2014 – Krebstelefonteam


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2014 – Krebstelefonteam

Beitragvon admin » Mi 11 Jun 2014 13:03

Sie fragen - Das Krebstelefonteam antwortete:


Diese Antworten sind eine allgemeine Stellungnahme. Sie können nicht die persönliche Beratung durch eine qualifizierte medizinische Fachperson ersetzen. Soweit in einem Beitrag bestimmte Ärzte, Ärztinnen, Behandlungseinrichtungen oder Produkte genannt werden, dient dies nicht der Werbung oder stellt eine Empfehlung dar, sondern ist lediglich als Hinweis auf weitere Informationsquellen zu verstehen.

Einige Fragen und Antworten wurden in eine andere Landessprache übersetzt. Sollten Fragen oder Unklarheiten auftreten, wenden Sie sich bitte an die Fachberaterinnen vom Krebstelefon. Kostenlose Telefonnummer 0800 11 88 11 oder per E-Mail an helpline@krebsliga.ch



Frage von Wolke:
Welche Reisekosten-Rücktrittversicherung zahlt bei Krebskranken, wenn sich der gesundheitliche Zustand - z.B. durch eine notwenig gewordene Behandlung - verschlechtert?

Antwort vom Krebstelefonteam:
Guten Tag Wolke
Versicherungen, die diese Art von Kosten übernehmen, sind Annulationskostenversicherungen. Es gibt diverse Anbieter solcher Versicherungen. Viele der bekannten Versicherungsgesellschaften bieten solche Reiserücktrittsversicherungen an.

Eine Annullationskostenversicherung springt übrigens nur ein, wenn man eine Reise nicht antreten kann. Wer in den Ferien krank wird, braucht für allfällige Behandlungs- und Rücktransportkosten eine Assistance-Versicherung. Bei grösseren Reisen oder Reisen in Länder mit hohen Gesundheitskosten ist eine solche Versicherung sinnvoll.
Versicherungsgesellschaften bieten kombinierte Anullations- und Reiseversicherung als temporäre oder Jahresversicherungen an.
Vor dem Antreten einer Reise empfiehlt es sich auf alle Fälle, vom behandelnden Arzt bestätigen zu lassen, dass es Ihnen zu diesem Zeitpunkt gut geht und Sie «reisefähig» sind. So können Sie sich allfällige Probleme mit der Versicherung ersparen.

Der Versicherungsberater Ihrer Versicherungsgesellschaft kann Ihnen sicher Auskunft geben und Sie beraten.



Frage von Biene24:
Guten Tag
Ich möchte gerne Ihre Meinung zu Graviola wissen.

Antwort vom Krebstelefonteam:
Guten Tag Biene24
Sie haben vermutlich von der Existenz eines Naturheilmittels auf der Basis von der tropischen Pflanze Graviola, das verschiedene Krebsarten wirksam bekämpfen soll, erfahren.
Grundsätzlich sind Heilversprechen in jedem Fall suspekt und Allheilmittel gibt es nicht.
Die Einnahme von Graviola als Nahrungsergänzung ersetzt die schulmedizinische Behandlung nicht.
Auch die Wirksamkeit von Graviola als begleitende Massnahme zur Linderung von Nebenwirkungen und Krankheitsfolgen konnte bis heute noch nicht wissenschaftlich erwiesen werden.
Möchte jemand die konventionelle Therapie mit komplementärmedizinischen Methoden ergänzen, kann er oder sie sich gerne, über ihren Hausarzt, an eine der folgenden Beratungsstellen wenden:

Institut für komplementäre und integrative Medizin des Universitätsspitals Zürich

Institut für Komplementärmedizin am Inselspital in Bern .


Frage von Deia:
Guten Tag
Ich hatte vor 6 Jahren eine HPV Infektion - leider weiss ich nicht um welchen Typen es sich handelt. Die HPV Infektion wurde durch Feigwarzen festgestellt inkl. Abstrich. Die Ärzte haben mich nicht gross darüber informiert. Dachte man kann sich einfach durch sexuellen kontakt anstecken. Wusste auch nicht woher ich es habe. Da nach dem 3 Pap abstrich alles wieder in Ordnung war. habe ich nicht mehr daran gedacht. bis gestern..ich denke ich habe wieder ein Warze entdeckt - bin aber seit dem letzten pap abstrich nur mit meinem mann zusammen gewesen. Nun meine Frage... müsste ich mein Umfeld darüber informieren das ich/wir hpv haben oder wie gehe ich mit diesem Thema um? könnten sich kollegen, Familie etc. durch mich anstecken, wenn sie das selbe Handtuch oder Türklinke anfassen. MUSS ich das Umfeld sogar darüber informieren wie bei AIDS?. Oder wenn die Leute vom selben glas trinken? ich mache mir grosse sorgen - ich möchte niemanden anstecken. Lg

Antwort vom Krebstelefonteam:
Guten Tag Deia,
Es ist tatsächlich so, HP Viren werden hauptsächlich über den Geschlechtsverkehr oder durch Hautkontakt übertragen. Der Gebrauch von Kondomen bei sexuellen Kontakten kann das Infektionsrisiko senken, bietet aber keinen 100% Schutz. Deshalb sind regelmässige Kontrollen beim Frauenarzt oder der Frauenärztin wichtig. Sie helfen, Veränderungen an der Gebärmutterschleimhaut frühzeitig zu erkennen und wenn nötig zu behandeln.

