2022 - Hautkrebsprävention


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2022 - Hautkrebsprävention

Beitragvon admin » Mi 25 Mai 2022 16:31

Sonnenschutz für Kinder und Jugendliche: Nicht rot werden!
Was können Eltern, Verwandte oder alle, die sich um Kinder kümmern, für einen guten Sonnenschutz tun? Bis zum 12. Juli 2022 beantworten unsere drei Expert:innen im Forum Ihre Fragen zu Hautkrebs und Sonnenschutz:


Monika Burkhalter, Leitung Prävention & Früherkennung Krebsliga Zürich, MAS Prävention & Gesundheitsförderung, Dipl. Pflegefachfrau HF. Sie leitet die Sonnenschutzkampagne «Ja nicht rot werden» der Krebsliga Zürich.

Olivier Gaide. Dr., MD-PhD, PD und MER1, Chefarzt Dermatologie und Venerologie am Universitätsspital Lausanne, CHUV und Forscher.

Christian Surber, Prof. Dr. phil. nat. Senior Fellow Scientist der Universitätsspitäler Basel und Zürich, Dermatologische Kliniken.

Auf der Startseite des Forums finden Sie mehr Informationen sowie den Link zum Formular.

Die Antworten sind eine allgemeine Stellungnahme. Sie können nicht die persönliche Beratung durch eine qualifizierte medizinische Fachperson ersetzen. Soweit in einem Beitrag bestimmte Ärzte, Ärztinnen, Behandlungseinrichtungen oder Produkte genannt werden, dient dies nicht der Werbung oder stellt eine Empfehlung dar, sondern ist lediglich als Hinweis auf weitere Informationsquellen zu verstehen.

Einige Fragen und Antworten wurden in eine andere Landessprache übersetzt. Sollten Fragen oder Unklarheiten auftreten, wenden Sie sich bitte an die Fachberaterinnen vom Krebstelefon. Kostenlose Telefonnummer 0800 11 88 11 oder per E-Mail an helpline@krebsliga.ch.

Freundliche Grüsse
Das Moderations-Team

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Was tun bei allergischen Hautreaktionen gegen Sonnenschutzmittel?

Beitragvon admin » Do 9 Jun 2022 9:59

Frage von Sonnenanbetter
Guten Tag
Können Sie mir sagen, wie es sich mit allergischen Hautreaktionen bei der Verwendung von Sonnencreme verhält? In diesem Fall sollte ich keine Sonnencremes kaufen, die diese Stoffe enthalten? Oder ist der Schutz wichtiger als die Allergie? Sind allergieauslösende Stoffe in Sonnencremes bekannt?
Freundliche Grüsse

Antwort von Prof. Christian Surber
Ob es sich um eine allergische Reaktion im klinischen Sinn gegen einen Sonnenschutzfilter oder einen anderen Bestandteil eines Sonnenschutzmittels handelt, muss immer durch einen Facharzt klinisch-experimentell abgeklärt werden. Die Unterscheidung zwischen einer Unverträglichkeit oder einer allergischen Reaktion ist nicht ganz einfach und kann nur durch Re-Exposition des Betroffenen mit den einzelnen Substanzen des Sonnenschutzmittels eruiert werden. Allergische Reaktionen gegen Sonnenschutzfilter sind vor dem Hintergrund der häufigen Anwendung von Sonnenschutzmitteln selten. Wahrscheinlicher sind Unverträglichkeitsreaktionen gegenüber einzelnen Sonnenschutzmittel Bestandteilen.
Da die Suche nach den reaktionsauslösenden Substanzen (allergisierende, irritierende, toxische Substanzen) immer sehr aufwendig und teuer ist, wird in der Regel empfohlen andere Produkte zu probieren. Hat man mit dieser Strategie keinen Erfolg, kann sich eine genaue klinische Abklärung lohnen. Finden sich auch dann keine alternativen Produkte, bleibt nur der reduzierte Sonnenkonsum oder das konsequente Meiden einer direkten Sonnenbestrahlung.
Für fast alle Bestandteile von Sonnenschutzmitteln einschliesslich Sonnenschutzfilter sind wissenschaftliche (Fall-)Berichte zu Unverträglichkeiten und allergischen Reaktionen publiziert worden. Vor dem Hintergrund der häufigen Anwendung von Sonnenschutzmitteln sind solche Berichte selten und die Anzahl der Betroffenen gering.
Diese Aussage gilt im Übrigen auch für andere Produkte Gruppen wie beispielsweise Hautpflege Produkte.

