2019 - Hirntumoren und Hirnmetastasen

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2019 - Hirntumoren und Hirnmetastasen

Beitragvon admin » Mo 18 Feb 2019 9:22

Haben Sie Fragen zu Hirntumoren und Hirnmetastasen?

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Diese Antworten sind eine allgemeine Stellungnahme. Sie können nicht die persönliche Beratung durch eine qualifizierte medizinische Fachperson ersetzen. Soweit in einem Beitrag bestimmte Ärzte, Ärztinnen, Behandlungseinrichtungen oder Produkte genannt werden, dient dies nicht der Werbung oder stellt eine Empfehlung dar, sondern ist lediglich als Hinweis auf weitere Informationsquellen zu verstehen.

Einige Fragen und Antworten wurden in eine andere Landessprache übersetzt. Sollten Fragen oder Unklarheiten auftreten, wenden Sie sich bitte an die Fachberaterinnen vom Krebstelefon. Kostenlose Telefonnummer 0800 11 88 11 oder per E-Mail an helpline@krebsliga.ch


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Re: 2019 - Hirntumoren und Hirnmetastasen

Beitragvon admin » Do 28 Feb 2019 16:56

Frage von Dewi

Guten Tag,

Ich habe diesen Gehirntumor seit Geburt, Der Neurologe sagte, der Name sei “Leave Me Alone” Tumor. Ich habe monatlich das EEG und alle sechs Monate das MRI. zweimal täglich nehme ich immer noch die Medikamente gegen Epilepsie ein, neben einigen anderen Schmerzmitteln.Ich sehe regelmäßig einmal im Monat den Neurologen und den Epilepsiespezialisten im kantonalen Unispital Basel. Ich habe auch andere schwere Krankheiten, die Psoriasis-Arthritis und Diabetes Mellitus II. Ich brauche unbedingt die Unterstützung des Psychiaters, zu ertragen um diese Krankheiten. Ich habe keine Ahnung, an welche Tür ich klopfen muss, um zum bitten den Assistenten, der bei mir zum helfen kann Beantragung noch mal der IV. bis heute ich habe keine erhalten die richtige hilfe für diese Beschwerden.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Dewi


Antwort des Beratungsteams von FRAGILE Suisse

Besten Dank für Ihre Anfrage über www.krebsforum.ch

Sie befinden sich in einer schwierigen Situation mit verschiedenen medizinischen Fragestellungen. Es ist verständlich, dass sie psychotherapeutische Unterstützung beiziehen möchten. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Neurologen oder Hausarzt über diese Thematik, damit die entsprechende Unterstützung angeordnet werden kann.
Zu Ihrer Frage der ‘Assistenz’ informieren wir gerne zu den Möglichkeiten.
Die Finanzierung einer privaten Assistenzperson kann über den Assistenzbeitrag der Invalidenversicherung (IV) beantragt werden. Voraussetzungen sind, dass Sie in einer eigenen Wohnung oder nichtbetreuten Wohngemeinschaft leben und eine Hilflosenentschädigung der Invalidenversicherung erhalten.
Damit ein Assistenzbeitrag durch die Invalidenversicherung vergütet wird, müssen Sie selbst eine private Assistenzperson finden und einen Arbeitsvertrag mit ihr eingehen. Sie sind somit Arbeitgeberin der Assistenzperson, mit entsprechendem administrativen Aufwand.
Diese Zusammenhänge sind komplex, so dass eine direkte Beratung zu Ihrer persönlichen Situation empfehlenswert ist.
Dazu können Sie sich an das Beratungsteam der Krebsliga oder der Pro Infirmis in Ihrem Wohnkanton wenden. Gerne können Sie auch bei Fragile Suisse, über unsere kostenlose Helpline - unter der Telefonnummer 0800 256 256 - einen Beratungstermin in Wohnortnähe vereinbaren.

So wünschen wir Ihnen, dass Sie bald die wichtige Unterstützung erhalten.
FRAGILE Suisse

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B17 - Laetrile?