Es ist durchaus möglich, dass eine Infektion mit einem HPV über Jahre hinweg unbemerkt weiter besteht. Auch symptomlose Personen können das Virus über Sexual- und Hautkontakt oder über Schmierinfektionen übertragen. Wann und wo man sich angesteckt hat, ist häufig nicht mehr nachweisbar.

Ihre Unsicherheit und Ihre Sorge in Bezug auf die Übertragung und wie Sie Ihr Umfeld schützen können, ist verständlich.

HP Viren können mehr als eine Woche auch auf Gegenständen oder Oberflächen überleben. Es konnte jedoch bis jetzt nicht eindeutig belegt werden, dass eine Ansteckung über kontaminierte Handtücher, Toiletten, Badewannen, gemeinsames Baden, Seifen, Türklinken oder auch Schwimmbäder usw. möglich ist.
Die Übertragung über die Finger von Niedrigrisiko-HPV-Typen, solche die vor allem Genitalwarzen verursachen, scheint ebenfalls nicht ausgeschlossen sein.

HP Viren sind weit verbreitet (man schätzt, dass sich in den Industrienationen rund 70 bis 80 Prozent der sexuell aktiven Bevölkerung im Laufe ihres Lebens mit HPV anstecken.) und Sie könnten sich theoretisch auch anders als durch Ihren Mann angesteckt haben.
Deshalb ist es nicht nötig, Ihr Umfeld über die Entdeckung einer neuen Warze zu informieren und sich zu exponieren.
Zudem besteht grundsätzlich keine Informationspflicht gegenüber Drittpersonen über die Ansteckung mit HPV.



Frage von Hayet:
Guten Abend
Ich habe eine Tante, die von Blasenkrebs betroffen ist, und auch die Bauchspeicheldrüse ist leicht befallen. Über ihre Krankheit weiss sie nicht Bescheid; sie wurde lediglich darüber informiert, dass sie eine Blasenschwellung hat, mehr nicht. Was können Sie uns raten, und welche Behandlung ist durchzuführen? Vielen Dank für Ihre Bemühungen. Danke.

Antwort vom Krebstelefonteam:
Guten Tag Hayet
Vielen Dank für Ihr Vertrauen in unsere Organisation. Die Krebsliga Schweiz ist kein ärztlicher Dienst und kann keine Behandlungsratschläge erteilen.
Sie schreiben, dass Ihre Tante nicht über ihre Krankheit Bescheid weiss. Wohnt sie vielleicht ausserhalb der Schweiz? Falls Ihre Tante in der Schweiz wohnhaft ist und sich hier behandeln lassen will, empfehlen wir Ihnen, sich an ein grosses Universitätsspital zu wenden, beispielsweise an das
Inselspital in Bern oder das Universitätsspital in Zürich.


Frage von Zabou1974:
Ich bin von Gebärmutterhalskrebs betroffen, der auch die Lunge befallen hat. Ich führe eine Chemotherapie durch, aber die Ärzte machen mir wenig Hoffnung auf eine Heilung. Ich habe den Eindruck, dass sie mich hängen gelassen haben, denn am Anfang haben sie mir eine Strahlenbehandlung und eine «leichte» Chemotherapie verordnet, aber die Krankheit hat sich trotzdem ausgebreitet, ich bin verzweifelt! Ich habe vier Kinder, darunter ein dreijähriges Mädchen …

