Hirntumore / Rückenmarkstumor (Krebs im ZNS)


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Ladina
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Re: Hirntumore / Rückenmarkstumor (Krebs im ZNS)

Beitragvon Ladina » So 3 Feb 2019 16:06

Tiffany (20 Jahre) erhält ein 3D-Schädelimplantat nach Diagnose und OP eines seltenen, zwar gutartigen aber raumfordernden Tumors im Gehirn (Psammomatös Juveniles verknöcherndes Fibrom )
https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/fo ... -27259953/


Erfahrungsberichte von Hirntumor-Betroffenen
http://www.swissbraintumorfoundation.co ... richte.htm

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Re: Hirntumore / Rückenmarkstumor (Krebs im ZNS)

Beitragvon Ladina » Fr 8 Feb 2019 15:21

AKUSTIKUS-NEURINOM

ERFAHRUNGSBERICHT EINER BETROFFENEN
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Titel: Akustikus
Untertitel: Traumata. Tod. Und Gesang.
Autorin: Anna Vreye
Verlag: Pro Business, Juni 2017
ISBN 978-3-86460-679-3, Taschenbuch, 218 Seiten

Preisinfo ca: CHF 21.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Alena muss ihre kaum begonnene Karriere als Kabarett- und Chansonsängerin aufgeben, als feststeht, dass sie fortan mit den Folgen gehirnorganischer Schäden zu leben hat. Oft rätselt sie, wie sie die nicht sichtbaren Symptome erklären soll. Um tagsüber gegen ihre ständige Müdigkeit anzukämpfen, beginnt sie Leinwände zu bemalen und Tagebuch zu schreiben. Ihre farbenfrohen Bilder überzeugen das Publikum. Sie wird eingeladen, an Ausstellungen teilzunehmen. Nachts aber quälen sie Albträume und düstere Erinnerungen.
Akustikus ist ein berührender und ermutigender Text zum Thema Befreiung aus traumatischen Fesseln mit Hilfe von Sprache, Musik und Malerei. Die Autorin zeigt in Erzählsträngen unterschiedlicher Genres auf, wie massiv sich frühe seelische Verletzungen in einer Biografie fortsetzen.

Portrait
ANNA VREYE - Vielfältige kreative Tätigkeiten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Mitwirkung in Musik- und Schauspielensembles.
Soloauftritte als Chanson- und Kabarettsängerin.
Einzelausstellungen mit Bildern und Beteiligung an Gruppenausstellungen.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER BETROFFENEN
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Titel: Ich habe beschlossen, dass es mir nur noch gut geht
Untertitel: Leben mit dem Tumor
Autorin: Maria von Welser
Verlag: LUDWIG, April 2019
ISBN 978-3-453-28115-8, Gebunden, 208 Seiten

Preisinfo ca: CHF 31.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich ab April 2019 im Buchhandel


Buchrückseite:
Ich kämpfe weiter ─ für mich und für andere

Die Diagnose trifft Maria von Welser mitten in ihrem so geordneten, aktiven Leben: ein Gehirntumor. Es folgt eine fünfstündige OP, deren Folgen, vor allem der starke Schwindel, ihr zu schaffen machen. Doch Aufgeben ist für Maria von Welser keine Alternative. Sieben Monate nach der Entfernung des Tumors ist sie entschlossen, wieder in ihr normales Leben zurückzukehren: Sie hält Vorträge in ganz Deutschland zur Situation von Frauen auf der Welt und zur Flüchtlingsfrage – den Themen ihrer letzten beiden Bücher. Denn sie fragt sich: „Kann ich mich aus der Öffentlichkeit zurückziehen? Will ich mich auf meinen Tumor konzentrieren, wo ganz andere Krebsgeschwüre in unserem Land wuchern?“

Portrait
Maria von Welser ist vielfach ausgezeichnete Fernsehjournalistin, Publizistin und Autorin. Bekannt wurde sie als Redaktionschefin und Moderatorin des Frauenjournals ML – Mona Lisa, das sie fast zehn Jahre lang leitete. 2001 ging sie als ZDF-Studioleiterin nach London. Von 2003 bis 2010 war sie NDR-Direktorin des Landesfunkhauses Hamburg, von 2008 bis 2014 stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland. Seit 2015 ist Maria von Welser Lehrbeauftragte an der Universität Paderborn zum Thema „Philosophie und Medien: Gerechtigkeitsfragen im Fokus“ mit dem Schwerpunkt „Frauen, Krieg, Gewalt”
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Re: Hirntumore / Rückenmarkstumor (Krebs im ZNS)

