ungenau und beinhaltet präventiv die Einnahme von Antibiotika um Postoperatives Fieber und nach Blutungen vorzubeugen.
Mit der MRT- gesteuerter Prostatabiopsie durch die Haut des Damms können die Gewebeproben gezielter aus dem verdächtigten Herd entnommen werden.
Mittels erweiterter Magnetresonanz- Tomographischer Untersuchungen kann eine mögliche Ausbreitung des Prostatakarzinoms über die anatomischen Grenzen der Prostata hinaus beurteilt werden. Mit Hilfe der Computertomographie können Lymphknotenmetastasen ausgeschlossen werden und die so genannte Skelettszintigraphie kommt bei der Diagnostik von Knochenmetastasen zum Einsatz.

Die urologische Uniklinik in Heidelberg und die Privat Klinik ALTA in Gütersloh führen solche Untersuchungen durch.

Alles Gute wünscht euch beiden,

forelle


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