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Enthalten Sonnencrèmen vom Vorjahr krebserrengende Subtanzen?

Beitragvon admin » Di 14 Jun 2022 15:13

Frage von B.F.:
Guten Tag
Forschende aus Frankreich haben eine Studie publiziert, die herausfand, dass Sonnencrèmen vom Vorjahr krebserregende Substanzen enthalten können:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/so ... s-101.html

https://pubs.acs.org/doi/pdf/10.1021/ac ... ox.0c00461#

Was halten Sie von diesen Studien? Sollten Sonnencrèmen nach Verfallsdatum nicht mehr weiterverwendet werden, egal wie die Crème gelagert wurde?
Besten Dank für die Antwort.

Antwort von Prof. Christian Surber:
Guten Tag
Für mich ist die Studie von Down et al. (https://pubs.acs.org/doi/pdf/10.1021/ac ... ox.0c00461#) irreführend und die Berichterstattung der Journalistin oberflächlich und schlecht recherchiert. Darüber hinaus hat die Arbeit von Downs zu einer Sensationalisierung der Thematik geführt, die den Konsumenten verunsichert und in keiner Weise aufklärt. Phänomene wie durch diese Arbeit ausgelöst, sind leider fast an der Tagesordnung.

Einige Bemerkungen zur Arbeit:
  • Eine hohe perkutane Absorption von Benzophenone wurde mit einem Experiment belegt, das mit der Situation wie sie bei der Anwendung von Sonnenschutzmittel auftritt gar nicht vorkommt.
    • Der Autor beurteilt die Toxizität von Benzophenone nach den Vorgaben einer Kalifornischen Gesetzgebung. Die europäische Gesetzgebung beurteilt die Toxizität völlig anders. Der Autor hat es völlig versäumt diese Diskrepanz zu diskutieren. Eine solche Unterlassung ist wissenschaftlich hochgradig unlauter!
    • Abbauprodukte von Sonnenschutzfilter (Benzophenone als Abbauprodukt oder Verunreinigung aus der Herstellung von Octocrylene) aber auch von Arzneistoffen sind kein unbekanntes Phänomen. Diese Phänomene werden immer sorgfältig untersucht und minimal zulässige Verunreinigungskonzentrationen festgelegt. Weder Arzneimitteln noch Sonnenschutzmittel sind 100% frei von Abbauprodukten oder Resten aus der Herstellung (Verunreinigung). Diese Substanzen sind bekannt und müssen bei Arzneimitteln den Behörden gemeldet werden und sind kontrolliert.
Grundsätzlich gilt:
Sonnenschutzmittel sind regulatorisch „Kosmetika“. Der Gesetzgeber verlangt keine mit Arzneimittel vergleichbare Produktstabilitätsprüfung. Die grossen Sonnenschutzmittelhersteller führen aber solche Filterstabilitätsprüfungen durch. Eine Anwendung von Sonnenschutzmittel nach dem angegebenen Verfallsdatum ist grundsätzlich nicht zu empfehlen. Vor allem deshalb, weil Sonnenschutzmittel im Konsumentenalltag häufig Extremsituationen ausgesetzt sind (Sonnenschutzmittel im Auto, das den ganzen Tag in der Sonne stand, Sonnenschutzmittel, die den ganzen Tag in der Strandtasche der prallen Sonne ausgesetzt waren oder Sonnenschutzmittel die in der Sportjacke im Winter eingefroren sind). Solche Extremsituationen müssen vom Hersteller bei der Festlegung der Haltbarkeit mitberücksichtigen werden und sind keine verkaufsfördernden Massnahmen.