Beitragvon Ladina » So 10 Feb 2019 0:16

Diagnose Glioblastom

ERFAHRUNGSBERICHT EINER BETROFFENEN
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Titel: Der Tod lauert in meinem Kopf
Autorin: Katharina Wallner
Verlag: Memoiren-Verlag; Auflage: 1 (8. November 2018)
ISBN 978-3902990938, Taschenbuch, 120 Seiten

Preisinfo ca: CHF 21.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel


Zum Inhalt:
Jeder Tag, jede Woche, jeder Monat ist ein Geschenk. Das Buch soll zeigen, dass auch ein Leben mit der Diagnose Glioblastom (unheilbarer Gehirntumor) noch sehr lebenswert sein kann, und wie wichtig es ist, sich nicht aufzugeben.
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Re: Hirntumore / Rückenmarkstumor (Krebs im ZNS)

Beitragvon Ladina » Do 14 Mär 2019 21:11

Simon, Jahrgang 2004, erkrankte im Jahr 2014 an einem Glioblastom IV am Thalamus. Der Tumor gilt als unheilbar und Simon weiss das auch. Aber der Junge ist ein Kämpfer. Seine Lebenseinstellung ist von Hoffnung und Mut geprägt, - trotz allem. Simon hat ein Buch geschrieben, phantasievoll, tiefgründig und auch autobiographisch. Simon hat auch eine Homepage, die er und seine Eltern pflegen. Er freut sich über Rückmeldungen aus der Leserschaft
https://simon-hoffnung-leben.jimdo.com/

PHANTASIE-UND MUTMACHGESCHICHTE FÜR KINDER UND JUNG GEBLIEBENE ERWACHSENE und SELBSTBETROFFENE KINDER ODER ERWACHSENE
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Titel: Eine unbekannte Welt
Autor: Simon Habenicht
Illustrationen: Clivia Burke und Simon Habenicht
Verlag: Twentysix, Oktober 2018
Herausgegeben in Zusammenarbeit mit der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM)
ISBN 978-3-7407-0116-1, Gebunden, 56 Seiten, mit 18 Farbabbildungen

Preisinfo ca: CHF 31.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel


Simon schreibt über sein Buch:
"Ich bin in der Geschichte nicht der alte Zwerg, der schwer erkrankt ist. In jedem Fabelwesen steckt ein Teil von mir. Es ist wichtig, dass sie alle zusammenhalten, um ihr Ziel zu erreichen. Deshalb wird auch der grosse mächtige Riese, der einer der letzten seiner Art ist, aber auch sehr böse werden kann, nicht bekämpft. So wie die Wesen mit all ihren guten Eigenschaften, gehört auch das Böse zur unbekannten Welt. Im wahren Leben ist es genauso. Es ist eben nicht immer alles nur schön. Es gibt Gutes und Schlechtes." Die Geschwister Lucia und Tom befinden sich ganz plötzlich, nachdem sich ihr Bett ganz wild drehte, in einem Wald. Für die beiden beginnt eine abenteuerliche Reise in eine unbekannte Welt mit vielen Fabelwesen.

Anmerkung von Ladina:
Eine Phantasiegeschichte, die zugleich autobiographisch ist? Geht das überhaupt? Für ein Kind wie Simon geht es. Er hat seinen Gefühlen und Empfindungen in sich Gesichter und Wesen zugeteilt, die in seiner Geschichte eine Rolle spielen und zusammenhaltend viele Herausforderungen bestehen, die jedes für sich allein wohl nicht geschafft hätte.
Simon selbst ist ein Kämpfer, er hat seine Lebenserwartung bereits um 5 Jahre "überlebt". Er ist mutig in die ihm unbekannte Welt gegangen, nachdem bei ihm das Glioblastom IV am Thalamus festgestellt worden war und er hat sich überraschen lassen, was sie bringt. Nicht jeder Tag ist schön, das weiss Simon seitdem. Aber er ist imstande, in jedem Tag etwas Gutes zu finden. Aus diesem "Stoff" ist auch sein Buch gewebt, voller unerschütterlicher Kraft an das Gute, das letztlich siegt. Wir alle können uns wohl ein grosses Stück von Simons Mut abschneiden. Grosses BRAVO für Simon.
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Mehr über Simon siehe auch:
https://www.abendzeitung-muenchen.de/in ... 61622.html
https://www.augsburger-allgemeine.de/ne ... 64991.html