Antwort vom Krebstelefonteam:
Guten Tag Zabou1974
Für Ihre Reaktion und Ihre Fragen, die Sie sich angesichts des Krankheitsverlaufs stellen, haben wir volles Verständnis.
Die Heilungschance ist eine Frage, die sich bei einer schweren Erkrankung immer stellt. Man kann sie im Einzelfall nicht mit Sicherheit beantworten. Zahlreiche Faktoren in Zusammenhang mit der betroffenen Person und den Merkmalen der Krankheit beeinflussen die Prognose.
Ärztinnen und Ärzte besprechen sich an interdisziplinären Foren mit verschiedenen Experten für die Behandlung von Tumorerkrankungen und treffen ihre Entscheidungen anhand von Behandlungsschemata, die sowohl die Erfahrungen und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen als auch die individuellen Faktoren des Patienten oder der Patientin berücksichtigen.
Die Vermutung, dass mit einer anderen Behandlung bessere Resultate erzielt worden wären, ist verständlich, aber sehr unsicher.
Jede Krebserkrankung ist einzigartig und verläuft bei allen Betroffenen unterschiedlich. Sogar wenn der Tumor durch eine Operation vollständig entfernt wurde, kann er an einer anderen Stelle im Körper (zum Beispiel in der Lunge) wieder auftreten.
Besprechen Sie Ihre Zweifel und Vermutungen mit Ihrem medizinischen Team. Dieses kann Ihnen die Gründe für die gewählte Behandlung am besten erklären und Ihnen – falls erforderlich und gewünscht – fachliche Unterstützung und/oder Begleitung anbieten, um Ihnen bei der Bewältigung dieser schwierigen Situation zu helfen.



Frage von Sonnenblume85:
Bei meinem Vater wurde in einer Routineuntersuchung (er ist in Kontrolle wegen Bluthochdruck) ein Ultraschall am Bauch gemacht, er hat schon seid vielen Jahren einen grossen harten Bierbauch. Der Arzt war sehr überrascht als er auf der linken Bauchseite einen etwa 15cm grossen Schatten entdeckte. Verdacht auf Tumor. Eine Woche später wurde ein CT gemacht und das ganze an einen Spezialisten geschickt. Jetzt nach wieder 2Wochen warten bestätigt sich der Verdacht es ist ein Tumor im Fettgewebe. Im Magen sei aber nichts. Der Arzt meint es sei schon eher fortgeschritten und wahrscheinlich bösartig aber genaueres können sie erst nach einer Probeentnahme sagen. Jetzt kann das nochmal 2Wochen dauern und dann muss noch auf das Ergebnis gewartet werden. Er hatte nie grosse Beschwerden ausser mal ein ziehen oder stechen, er hat weder abgenommen noch sonstige Anzeichen. Meine Frage ist warum geht das alles so lange? Wenn man doch annimmt es sei bösartig? Und was könnte man in dem Fall tun?

Antwort vom Krebstelefonteam:
Guten Tag Sonnenblume85
Besteht ein Verdacht auf eine bösartige Erkrankung bei einem geliebten Angehörigen, wird das Warten auf die Untersuchungsergebnisse und dadurch die definitive Gewissheit fast unerträglich. Es ist also sehr verständlich, dass Sie sich die Frage stellen, wieso die Zeit der Abklärungen so lange dauert. Haben Sie Bedenken, dass durch das Warten auf die Untersuchungen wertvolle Zeit verloren geht? Falls sich der Schatten in der linken Bauchseite Ihres Vaters als bösartig herausstellt, ist dieser Tumor wahrscheinlich eher langsam gewachsen ohne Symptome zu verursachen. Von daher muss sich nach menschlichem Ermessen ein nicht unmittelbarer Beginn einer Abklärung und Therapie zur Behandlung nicht zwingend negativ auswirken. Ich nehme an, dass auch das behandelnde medizinische Team von dieser Sichtweise ausgeht und für eine fundierte Abklärung genügend Zeit benötigt.
Sie als Angehörige können wahrscheinlich nicht viel ausrichten, um die Abklärungen zu beschleunigen. Teilen Sie jedoch Ihre Befürchtungen dem Hausarzt, der Hausärztin oder dem/der behandelnden Arzt oder Ärztin Ihres Vaters mit. Er oder sie wird Ihnen dann vielleicht auch weitere Informationen geben können über das geplante weitere Prozedere.



Frage von paula:
ich würde gerne mit einer Mutter einen Mail Kontakt haben. Für mehr bin ich noch nicht bereit. Meine Tochter ist jetzt 15 1/2 Jahre alt. Seit fast zwei Jahren kämpft sie gegen den Krebs (Ewing Sarkom) an. Mal gut und im Moment weniger gut. Weiss nicht was ich erwarte, schreibe einfach mal ins blaue.

Antwort vom Krebstelefonteam:
Hallo Paula
Ihr Bedürfnis, sich mit einer Mutter, die sich in einer ähnlichen Situation wie Sie befindet, austauschen zu können, ist gut nachvollziehbar.
Ich schlage Ihnen vor, einen Aufruf im Forum zu lancieren. Sollte sich eine Mutter melden, deren Zeilen Sie ansprechen, fragen Sie sie, ob Sie einander über private Emails näher kennenlernen dürfen.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass Sie über die Stiftung
Kinderkrebshilfe Schweiz mit Eltern in Kontakt kommen können, die ähnliche schwere Erfahrungen durchleben müssen wie Sie.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie bald eine Gesprächspartnerin finden, mit der Sie sich gut verstehen.