Beitragvon admin » Mi 13 Mär 2019 16:17

Frage von Nina
Mein bruder thomas hat gehirn und lungenkrebs. Nach der entfernung durch operation erscheint methastasit am gehirn und lunge. Er hat die b17 studiert und moechte sich dieser kur unterziehen. Wo und wie? Er wohnt in der schweiz kanton zürich. Danke

Antwort von Dr. Schlaeppi
Guten Tag Nina

Ihr Bruder leidet an einer fortgeschrittenen Krebserkrankung und möchte selber etwas für seine Gesundheit tun. Er möchte sich einer Behandlung mit Vitamin B17 unterziehen. Sie erkundigen sich, wo eine solche Therapie angeboten wird und wie der Behandlungsplan aussieht. Ein standardisierter Behandlungsplan existiert nicht. Unseres Wissens wird diese Therapie in der Schweiz in keinem Spital angeboten. Es gibt keine Belege dafür, dass sie eine Wirksamkeit bei der Behandlung von Krebs hat. Ausserdem muss von einer Anwendung von Amygdalin – Vitamin B17, das in Steinobst, v.a. Aprikosenkernen natürlich vorkommt – und Laetrile – so wird der semi-synthetisch hergestellte Stoff bezeichnet – aufgrund der möglichen Nebenwirkungen dringend abgeraten werden. Jedoch kann sich Ihr Bruder gerne an das Institut für komplementäre und integrative Medizin des Universitätsspitals Zürich wenden und sich für eine ärztliche Einzelkonsultation anmelden: Tel. +41 44 255 24 60. Patientinnen und Patienten, die eine unterstützende komplementärmedizinische Behandlung parallel zu ihrer antitumoralen Therapie oder im Anschluss daran wünschen, haben die Möglichkeit, sich dort beraten und behandeln zu lassen.

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Hirntumor-Verändert sich die mir vertraute Person?

Beitragvon admin » Mo 18 Mär 2019 16:51

Frage von Lucky

Guten Tag
Eine mir nahestehende Person ist an einem bösartigen und aggressiven Hirntumor erkrankt (Gliom WHO III). Seit der Diagnose hat sich der Zustand (von praktisch keinen Symptomen) sehr stark verändert. Zum Beispiel sucht er vermehrt nach Worten oder hat Konzentrationsprobleme. Kann das durch die Therapie (Chemo-und Bestrahlung) wieder besser werden, oder wird das eher bleiben. Ich habe Angst davor, dass sich meine vertraute Person zu einer anderen Person wird und möchte mich etwas darauf vorbereiten. Mit was muss man da noch rechnen?

Besten Dank für Ihre Antwort.


Antwort vom Beratungsteam von FRAGILE Suisse


Besten Dank für Ihre Anfrage

Eine solche Erkrankung bringt für Betroffene und auch für deren Bezugspersonen viele Ängste und Fragen zum weiteren Verlauf mit sich.
Wie sich ein Zustand verändern wird, ist individuell und hängt vom medizinischen Verlauf ab. Zum üblichen Verlauf einer Behandlung können die spezialisierten Ärzte Auskunft geben.

Die von Ihnen beschriebenen Veränderungen in Gedächtnis und Konzentration werden häufig als Folgen einer Hirnverletzung genannt.

Die verminderte geistige Belastbarkeit ist eine der nachhaltigsten Folgen und zeigt sich in einer erhöhten Ermüdbarkeit. Jede Aktivität, mag sie früher noch so gerne ausgeübt worden sein, bedeutet eine enorme Anstrengung. Ruhepausen sind deshalb ganz zentral, um Erschöpfungszustände abzuwenden. Eine rasche Erholung kann nicht erzwungen werden.

Während körperliche Behinderungen für das Umfeld eher verständlich sind, stellen diese unsichtbaren Behinderungen nicht selten eine Herausforderung dar.
Solche Veränderungen bei einer vertrauten Person machen Angst und lassen auch Ohnmachtsgefühle entstehen.
Als Vorbereitung könnten Sie Informationen zu den Folgen einer Hirnverletzung lesen. Diese sind z. Bsp. in der Broschüre
«unsichtbare Behinderungen nach einer Hirnverletzung» bei FRAGILE Suisse ausführlich beschrieben.

Auf der Homepage
www.fragile.ch finden Sie auch Informationen zu weiteren Angeboten und regionalen Selbsthilfegruppen für Betroffene und Angehörige.

Wir wünschen Ihnen viel Kraft in der Begleitung der Ihnen nahestehenden Person.


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