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Re: Hirntumore / Rückenmarkstumor (Krebs im ZNS)

Beitragvon Ladina » Mi 2 Okt 2019 17:52

Marlene erhielt anno 2016 mit knapp 18 Jahren die Diagnose: Metastasiertes Medulloblastom

ERFAHRUNGSBERICHT EINER JUNGEN BETROFFENEN


Titel: Meine Medizin seid ihr!
Untertitel: Wie mir meine Freunde halfen, dem Krebs die Stirn zu bieten
Autorin: Marlene Bierwirth
Verlag: Eden Books, Oktober 2019
ISBN: 978-3-95910-227-8, Paperback, 188 Seiten

Preisinfo ca: CHF 23.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Marlene ist 18 Jahre alt und auf der Überholspur: Abi, Jobben, vielleicht in eine WG ziehen, studieren – nur was? Das sind die Fragen, die sie beschäftigen. Bis ihr Leben von einem auf den anderen Moment zum kompletten Stillstand kommt: Diagnose Hirntumor. Bösartiger. Marlene will es nicht wahrhaben, die Zeit zurückdrehen, will, dass alles wieder so ist wie vorher. Erst nach und nach gelingt es ihr, ihren Weg in dem Kampf gegen den Krebs zu finden. Und es ist ihr ganz eigener: Sie öffnet sich mit beeindruckender Energie und Optimismus, erst ihrer Familie und engen Freunden, dann der ganzen Welt – mit einem mutigen, schonungslosen Blog. Ihr Buch erzählt ehrlich und ergreifend von dem harten Schicksal einer jungen Frau, die trotz der Diagnose Krebs ihr Glück gefunden und gelernt hat: Gemeinsam kann man alles schaffen.

Portrait
Marlene Bierwirth ist 20 Jahre alt und wohnt mit ihrem Bruder in Mittelhessen in einer WG. Sie ist gerne mit ihren Freunden unterwegs, reitet, singt im Chor, fotografiert und liebt es, ins Kino zu gehen. Mit 18 Jahren bekam sie die Diagnose »metastasiertes Medulloblastom« - ein bösartiger Hirntumor. Nach 13 Monaten Chemotherapie und Bestrahlung ist sie heute tumorfrei mit guter Prognose, dass es auch so bleibt. Sie möchte Erziehungswissenschaften studieren und hat viele Pläne für die Zukunft.
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Marlene hat auch einen Blog: http://marlene-bierwirth.weebly.com/about.html

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Re: Hirntumore / Rückenmarkstumor (Krebs im ZNS)

Beitragvon Ladina » Fr 4 Okt 2019 22:49

Diagnose der Autorin Anfangs 2019: Akustikusneurinom

E-BOOK - ERFAHRUNGEN EINER BETROFFENEN AUS DER SCHWEIZ
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Titel: Das Leben ist hart, aber ich bin härter!
Untertitel: Wie mich ein Gehirntumor daran erinnerte, an meinem Optimismus festzuhalten.
Autorin: Anne Estermann
Verlag: Books on Demand, 2019
EAN 9783749455874

Erhältlich via Buchhandlung



Zum Inhalt:
Als bei Anne Anfang 2019 ein Gehirntumor diagnostiziert wird, sind erst einmal alle geschockt. Ihr Umfeld fällt in eine Art Ohnmacht und auch Anne scheint erst einmal überwältigt.

Dem ersten Schock kommt ihr aber die richtige Einstellung zur Hilfe: Ihr hoffnungsloser Optimismus!

In dem eBook nimmt sie den Leser mit auf ihre Reise, gibt dabei auch Tipps wie sie unter anderem trotz Einschränkungen weiterleben kann, wie sie ihrem Kind durch diese schwere Zeit geholfen hat, was sie bei der Haar- und Narbenpflege beachtet, aber auch, was sie sich immer wieder ins Gedächtnis ruft und es damit geschafft hat, optimistisch zu bleiben.

Ein Teil des Erlöses geht im Übrigen an die Hirnforschung. Auf das sie dem einen oder anderen ein wenig Mut und Hoffnung machen kann.