Hinweis: Prof. Surber hat einen Artikel zu diesem Thema veröffentlicht.

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Korrekte Entsorgung von Sonnenschutzmitteln

Beitragvon admin » Do 16 Jun 2022 12:45

Frage von Mülleimer
Guten Tag
Können Sie mir sagen wie ich übriggebliebene/alte Sonnencreme entsorge?
Vielen Dank!

Antwort von Prof. Christian Surber
Sonnenschutzmittel sind Kosmetika und können via Hauskehricht entsorgt werden.

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Sonnenschutz - Schutzleistung in den Bereichen UVA und UVB

Beitragvon admin » Mo 20 Jun 2022 12:01

Frage von Tanja
Wenn das Gesicht mit der Tagescreme mit Sonnenschutz Faktor (SF) 30 eingecremt wird und wenige Stunden später das Gesicht mit Sonnencreme SF50 eingecremt wird, wirkt welcher SF effektiv. 30 oder 50?

Antwort von Prof. Christian Surber
Der SPF Wert gibt mehrheitlich die Schutzleistung im UVB Bereich an. Bei Sonnenschutzmittel sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass das Sonnenschutzprodukt auch noch mit dem UVA Logo gekennzeichnet ist (Kreis in dem UVA steht). Es ist ein Verkaufsargument von verschiedenen Tagescreme Anbietern einen SPF zu propagieren. Bei solchen Produkten haben Sie also keine Angaben zum Schutz im UVA Bereich. Letzteres ist für die Prävention von Hautkrebs und Hautalterung ebenso wichtig.
Wenn Sie durch Auftragen einer Sonnenschutzcreme einige Stunden nach der Anwendung der Tagescreme weitere Sonnenschutzfiltermoleküle auf die Haut auftragen, steigt der Schutz. Das ist aber eine rein theoretische Situation.
Der Abrieb und Verlust von Produkt aus dem Gesicht ist überraschend hoch, sodass Sie durch die Anwendung des Sonnenschutzproduktes die Schutzleistung im besten Fall erhalten.

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Sonnenschutzfilter krebserregend?

Beitragvon admin » Mo 20 Jun 2022 12:16

Frage von Petra
Guten Tag
Ich habe gelesen, dass die Inhaltsstoffe vieler Sonnencremes genauso krebserregend seien, wie die Sonne selbst, wenn nicht schlimmer. Daher ist es für mich immer so ein Zwiespalt, wann und ob ich mich eincremen soll.
Am liebsten hätte ich eine gute Sonnencreme mit ganz wenigen nicht krebserregenden Inhaltsstoffen. Gibt es solche? Können Sie einige Sonnencremes empfehlen?
Frage von Petra
Guten Tag
Ich habe gelesen, dass die Inhaltsstoffe vieler Sonnencremes genauso krebserregend seien, wie die Sonne selbst, wenn nicht schlimmer. Daher ist es für mich immer so ein Zwiespalt, wann und ob ich mich eincremen soll.
Am liebsten hätte ich eine gute Sonnencreme mit ganz wenigen nicht krebserregenden Inhaltsstoffen. Gibt es solche? Können Sie einige Sonnencremes empfehlen?

Antwort von Prof. Christian Surber
Weltweit gibt es rund 30-35 von Behörden zugelassene Sonnenschutzfilter.
In Europa und der Schweiz sind Sonnenschutzmittel Kosmetika und in den entsprechenden Gesetzen reguliert.
Die Schweiz übernimmt die in Europa regulierten und zugelassenen Sonnenschutzfilter.
Alle Filter werden vor ihrer Verwendung durch ein Gremium von Fachleuten einer sehr genauen wissenschaftlichen Begutachtung unterzogen. Eine positive Bewertung wird dann anschliessend von der EU Kommission (man bedenke zudem: alle europäischen Staaten müssen der Bewertung zustimmen!) gutgeheissen und im Amtsblatt der EU publiziert. Nach einer solchen Publikation können die Firmen den Filter einsetzen. Dieser Zulassungsprozess ist durchaus vergleichbar mit der Zulassung eines Arzneimittels.
Werden neue Erkenntnisse zu einzelnen Filtern bekannt, wird der Filter neu bewertet.