Frage von senga:
Guten Tag
Nach einer brusterhaltenden OP und einer Radiotheapie (Abschluss 5.14) leide ich immer mehr unter den Nebenwirkungen des Letrozol (Einnahme ab 3.14). Welche Alternativen gibt es? Was passiert, wenn ich die Antihormontherapie weglasse? Ich spritze bereits Iscador. Vielen Dank für Ihre Antwort.
Freundliche Grüsse

Antwort vom Krebstelefonteam:
Guten Tag Senga
Seit ein paar Monaten nehmen Sie nun Letrozol ein und leiden unter den Nebenwirkungen, Beschwerden wie Hitzewallungen und Gelenkschmerzen, an denen Frauen oft während der Einnahme dieser Medikamentengruppe, den so genannten Aromatasehemmern, leiden.

Besprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, ob Sie allenfalls ein anderes Präparat aus dieser Antihormon-Gruppe ausprobieren könnten, das bei Ihnen vielleicht weniger Nebenwirkungen verursacht.
In einem Fachartikel war kürzlich nachzulesen, dass Akupunktur bei der Behandlung von Nebenwirkungen der Antihormontherapie hilfreich sein kann, ebenso wie regelmässige leichte sportliche Betätigung. Einige Frauen berichten auch darüber, dass die Nebenwirkungen mit der Zeit etwas nachlassen.

Alternativen zu einer Antihormontherapie gibt es vom medizinischen Standpunkt her keine. Der Grund für die Behandlung mit Letrozol und vergleichbaren Medikamenten liegt in der Art des Brustkrebses. Aromatasehemmer blockieren einen Umwandlungsprozess, der für die Östrogenproduktion wichtig ist. So gelangt kein Östrogen mehr zu noch allfällig vorhandenen Brustkrebszellen, die unter dem Östrogeneinfluss wachsen könnten und verhindert so ein Wiederauftreten der Erkrankung.

Was passiert, wenn Sie die Antihormon-Therapie weglassen, kann nicht abgeschätzt werden. Diese Therapie wird von Fachspezialisten zur bestmöglichen Behandlung empfohlen.



Frage von Bonita 16669:
Ich hatte letzten August 2013 ein Blasenkarzinom das man gleich entfernt hat. Bis jetzt waren alle Blasenspieglungen super ohne dass wieder was nachwuchs. Ich habe vor dem Blasenkrebs immer meine Haare blond gefärbt. Seit meiner op nicht mehr, ist alles rausgewachsen. Jetzt war ich gestern beim Frisör die mir Stränchen blond gemacht hat mit Haube und abstand zur Kopfhaut. Jetzt hab ich angst das der Tumor wieder nachwächst aber ich habe mich nicht wohlgefühlt mit meiner naturfarbe jetzt wo ich Stränchen habe gefalle ich mir wieder.

Antwort vom Krebstelefonteam:
Guten Tag Bonita 16669
Es freut uns zu lesen, dass alle Blasenspiegelungen keinen erneuten Nachweis von Krebszellen gezeigt haben.

Eine Veränderung der Frisur kann das Wohlbefinden stärken und dazu beitragen, dass man sich wieder wohlfühlt. Sie schreiben ja, dass Sie sich mit «Strähnchen» wieder gefallen.

Ich gehe davon aus, dass Sie Angst haben, dass die Haarfärbemittel den Blasenkrebs ausgelöst haben könnten. Es gibt keine eindeutige Erklärung für die Entstehung von Blasenkrebs. Gewisse Risikofaktoren können das Erkrankungsrisiko erhöhen. Darunter fällt auch der häufige und andauernde Kontakt mit gewissen Chemikalien.
Durch das Färben der Haare riskieren Sie keinen Rückfall. Die sich heute im Handel befindlichen Haarfärbe-und Bleichmittel enthalten keine krebserregenden Substanzen mehr. Dies traf auf Haarfärbemittel zu, die vor rund 20 Jahren im Handel waren. Allerdings können allergische Reaktionen nicht immer ausgeschlossen werden. Ihr Coiffeur kann Sie sicher gut beraten.



Frage von mikymac:
Guten Tag
bei meiner Mutter wurde Brustkrebs mit Knochenmetastasen diagnostiziert und nach 6 Zyklen Chemotherapie und einer dreijährigen Erhaltungstherapie mit Hercepitin und Femara hat sich der Tumor jetzt wieder vergrössert. Die Metastasen wurden erst einmal ganz gut kontrolliert, daher wurde uns eine Mastektomie vorgeschlagen, aber ohne dass eine jetzige oder spätere Möglichkeit einer Brustrekonstruktion bestehe. Besteht tatsächlich ein klinisches Risiko, eine Rekonstruktion durchzuführen? Danke.