Portrait
Anne Estermann wurde 1982 in Deutschland geboren und ist 2005 in die Schweiz ausgewandert. Sie ist juristische Angestellte, gelernte Hörfunkmoderatorin und liebt es, zu schreiben und kreativ zu sein. Sie lebt mit ihrer Familie in Luzern.
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Re: Hirntumore / Rückenmarkstumor (Krebs im ZNS)

Beitragvon Ladina » Fr 8 Nov 2019 20:02

Diagnose der Autorin: Meningeom (Hirnhauttumor - gutartig) im Mai 2018

TAGEBUCHAUFZEICHNUNGEN EINER BETROFFENEN
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Titel: Wieder am Leben
Untertitel: Zufallsbefund Hirntumor - Tagebuch einer Kämpferin
Autorin: Sandra Vogel
Verlag: Deutsche Literaturgesellschaft, April 2019
ISBN 978-3-03831-207-9, Gebunden, 649 Seiten, illustriert mit farbigen Fotos und Tagebuchauszügen

Preisinfo ca: CHF 41.90**
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

**Den Erlös aus dem Buchverkauf spendet die Autorin 2 Kinderhospiz-Einrichten, unter anderem dem Kinderhospiz Stups in Krefeld

Erhältlich im Buchhandel


Zum Inhalt:
Ein ganz normaler Tag, der sich zum Albtraum entwickelt… Es begann mit Rückenschmerzen. Bei den Untersuchungen kam ganz zufällig ein Hirntumor zum Vorschein...
Dieses fesselnde Tagebuch basiert auf einer wahren, berührenden und mitreissenden Geschichte. Es nimmt den Leser mit auf eine rasante Achterbahnfahrt der Gefühle und ist getragen von Optimismus und einer fast übermenschlichen Kraft und Stärke.

Ein besonderes Buch, welches man nicht vergisst.

Portrait
Die Autorin wurde in Köln geboren und wuchs in einem kleinen Dorf im Aggertal auf. Sie lebte mit ihren Eltern und einem Bruder in einem Haus am Waldrand und verbrachte schon als Kind jede freie Minute in der Natur. Die Liebe zu Tieren und zur Natur verankerte sich schon früh. Statt ihrer Puppe fuhr sie ihr Kaninchen im Puppenwagen spazieren und kletterte auf jeden Baum, der sich anbot. So oft sie konnte, verbrachte sie Zeit mit ihrem Pflegepony oder führte den Dalmatiner der Nachbarn für eine Handvoll Bonbons aus. Sobald sie lesen konnte, verschlang sie die Bücher nahezu und las halbe Nächte durch – mit der Taschenlampe unter der Bettdecke. Auch heute noch gehört lesen zu ihren liebsten Hobbys.

Zum Studium (Sozialpädagogik) zog sie wieder zurück nach Köln und lebte mit zwei Freundinnen in einer WG. Auf einer Fete lernte sie 1995 ihren Mann Ralf kennen und beide waren von dem Moment an unzertrennlich. Dieses hatte zur Folge, dass sie aus beruflichen Gründen gemeinsam nach Düsseldorf gezogen sind, was für eine Kölnerin ein harter Schritt ist … Heute lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann, den zwei Töchtern und einem Hund in einer kleinen Stadt am Niederrhein.
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Re: Hirntumore / Rückenmarkstumor (Krebs im ZNS)

Beitragvon Ladina » Di 25 Feb 2020 17:48

ERFAHRUNGEN EINES NEUROCHIRURGEN
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Titel: Kopfarbeit
Untertitel: Ein Gehirnchirurg über den schmalen Grat zwischen Leben und Tod
Autor: Dr. med. Peter Vajkoczy
Verlag: Droemer Knaur Verlag, Oktober 2020
ISBN 978-3-426-27814-7, Gebunden, 272 Seiten

Preisinfo ca: CHF 31.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich ab Oktober 2020 im Buchhandel, Vorbestellung möglich

