Misteltherapie mit Iscador QU Serie I


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S.E.
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Misteltherapie mit Iscador QU Serie I

Beitragvon S.E. » So 12 Jan 2020 11:52

Hallo,

ich mache eine Misteltherapie wegen meiner Lebermetastasen von einem Rektumkarzinom. Das Rektumkarzinom wurde entfernt, es sind aber 7 Lebermetastasen vorhanden.

Jetzt habe ich ein Problem mit der Dosisfindung der Misteltherapie.

Ich hatte 1mg der Iscador QU Serie I subkutan gespritzt und nur etwas Rötung um die Einstichstelle, sonst keine Wirkung verspürt. Dann kommt ja gleich die Steigerung auf 10 mg und da hatte ich eine ca. 7 cm Rötung um die Einstichstelle und eine Verhärtung um die Einstichstelle und 2 Tage starke Schmerzen in der Verhärtung.
Die Verhärtung ist jetzt nach 6 Tagen immer noch da und ca. 4 cm groß aber keine Schmerzen und Rötung mehr.
Sonst hat sich keine Wirkung gezeigt, wie Fieber oder ein schlechteres Allgemeinbefinden.

Hat jemand ähnliche Erfahrung?

Soll ich jetzt auf 1mg zurück gehen und ist das dann ausreichend oder soll ich von den anderen 10mg Ampullen nur einen Teil, vielleicht ein Viertel spritzen?

Danke für Antworten.

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Re: Misteltherapie mit Iscador QU Serie I

Beitragvon admin » Mo 13 Jan 2020 12:11

Guten Tag

Sie sind an einem Rektumkarzinom erkrankt und spritzen sich aktuell Iscador. Aufgrund der Reaktionen sind Sie unsicher ob die Dosis richtig ist oder nicht.

Die Misteltherapie Iscador ist ein anthroposophisches Arzneimittel. Die Dosierung und mögliche Anpassungen müssen, wie bei alle anderen Medikamenten, von dem behandelnden Arzt vorgenommen werden.
Wenden Sie sich mit Ihrer Frage an den Arzt, der Ihnen Iscador verschrieben hat.

Die häufigste unmittelbare Reaktion kann eine Rötung und leichte Schwellung der Haut an der Einstichstelle (ca. 1 bis 5 cm im Durchmesser) sein. Eine leicht erhöhte Temperaturkann ebenfalls auftreten.
Hautreaktionen an der Einstichstelle, die grösser als 5 cm Durchmesser sind, sollten Sie dem Behandlungsteam melden.

Freundliche Grüsse
Fabiola
Moderatorin


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