Antwort vom Krebstelefonteam:
Guten Tag mikymac
auf einem im Herbst 2013 stattgefundenen Senologiekongress in Lugano hat Dr. med. Christoph Rageth vom
Brustzentrum Zürich bestätigt, dass es nicht notwendig sei, auf eine Rekonstruktion zu verzichten aus Angst, dass die radiologische Nachsorge unzuverlässig sei. Aus dieser Aussage kann geschlossen werden, dass es nach einer Brustrekonstruktion für ein in einem akkreditierten Brustzentrum tätigen Radiologenteam durchaus möglich ist, Mammografien zu beurteilen um rechtzeitig einen eventuellen Rückfall, das heisst, einen erneuten Ausbruch der Krankheit zu erkennen, oder ein Ansprechen des Tumors auf die Therapie zu beurteilen.

Diese Aussagen ersetzen aber in keinster Weise die Beratung durch einen Brustspezialisten. Ich rate Ihnen daher, sich an ein Brustzentrum zu wenden, wie zum Beispiel das
Centro di Senologia della Svizzera italiana oder das Brustzentrum in Zürich, um dort eine fachärztliche Zweitmeinung einzuholen. (aus dem Italienischen Forum übersetzt)


Frage von Ivo:
An wen muss man sich wenden für ein Speiseröhren- oder Lungenkrebs-Screening, und wie hoch sind die Kosten? Ich bin 21 und rauche seit bald zehn Jahren. Ich huste stark, habe immer eine trockene Kehle und mache mir zunehmend Sorgen, ich könnte Krebs haben. Da ich kein Geld habe, möchte ich auch wissen, ob die Krankenkasse die Kosten für ein Screening übernehmen könnte. Vielen Dank!

Antwort vom Krebstelefonteam:
Guten Tag Ivo
Sprechen Sie mit einem Hausarzt über Ihre Symptome und Befürchtungen. Die Kosten für diagnostische Untersuchungen und eine allfällige Behandlung werden von der Grundversicherung übernommen. Falls Sie die Franchise und den Selbstbehalt von 10 % für den Arztbesuch nicht bezahlen können, wenden Sie sich an die Gemeindeverwaltung Ihres Wohnorts.
diese Website
Zudem empfehle ich Ihnen
diese Webseite. Dort finden Sie viele nützliche Informationen zum Thema Abhängigkeit, und Sie können sich mit anderen jungen Menschen darüber austauschen. (französischsprachige Internetseite)
Für deutschsprachige Jugendliche gibt es folgende Seiten:

http://www.feel-ok.ch/de_CH/jugendliche/jugendliche.cfm und
http://www.rauch-frei.info/
Die Beraterinnen der Rauchstopplinie 0848 000 181 helfen Ihnen gerne, mit dem Rauchen aufzuhören.


Frage von Bambi:
Guten Tag,
seit meiner Brustkrebs OP (Brusterhaltend) letzten Dezember und anschliessender Bestrahlung wurde mir eine Antihormontherapie vorgeschlagen. Der erste Aromatasehemmer Arimidex vertrug ich sehr schlecht, die Gelenkschmerzen wurden unerträglich. Seit 6 Wochen nehme ich nun ein anderes Fabrikat Femara. Nun leide ich an sehr starken Schmerzen in den Händen und sämtlichen Fingergelenken, wie Carpaltunnel-Syndrom-Schmerzen.Ich erwache nachts ob den Schmerzen und am Morgen kann ich meine Hände weder krümmen noch strecken! Die Gelenkschmerzen sind weniger stark. In andern Foren las ich über ein Mikronährstoffkonzentrat mit Selen EQUIZYM MCA, das hauptsächlich die Schleimhäute nähren soll und so die Schmerzen in den Gelenken mindert. https://www.thieme.de/statics/dokumente ... erapie.pdf Hat jemand in der Schweiz Erfahrung mit diesem Präparat? Meine Befürchtung ist vor allem, dass es sich nicht mit meinem Aromatasehemmer vertragen könnte, aber eigentlich würde ich es…

Antwort vom Krebstelefonteam:
Guten Tag Bambi
Leider wurde Ihre Frage nicht vollständig übermittelt, es fehlt ein Teil des Textes. Zudem hatte ich den Eindruck, dass sich Ihre Frage vor allem an die User des Krebsforums richtet. Sie können diese gerne noch einmal ins Forum stellen, z.B unter
Brustkrebs oder unter komplementäre und alternative Methoden.

Wir möchten Ihnen jedoch auf diesem Weg ebenfalls eine Antwort schicken.