Leider neigen gewisse Journalisten dazu, einzelne wissenschaftliche Publikationen herauszupicken und isoliert und ohne Kontext aufzubauschen. In den Berichterstattungen werden dann auch oft mehrere Themen miteinander verwoben, so dass eine Analyse und ein Richtigstellen mehr Platz beansprucht wie der Beitrag in der Presse - wie beispielsweise wieder in der Sonntagspresse der vorletzten Woche.

Keine der in Europa/der Schweiz zugelassenen Filter hat in der zugelassenen Anwendungskonzentration ein Krebs erregendes Potential.
Damit ein Sonnenschutzmittel über einen möglichst grossen Bereich des UV Spektrums schützt, werden immer mehrere Filter kombiniert. Ihr Wunsch noch möglichst wenigen Filtern geht nur auf Kosten der Schutzwirkung. Sonnenschutzmittel die Titandioxid und/oder Zinkoxid enthalten bieten zusammen oder einzeln einen guten Schutz, sind aber kosmetisch weniger attraktiv.

Bitte bedenken Sie, dass Kleidung/Hut (und Sonnenbrillen) den weit besseren Schutz bieten.
Bei Arbeits- oder Freizeit-Tätigkeiten im Freien sollten Sie auf jeden Fall neben Kleidung/Hut und Sonnenbrille ein Sonnenschutzmittel verwenden.

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Übernahme der Kosten für die Behandlung von DSAP durch die Krankenkasse

Beitragvon admin » Di 21 Jun 2022 13:15

Frage von Sabrina
Bei mir wurde eine disseminierte superfizielle aktinische Porokeratose (DSAP) an Händen und Unterarmen festgestellt.
Der behandelnde Dermatologe empfiehlt mir eine Tageslicht-Photodynamische Therapie (daylight PDT) und räumt ein, dass diese Behandlung von den Krankenkassen nicht mitfinanziert werde.
Was mich einigermassen verwundert, denn überall wo ich über die Krankheit nachlese, u.a. auch in Ihrer Broschüre «Heller Hautkrebs», wird die Erkrankung als (mögliche) Vorstufe von weissem Hautkrebs beschrieben.
Meine Frage: Aus welchen Gründen wird diese Behandlung von den Krankenkassen nicht mitfinanziert?

Antwort von Dr. Olivier Gaide
Die disseminierte superfizielle aktinische Porokeratose (DSAP) ist eine seltene Krankheit der Oberhaut (Epidermis).

Die bisherige Standardtherapie der DSAP ist die Lichttherapie mit rotem LED-Licht (Photodynamische Therapie PDT mit Rotlicht). Die neue Variante der Photodynamischen Therapie nutzt statt Rotlicht das natürliche Sonnenlicht (Tageslicht).

Zum Ablauf: In beiden Verfahren wird Aminolävulinsäure auf die zu behandelnden Hautpartien aufgetragen, diese wirkt als Photosensibilisator. Die Aminolävulinsäure wird von den Krebszellen aufgenommen. Daraufhin bildet sich in den Krebszellen ein lichtempfindlicher Stoff (Protoporphyrin). Dieser Stoff wird durch das Licht aktiviert und zerstört die Krebszellen.

Der Vorteil der Behandlung mit Tageslicht statt Rotlicht liegt darin, dass die Patient:innen die Therapie als weniger schmerzhaft einstufen.
Ihr Dermatologe räumte ein, dass die Grundversicherung der Krankenkasse die Kosten für diese Behandlung nicht finanziere. Dies liegt möglicherweise an den geringen Kosten, welche durch die Behandlung anfallen.