Zum Inhalt:
Jede Sekunde zählt: Ein weltweit renommierter Gehirn-Chirurg erzählt von aussergewöhnlichen Fällen und seinem Alltag im Operations-Saal – das faszinierende Sachbuch zum Thema Gehirnchirurgie und Neuro-Wissenschaft:
Prof. Dr. Peter Vajkoczy ist Direktor der Klinik für Neuro-Chirurgie an der Berliner Charité. Bis zu hundert Patienten aus aller Welt betreut er auf seinen zwei Stationen und führt mit seinem Team aus 12 Ober- und 24 Assistenzärzten fünf bis sechs Operationen pro Tag durch – meist geht es um Schlaganfälle, Gehirntumore, Bypässe und Störungen an der Wirbelsäule.
In seinem Buch berichtet Prof. Dr. Vajkoczy von aussergewöhnlichen Methoden wie dem Operieren bei vollem Bewusstsein und vom unerbittlichen Kampf gegen die Uhr, zum Beispiel wenn er einen Bypass im Gehirn legt – ist die Blutzufuhr im Gehirn zu lang unterbrochen, erleidet der Patient einen Schlaganfall.
Es ist das aufrichtige und faszinierende Selbst-Porträt eines Arztes und Wissenschaftlers, dessen Instrumente winzig und dessen Erfolge gross sind.
Die Medien nennen ihn “den Mann für das Feine“, und seine vorzüglichste Eigenschaft ist die Demut: Er erlebt täglich, dass die Patienten Wunder von ihm erwarten. Und er weiss gleichzeitig, wie gross die Verantwortung ist, die er dabei trägt. Denn der Grat zwischen Leben und Tod ist schmal, wenn er am offenen Gehirn oder an der Wirbelsäule operiert: Bruchteile eines Millimeters entscheiden über Erfolg oder Scheitern.

Portrait
Prof. Dr. Peter Vajkoczy, geboren 1968, ist seit 2007 Direktor der Klinik für Neurochirurgie an der Berliner Charité und gilt als einer der renommiertesten Neurochirurgen weltweit. Vajkoczy war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und studierte in München. Bevor er nach Berlin wechselte, war er elf Jahre in Mannheim tätig, wo er sich auf die Neurochirurgie spezialisierte.
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Re: Hirntumore / Rückenmarkstumor (Krebs im ZNS)

Beitragvon Ladina » Fr 28 Feb 2020 20:47

Diagnose der Autorin (Jg. 1972) im Jahr 2006: Astrozytom WHO II, 2009 entartet auf Astrozytom WHO III

ERFAHRUNGSBERICHT EINER BETROFFENEN
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Titel: Sei Dein Wunder
Autorin: Melanie Greif
Verlag: tredition, Januar 2020
ISBN 978-3-347-01249-3, Gebunden, 136 Seiten, 1 Farbabbildung

Preisinfo ca: CHF 28.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

"Sei Dein Wunder"... erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die durch totale Überforderung von geistigen und körperlichen Grenzen durch die Behandlung zweier Gehirntumore auf den Boden der Tatsachen zurückgeworfen wird. Und trotz zusätzlicher Probleme hat sie diesen harten und schmerzvollen Weg mit Bravour gemeistert.

Plötzlich steht sie mitten im Ring und entscheidet, mit Boxhandschuhen zu verteidigen, was sie sich aufgebaut hat.
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Re: Hirntumore / Rückenmarkstumor (Krebs im ZNS)

Beitragvon Ladina » Di 2 Jun 2020 12:27

Frank Weniger war ein Mehrfachautor mit der schwerwiegenden Diagnose: Glioblastoma multiforme, WHO IV. Seinen Beruf als Rektor musste er aufgeben, seine Passion zu schreiben ist geblieben - mit total 3 Büchern - einem Erfahrungsbericht, einem Zukunftsroman und einem der berührendsten Kinderbücher hat er sich einen Namen gemacht und wird in Erinnerung bleiben. Seine Bücher sind auf unterschiedlichen Kanälen, privat bei seiner Frau oder noch im Buchhandel erhältlich.

Diagnose des Autors im Februar 2015: Glioblastoma multiforme am Sprachzentrum.
Nachfolgend Wach-OP und Radiochemotherapie. Die von einem "einfühlsamen" Arzt ausgeführte Überlebensprognose von knapp einem Jahr hat der Autor zum Erscheinen seines 1. Buches schon 1 1/2 Jahre überlebt. Er mag damit eine Ausnahme sein, aber er ist im Besonderen auch ein grosser Hoffnungsträger.


ERFAHRUNGSBERICHT EINES BETROFFENEN
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Titel: Der Tod reist mit
Untertitel: Autobiographie zweier Leben
Autor: Frank Weniger
Einband: Simon Weniger
Verlag: Eigenverlag, Herbst 2016
Keine ISBN, Gebunden, 207 Seiten

Preisinfo: Euro 12.90 (dazu kommt noch das Versandporto ins jeweilige Land)

Erhältlich über die Gattin des Autors via:
weniger.rw*googlemail.com [SPAMSCHUTZ: Bitte * gegen @ austauschen]


Bericht über den Autor siehe auch: http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhal ... 9caf9.html

Demnächst im Begegnungshaus Turmhaus Winterthur für Betroffene im Verleih:
https://zuerich.krebsliga.ch/beratung-u ... -turmhaus/