Gelenkschmerzen gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen der Antihormontherapie mit Femara. Sie sind einschränkend und zermürbend.
Wie wir weiter oben Senga geschrieben haben, können Akupunktur, sowie regelmässige leichte, sportliche Betätigung die Beschwerden etwas lindern. Zudem vermindern sich diese Nebenwirkungen meistens im Laufe der Behandlung.
Sie haben gelesen, dass EQUIZYM MCA Gelenkschmerzen unter Antihormontherapie lindern könne und möchten das Präparat ausprobieren. Dazu suchen Sie Personen in der Schweiz, die Erfahrung damit haben, und Sie möchten vor allem sicher sein, dass es sich mit dem Aromatasehemmer Femara gut verträgt und es zu keinen Wechselwirkungen kommt.
Die kompetenteste Auskunftsperson ist sicher Ihr behandelnder Onkologe oder Ihre behandelnde Onkologin. Sollten diese über keine oder zu wenig Erfahrungen mit EQUIZYM MCA haben, bitten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, Sie an eines der folgenden Institute weiter zu weisen:

Institut für komplementäre und integrative Medizin des Universitätsspitals Zürich
Institut für komplementäre Medizin, IKOM der Universität Bern
Zentrum für integrative Medizin des Kantonsspitals St. Gallen


Frage von CTO:
Hallo,
meine Mutter hat Brustkrebs im Endstadium. Sie hat in allen Knochen im ganzen Körper Metastasen. Sie hat auch einen Hirntumor, der vor ca. 3 Monaten bestrahlt wurde. Sie hat bis jetzt alles tapfer ertragen. Hat sehr viel Schmerzmittel schläft darum sehr viel. Nun ist sie heute das erste Mal richtig böse gegenüber meinem Vater geworden. Gibt es dafür einen eindeutigen Grund? Oder können dies mehrere Gründe (Schmerzen, Hirntumor) sein?
Danke für Ihren Bescheid.
Freundliche Grüsse

Antwort vom Krebstelefonteam:
Guten Tag CTO
Hirntumore bzw. Metastasen im Gehirn können Persönlichkeitsveränderungen hervorrufen. Bei der unüblichen Verhaltensweise, welche Sie an Ihrer Mutter beobachtet haben, könnte es sich demnach um eine Krankheitsfolge handeln.

Chronische Schmerzen, durch starke Schmerzmittel hervorgerufene Benommenheit und unüberwindbare Müdigkeit sind zermürbend. Ihre Hypothese, wonach der Gefühlsausbruch, den Sie miterlebt haben, auch darauf zu führen sein könnte, ist also gleichermassen plausibel.

Depression und Trauer als Reaktion auf den Verlust der eigenen Versehrtheit können ebenfalls zu emotionaler Instabilität führen.

Mehrere Faktoren könnten also den ungewohnten Gefühlsausbruch Ihrer Mutter erklären und verständlicher machen.

Der Umgang mit Wesensveränderungen eines geliebten Menschen ist für die Angehörigen sehr schwierig und belastend. Der behandelnde Onkologe oder Ihre
kantonale Krebsliga können Ihnen Adressen von Psychoonkologinnen angeben, die Sie darin fachlich unterstützen könnten.

Als Fachberaterinnen des Krebstelefons (Gratisnummer 0800 11 88 11) stehen wir Ihnen ebenfalls gerne beratend und unterstützend zur Seite. Telefonisch erreichen Sie uns von Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr. Wir würden uns auf Ihren Anruf freuen.

Möglicherweise möchte Ihr Vater ebenfalls von diesem Angebot Gebrauch machen. Überlegen Sie sich, ob Sie ihn – ganz ohne Erwartungsdruck – darauf aufmerksam machen wollen.



Frage von MuellDan:
Guten Tag
Meine Mutter ist an malignem Pleuramesotheliom erkrankt. Gibt es Spezialisten/Ärzte, die mehr darüber und über die Therapien wissen? Sie hatte bereits ca. 20 Chemos, OP ist nicht mehr möglich. Gibt es noch etwas anderes, z.B. Medikamententherapie oder ist es hoffnungslos? Danke für Ihre Auskunft!

Antwort vom Krebstelefonteam:
Guten Tag MuellDan
Sie sorgen sich um Ihre Mutter, die an einem Pleuramesotheliom erkrankt ist und suchen nach Spezialisten, die sich in der Behandlung dieser schweren Erkrankung auskennen.
Bitte wenden Sie sich an ein Universitätsspital. In diesen Zentren arbeiten Fachärzte mit unterschiedlicher Spezialisierung, welche regelmässig und interdisziplinär Patienten-Besprechungen durchführen. Diese Besprechungen ermöglichen es, den Patienten einen optimalen, auf die jeweilige Krankheitssituation zugeschnittenen Therapievorschlag zu machen.



