Lungenkrebs und Lymphknotenmetastasen

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Optimistin2018
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Lungenkrebs und Lymphknotenmetastasen

Beitragvon Optimistin2018 » Fr 17 Mai 2019 9:05

Hallo alle zusammen,

Ich erzähle euch erstmal vom Krankheitsverlauf meiner Mutter.

Alles hat im Dezember 2018 begonnen....meine Mama leidet seid längeren an einer Gefäßerkrankung die schon mehrfach operativ behandelt werden musste. Im Zuge dessen wurde ein CT der Schlüsselbeine angeordnet (starker Schwindel seid der letzten op) .

Hierbei wurde zufällig in der Lungenspitze ein dunkler Fleck entdeckt der abgeklärt werden müsste. Also wiederholte man ein CT diesmal vom ganzen Oberkörper.

Es stellte sich heraus das im rechten sowie linken lungenlappen 3 tumore zu sehen waren, wir wurden direkt an die lungenklinik verwiesen. Nach erneuter Bildgebung Das sogenannte Pet CT wurde uns mitgeteilt das es Krebs ist, sie diesen gerne mit einer lungenspiegelung benennen würden....

Hierbei kam natürlich nichts raus da die tumore jeweils in den lungenspitzen saßen.

Aufgrund des schnellen Wachstums des linken Tumors wurde meiner Mama geraten beide Seiten gleichzeitig operativ zu behandeln. Rechts ein Tortenstück und links der oberlappen entfernt würde und sie danach krebsfrei ist und keine Chemotherapie oder Bestrahlung benötigen würde.

Natürlich hat meine Mutter dem direkt zugestimmt.
HALLO ihr wurde gesagt sie wäre danach geheilt...

Aber nein nach der Op die wahnsinnig anstrengend und mit viel Angst verbunden war die schlechte Nachricht... während der op wurden Veränderungen an den Lymphknoten festgestellt und im Zuge der op direkt ausgeräumt (entfernt) von 11 entfernten Lymphknoten waren bereits 8 mit Metastasen befallen 😨

8 das sind einfach knapp 80%....
Es hieß hier muss nun doch eine Chemotherapie und Bestrahlung erfolgen...die kann aber erst nach ca 6 Wochen stattfinden wegen der Wundheilung 😖

Also weiter zittern.

Gestern hatten wir den Termin also endlich in der Onkologie und und wurde der mögliche Ablauf der chemo und Bestrahlung erläutert....

Als der Arzt uns aufmerksam den Bericht nochmal beginnt vorzulesen beginnt stockt er auf einmal....unerklärliches Genom im schädelknochen und fragt uns ob wir darüber Informationen hätten...


Wir Informationen VON WEM DENN????

Er unterbricht die eigentliche Aufklärung und veranlasst eine stationäre Aufnahme meiner Mutter auf der Neurologie und bittet um ein MRT vom Kopf und einer Lumbalpunktion!

Was hat das alles zu bedeuten??? Ich weis nicht was hier los ist keiner redet mit ihr oder mir....

Diese Ungewissheit was passiert oder passieren könnte zerfrisst mich innerlich.

Bevor die Veranlassung der stationären Aufnahme war sagte er sowas wie mit der Chemotherapie und Bestrahlung könne man die Lebensdauer (obligatorischen 5 Jahre) um 10-15% steigern.

Nur 10-15% Erhöhung???? Macht es Sie kaputt? Wie wird sie damit zurecht kommen? Welche Nebenwirkungen werden eintreten?

Findet Nach der Neurologischen Untersuchung überhaupt die geplante Behandlung statt???

Warum redet keiner mit uns????? Ich verstehe es einfach nicht...


Es tut mir leid für diesen Riesentext aber ich wusste nicht wohin mit meinen Gedanken 💭 hat jemand Erfahrungen?

Ich danke euch fürs lesen 😔

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