Buchrückseite:
»Der Tod reist mit.«, ist eine Autobiografie zweier Leben. Der Befund, Hirntumor, im Februar 2015, beendet mein früheres Leben. Ein Tag Sonnenfinsternis, um zu begreifen, dass mich ab jetzt der Tod begleitet. Wach-OP und Therapien stehen an. Ein zweites Leben unter völlig veränderten Vorzeichen beginnt. Die Prognose für die Überlebenszeit ist dramatisch, es bleibt wenig Zeit. Aufräumen. Entrümpeln. Ein schonungsloser zweiter Blick entwickelt sich. Er ist Kompass für mein zweites Leben und Anlass, im Klartext über das Zeitgeschehen - insbesondere im Bildungsbereich -während meines früheren Lebens zu schreiben. Das Buch handelt vom Tod und steckt voller Leben.

Über den Autor:
Frank Weniger, geboren am 20.10.54, verheiratet, zwei Söhne, Lehrer und Rektor i.R.
Er lebte in Rottweil/Deutschland. Bei der Diagnosestellung im Februar 2015 prognostizierte ihm der Arzt noch höchstens eineinhalb Jahre Lebenszeit. Frank aber mache total 57 Monate draus. Und er schrieb eines der schönsten Kinderbücher, die es zum Thema Down-Syndrom je gab: Titel: Knäuel - erschienen im Stachelbart-Verlag. Am 21.11.2019 starb der mutige Menschenfreund Frank Weniger in einem Hospiz in Rottweil:
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inha ... 8780d.html

Anmerkung von Ladina:
Dieses Buch ist eine echte Trouvaille, ein Buch, das einen beeindruckt und das man als Glücksfall bezeichnen darf. Das wurde mir auf den ersten Seiten schon klar und der Eindruck hält an, auch nun, da ich das Buch fertig gelesen habe. Gerade zur Diagnose Glioblastom gab es seit Daniela Michaelis Titel "Ich habe nur dies eine Leben" in der deutschsprachigen Literatur keinen Titel mehr, der ähnlich viel Mut gemacht hat und doch ein Tatsachenbericht ist.
Bei Frank Weniger fehlten alle bekannten Vorsymptome vom Glioblastom wie nächtliche Kopfschmerzen, Morgenerbrechen oder Persönlichkeitsveränderungen. Stattdessen registrierte er eines Tages, dass ihm dauernde Schreibfehler unterliefen. Er, der als Rektor einer Schule täglich Briefverkehr halten musste, ging dem sofort nach. An einen Hirntumor hätte er zu keiner Zeit gedacht. Umso grösser war der Schock.
Als positiv denkender Mensch aber hat er es geschafft, die Operation und die anschliessende Therapie zu überstehen. Er entrümpelte sein Leben, wendete sich mehr dem Guten zu.
Zum ersten Jahrestag seiner Diagnose begann er sein Buch zu schreiben, ein offenes Buch in jeder Hinsicht und ein wahrlich wunderbares Buch. Es tut so gut zu lesen, dass er ein positives Leben lebt, wenngleich es Rückschläge, auch beruflicher Art gab.

Ein Buch, das ich allen empfehlen möchte, in deren Leben ein Hirntumor eingebrochen ist, insbesondere auch jenen, die mit einer gleichen Diagnose fertig werden müssen - deren Angehörigen und Menschen, die im Schulwesen tätig sind. Und Personen, die gerne Schilderungen voll aus dem Leben lesen. Ihnen allen kann das Buch viele kostbare Einsichten und Infos geben. Sehr grosses BRAVO!!! Und einen aufrichtigen Dank an Frank Weniger für dieses Buch!.
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Der Tod reist mit 001 [50%].jpg (23.64 KiB) 244 mal betrachtet
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2. Buch von Frank Weniger

Diagnose des Autors im Februar 2015: Glioblastoma multiforme, WHO IV

PHANTASIEROMAN MIT REALITÄTSBEZUG
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Titel: 2027 - Die Smartapokalypse
Autor: Frank Weniger
Verlag: Tredition, März 2018
ISBN 978-3-7469-1514-2, Gebunden, 224 Seiten, Preisinfo ca: CHF 34.90
oder
ISBN 978-3-7469-1513-5, Taschenbuch, 224 Seiten, Preisinfo ca: CHF 19.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