Frage von martinet7:
Auf dem linken Schlüsselbein habe ich einen Knochentumor. Im Jahr 1980 musste ich mich mit 17 Jahren wegen Hodgkin-Krankheit bereits einer Strahlenbehandlung unterziehen. Meine Frage ist folgende: Kann man ein bereits bestrahltes Schlüsselbein erneut bestrahlen? Dieser Tumor ist wahrscheinlich ein strahleninduziertes Sarkom. Ich bin sehr beunruhigt. Seit 12 Tagen habe ich Schmerzen am Knochen. Im Pourtalès-Spital in Neuenburg wurden alle Notfalluntersuchungen durchgeführt, in Epalinges bei Lausanne ein Doppler, ein CT und ein MRI. Sie verwiesen mich an Dr. Pracht, Krebsspezialist am CHUV in Lausanne. Dieser ist jedoch in den Ferien, und ich befürchte, dass Metastasen entstehen können, wenn man zu lange wartet. Meine Ängste und Gedanken drehen sich einzig darum! Wegen dieser Hodgkin-Krankheit wurde zudem mein ganzes Leben durcheinandergebracht und ich habe schwere Folgen davongetragen: Ein Arm ist seit dem Alter von 20 Jahren vollständig gelähmt und schmerzend. Mein Leben ist ein Alptraum! Alle Freunde haben mich fallen gelassen, es ist schwer …

Antwort vom Krebstelefonteam:
Guten Tag martinet7
Ihre Beunruhigung ist verständlich. Im Hinblick auf eine der Befürchtungen, die Sie in Ihrer Anfrage geäussert haben, möchte ich Sie sofort beruhigen: Es ist möglich, Strahlen an einem Bereich anzuwenden, der früher bereits mit einer Strahlentherapie behandelt wurde.

Bis der Befund der Abteilung für medizinische Onkologie des CHUV vorliegt, könnte sich eine Psychoonkologin Ihrer emotionalen Schwierigkeiten in Zusammenhang mit der Ungewissheit annehmen. Sie könnte Ihnen dabei helfen, mit Ihrer Krankheit und deren Auswirkungen auf körperlicher und sozialer Ebene möglichst gut umzugehen.

Allen Krebsbetroffenen, die von der Abteilung für medizinische Onkologie des CHUV betreut werden, wird psychologische Unterstützung in Form von punktuellen Gesprächen oder kurzen Psychotherapien angeboten. Wenn Sie ein Gespräch wünschen, wenden Sie sich bitte an den Arzt, der Sie ans CHUV überwiesen hat. Er wird den Kontakt zu Anne Dunand, Psychologin, herstellen. Diese Leistung wird von der Grundversicherung der Krankenkasse übernommen.



Frage von luminita:
Guten Abend
Ich bin eine 47-jährige Frau, bei der am 16. April ein Fibrom operiert wurde. Die Histologie ergab ein Adenokarzinom des Endometriums mit Invasion bis in die äussere Hälfte des Myometriums. Der Eingriff erfolgte mittels Laparotomie, bei der die Gebärmutter und die linke Adnexe entfernt wurden. Am 25. Juni erfolgte der zweite laparoskopische Eingriff mit Entfernung der linken Adnexe.
Histologisch waren der Eierstock und Waschungen negativ. Seit dem ersten Eingriff sind 4 Monate verstrichen, und der Arzt hat mir gesagt, dass ich eine Brachytherapie durchführen soll. Vor deren Beginn habe ich ein Forschungszentrum aufgesucht, um mich beraten zu lassen. Sie haben mir empfohlen, eine PET durchzuführen zur Kontrolle, ob keine Lymphknoten betroffen seien. Beim Eingriff waren keine Lymphknoten entfernt worden, und es fand keine histopathologische Untersuchung der Lymphknoten statt. Überrascht war ich, dass das Ergebnis der PET positiv war und alle Lymphknoten unterhalb des Zwerchfells befallen und im gesamten Abdominalbereich abgestorben sind. Bitte teilen Sie mir mit, welche Art von Therapie ich durchführen kann und wie gross die Heilungschancen sind. Herzlichen Dank.

Antwort vom Krebstelefonteam:
Guten Tag luminita
Für eine Drittmeinung können Sie sich ans
Onkologische Institut der italienischen Schweiz wenden, oder – wenn Sie in Italien wohnhaft sind – an die Associazione Italiana Malati di Cancro, parenti e amici die Sie an ein Referenzzentrum in Italien verweisen wird.
Anmerkung der Administration: Diese Anfrage wurde aus dem Italienischen übersetzt.