Die disseminierte aktinische Poroketose ist eine seltene Krankheit. Ihre Behandlung ist schwierig und es gibt keinen klaren Konsens. Die Behandlungsempfehlungen beinhalten häufig die photodynamische Therapie, die eine der besten Behandlungsmethoden zu sein scheint.

Metvix und Ameluz, die beiden Medikamente, die für diese Art der Behandlung verwendet werden, haben keine offizielle Anerkennung ihrer Wirksamkeit bei der Behandlung dieser Krankheit erhalten. Sie sind für die Behandlung von aktinischen Keratosen, einer ähnlichen, aber anderen Krankheit, indiziert und werden erstattet.

Die Erklärung dafür liegt in dem Mechanismus, der das Inverkehrbringen von medizinischen Produkten umgibt. Der Hersteller belegt die Sicherheit und Wirksamkeit seiner Behandlung mithilfe von klinischen Studien, die den Behörden des jeweiligen Landes vorgelegt werden. Im konkreten Fall konzentrierten sich diese Studien auf aktinische Keratosen, den Morbus Bowen und das Basalzellkarzinom. Dann erteilen die Schweizer Behörden eine Zulassung für die beantragten Indikationen. Auch über den Preis wird verhandelt. Sobald das grüne Licht gegeben wurde, müssen die Versicherer die Behandlung in der anerkannten Indikation bezahlen. Es handelt sich um eine Positivliste: Die Kosten werden nur übernommen, wenn die Krankheit auf der Liste steht.
Der oben beschriebene Prozess ist sehr kostspielig (die Kosten für die Studien, die Kosten für die Erstellung des Antrags usw.), so dass die Hersteller dazu neigen, Studien für häufige Krankheiten und nicht für seltene Krankheiten durchzuführen.

In dieser Situation hat Ihr Arzt richtig gehandelt. Er musste Sie auf die Möglichkeit aufmerksam machen, dass die Versicherung die Kostenübernahme ablehnen könnte. Beachten Sie, dass Sie einen schriftlichen Antrag bei der Versicherung stellen können, die dann möglicherweise beschliesst, die Kosten für die Behandlung zu übernehmen.

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Sonnenexposition und Vitamin D

Beitragvon admin » Mi 22 Jun 2022 15:57

Frage von Thomas
Können Sie etwas zu Vitamin D sagen, das die Sonne uns zuführt? Macht es Sinn, hin und wieder auf volle Sonnenexposition zu setzen?

Antwort von Prof. Christian Surber
Das UV-Licht der Sonne ermöglicht die Synthese von Vitamin D in unserer Haut. Mit zunehmendem Alter nimmt die Fähigkeit der Haut ab dieses Vitamin selbst zu synthetisieren. Viele Menschen im Alter über 50 Jahren sind Vitamin D defizient, haben also zu wenig. Es bestehen verschiedene Möglichkeiten das fehlende Vitamin D zu supplementieren (z.B. Tropfen). Vor diesem Hintergrund gibt es keinen Grund sich nur deshalb der Sonne auszusetzen.
Darüber hinaus sollte man noch Folgendes bedenken. Es gibt kaum Belege dafür, dass das Supplementieren von Vitamin D die Erkrankungen verhindern, die die Folge von Vitamin D Mangel sein könnten.

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Re: 2022 - Hautkrebsprävention

Beitragvon admin » Mi 22 Jun 2022 15:58

Frage von Catherine
Guten Tag, können Hautschäden infolge Sonnen-Exposition auch viele Jahre später auftauchen?

Antwort von Prof. Christian Surber
Guten Tag
Beim gesunden Menschen ist der «Sonnenbrand» der wohl direkteste und eindrücklichste Sofortschaden. Hautkrebs oder deren Vorstufen treten in der Regel erst nach Jahrzehnten auf. Es gilt – insbesondere auch für Kinder – jeden Sonnenbrand zu vermeiden. Die Anzahl Sonnenbrände erhöht das Risiko später an Hautkrebs zu erkranken.


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