erhältlich in beiden Ausgaben im Buchhandel


Der Autor schreibt zu sich und seinem Buch: 2027 - Smartapokalypse:
Am 16. Februar 2015 meinte ich, die Erde stehe still. Man stellte eine Krankheit fest und prognostizierte eine Überlebenszeit von höchstens eineinhalb Jahren.
Nun sind drei Jahre vergangen und ich habe festgestellt, die Erde steht nicht still – im Gegenteil! Nie hätte ich mir vorstellen können, in welch atemberaubendem Tempo sich die Welt dreht – und wir drehen uns mit.
Die drei Jahre sind nichts in der Weltgeschichte und doch kommen sie mir vor wie eine Ewigkeit. Die Veränderung der Lebensverhältnisse verläuft immer schneller. Die Geschwindigkeit fordert jeden. Die Technisierung verändert alle. Die Digitalisierung und die Künstliche Intelligenz schaffen Lebensbedingungen im Zeitraffer.

2027 aus Sicht eines Menschen, der sich nicht mehr mitdrehen muss.

Das Buch ist dem Thema gewidmet, das unsere Gesellschaft verändern hat und dramatisch verändern wird: Der Digitalisierung und der Automatisierung.
Die Digitalisierung wird als gesellschaftsverändernder Komplex verkannt. Wenn es als das erkannt wird, ist es zu spät. Deshalb habe ich das Thema in einer "Tour d'Horizon" aufgeschlüsselt, die wichtigsten Aspekte erörtert, und auf das Jahr 2027 gespiegelt.
Es polarisiert. Es soll provozieren, zum Nachdenken anregen. Es schreckt auf, es soll aber nicht erschrecken.
Vieles ist schon real, man sieht's nur nicht oder man will es nicht wahrhaben. Man macht sich Illusionen.
Die Facebooker oder Youtuber oder so, mögen Milde walten lassen...


Portrait
Frank Weniger, 63
verheiratet, 2 Söhne
Lehrer und Rektor i. R. (im Nov. 2019 leider verstorben)

Am 20.10.54 wurde ich im Dreiländereck bei Lörrach geboren. In Lörrach machte ich Abitur und studierte ich auch an der Pädagogischen Hochschule. Meinen Neigungen entsprechend, studierte ich Sport und Deutsch für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. Ergänzend hatte es mir die Psychologie angetan. Angetan hatte es mir aber vor allem, mit Kindern und Jugendlichen umzugehen. Besonders auf die Hauptschüler, die damals die grösste Gruppe waren, hatte ich mein Augenmerk gelegt. Sie waren immer schon die heterogenste Gruppe mit ganz unterschiedlicher nationaler Herkunft, mit Zugehörigkeit zu allen Schichten und sehr verschiedenen Charakteren.
Diese Mischung reizte mich. Natürlich unterrichtete ich im Klassenlehrer-Prinzip die meisten Fächer.
Dann verschlug es mich, der Liebe wegen, ins Schwabenländle. Von nun an war ich der "Gelbfüssler" unter den Einheimischen. (Das ist der Ausdruck der Schwaben für die Badener.) Ich fühlte mich wohl, unter den Einheimischen. Seit 1985 wohnten meine Frau, unsere zwei Söhne und ich in einem Teilort von Rottweil, in dem ich von 1999 bis 2006 ehrenamtlicher Ortsvorsteher war. Ich glaube, sagen zu dürfen, dass es es eine gute Zeit war, für den Ort und mich.
Inzwischen war ich in der Hauptschule und in der Grundschule gleichermassen zuhause. Ich war mit Haut und Haaren Lehrer und kann mich an keinen Tag erinnern, an dem ich ungern zur Schule gegangen wäre.
Ehrenamtlich hatte ich mich in der Lebenshilfe um Menschen mit Handicap gekümmert. Ab 2008 war ich Vorsitzender des Vereins. Bis Sommer des Jahres 2015.
Da stoppte ein Hirntumor (Glioblastoma multiforme) meine ehrenamtlichen Tätigkeiten und am Ende des Jahres meinen Schuldienst. Ich war seit 2013 Rektor an einer zweizügigen Ganztags-Grundschule.
15 Monate Überlebenszeit, das war natürlich ein Schock. Mitten aus dem Leben, könnte man sagen.
Als ich 15 Monate überlebt hatte, spürte ich jeden Tag die Abwesenheit einer sinnvollen Beschäftigung! Ich begann damit, was ich immer schon tun wollte: zu schreiben. Eine "Autobiografie zweier Leben", das Kinderbuch "Knäuel" (das erst nächstes Jahr auf den Markt kommt) und dieses.