Frage von Gabriela:
Guten Tag
Bei meinem Vater wurde vergangene Woche Speiseröhrenkrebs diagnostiziert. Ich bin schockiert, auch weil mein Vater im Ausland lebt und ich ihn nicht jeden Tag unterstützen kann. Der Chirurg stellte fest, dass der Krebs nicht operiert werden kann und der Onkologe aufgesucht werden müsse. Der Onkologe hat noch am gleichen Tag eine Chemotherapie + Strahlenbehandlung empfohlen. Ich bin sehr besorgt, ob die Nebenwirkungen der Therapie nicht mehr Schäden verursachen und beim Vater zusätzliche Komplikationen auftreten werden. Wäre es vielleicht besser, die Chemotherapie nicht durchzuführen, den Verlauf abzuwarten und eine alternative Behandlung zu suchen? Ich weiss nicht, wo ich Hilfe suchen soll, auch weil ich arbeiten und mich um mein kleines Kind kümmern muss. Ich bin sehr gestresst, weil ich mich gefangen fühle und nicht weiss, welche Art von Behandlung ich meinem Vater empfehlen soll.
Im Voraus vielen Dank für jede Hilfe, auch psychologischer Art.

Antwort vom Krebstelefonteam:
Guten Tag Gabriela
Es ist verständlich, dass die Nachricht der Erkrankung Ihres Vaters Sie erschüttert hat und dass die Distanz zu ihm das Gefühl der Ohnmacht in Ihnen verstärkt.
Rufen Sie die Gratisnummer des Krebstelefons an: 0800 11 88 11. Auf diese Weise können wir Sie bestmöglich beraten und unterstützen.



Frage von darione13:
Hallo
Meine Mutter, die von einer biliären Neoplasie betroffen ist, leidet an Übelkeit und Erbrechen und weigert sich deshalb zu essen. Wie kann ich derartige Symptome lindern?

Antwort vom Krebstelefonteam:
Guten Tag darione13
Wenn der auslösende Faktor, wie zum Beispiel eine Therapie oder ein Tumor, nicht eliminiert werden kann, gibt es verschiedene Medikamente, die Übelkeit und Erbrechen wirksam bekämpfen. Informieren Sie also in erster Linie den behandelnden Arzt, dass Ihre Mutter an Übelkeit und Erbrechen leidet, sofern dies nicht bereits erfolgt ist. Wenn die Symptome auf diese Weise nicht befriedigend unter Kontrolle gebracht werden, können Sie einen Palliativmediziner, einen Arzt, der auf die Behandlung von Krankheitssymptomen spezialisiert ist, konsultieren. Zögern Sie nicht, die Gratisnummer 0800 11 88 11 anzurufen, um die Adresse eines Palliativdienstes zu erhalten.

Mit folgenden Ernährungstipps können das Gefühl von Übelkeit und das Erbrechen gelindert oder verhindert werden:
• Mindestens fünf leichte Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilt einnehmen.
• Langsam trinken und essen.
• Speisen meiden, die sehr süss oder fettig sind, Blähungen verursachen oder stark riechen.
• Suppen und Saucen mit Bindemitteln (Stärke, Stärkemehl, Rahm) meiden.
• Bei Übelkeit und Erbrechen auf Lieblingsspeisen verzichten, damit sich keine Abneigung dagegen entwickelt und sie nicht mit dem Unwohlsein in Verbindung gebracht werden.
• Kalte, leichte und geschmacksneutrale Speisen bevorzugen.
• Trockene Lebensmittel (Cracker, Zwieback, Toastbrot) helfen, Erbrechen vorzubeugen.
• Kalte Getränke, wie zum Beispiel Cola, trinken.
• Die Küche und das Esszimmer gründlich lüften.
• Gelingt es nicht, etwas zu essen, sollte man versuchen, mindestens 1,5 Liter täglich zu trinken.
• Nach einer Episode mit starker Übelkeit und Erbrechen zunächst mit einer flüssigen Mahlzeit beginnen, dann eine Breimahlzeit und erst anschliessend eine leichte, feste Speise zu sich nehmen.
• Während des Essens nur wenig trinken, weil zu viel Flüssigkeit zu einer vorzeitigen Sättigung führen oder Übelkeit auslösen kann.
• Nach den Mahlzeiten mit leicht erhöhtem oder aufgerichtetem Oberkörper ruhen (in einem Sessel, nicht im Bett).
• Kleider tragen, die in der Taille nicht einengen.
• Vor der Therapie (Chemotherapie, Strahlenbehandlung) nicht zu viel essen.
• Auf mögliche Faktoren achten, die das Entstehen von Übelkeit und Erbrechen begünstigen, wie zum Beispiel spezielle Nahrungsmittel, Umstände oder Ereignisse.
Weitere Ratschläge zur Ernährung finden Sie in der Broschüre der Krebsliga mit dem Titel
Ernährungsprobleme bei Krebs.

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