Anmerkung von Ladina:
Frank hat vor diesem Buch eine Autobiographie geschrieben, einen Erfahrungsbericht zum Thema Leben mit Glioblastoma multiforme. Ein wunderbares Buch, das er im Eigenverlag herausgebracht hat und über eine Buchhandlung in Lörrach verkauft hat.
Schweizer Interessierte können es aber im Turmhaus Winterthur ausleihen.
Frank Weniger lebte mit seinem Tumor weit länger als sämtliche Prognosen es vorgaben.

Das neue Buch 2027 - die Smartapokalypse hat mit Frank Wenigers Tumorerfahrung wenig zu tun - zeigt aber grad umso mehr, dass sich unser Leben - und dass sich unsere Gedanken durchaus auch mit anderem beschäftigen können und wir trotzdem Langzeitüberlebende werden können - so wie Frank.
Das gewählte Thema der Digitalisierung ist brandaktuell und Frank ist ein intelligentes Buch geglückt. Dass der gewählte Verlag "Tredition" keinerlei Werbung für seine gedruckten Titel macht, war ihm zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht bewusst.
Es wäre dem Buch zu gönnen, dass es mehr unter die Leute kommt und dass Franks Überlegungen noch weitere Seelen finden, die gleich empfinden.
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Thema: wenn eine jüngere Schwester das Down-Syndrom hat (weitere Themen: Hänseleien von Klassenkameraden, Angst vor Hunden, Liebe zu Hunden, gute Familienverhältnisse, Verbundenheit mit Oma und Opa, Freundschaft und Verständnis füreinander)

KINDERGESCHICHTE
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Titel: Knäuel
Autor: Frank Weniger
Illustrator: Peter Guckes
Verlag: Stachelbart, März 2019
ISBN 978-3-945648-08-7, Gebunden, 128 Seiten, 9 s/w-Abb., empfohlenes Lesealter 8-10 Jahre

Preisinfo ca: CHF 19.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Sam wünscht sich nichts sehnlicher als einen Hund. Einen, der da ist, wenn niemand sonst Zeit für ihn hat, weil Mama sich den ganzen Nachmittag um seine kleine Schwester Martha kümmert und Papa bis abends arbeitet. Einen Spielgefährten, der vor Freude bellt, kaum dass Sam das Haus betritt, dem er übers Fell streicheln kann und der alle Geheimnisse für sich behält. Doch Martha hat Angst vor Hunden. Martha ist schon bald ein Schulkind, braucht aber so viel Hilfe wie eines, das gerade in den Kindergarten kommt. Also muss Sams grösster Wunsch zurückstehen. Nur wegen Martha!
Bloss gut, dass jemand in der Nähe wohnt, der Sam versteht: Opa. Wenn der doch wenigstens einen kleinen Hund aus dem Hut zaubern
könnte ...

Portrait
Frank Weniger (Jahrgang 1954) ist Schwarzwälder durch und durch: stoisch, umgänglich, hintersinnig, wenn’s sein muss auch hartnäckig, lebensfroh. Er wohnt mit seiner Frau in Rottweil und Schluchsee, hat zwei Söhne, die schon lange flügge sind, und war mit grosser Leidenschaft Lehrer und später Rektor einer Grundschule. Nachdem er wegen einer Krankheit pensioniert wurde, hat er nun endlich Zeit zum Schreiben …

Anmerkung von Bea: (Rezensentin im Elternforum www.dasanderekind.ch)
Selten habe ich ein Kinderbuch gelesen, das soviel Tiefgang hat, trotzdem kindgerecht geschrieben ist und so vielfältige Themen aufgreift, wie sie im Leben als Geschwister eines behinderten Kindes vorkommen können.
Die Geschichte ist lebendig, in jeder Zeile glaubwürdig, sodass selbst Eltern, die in die Geschichte eintauchen mit Sam und Martha mitfiebern. Sie ist humorvoll geschrieben und immer echt.
Grosses Bravo an den Autor und meine herzlichste Empfehlung dieses Buches für Kinder, die ein behindertes Geschwister haben, deswegen evtl. auch gehänselt werden. Und für alle, die solche Kinder lieb haben. Eltern und Grosseltern.


Anmerkung von Ladina:
Ich kann mich Beas Rezension vollumfänglich anschliessen. Leider hat Frank Beas BRAVO im irdischen Leben nicht mehr erreicht. Er starb im November 2019 an den Folgen eines wieder aufgetretenen neuen Glioblastoms.
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